Bookbot

Jonathan Diehl

    Zoonosen und Klimawandel
    • Zoonosen und Klimawandel

      Eine neue Ära globaler Gesundheitsgefahren durch von Tieren auf Menschen übertragbare Krankheiten

      • 260pages
      • 10 heures de lecture

      Zoonotische Krankheiten sind Infektionskrankheiten, die durch die Übertragung von Erregern zwischen Tieren und Menschen entstehen. COVID-19 und die schwarze Pest sind prominente Beispiele. Diese Krankheiten haben die Geschichte der Menschheit geprägt, indem sie das gesellschaftliche Leben, Gesundheitssysteme und die globale Wirtschaft beeinflusst haben. Der Klimawandel spielt eine wesentliche Rolle bei der Dynamik und Verbreitung zoonotischer Krankheiten. Steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und extreme Wetterereignisse schaffen neue Lebensräume für Vektoren und Wildtiere, die als Reservoirs für Krankheitserreger fungieren. Diese Umweltveränderungen intensivieren die Interaktionen zwischen Mensch und Tier und erhöhen das Risiko zoonotischer Infektionen. Die Verschiebung der geografischen Verbreitung von Vektoren wie Mücken und Zecken macht neue Gebiete anfälliger für diese Krankheiten. In der globalisierten Welt haben Zoonosen an Bedeutung gewonnen, da Epidemien und Pandemien zeigen, wie schnell sich Erreger weltweit ausbreiten können und welche Auswirkungen sie auf Gesundheit und Wirtschaft haben. Klimawandel, Urbanisierung und die zunehmende Mensch-Tier-Interaktion fördern die Verbreitung zoonotischer Krankheiten. Die Untersuchung dieser Krankheiten und des Einflusses des Klimawandels auf ihre Verschärfung sowie die biologischen Grundlagen, Übertragungsmechanismen und Präventionsstrategien stehen im Fokus.

      Zoonosen und Klimawandel