»Ich muss mich auf Wunder verlassen«: Mascha Kalékos Deutschlandreise Januar 1956: Siebzehn Jahre, nachdem Mascha Kaléko Nazi-Deutschland in letzter Minute verlassen hat, kehrt sie zurück. Es ist eine Reise in die Vergangenheit – verbunden mit der bangen Frage, ob sie auch eine in die Zukunft sein kann. Sie fährt nach Berlin, in die Stadt, in der sie glücklich gewesen war, in der sie als Dichterin erfolgreich geworden ist, die sie liebte, und durch das ganze Land, ein ganzes Jahr lang. Fast täglich schickt sie Briefe nach New York, an ihren Mann, die Liebe ihres Lebens, und erzählt – von märchenhaften Erfolgen, einem Wunder in Berlin, Abgründen, von einem alten, neuen Land. Volker Weidermann schreibt über ein einzelnes Jahr und zeigt darin ein ganzes deutsch-jüdisches Leben. Es ist die Geschichte einer Dichterin, in deren Humor, Esprit und Melancholie wir uns selbst erkennen.
Volker Weidermann Ordre des livres (chronologique)
Cet auteur, formé en sciences politiques et en études de langue et littérature allemandes, apporte une profonde perspicacité analytique à sa critique littéraire. En tant que critique littéraire pour l'hebdomadaire Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, il se concentre sur des thèmes complexes et leur traitement littéraire. Son travail se caractérise par une intelligence pénétrante et un langage précis qui révèle des couches cachées de sens dans les textes. Les lecteurs apprécieront sa capacité à articuler avec précision les qualités littéraires et le contexte social des œuvres.







Das Meer war für Thomas Mann ein lebenslanges Symbol der Sehnsucht und des Verlangens nach Freiheit, fernab der Konventionen des bürgerlichen Lebens. Es repräsentierte nicht nur die deutsche Romantik und die Todessehnsucht, sondern auch einen Ort der Befreiung. Die Wurzeln dieser Sehnsucht liegen in der Kindheit seiner Mutter im brasilianischen Urwald, die mit sieben Jahren nach Travemünde in die dunkle Kälte Deutschlands zieht. Thomas wächst an der Ostsee in Lübeck auf, zieht jedoch bald in den Süden, verliebt sich in junge Männer und heiratet schließlich Katia, um den gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen. Jahre später führt ihn das Exil nach Kalifornien, wo er am Pazifik ein neuer Mensch wird, gegen Hitler und für die Demokratie kämpft und die amerikanische Staatsbürgerschaft annimmt. Nach seinem Tod setzt seine Tochter Elisabeth sein Erbe als renommierte Meeresforscherin in ihrer utopischen ozeanischen Politik fort. Volker Weidermann erzählt mit Leichtigkeit, Humor und Wärme die Geschichte dieses Nobelpreisträgers, seiner Sehnsüchte und seiner Lieben. Es ist die Biografie eines großen Schriftstellers und seiner Familie, sowie ein Roman über die komplexe Beziehung zwischen Thomas Mann und dem Meer.
Mithu Sanyal über Emily Brontë
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Wie ein Sturm ist das Werk Emily Brontës in das Leben von Mithu Sanyal hineingefegt. Die erste Lektüre des Romans »Sturmhöhe: Wuthering Heights« hatte für die Autorin von »Identitti« lebensprägende, lebensverändernde Kraft. Mithu Sanyal hat ein mitreißendes Buch über das Leben und Schreiben der weltberühmten englischen Autorin geschrieben, der man zu Lebzeiten mangelnde Weiblichkeit vorwarf und deren Buch als gefährlich galt. Für Sanyal, Tochter einer polnischen Mutter und eines indischen Vaters, war und ist »Sturmhöhe« ein Buch, in dem sie die eigene Fremdheitserfahrung wiederfand, ein Buch, das ihr in ungefähr allen wichtigen Lebensmomenten irgendwie weiterhalf und sie immer begleitet. Beim Sex, beim langweiligsten Urlaub der Welt, bei angeheirateten englischen Verwandten, die sich nach dem Empire zurücksehnen, und beim Planen der Revolution. Denn darum geht es vor allem in diesem Buch: um das Wunder, wie ein mehr als 170 Jahre alter Roman auf alle wesentlichen Fragen von heute zu Gender, Race, Class und Geistern klare, aktuelle, zukunftsweisende Antworten hat.
Anna Seghers’ Jahre im mexikanischen Exil – fulminant erzählt von Volker Weidermann 1941: Als Anna Seghers die Flucht aus Europa gelingt, ahnt sie nicht, dass die Jahre in Mexiko ihr Leben entscheidend prägen werden. Hier wird sie mit der Veröffentlichung von »Das siebte Kreuz« in den USA über Nacht berühmt und erfährt sowohl den Verlust der Mutter, die sie nicht mehr aus Nazideutschland retten kann, als auch die eigene Endlichkeit, als sie bei einem schweren Verkehrsunfall fast stirbt. In den Jahren 1941 bis 1947 trifft sie in Mexiko-Stadt nicht nur Diego Rivera, Frida Kahlo und Pablo Neruda, sondern auch deutsche Exilkommunisten und Juden, die wie sie mit dem Stalinismus ringen. Inmitten überbordender Farben, gleißenden Lichts und einer Kultur, die den Tod feiert, bleibt die Sehnsucht nach Europa ... »Literaturgeschichte erzählen, das kann Volker Weidermann.« SWR 2 Vom Autor der erfolgreichen SPIEGEL-Bestseller »Ostende. 1936: Sommer der Freundschaft« und »Träumer. Als die Dichter die Macht übernahmen«
1941: Als Anna Seghers endlich die Flucht aus Europa gelingt, ahnt sie nicht, dass die Jahre in Mexiko ihr Leben entscheidend prägen werden. Hier wird sie mit der Veröffentlichung des „Siebten Kreuzes“ in den USA über Nacht berühmt, hier schreibt sie ihre wichtigsten Werke und erfährt sowohl den Verlust der Mutter, die sie nicht mehr aus Nazi-Deutschland retten kann, als auch die eigene Endlichkeit, als sie bei einem schweren Verkehrsunfall fast stirbt. In den Jahren 1941 bis 1947 trifft sie in Mexiko Stadt nicht nur Diego Rivera, Frida Kahlo und Pablo Neruda, sondern auch deutsche Exilkommunisten und Juden, die wie sie mit dem Stalinismus ringen. Inmitten überbordender Farben, gleißenden Lichts und einer Kultur, die den Tod feiert, bleibt die Sehnsucht nach Europa ...
Der Dichter und sein Kritiker – eine wechselvolle Fehde und ein großes Stück deutscher Geschichte. Die »Zwangsehe«, wie Günter Grass sie einmal nannte, wurde offiziell am 1. Januar 1960 geschlossen: An diesem Tag besprach der damals 39-jährige Kritiker Marcel Reich-Ranicki »Die Blechtrommel« des gerade 32-jährigen Autors. Er verriss den Roman. Und so begann das wechselhafte, von Rivalität wie Respekt getragene Verhältnis der beiden herausragenden Protagonisten der deutschen Nachkriegsliteratur. 1958 waren sie sich schon einmal im Warschauer Hotel Bristol begegnet – und hatten beide bereits ein Leben hinter sich: Der eine war bei der Waffen-SS gewesen, der andere Überlebender des Warschauer Ghettos. Doch beide einte ihre große Liebe zur deutschen Literatur und ihr unbedingter Wille, ihr weiteres Leben dieser Literatur zu widmen.
1919, Revolution in München – und alle sind vor Ort: Ernst Toller, Thomas Mann, Erich Mühsam, Rainer Maria Rilke, Gustav Landauer, Oskar Maria Graf, Viktor Klemperer, Klaus Mann ... Wann gab es das schon einmal – eine Revolution, durch die die Dichter an die Macht gelangten? Doch es gibt sie, die kurzen Momente in der Geschichte, in denen alles möglich erscheint ...Von einem solchen Ereignis, der Münchner Räterepublik zwischen November 1918 und April 1919 erzählt Volker Weidermann im Stil einer mitreißenden Reportage, bei der der Leser zum Augenzeugen der turbulenten, komischen und tragischen Wochen wird, die München, Bayern und Deutschland erschütterten.Nach der Vorgeschichte, dem Ende des 1. Weltkriegs und der Absetzung des bayrischen Königs, beginnt der magische Moment, in dem alles möglich erscheint: radikaler Pazifismus, direkte Demokratie, soziale Gerechtigkeit, die Herrschaft der Phantasie. An der Spitze der Rätebewegung stehen die Schriftsteller Ernst Toller, Gustav Landauer und Erich Mühsam, auf die nach den Tagen der Euphorie und der schnellen Ernüchterung lange Haftstrafen oder der Tod warten. In rasantem Tempo und aus der Perspektive von Beteiligten und Beobachtern vor Ort wie Thomas Mann, Klaus Mann, Rainer Maria Rilke, Adolf Hitler, Viktor Klemperer oder Oskar Maria Graf entsteht so ein historischer Thriller über ein einzigartiges Ereignis der deutschen Geschichte.
Dicht dran an den Dichtern: Porträts von Arjouni bis Zaimoglu, von Franzen bis Houellebecq, von Handke bis Wolf. Volker Weidermann, ein versierter Kulturjournalist und Literaturkritiker, trifft nur die Autoren, die ihm wirklich am Herzen liegen. Nach seiner Erzählung der deutschsprachigen Literaturgeschichte von 1945 bis heute präsentiert er nun die Schriftsteller, die für ihn von Bedeutung sind, in lebendigen Porträts. In über fünfzehn Jahren hat er mehr als 50 Schriftsteller porträtiert, oft an für sie wichtigen Orten, und dabei eine Vielzahl von Erlebnissen gesammelt. Weidermann spricht mit internationalen Schriftstellern über das Schreiben, ihre Themen, Herkunft, Hoffnungen, Ängste sowie die Vergangenheit und Gegenwart. Durch gezielte Fragen erhält er originelle und überraschende Antworten, die dem Leser tiefere Einblicke in das Leben und Werk der Porträtierten gewähren. Diese Sammlung bietet einen einzigartigen und aufschlussreichen Leitfaden durch die Literatur der letzten zwei Jahrzehnte und zeigt, wie vielfältig und facettenreich das literarische Schaffen ist.
Roman von einem Feld
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»Eine Nacht im März, irgendwo in Deutschland.« So beginnt Katja Behrens Roman von einem Feld. Erzählt wird vom Oberfeld in Darmstadt, im Osten der Stadt innerhalb der Stadtgrenzen gelegen. Das Feld ist im Laufe der Geschichte täglicher Arbeitsort der frondienstleistenden Bauern auf den Äckern, geplagt von Hungersnöten und der Pest, Zuflucht für vermeintliche Hexen, die sich in den Wäldern des Feldes verstecken, um ihrem Schicksal auf dem Scheiterhaufen zu entgehen, Rastplatz und Weg singender Söldnerheere während des Dreißigjährigen Kriegs, vorübergehendes Zuhause zweier Zirkusbären des Raubtierdompteurs Kid O’Hara, Entstehungsort der Villa Flotow, beliebter Versammlungsort nationalsozialistischer Jugendorganisationen, Zufluchtsort für die Bewohner nach der Brandnacht von 1944. Und heute: u. a. Naherholungsgebiet für Jogger, Fahrradfahrer, Spaziergänger. Mit diesen Ereignissen geht die Natur kontinuierlich ihren gewohnten Kreislauf der Begattung, der Geburt, des Lebens: zwei Weinbergschnecken treffen sich zum Liebestanz, eine Igelmutter schützt ihre Jungen vor den drohenden Schritten der Menschen, ein Krähenpaar auf Nahrungssuche. All diese unterschiedlichen Geschichten erzählt Katja Behrens.
Summer before the dark
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A dazzling portrait of Zweig and Roth, during the extraordinary summer of 1936
Ma.Lu.Lu.Ka.
- 128pages
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SUPERCOOLER BERLIN-KRIMI ZUM MITRÄTSELN Bestsellerautor und Starjournalist Volker Weidermann legt sein erstes Kinderbuch vor! Ma. Lu. Lu. Ka. – das sind die Freunde Marlene, Lu, Ludwig und Karim. Bei einem Schulausflug nach Berlin-Tempelhof entdecken die vier in den unterirdischen Gängen des stillgelegten Flughafens ein altes Tonband mit geheimnisvollen Geräuschen. Die Spur führt die Freunde quer durch Berlin – in den Zoo, ans Brandenburger Tor, zum Fernsehturm, bis sie schließlich auf die heiße Spur von Tierquälern stoßen. Was ist vor vielen Jahren mit den Elefanten des Berliner Zoos passiert? Der ehemalige Tierpfleger Pavel scheint der Einzige zu sein, der etwas weiß, aber er versteckt sich vor den Kindern … Doch die vier lassen sich nicht aufhalten! Klar, dass Ma. Lu. Lu. Ka den Fall lösen müssen – und die Leser können ihnen in vielen kurzen Kapiteln mit bunten Ratebildern dabei helfen! Das Buch erscheint in der Reihe ›Die Bücher mit dem blauen Band‹, herausgegeben von Tilman Spreckelsen
Ostende
- 156pages
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Ein belgischer Badeort mit Geschichte und Glanz: Hier kommen sie alle noch einmal zusammen, die im Deutschland der Nationalsozialisten keine Heimat mehr haben. Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Kisch und Toller, Koestler und Kesten, die verbotenen Dichter. Sonne, Meer, Getränke – es könnte ein Urlaub unter Freunden sein. Wenn sich die politische Lage nicht täglich zuspitzte, wenn sie nicht alle verfolgt würden, ihre Bücher nicht verboten wären, wenn sie nicht ihre Heimat verloren hätten. Es sind Dichter auf der Flucht, Schriftsteller im Exil. Volker Weidermann erzählt von ihrer Hoffnung, ihrer Liebe, ihrer Verzweiflung – und davon, wie ihr Leben weiterging. Ausstattung: 1 s/w-Bild
Ostende. 1936 – Léto jednoho přátelství
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Pláž, setkání spisovatelů a léto, jaké už nikdy nebude. Belgické přímořské letovisko s celou svou historií a vznešeností je místem, kde se sejdou ti, kdo už v nacistickém Německu nemají domov: zakázaní básníci Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keunová, Kisch a Toller, Koestler a Kesten. Volker Weidermann vypráví o jejich nadějích, lásce, zoufalství — a o tom, co se stalo s jejich životy. Stefan Zweig přicestoval se svou milovanou Lotte a psacím strojem. Joseph Roth přijíždí navzdory zákazu alkoholu psát a trávit dovolenou se svým nejlepším přítelem. Naposledy se také zamiluje — do Irmgard Keunové, která se jen chtěla dostat pryč ze země paličů knih. Láska mezi Rothem a mladou vášnivou Keunovou je stejně překvapivá, jako je přátelství mezi milionářem Zweigem a zkušeným alkoholikem Rothem bizarní. A do Ostende dorazí další spisovatelé. Slunce, moře, pití — mohla by to být stejně dobře dovolená s přáteli. Byla by, kdyby se politická situace denně nezhoršovala, kdyby nebyli sledováni, kdyby jejich knihy nebyly zakázané a kdyby neztratili svou vlast. Jsou básníky na útěku, spisovateli v exilu. Volker Weidermann s přesností a postřehem vypráví podmanivý příběh léta krátce před začátkem druhé světové války, kdy se Zweig, Roth a Keunová sešli, aby oslavili život, jak to dokážou jen lidé bez naděje.
Max Frisch
Sein Leben, seine Bücher
Die große Max Frisch-Biografie An Max Frisch kommt keiner vorbei. Der FAS-Redakteur, Literatur-Enthusiast und Frisch- Verfallene Volker Weidermann erzählt mitreißend das unglaubliche Leben eines vom Erfolg Verwöhnten, eines positiv Engagierten, eines großen Liebenden, eines trotz allem mit dem Leben Hadernden – das Leben eines der besten Schriftsteller deutscher Sprache des letzten Jahrhunderts. Weidermann erzählt voller Zuneigung, genau und kritisch, lebendig und anschaulich. Er hat Max Frischs Werke neu gelesen, hat in Archiven recherchiert und mit vielen Weggefährten gesprochen. An Max Frisch kommt keiner vorbei. Aber noch nie sind wir diesem Schriftsteller so nahegekommen. Ausstattung: 2 x 8 Seiten s/w-Photos
Das Buch der verbrannten Bücher
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Am 10. Mai 1933 brannten in Deutschland Bücher, und Volker Weidermann beleuchtet diesen verhängnisvollen Tag sowie die Hintergründe und Folgen. Die Aktion wurde als „Aktion wider den undeutschen Geist“ angekündigt und führte zur Errichtung von Scheiterhaufen in vielen Städten, wo Studenten, Bibliothekare und SA-Leute Bücher verbrannten, die nicht mit der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten übereinstimmten. Weidermann dokumentiert die erschreckenden Ereignisse, einschließlich Joseph Goebbels' Ansprachen, bei denen er die Werke bestimmter Autoren nannte, von denen einige sogar anwesend waren. Der Autor erzählt von dem Bibliothekar Herrmann, der die erste Liste der verbrannten Bücher erstellte, und von den Buchhändlern, die die Werke aus ihren Regalen entfernten, sodass viele Autoren und ihre Schriften in Vergessenheit gerieten. Über 100 Lebens- und Werkgeschichten von Schriftstellern werden vorgestellt, darunter bekannte Namen wie Kästner, Tucholsky, Zweig, Brecht und Remarque, sowie vergessene Autoren wie Rudolf Braune und internationale Schriftsteller wie Ernest Hemingway. Weidermann plädiert dafür, diese Werke wiederzuentdecken und zu lesen. Es ist ein eindringliches Buch über die Zerstörung von Kultur und Menschlichkeit in einem Land, in dem zunächst Bücher und schließlich Menschen verbrannt wurden.
Lichtjahre
Eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute
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Die Literaturgeschichte von 1945 bis heute bietet einen umfassenden Überblick über 60 Jahre und 135 Autorinnen und Autoren der deutschen Literatur. Volker Weidermann, Literaturredakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, beleuchtet die Entwicklung der Literatur nach dem Krieg, beginnend an einem Punkt, an dem alles neu gestaltet werden musste. Er stellt Exilanten, innere Emigranten, alte Eminenzen und junge Wilde vor und zeichnet ein Panorama der deutschen Literatur von der Stunde Null bis zur Gegenwart. Im Westen wird die Gruppe 47 gegründet und zerlegt, während im Osten der Sozialismus sowohl gefeiert als auch bekämpft wird. Weidermann thematisiert vergessene Könner, große Erfolge und stille Triumphe sowie die Schicksale einzelner Autoren. Mit Leidenschaft und Humor führt er den Leser durch die goldenen Jahre der deutschen Literatur, skizziert Einflüsse, Abhängigkeiten und Gegensätze und bringt uns zu zeitgenössischen Stimmen wie Christian Kracht, Judith Hermann und Daniel Kehlmann. Immer wieder zeigt er die unermüdliche Suche der Autoren nach ihrem Weg, was das Verlangen weckt, Werke von Gert Ledig, Hubert Fichte oder Max Frisch neu zu entdecken. Ein Buch voller Überraschungen!










