"Wo mir das Lachen zurückgekommen ist ..."
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Adolf Loos, heute weltweit anerkannt als innovativer Architekt, Schriftsteller und Lebensreformer, war zeit seines Lebens das Enfant terrible der Wiener Kulturszene. 1919 heiratete er die 30 Jahre jüngere Tänzerin Elsie Altmann, die mit ihm Triumphe und Niederlagen, Aufregungen und Skandale hautnah miterlebte. An der Seite von Hubert Marischka, Karl Farkas und Willi Forst ein Star der Wiener Operette, musste sie 1933 nach Argentinien emigrieren. In ihren ganz persönlichen Erinnerungen zeichnet sie ein facettenreiches Bild des Privatmannes Loos und seiner Eigenheiten, aber auch das einer ganzen Epoche. Wien, Paris und die Côte d’Azur sind die Stationen ihres gemeinsamen Weges, bedeutende Zeitgenossen wie Peter Altenberg, Karl Kraus und Oskar Kokoschka gehörten zu ihrem Alltag. Eine Biografie aus der Nähe, ohne Retouchen, unzensiert, mit bislang unveröffentlichten Fotos und Dokumenten aus Privatarchiven.
"Kontroversen, Polemiken, Skandale, Angriffe und Würdigungen haven seinen Lebensweg begleitet. Erstmals liegen in diesem Band die wichtigsten schriftlichen Zeugnisse über sein stets umstrittenes Wirken gesammelt vor: Adolf Loos im Spiegel der Zeitgenossen.Die Auswahl umfasst Artikel aus Tageszeitungen und Fachpublikationen des deutschen Sprachraumes aus mehr als drei Jahrzehnten: von der Reaktion auf das Furore machende Debüt des jungen Architekten, der sich mit seiner Einrichtung für das 'Café Museum' in Opposition zu der im Wien jener Jahre die Führungsposition in Stilfragen beanspruchenden Sezession stellte, bis zu einem ersten Protest gegen die drohende Verunstaltung seines Hauptwerkesm des 'Loos-Hauses' auf dem Michaelerplatz, ein Jahr nach seinem Tod in politisch brisanter Zeit, die vor ganz anderen Problemen stand."--
Adolf Loos und die Folgen: Eine Spurensicherung