What happens when we travel – inward or outward? Do we really arrive anywhere? What expectations and preconceptions do we bring? Do we only see what we want to see? Two international travellers, Felicitas Hoppe and Indra Wussow, discuss the stresses and strains of travel and the joy of the journey. Exploring journeying through familiar and foreign landscapes, they ask illuminating questions about our longing for paradise and the limits and possibilities of cultural appropriation. Inevitably the conversation turns towards enforced settling and retreating during the time of Corona. These musings are flanked by a series of paintings by South African artist, Jaco van Schalkwyk, called Homage to my fellow Travellers. An additional layer of meaning is also added by a sound installation by well-known South African composer and pianist, Jill Richards.
Felicitas Hoppe Livres
Son œuvre aborde souvent des thèmes transitoires, les présentant d'une manière comique mais palpitante qui confère à ses histoires une qualité absurde. Elle emploie également la technique de la citation dans ses romans, reconstruisant des récits à travers des documents officiels. En tant qu'écrivaine jeune, talentueuse et féminine, elle est reconnue comme faisant partie d'un phénomène littéraire que les critiques ont appelé le « Fräuleinwunder ».






Nehmen Sie mich beim Wort ins Kreuzverhör
Vorlesungen der Wiesbadener Poetikdozentur
- 311pages
- 11 heures de lecture
Felicitas Hoppe schreibt in ihren »Sieben Schätzen« über die Welt der Wünsche, die das Erzählen ist. Sie erzählt von glücklichen Kindheiten und Zwergen mit großen Ohren, spricht über Literatur und Religion, ehrliche Erfindung und Autobiographie, über Zauberworte, Abenteuer und Ungeheuer, den literarischen Markt und das Schweigen, das im Märchen und im Leben ein Gewinn ist und eine Prüfung. Die Augsburger Vorlesungen sind ein großer Essay über Sätze, die Schätze sind, und über die Geheimnisse des Erzählens, über die Unzuverlässigkeit der Erinnerung und die Kraft des Wortes, über die Sprache als Verständigung, als mögliche Berührung in der Dunkelheit.
Von einem, der auszog, das Abenteuer zu suchen Iwein ist jung, er ist stark und er ist ein Ritter – der Beste der Besten! So gewinnt er auch das Herz der schönen Laudine. Bis zu seinem Lebensabend könnte er nun glücklich sein, an der Seite seiner Frau und als Herrscher vom Land Nebenan. Aber muss ein Ritter nicht weiter kämpfen, um sich zu beweisen? Iwein zieht aus und stürzt sich in die Abenteuer. Er kämpft mit Drachen, gewinnt einen Löwen zum Freund und besiegt sogar einen Riesen. Doch das größte aller Abenteuer wartet noch auf ihn. Ein Roman über die Freundschaft zwischen einem Ritter und seinem Löwen in der sagenhaften Welt von König Artus – fulminant!
„Die Ladung hat Priorität“, wird den Passagieren an Bord eines namenlosen Frachters mitgeteilt, der von Hamburg aus um die Welt fährt. Der zahlende Gast, der zugleich der Erzähler ist, fragt sich, warum man eine solche Reise unternimmt. Viele Fragen bleiben unbeantwortet: Warum weiß niemand, was sich in den Containern befindet? Warum will der unruhige Kapitän unbedingt von Bord? Auch die anderen Passagiere sind rätselhaft. Klarheit bringt nur Antonio Pigafetta, der nachts erscheint und von seiner Expedition unter Fernando Magellan erzählt. Durch seine Erzählungen wird deutlich, dass es neben zwei Arten von Seekrankheit eine dritte gibt: die Seekrankheit des Herzens. Eine Weltreise auf einem Schiff ist kein klassischer Trip, sondern ein abstraktes Konzept, das keinen klaren Anfang oder Ende hat. Mit etwas Glück endet sie dort, wo sie begann. Der Reiz der Reise liegt in ihrer Trivialität und Größe: trivial, weil sie an Ziele gebunden ist, großartig, weil sie ohne Vergangenheit und Geschichte nicht denkbar wäre. Die Reise wird so zu einer Reflexion über das Leben selbst, über die Suche nach Sinn und die Ungewissheit des Daseins.
Von einem, der auszog, das Abenteuer zu suchen Iwein ist jung, er ist stark und er ist ein Ritter – der Beste der Besten! So gewinnt er auch das Herz der schönen Laudine. Bis zu seinem Lebensabend könnte er nun glücklich sein, an der Seite seiner Frau und als Herrscher vom Land Nebenan. Aber muss ein Ritter nicht weiter kämpfen, um sich zu beweisen? Iwein zieht aus und stürzt sich in die Abenteuer. Er kämpft mit Drachen, gewinnt einen Löwen zum Freund und besiegt sogar einen Riesen. Doch das größte aller Abenteuer wartet noch auf ihn. Ein Roman über die Freundschaft zwischen einem Ritter und seinem Löwen in der sagenhaften Welt von König Artus – fulminant!
Verbrecher und Versager
Fünf Porträts
Felicitas Hoppe nimmt sich fünf historische Figuren vor – fünf Fälle von seltener Hoffnungslosigkeit. Sie folgt den krummen Lebenslinien von Gaunern, Aufschneidern, Maulhelden und Pechvögeln, die eines vereint: Um sich weitestmöglich vom Ort des eigenen Versagens zu entfernen, trieb es sie hinaus aufs Meer.
Eine weit gespannte Reise durch die Kontinente und Zeiten, mit einem veritablen Ritter auf einem Pferd, einem ihn begleitenden Schreiber und drei Abenteurern auf der Suche nach dem kostbaren Fell der seltenen Berbiolette. Mit »Paradiese, Übersee« ist Felicitas Hoppe ein hinreißendes Kabinettstück Verkleidet, maskiert und gerüstet treten wir uns selbst gegenüber.
Hoppe
Roman
»Felicitas Hoppe zählt zu den klügsten Gegenwartsautoren. ›Hoppe‹ ist der Beweis.« Christoph Schröder, Journal Frankfurt ›Hoppe‹ ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet.Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein. „Das ist ein Anlass für mich, vor Freude einen Flickflack zu schlagen. Das tut Hoppe mit ihrer Sprache auch. “ Denis Scheck
Die Nibelungen : ein deutscher Stummfilm
- 249pages
- 9 heures de lecture
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021 Der Stoff ist unschlagbar: ein Bad in Blut, eine schöne Frau, Gold und ein Mord, der grausam gerächt wird. So klingt das Lied der Nibelungen, die Sage von Siegfried, dem Strahlenden, seinem düsteren Gegenspieler Hagen und der schönen Kriemhild. Aber ist das die wahre Geschichte dieser europäischen Helden, die in Island oder Norwegen beginnt, am Rhein entlang spielt, die Donau runter erzählt wird und schließlich im Schwarzen Meer mündet? Niemand weiß, wie es wirklich war, meint Hoppe und erfindet die Wahrheit: hell und schnell, poetisch und politisch, wie nicht mal Tarantino es kann. Felicitas Hoppes Roman »Die Nibelungen«: Das erste gesamteuropäische Heldenepos der Gegenwart.
Im Westen endlich was Neues: die Wahrheit über Amerika Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe auf Expedition in einem unbekannten Amerika: Zehntausend so komische wie hochpoetische Meilen reist Hoppe von Boston über San Francisco bis Los Angeles und zurück nach New York. Hellwach und hellsichtig begibt sie sich als literarischer Wirbelsturm auf die Spuren von Ilf und Petrow, zweier russischer Schriftsteller, die 80 Jahre vor ihr unterwegs waren und zu Kultfiguren wurden. Ob Hoppe mit ihnen die Ford-Werke und den ersten elektrischen Stuhl besichtigt, nebenbei den Zaun von Tom Sawyer streicht, in einem Tornado verschwindet oder im Auge des Sturms auf Quentin Tarantino persönlich trifft – »Prawda« (russisch: Wahrheit) lässt die Leser Dinge sehen, wie sie über das unglaublichste Land der Erde noch nie geschrieben wurden: eine literarische Weltentdeckung.
Johanna
Roman
Im Jahr 1412 wird im lothringischen Domrémy ein Bauernmädchen geboren. Keine zwanzig Jahre später wird sie als Ketzerin verbrannt. Aber Felicitas Hoppes »Johanna« ist kein Buch über Johanna von Orléans. Dieses Buch ist Johanna selbst, die Geschichte unseres Aufbegehrens und der eigenen unersättlichen Sehnsucht. Wie geht man mit einer Figur um, die jeder zu kennen glaubt, und über die auch in der Kunst längst alles gesagt scheint? In einer Zeit, in der zwar viel erzählt, aber nichts gehört wird, bleibt Johanna eine Provokation. Dies ist ein Buch, das davon handelt, wie man Geschichte macht, wenn man erzählt. Auf den Gang der Geschichte antwortet diese »Johanna« mit der Passion der Literatur, auf die Passion der Johanna mit einem Gespräch über unsere eigene Angst. Felicitas Hoppe verzichtet auf die Rekonstruktion der Biographie. Sattdessen erzählt sie mit historischer Genauigkeit und poetischer Intensität einen Traum von der Wirklichkeit – denn was sind Bücher gegen die Welt?
Abenteuer. Welten. Reisen
Felicitas Hoppe: Hamburger Gastprofessur für Interkulturelle Poetik. Vorlesungen und wissenschaftliche Beiträge
- 380pages
- 14 heures de lecture
Die Kunst des Lebensgeschichten-Erzählens steht im Mittelpunkt dieser Sammlung, in der Felicitas Hoppe ihre Meisterschaft in der biografischen Phantasie zeigt. Die 2012 mit dem Büchner-Preis ausgezeichnete Autorin reflektiert in ihren Vorlesungen über Abenteuer, Aufbrüche und die Sehnsucht nach Heimkehr. Ergänzt durch ein Gespräch mit der Schriftstellerin und Beiträge einer internationalen Tagung, bietet das Buch tiefgreifende Einblicke in die Themen Reisen und das Unbekannte, die Hoppes literarisches Schaffen prägen.
Fährmann, hol über!
- 159pages
- 6 heures de lecture
Kaum eine Schriftstellerin verbindet Humor, Leichtigkeit und Tiefgang so wunderbar wie Felicitas Hoppe. Mit dieser unnachahmlichen Mischung blickt sie auf Themen, die sie seit ihrer Kindheit bis heute Die Bibel, den heiligen Martin und die heilige Johanna, den Apostel Paulus und das Reich Gottes. Sie taucht ein in die Welt religiöser Zeichen und Geschichten, verbindet dabei auf so kühne wie geistesgegenwärtige Weise Spekulationen über die Paulusbriefe mit Kindheitserinnerungen und verrät uns nebenbei, wer eigentlich ihr Lieblingsheiliger ist. Sie pfeift sich durch das Johannesevangelium, erzählt von biblischen Karrieresprüngen, von einem geheimnisvollen roten Seil und einer revolutionären Botschaft im Sand.Ein Buch nicht nur für Sprachliebhaber, sondern für alle, die Lust auf die Nach- und Neuerzählung uralter Stoffe im hellen Licht einer scharfen Beobachtungsgabe haben. Ein literarischer Parforceritt, der mit Witz und Charme vermeintlich Vergangenes zurück in unsere alltägliche Gegenwart holt!
Die Erzählerin ist krank und die Diagnose glasklar: Fieber 17. Aber was ist das für eine Krankheit, die weger Körper noch Geist befällt, sondern jenes »übrig gebliebene kleine Halborgan«, das man früher die Seele nannte und das ständig auf Reisen und Wanderschaft ist? Zusammen mit ihrem sesshaften Hausarzt kehrt die Patientin in ihre Kindheit zurück und erzählt uns, wie alles begann – von der ersten großen Reise eines asthmatischen Vorschulkindes, das weder lesen, schreiben, noch schwimmen kann und sich bis heute danach sehnt, irgendwo anzukommen, um endlich »einen Sitz im Leben« zu finden.Eine traumhafte Geschichte vom wirklichen Leben, flankiert von einem Essay über die Kindheit und den vergeblichen Versuch, endlich erwachsen zu werden.
Gedankenspiele über die Sehnsucht
- 48pages
- 2 heures de lecture
Das Glück ist da, wo du nicht bist? Diagnose: Sehnsucht. Krankheit des schmerzlichen Verlangens. Wer will die schon haben? Allerdings sind, rein chemikalisch betrachtet, ungesättigte Verbindungen reaktionsfreudiger als gesättigte. Aber was ist eigentlich das Ziel unserer süchtigen Wünsche? Felicitas Hoppe lädt zu einer Reise durch Räume, Träume und Zeiten ein, auf der sich die Sehnsucht in Longing, der Weltschmerz in Fernweh, die Nostalgia in Neugier und der Wunsch in die Angst vor seiner Erfüllung verwandelt. Dabei tun sich kleine und etwas größere Fragen auf: Was ist der Unterschied zwischen Werbung und Philosophie? Zwischen Verheißung und Erfüllung? Zwischen Genügsamkeit und Selbstoptimierung? Und, last but not least: Welche Rolle spielen dabei, zwischen Diesseits und Jenseits, Gott und die Kunst?
Geboren 1960 in Hameln, studierte die Autorin in Tübingen, den USA, Rom und Berlin und lebt heute als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr Debüt „Picknick der Friseure“ erschien 1996, gefolgt von „Pigafetta“ nach einer viermonatigen Weltreise auf einem Containerfrachtschiff. Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den aspekte-Literaturpreis des ZDF, und ihre Werke sind in mehrere Sprachen übersetzt. Ihre Lesereisen führten sie ins In- und Ausland, einschließlich der Teilnahme am Literaturexpress 2000 und an deutsch-indischen Festspielen. Sie veröffentlicht regelmäßig in renommierten Zeitungen und Zeitschriften, darunter die F. A. Z., SZ, FR, NZZ, ZEIT und SPIEGEL, und hat auch Hörbücher sowie Koproduktionen mit bildenden Künstlern herausgebracht. Wolfgang Schmidbauer, 1941 geboren, promovierte 1966 in Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er lebt in München und Dießen am Ammersee, hat drei erwachsene Töchter und arbeitet als Psychoanalytiker. Neben Bestseller-Sachbüchern verfasste er Erzählungen und Romane und ist Kolumnist für Fach- und Publikumszeitschriften. Er ist Mitbegründer der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse. Barbara Sichtermann, Jahrgang 1943, studierte Volkswirtschaftslehre und Soziologie und ist seit 1978 als freie Autorin tätig, mit einem Fokus auf Frauenpolitik, Kindererziehung und Geschlechterbeziehungen.
Ich gönne mir das Wort Gott
- 328pages
- 12 heures de lecture
Über das Darstellbare
- 192pages
- 7 heures de lecture











