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Heinrich Schulze Altcappenberg

    Karl Friedrich Schinkel, Geschichte und Poesie - Katalogbuch zu den Ausstellungen im Kunstforum in Berlin vom 7.9.2012-6.1.2013 und in der Kunsthalle der Hypo Kulturstiftung vom 1.2.-12.5.2013
    Wir kommen auf den Hund
    • Wir kommen auf den Hund

      • 120pages
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      Der Hund ist das älteste Haustier des Menschen und sein treuester Begleiter, was sich auch in der Kunst widerspiegelt. Anlässlich der diesjährigen Sommerausstellung des Berliner Kupferstichkabinetts erscheint ein handliches Katalogbuch, das die vielfältigen Themen, die Kunst und Hunde verbinden, beleuchtet. Rund 50 Werke der europäischen Kunstgeschichte vom Mittelalter bis heute werden präsentiert, darunter Meisterwerke von Agostino Carracci, Albrecht Dürer, Rembrandt, Adolph Menzel, Pablo Picasso, Otto Dix und Dieter Roth. Besonders Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarelle zeigen eindrucksvoll die Vielfalt künstlerischer Darstellungsmodi. Fein gesetzte Pinselstriche, struppige Schraffuren und flüchtige Linien bringen verschiedene Hunderassen lebendig auf das Papier. Die Darstellungen reichen von geschmeidigen Windspielen und kräftigen Doggen bis hin zu verspielten Spaniels, Terriern und Pudel. Diese Kunstwerke laden dazu ein, die enge Verbindung zwischen Mensch und Hund durch die Jahrhunderte hinweg zu erkunden und zu schätzen.

      Wir kommen auf den Hund
    • Zu den großen Architekten des 19. Jahrhunderts gehört Karl Friedrich Schinkel. Als universeller Künstler hat er nicht nur das Stadtbild Berlins wesentlich geprägt; sein Werk als Landschaftsmaler, Bühnenbildner, Entwerfer von Möbeln, Raumgestalter, Denkmalpfleger, vielseitig interessierter Praktiker und einflussreicher Theoretiker ist bis heute von anhaltender Bedeutung. Ohne die Bauten Karl Friedrich Schinkels (1781 – 1841) ist Berlin nicht denkbar: Die Neue Wache, das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, das Alte Museum oder die Friedrichswerdersche Kirche sind Monumente, die das städtebauliche Gesicht der Stadt geprägt haben. Erste Berühmtheit erlangte der spätere Baudirektor Preußens allerdings mit einer spektakulären Illustration zum politischen Tagesgeschehen, dem Brand Moskaus 1812. Mit dem Ende der französischen Herrschaft über Europa nahmen auch das Bauen und das Kunsthandwerk wieder Aufschwung, und Schinkels Entwürfe waren für alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus gefragt. Der Band zeigt – neben einer Illustration des Moskau-Schaubildes – das Gesamtspektrum der Künste und Themen, mit denen Schinkel seinem Jahrhundert formale Orientierung und ästhetische Grundlagen gab.

      Karl Friedrich Schinkel, Geschichte und Poesie - Katalogbuch zu den Ausstellungen im Kunstforum in Berlin vom 7.9.2012-6.1.2013 und in der Kunsthalle der Hypo Kulturstiftung vom 1.2.-12.5.2013