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Andreas Herbst

    Wer war wer in der DDR?
    Deutsche Kommunisten - biographisches Handbuch - überarbeitete und stark erweiterte Auflage
    • Wer war wer in der DDR?

      Ein Lexikon ostdeutscher Biographien. 2 Bände

      • 1604pages
      • 57 heures de lecture

      Das biographische Nachschlagewerk zur DDR-Geschichte ist seit seiner Erstausgabe 1992 zu einem unverzichtbaren Arbeitsinstrument für Wissenschaftler und Journalisten, für Bibliotheken und Archive sowie für alle zeitgeschichtlich Interessierten geworden. Mit der historischen Aufarbeitung stiegen zugleich die Anforderungen an dieses Lexikon, denn über die Politik hinaus wuchs das Informationsinteresse an Persönlichkeiten aus anderen gesellschaftlichen Bereichen und an Personen, die in der DDR sozialisiert, aber erst im vereinten Deutschland zu Bedeutung gelangt sind. Dem trägt die fünfte, überarbeitete und erweiterte Ausgabe mit rund 800 neuen Einträgen Rechnung. Sie enthält nunmehr insgesamt 4000 Biographien.

      Wer war wer in der DDR?2010
    • In erweiterter Auflage präsentiert dieses Handbuch die Lebensläufe von 1675 führenden deutschen Kommunisten und bietet eine umfassende Sicht auf das Führungskorps des deutschen Kommunismus von 1918 bis 1945. Die Biografien enthüllen das dramatische Schicksal dieser aktiven Kommunisten, wobei über 470, also fast jeder Dritte, gewaltsam ums Leben kamen. Bereits nach der Gründung der KPD wurden Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und einige ihrer Mitstreiter 1919 ermordet, und viele Kommunisten fielen im Spanischen Bürgerkrieg gegen Franco. Die schwersten Verluste erlitten die deutschen Kommunisten durch die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts: 256 führende Funktionäre wurden von der Hitler-Diktatur ermordet, während 208 im Stalinschen Regime starben. Diese spannenden Biografien spiegeln den Wandel des deutschen Kommunismus wider, der sich in der zunehmenden Abhängigkeit von Moskau, dem Verlust der Autonomie und dem Verschwinden innerparteilicher Demokratie zeigt. Die strikte Durchsetzung der stalinistischen Generallinie verdeutlicht, wie sich der Kommunismus in Deutschland veränderte. Der ständige Austausch des Führungspersonals reflektiert den Übergang von einer radikalen Emanzipationsbewegung zu einer Organisation, die sich der Komintern und der KPdSU unterordnete.

      Deutsche Kommunisten - biographisches Handbuch - überarbeitete und stark erweiterte Auflage2008