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Ulla Berkéwicz

    Über die Schrift hinaus
    Vielleicht werden wir ja verrückt
    • Über die Schrift hinaus

      • 115pages
      • 5 heures de lecture

      Über die Schrift hinaus heißt das neue Buch von Ulla Berkéwicz. Gründend auf das vedische, das jüdische und das mathematisch-topologische Wissen, formuliert es in zwei einander bespiegelnden, korrespondierenden Teilen die Aufforderung, wahrzunehmen, was unser Bewusstsein beschränkt. In einer überwältigenden poetischen Phantasie überschreitet in der dreizehnten Stunde einer Faschingsdienstagnacht eine Dichterfürstin die Schwelle des Erzählens und ein Mathematikrebell die Zählbarkeit der Zahl. Das sprengt eine Potentaten-, Künstler- und Bürgergesellschaft aus ihrem Rahmen, so dass sie den beiden in ihre Vorstellungsfreiheit folgen kann. Die geistes- und naturwissenschaftlichen Grundgedanken für dieses anarchische Spektakel entwickelt eine so provokante wie kompromisslose Prosaschrift, die zeigt, was möglich ist, wenn wir unsere Wahrnehmung nicht auf unsere Sphäre der drei Dimensionen beschränken, sondern unseren Vorstellungen freien Lauf lassen in Bereiche, die von den Begriffen Raum und Zeit nicht begrenzt sind.

      Über die Schrift hinaus2018
    • Vielleicht werden wir ja verrückt

      eine Orientierung in vergleichendem Fanatismus

      • 128pages
      • 5 heures de lecture

      »Vielleicht werden wir ja verrückt«, hat Jaron Lanier gesagt, und tatsächlich offenbaren die Völker weltweit eine gefährliche Gemeinsamkeit in einem blutigen Fundamentalismus. Seit dem 11. September 2001, 223 Jahre nach Lessings »Ringparabel«, scheint die Aufklärung zu zerbrechen, während Religionen wieder an Einfluss gewinnen. Ulla Berkéwicz fordert in ihrem leidenschaftlichen Essay den Mut zur Sorge um das, was verloren geht, wenn wir dem Zusammenspiel von technokratischem Nihilismus und archaischem Fanatismus nicht entgegentreten. Sie sucht Orientierung in einer tiefgreifenden Analyse religiöser Überlieferungen, einschließlich des Talmuds, des Korans und der Bibel, sowie in historischen und gegenwärtigen islamischen und jüdischen Quellen. Berkéwicz untersucht die Gemeinsamkeiten der drei Religionen - Christentum, Islam und Judentum - und die Tendenz zur Selbstaufgabe des Einzelnen. Ihre Analyse verbindet sie mit persönlichen Erlebnissen und Erzählungen, wobei die gewaltsamen Lösungen der Eiferer entlarvt werden. Der Essay findet in der Kunst des Erzählens die Freiheit und Mehrdeutigkeit, die der Polyphonie des Einzelnen gerecht wird. Berkéwicz versöhnt wissenschaftliche Reflexion, Mythos und Literatur in einem mutigen Einmischungsversuch, der auch die Angst thematisiert, die den Mut erzeugt, sich der Vereinnahmung zu widersetzen. So entsteht eine Schrift, die in der besten Tradition der Aufklärung narrativ erfasst, was der

      Vielleicht werden wir ja verrückt2002