Die Romanfragmente von Wolfgang Koeppen spiegeln einen kreativen Schaffensprozess über nahezu sechzig Jahre wider. Besonders bemerkenswert sind die intensiven Schaffensphasen, wie zwischen 1951 und 1954, in denen Koeppen mehrere bedeutende Werke verfasste. Diese Fragmente bieten Einblicke in seine literarische Entwicklung und thematisieren zentrale Fragen der menschlichen Existenz sowie gesellschaftliche Veränderungen. Koeppens Stil und seine Fähigkeit, komplexe Charaktere zu schaffen, machen diese Sammlung zu einem wichtigen Teil der deutschsprachigen Literatur.
Wolfgang Koeppen Ordre des livres (chronologique)
Wolfgang Koeppen s'impose comme l'un des auteurs allemands les plus marquants de l'après-guerre. Ses œuvres se distinguent par des techniques littéraires modernes, telles que le flux de conscience, et explorent en profondeur les thèmes de l'identité et de la société dans la période d'après-guerre. Le style distinctif de Koeppen capture les complexités de l'expérience humaine, et son importance littéraire est reconnue pour son impact sur la littérature allemande.







Feuilletons. Werke in 16 Bänden, Band 13
Koeppens Feuilletons | Sämtliche Kritiken, Zeitungsberichte und Feuilletons erstmals in einem Band
- 700pages
- 25 heures de lecture
Die Sammlung von Jörg Döring widmet sich den vielfältigen und oft übersehenen Zeitungsbeiträgen von Wolfgang Koeppen. Sie beleuchtet die literarischen und gesellschaftlichen Themen, die Koeppen in seinen Artikeln behandelt hat, und bietet Einblicke in seine Gedankenwelt. Döring versucht, ein umfassendes Bild von Koeppens journalistischem Schaffen zu zeichnen, das oft im Schatten seines literarischen Werkes steht. Der Band ist somit eine wertvolle Ergänzung für das Verständnis eines der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.
Tauben im Gras. Text und Kommentar
- 280pages
- 10 heures de lecture
Die Suhrkamp BasisBibliothek veröffentlicht bedeutende literarische Werke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium, inklusive hochwertiger Texte aus renommierten Verlagen und informativen Kommentaren.
Wolfgang Koeppen is the most important German novelist of the past seventy years: a radical, not to say terrifying, stylist; a caustic, jet-black comedian; a bitter prophet. His late, autobiographical work--the short, intense autofiction, Youth, translated here for the first time--is a portrait of the little north German town of Greifswald before World War I, and is a miracle of compression: this is not historical fiction, but a kind of personal apocalypse. Also included here, in Michael Hofmann's brilliant translation, is one of Koeppen's very last works: a short, fragmentary text spoken over a 1990 German television program depicting his return visit to the town of his schooldays.
Werke in 16 Bänden - 2: Die Mauer schwankt
- 422pages
- 15 heures de lecture
1935: Ein Autor im Exil, ein jüdischer Verleger im Dritten Reich, ein Cheflektor, der sich einen »ostpreußischen Kleinstadtroman« wünscht: Die Entstehungsgeschichte von Wolfgang Koeppens zweitem Roman »Die Mauer schwankt« ist abenteuerlich. Ende 1934 verließ Koeppen Nazideutschland, lebte in Holland zusammen mit jüdischen Gönnern, verkehrte an den Stammtischen des Amsterdamer literarischen Exils. Aber was er damals zu schreiben begann, war ein Roman für den reichsdeutschen Buchmarkt. Sein Lektor Max Tau versuchte, den jüdischen Cassirer Verlag im Berlin des Dritten Reiches am Leben zu erhalten, indem er in seinem Programm die »jungen Autoren« des »östlichen Grenzlandes« versammelte. Er wußte von Koeppens Kriegskindheit in Ostpreußen und gab einen aktuellen Zeitgeschichtsroman in Auftrag. Einen Roman, mit dem man sich in Nazi-Deutschland keine Schwierigkeiten einhandelte… Zu Unrecht ist »Die Mauer schwankt« Koeppens am wenigsten bekannter Roman – und der umstrittenste zugleich. Diese Ausgabe folgt zum ersten Mal dem Erstdruck von 1935; außerdem werden im Anhang sowohl seine Entstehungs- als auch seine ausgesprochen kontroverse Rezeptionsgeschichte anhand von vielen bislang unbekannten Materialien rekonstruiert.
Briefe
- 457pages
- 16 heures de lecture
Liebesgeschichten
- 218pages
- 8 heures de lecture
Eine unglückliche Liebe heißt der erste Roman, den Wolfgang Koeppen 1934 publizierte, und Koeppen hat die Themen Liebe, Begehren und Sehnsucht immer wieder in seiner Prosa aufgegriffen. Meist ist es eine unerfüllte Liebe, eine Suche nach dem »Reich der Sinne«, die Koeppens Helden ertragen bzw. zu ertragen haben.
Muß man München nicht lieben?
- 154pages
- 6 heures de lecture
Wolfgang Koeppen, geboren am 23. Juni 1906 in Greifswald und gestorben am 15. März 1996 in München, verbrachte seine Kindheit in Ortelsburg (Ostpreußen) und kehrte 1919 nach Greifswald zurück. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von der Gymnasial- zur Mittelschule und brach diese ohne Abschluss ab. Er arbeitete in verschiedenen Berufen, darunter in einer Buchhandlung und als Dramaturg in Würzburg. 1927 ließ er sich in Berlin nieder, wo er 1931 als Redakteur beim Berliner Börsen-Courier tätig war. 1934 veröffentlichte er seinen ersten Roman und zog in die Niederlande, wo er an einem unvollendeten Werk arbeitete. 1935 erschien ein weiterer Roman, der jedoch wenig Beachtung fand. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1938 arbeitete er für die Bavaria-Filmgesellschaft und siedelte 1945 nach München über. 1948 veröffentlichte er anonym ein Buch, dessen Neupublikation unter seinem Namen erst 1992 erfolgte. In den frühen 1950er Jahren erschienen drei Romane, die als prägnante Darstellungen des Klimas der Adenauer-Republik gelten. Koeppen trug auch zur Reiseliteratur in Deutschland bei. Alfred Estermann, geboren 1938 und verstorben 2008, war Professor für Literatur- und Medienwissenschaft und leitete das Schopenhauer-Archiv in Frankfurt am Main.
Die Jawang-Gesellschaft
- 135pages
- 5 heures de lecture
Der Roman erzählt von Carel, einem Waise, der auf einer kleinen holländischen Insel aufwächst und das Gefühl der Nichtzugehörigkeit verbirgt. Nach einer Katastrophe durch Spielschulden eines Freundes verlässt er das Offizierskorps und wird Soldat in Surabaya. Das Fragment besticht durch Carels Außenseiterperspektive.




