Die Mikrogramme von Robert Walser gelten als geheimnisvolle Manuskripte der deutschsprachigen Literatur. Sie entstanden zwischen 1924 und 1932 und reflektieren Walsers Erlebnisse in Bern und der Psychiatrie. Nach 19 Jahren Dechiffrierarbeit wurden alle 526 Blätter publikationsfähig. Walser selbst schätzte das Schreiben mit Bleistift.
Bernhard Echte Livres






Robert Walser 1878-1956
- 47pages
- 2 heures de lecture
Vydáno u příležitosti výstavy k 50. výročí úmrtí Roberta Walsera v Galerii Klementinum Národní knihovny ČR
Die Brüder Karl und Robert Walser
- 215pages
- 8 heures de lecture
German
Teil 3 der Dokumentation des Kunstsalon Cassirer beleuchtet die Jahre 1910 bis 1914, eine Blütezeit der modernen Kunst in Berlin. Cassirer kämpfte gegen Vorurteile und erlangte Anerkennung für Künstler wie Van Gogh und Cézanne. Die Publikation enthält Ausstellungskritiken, Kataloge und über 1000 farbige Abbildungen.
Kunstsalon Cassirer
Die Ausstellungen, Band 4: 1933-1937
«Den Sinnen ein magischer Rausch» Kunstsalon Cassirer 1905 - 1908 / 1908 - 1910
- 750pages
- 27 heures de lecture
Dieser Band dokumentiert die Ausstellungstätigkeit des Kunstsalons Cassirer von 1905 bis 1910. Höhepunkte sind die Monet-Retrospektive, van Goghs Zeichnungen, große Ausstellungen von Delacroix, Goya und Cézanne sowie die Entdeckung Oskar Kokoschkas. Zeitgenössische Artikel bieten ein facettenreiches kulturgeschichtliches Panorama.
Was bleibt von Geschichte übrig? Wie sehen die Orte aus, an denen sie sich einst ereignete? Erzählen sie noch von den ehemals bedeutsamen Dingen? Mit solchen Fragen begibt sich der Berner Photograph Dominique Uldry auf die Reise, um die Orte zu photographieren, die im Leben von Karl und Robert Walser eine wesentliche Rolle spielten: Biel, Zürich, Berlin, Bellelay, Bern und Herisau. Sein Interesse ist gegenwärtig; folgerichtig photographiert er in Farbe. Die Unscheinbarkeit der Motive und die Sorgfalt, mit der sie ins Bild gesetzt sind, lassen jedoch spüren, dass es um mehr geht. Uldry zeigt die Paradoxie des «Pilgernden»: Durch seinen Besuch ruft er die Geschichte eines Ortes neu wach, während er gleichzeitig die Nähe und Ferne des Vergangenen erfährt. Nietzsches Frage nach dem «Nutzen und Nachteil der Historie» für das eigene Leben bleibt präsent. Neben Uldrys Bildern enthält der Band einen Essay von Bernhard Echte über die beiden Walser-Brüder. Hier geht es nicht um eine Rückversetzung in die Zeit ihrer Biographien, sondern um die Frage, wie der eine durch den anderen zu dem wurde, der er war. Robert Walser trat 1894 als Modell seines Bruders Karl in die Kunst ein. In einer Aquarellskizze stellte Karl ihn in der Rolle von Schillers Räuber Karl Mohr dar. Das Porträt von Robert Walser als Poeten folgte bald. Die Ästhetik der Darstellung und die Poetik des Schreibens – was hatten sie gemeinsam und was trennte sie? Diese Fragen
