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Ricarda Huch

    18 juillet 1864 – 17 novembre 1947

    Ricarda Huch fut une intellectuelle allemande pionnière dont l'œuvre défie toute classification aisée. Historienne de formation et auteure de nombreux ouvrages sur l'histoire européenne, elle excella également dans les romans, la poésie et le théâtre. Huch possédait une profonde compréhension de la psychologie humaine, qu'elle appliqua avec maestria dans ses romans historiques et ses biographies psychologiques. Sa position inébranlable contre le régime nazi et son engagement dans l'exil intérieur témoignent d'un courage intellectuel remarquable et d'un dévouement aux principes humanistes.

    Ricarda Huch
    Wallenstein: Eine Charakterstudie
    Michael Unger: Vita Somnium Breve
    Die Geschichte von Garibaldi (Band 1&2): Die Verteidigung Roms & Der Kampf um Rom
    Deutsche Geschichte (Band 1-3)
    Michael Bakunin und die Anarchie: Der Weg eines Revolutionärs
    Der Dreißigjährige Krieg (Teil 1-3): Der Kampf um die europäische Hegemonie: Die Ursachen, die Kampagnen und die Auswirkungen
    • Dem Werk der fast vergessenen Dichterin und Denkerin Ricarda Huch (1864 – 1947) verdanken wir unser modernes Verständnis der Romantik. Ihre Bücher über »Blütezeit« und »Ausbreitung und Verfall« der Romantik, die wir in unserer Anderen Bibliothek in einem Band präsentieren, sind bahnbrechende kulturgeschichtliche Studien: »Der romantische Organismus« wird in seiner schillernden Vielgestaltigkeit noch einmal zum Leuchten gebracht. In einer die Disziplinen umgreifenden Manier porträtiert Ricarda Huch nicht nur die Dichter und Künstler, sondern auch die frühen Naturwissenschaftler, Mediziner, Theologen und Politiker. Besonders nahe waren Ricarda Huch auch die vernachlässigten Figuren der romantischen Epoche: die Frauen, Freundinnen und Gefährtinnen. So entsteht im glänzenden und klaren Stil der Ricarda Huch die Biographie einer Idee – bereichert mit einem Nachwort von Tilman Spreckelsen. Der Band wurde auf die Sachbuchbestenliste von Die Welt, WDR 5, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1 für den März 2018 gewählt.

      Die Romantik
      4,9
    • 1887 kam Ricarda Huch mit 23 Jahren nach Zürich, wo den Frauen die Universität offenstand. Sie legte die Maturaprüfung ab, studierte Geschichte, wurde 1891 promoviert und unterrichtete danach an der Höheren Töchterschule, arbeitete in der Stadtbibliothek. «Frühling in der Schweiz» ist ein hinreissendes Zeugnis des «Frauenstudiums» in Zürich. Huch bezog ein Zimmer bei der so freundlichen wie skurrilen und unglücklich verheirateten Frau Wanner in der Gemeindestrasse. Zu den endlos debattierenden Russinnen an der Universität ging sie auf Distanz, befreundete sich aber mit anderen akademischen Pionierinnen: Marianne Plehn wurde später zu einer der ersten Professorinnen der Naturwissenschaften in Deutschland, Agnes Bluhm wurde zu einer der ersten praktizierenden Ärztinnen in Berlin, Marie Baum spielte als Soziologin und Sozialpolitikerin in der Frauenbewegung der Weimarer Republik eine wichtige Rolle. Daneben vermittelt «Frühling in der Schweiz» ein anschauliches Bild der Zürcher Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist eine grosse Liebeserklärung an Zürich und die Schweiz, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Konflikts Ricarda Huchs mit der Gestapo.

      Frühling in der Schweiz
      4,0