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Dragan Velikič

    3 juillet 1953
    Jeder muss doch irgendwo sein
    The Russian Window
    Adresa
    Astrachán
    Bonavia
    Dante-Platz
    • Dante-Platz

      • 384pages
      • 14 heures de lecture

      „Der Tod eines mitteleuropäischen Schriftstellers im Exil wird die Aufmerksamkeit der Leser in diesem außergewöhnlichen Werk von Velikič auf sich ziehen, das durch die Harmonie von Fragmenten gekennzeichnet ist. Mächtige, äußerst reiche und delikate narrative Intelligenz reiht den Dante-Platz neben die Werke von Robert Musil, Italo Svevo oder Danilo Kiš. Wie in Velikičs vorherigen Romanen weben die Protagonisten analoge und oft miteinander verwobene Schicksale frustrierter mitteleuropäischer Bürger und Intellektueller; die Topografie ist sehr vielfältig, aber auch wiedererkennbar (Pula, Triest, Belgrad, Deutschland, Österreich, Amerika...); die zeitlichen Koordinaten der Handlung wechseln ständig, und die spannendsten Seiten dieser weitläufigen Geschichte über Migration und Emigration sind die Seiten, auf denen der Leser sich dem Zauber einer befreiten Sprache hingibt. Die Geschichte über freiwillige Isolation ist der Rahmen für Velikičs melancholische, aber auch leidenschaftliche Meditationen über das „Auftrag“ der Literatur, über große Schriftsteller wie Nabokov, Canetti, Joyce... Schließlich ein Buch, das keine langweilige Unterhaltung aufzwingt, sondern ein tiefes Gefühl für alle begrenzten, kleineren und größeren Lebenswege vermittelt, ein Buch, das trotz tragischer und manchmal selbstverschuldeter Niederlagen das Leben als etwas Großes und Großartiges darstellt. Ein Buch, das dieses Gefühl in die Zukunft projiziert.“

      Dante-Platz
      4,0
    • Belgrad, um die Jahrtausendwende: Der Krieg in Jugoslawien liegt gerade so lange zurück, dass er noch auf alles seinen Schatten wirft. Alle treibt die gleiche Frage um: Bleibt man, oder ist es besser zu gehen? Marko, verhinderter Literat, besucht seinen Vater Miljan in Wien, der ihn vor Jahren in Serbien zurückgelassen hat. Marija, seine Frau, die Lebenskünstlerin, lässt sich treiben. Ihre Freundin Kristina unterhält sich mit ihrer verstorbenen Jugendliebe. Zufällig kommen die drei zum gleichen Zeitpunkt nach Wien, und diese Reise wird für alle zum schicksalhaften Wendepunkt. Velikic erzählt von einer Generation, die den Zerfall ihres Landes miterlebt hat und sich neu orientieren muss – und von der unentrinnbaren Macht der Familie ...

      Bonavia
      4,0
    • Román jugoslávského autora je reflexní historie jeho země za poslední půlstoletí a jeho tématem je totalita. Nejde o román v pravém slova smyslu, do toku vyprávění jsou vsazeny eseje i cestopisné črty. Hlavní hrdina je začínající spisovatel, syn válečného partyzána, důstojník státní bezpečnosti a příslušnice zámožné podnikatelské rodiny. Tyto dva životní postoje určují jeho myšlení, úvahy o osudu jeho země a národa. Hrdina, mimořádně citlivý člověk, nakonec zešílí. Ve vyprávění je spousta reminiscencí např. na osudy dvou Vladimírů - Nabokova a Lenina, na jejich postoje, narážek na osudy jeho země, která po staletí byla formována nájezdy dobyvatelů, naposledy Čapajevových vnuků.

      Astrachán
      4,0
    • The Russian Window

      • 358pages
      • 13 heures de lecture

      In this sweet and sour image of both intimate and objective European history at the end of the 20th century, the writer offers us an omnibus novel in three parts, with two main characters (an elderly man and a young man) and many accompanying portraits. Using various narrative techniques, intelligent humor and subtle irony, the protagonists summarize the chances they have missed and talk about their premonitions of the new ones to come. In doing so, they live out their stories and those of other people, looking for meaning in the past in order to understand the present. We read about the main character leaving his bombed country, dabbling in a variety of odd jobs throughout Europe, composing and decomposing his own personality which becomes clearest in the gap between the things expected and the things done. For The Russian Window Dragan Velikić received the two most important literary awards in Serbia and ex-Yugoslavia - the NIN Award and the Meša Selimović Award in 2007.

      The Russian Window
      3,8
    • Niemand hat sein Leben akribischer memoriert als seine Mutter. Als sie stirbt, tritt der Sohn ihre Erbschaft als Archivar der Erinnerung an, folgt der Flut der Bilder, die in ihm aufsteigt. Erinnern, das ist bei Dragan Veliki? immer an Orte geknüpft, die die Landkarte eines Lebens ergeben. Er ist wieder der Junge, frisch von Belgrad nach Pula gezogen, erkundet die duftenden Innenhöfe, trifft den alten Uhrmacher Maleša, der einst Titos Uhren repariert hat und alle Geschichten kennt – immer begleitet von der rigiden Weltdeutung der Mutter, von der er sich mit jedem Schritt mehr befreit. Dragan Veliki?s neuer Roman ist eine berührende Hommage an seine Mutter, an ein Land, eine Zeit und Menschen, die es nicht mehr gibt.

      Jeder muss doch irgendwo sein
      3,3
    • In diesem Roman entdeckt der Protagonist, der Dichter Nikola Gavrić, am letzten Novembersonntag 1972 das Manuskript seines Vaters Žarko, in dem dieser, ein unvollendeter Jurastudent, den Spuren von Dositej und Njegoš in Italien nachgeht...

      Der Zeichner des Meridian
    • Via Pula

      Roman

      • 196pages
      • 7 heures de lecture
      Via Pula
    • Der neue Roman des serbischen Autors Dragan Velikic erzählt die Geschichte von Adam Vasic, der anlässlich der Dreißigjahrfeier seines Abiturs in seine kroatische Geburtsstadt Pula zurückkehrt. Dort lebt sein alter Schulfreund Stevan, der sich im Leben nicht zurechtgefunden hat und in ein Asyl in einer alten Villa am Rande der Stadt verbracht wurde. Stevan ist von einer historischen Figur besessen: Viktor von Domaszewski, der während der k. u. k. Monarchie in Pula lebte und vom Bau eines visionären Hafens träumte, bis er eines Tages spurlos verschwand. Als Adam sich daranmacht, das Rätsel Domaszewski zu lösen, tut sich zwischen den Mauern der alten Villa ein bedrohlicher Abgrund auf.

      Dossier Domaszewski
    • Prípad Brémy

      • 203pages
      • 8 heures de lecture

      Vo svojom šiestom románe rozpráva známy srbský autor Dragan Velikić o klavíroch a starých pohľadniciach, o mestách ako Praha, Viedeň, Odesa, Belehrad, Milwaukee, o absolútnom sluchu Ivana Bazarovova, o srbskej profesorke Olivere Jermolenkovej, alebo o vodičovi električky Emilovi Kohotovi, ktorého meno sa nachádza v telefónnych zoznamoch Bratislavy, Grazu, Nového Sadu, Viedne, Prahy a Terstu. A všetko so všetkým nejako súvisí: osudy postáv sú prepojené, dôležité je len rozoznať tenulinkú hranicu medzi skutočnosťou a fantáziou. Napríklad mesto Brémy, ktoré zohráva v románe dôležitú úlohu a ktoré vyvoláva v hlavnom hrdinovi Ivanovi mýtické obrazy a predstavy, je miestom, kde sa realita mieša s imagináciou. Ivanova okrídlená fantázia, pomocou ktorej rekonštruuje príbeh strateného otca, dodáva románu magický rozmer.

      Prípad Brémy