Franz Hohler est célèbre pour ses nombreux spectacles en solo et programmes satiriques pour la télévision et la radio, ainsi que pour ses pièces de théâtre, livres pour enfants, nouvelles et romans. Son œuvre se caractérise par une interaction dynamique entre un commentaire politique aiguisé et une pure fantaisie, partant souvent d'observations subtiles de la vie quotidienne qui basculent inopinément dans l'absurde. Hohler est autant aimé que craint pour son humour tranchant, spirituel et incisif, accompagnant fréquemment ses performances de 'ballades au violoncelle'. Son style distinctif implique souvent la création de jeux de mots uniques, comme en témoigne l'œuvre acclamée 'Totemügerli'.
Begegnungen mit Elias Canetti, Friedrich Dürrenmatt, Klaus Wagenbach u.v.a.
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"Das Lob der Freundschaft" versammelt persönliche Porträts von Weggefährten von Franz Hohler, die seinen Lebensweg prägten. Durch Erzählungen, Gedichte und Lieder werden Themen wie Sprache, Musik und politisches Engagement lebendig. Diese Schnappschüsse zeigen nicht nur die Porträtierten, sondern auch Hohler selbst.
Franz Hohler, fabuleux conteur d'histoires, montre à travers cette ballade quelles terribles conséquences la disparation d'un petit scarabée peut avoir pour le monde entier.
Mit Artensterben, Klimawandel und Migration ist Franz Hohlers Ballade zeitlos aktuell: Im südlichen Pazifik verschwindet ein winziger Käfer. Als kurz darauf eine Vogelart ausstirbt, deren Nahrung eben dieser Käfer war, wird das Fehlen einer schrillen Vo-gelstimme bemerkt. Als sich dann eine zarte Sorte Fisch in den Netzen der Fischer nicht mehr finden lässt, die auf den Kot eben dieses Vogels angewiesen war, wiegt der Verlust schon schwerer. Am Ende müssen sich die Menschen an den Küsten vor den Fluten der steigenden Meere im Landesinneren in Schutz bringen. Das Szenario des vermeintlich harmlosen Käfers, der am Anfang verschwand, steigert sich am Ende der Ballade ins Bedrohliche; das ökologische Gleichgewicht schon lange aus den Fugen. Die kongeniale Textgestaltung von Rahel Arnold sowie die realen und abstrakten Bildelemente des Künstlers Dieter Leuenberger verstärken dabei die Dringlichkeit der Lage.
Der Fluss des Lebens: Franz Hohler erzählt von seinen Wanderungen am Rhein. Vom Rheinfall in Schaffhausen bis zur Quelle am Tomasee: Einem spontanen Impuls folgend wandert Franz Hohler den Rhein entlang und hält fest, was ihm begegnet: Campingplätze und Mückenschwärme, Autobahnbrücken und Vogelrufe, Historisches und Biographisches, Erinnertes wie allzu Gegenwärtiges, Tragisches wie Komisches – und in Liechtenstein eine Abwasserreinigungsanlage. Mal ist der Rhein mächtiger Strom, ungestüme Natur, die dramatisch in die Tiefe stürzt, mal gemächliches Rheinlein oder schrecklich verbaut und gezähmt, fast nicht zu finden. Aber immer ist er in Franz Hohlers gelassen-pointierter Prosa auch Sinnbild für das Leben und das wechselhafte Miteinander von Mensch und Natur.
Sonderdruck seines ersten Textes zu seinem 80. Geburtstag am 1. März 2023
Als 16-Jähriger schrieb Franz Hohler eine kleine Einsteiger-Anleitung für das Kollektieren – es war sein erster veröffentlichter Text überhaupt (8. Juni 1959). Zu seinem 80. Geburtstag am 1. September 2023 erscheint dieser Text als, Sonderdruck in limitierter und nummerierter Auflage. In den Jahren 1959 bis 1966 verfasste er für das «Oltner Tagblatt» satirische Glossen, Erlebnisberichte, Erzählungen, Musik- und Theaterkritiken. Der junge Hohler verblüffte die Leserschaft mit den verschiedensten literarischen Formen, quasi alles Prototypen für seine spätere Arbeit.
Vom Erfolgs-Duo Franz Hohler und Kathrin Schärer: nach „Es war einmal ein Igel“ und „Am liebsten aß der Hamster Hugo …“ eine liebenswerte Freundschaftsgeschichte vom Gesundwerden Das kleine Wildschwein tanzt gerne aus der Reihe. Doch als es krank wird, braucht es die Fürsorge seiner Eltern und die Hilfsbereitschaft seiner Freunde. Das kleine Wildschwein ist anders als seine fünf Geschwister: Wenn die mit der Schnauze im Boden wühlen, schaut es am liebsten in den Himmel und hört den Singvögeln zu. Bald grunzt es mit den Krähen im Vogelorchester. Seine Eltern können darüber nur die Köpfe schütteln. Sogar die Maiskolben teilt es mit seinen Vogelfreunden. Bis es krank wird. Und keine Medizin ihm helfen kann – auch nicht der Gesang der Vögel. Nur Kastanien aus Paris würden es retten, meint der Wildschweindoktor. Aber so weit kann kein Wildschwein rennen. Wie gut, wenn man Freunde hat, die fliegen können …
Manuel Ritter, ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt, wird nach einem Ärztekongress von einer fremden Frau angesprochen, die ihm etwas Wichtiges mitteilen will. Kurz darauf steht sie in seiner Praxis mit einem unerhörten Wunsch. Über zwanzig Jahre später erinnert ihn die Freundin seines Sohnes an diese Begegnung, und seitdem hört er Geräusche in seinem Ohr, die niemand sonst wahrnimmt – es klopft. Diese alte Geschichte lässt ihn nicht los. Isabelle hingegen plant einen entspannten Urlaub in Italien, doch als ein älterer Herr, der ihr am Bahnhof hilft, plötzlich stirbt, wird sie in eine geheimnisvolle Geschichte verwickelt, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Bibliothekar Ernst führt ein geregeltes Leben, bis er am Berner Hauptbahnhof von einer unbekannten Frau um Hilfe gebeten wird. Sie übergibt ihm ein Päckchen mit einer verschollenen Handschrift aus dem 8. Jahrhundert. Die Frage, wie das Buch zu ihm gelangte und wer sich dafür interessiert, treibt ihn an. Aus dem unauffälligen Bibliothekar wird ein Detektiv, der auch vor ungewöhnlichen Methoden nicht zurückschreckt, um das Rätsel zu lösen.
Eigentlich wollte Franz Hohler nur ein Jahr lang ausprobieren, ob seine Kunst Anklang findet. Entstanden ist ein ganzes Lebenswerk. Seit dem ersten Bühnenerfolg 1965 hat er nicht mehr aufgehört, seine eigenen Ideen zu verwirklichen: als Liedermacher und Kabarettist ebenso wie als Autor von Kinderbüchern, Theaterstücken, Romanen, Erzählungen und Gedichten. Nun blickt Hohler zurück. Im Gespräch mit Klaus Siblewski gewährt er überraschende Einblicke in sein Schaffen, nimmt seine Leserinnen und Leser mit an die Orte und in die Geschichten, in denen er daheim ist. Er erzählt, wie seine Neugier ihm das Leben rettete, wieso General Guisan einst ein Rivale war und weshalb er sich für einen Performance-Künstler avant la lettre hält. Und er erklärt, wie die Tschipo-Kinderbücher, das »bärndütsche Gschichtli« und seine Romane entstanden sind. Von erlebten und erfundenen Geschichten handelt dieser Band, der Hohler als fabulierenden Menschenfreund voller Witz und feinsinnigem Humor zeigt.
"Nirgends kommt das Fantastische so beiläufig daher wie bei Franz Hohler. Seine Erzählungen handeln von merkwürdigen Begebenheiten und dem plötzlichen Einbruch des Wunderbaren: Von einem geheimnisvollen Steinregen, der das Personal eines einsamen Alpenhotels in die Flucht schlägt. Von einem Tisch in einem beliebten Ausflugslokal, der großes Unglück bringt. Von einem jähen Moment der Wahrheit im Telefonat zwischen Mutter und Tochter. Vom nächtlichen Gesang einer Nachtigall, der die Menschen einer Kleinstadt elektrisiert. Und von einem Enkeltrick, durch den die betagte Amalie Ott noch einmal auf eine weite Reise geht..."--Page 2 of cover
Das Lachen ist eine der schönsten Verhaltensweisen des Menschen und zugleich eine der geheimnisvollsten. Es dient nicht nur dem unmittelbaren Ausdruck von Freude und Zuneigung, sondern auch von Spott und Häme. Es vereint und entzweit, kann Angst bekämpfen und hervorrufen, entlastet, heilt und lässt die Welt mitunter für einen Augenblick zu einem Ort des absoluten Glücks werden. Kein Wunder, dass sich Literaten und Künstler seit jeher dieses Themas angenommen haben. So auch Michael Köhlmeier, Franz Hohler, Root Leeb, Monika Helfer, Nataša Dragnić und Rafik Schami, die in den Kurzgeschichten dieses Bandes gewitzt und originell von diesem einzigartigen Phänomen erzählen. Ein großes Lesevergnügen nach einer Themenidee von Michael Köhlmeier!