Kommissar Schneeganß feiert gerade sein 10-jähriges Jubiläum bei der Berliner Mordkommission, als ihn die Meldung eines Leichenfundes am Innsbrucker Platz erreicht. Bei der Begutachtung des Fundortes stellen die Kommissare fest, dass die Leiche offensichtlich schon vor einiger Zeit dort abgelegt wurde. Auch Ex-Kommissar Mannhardt und sein Enkel Orlando werden hinzugezogen. Währenddessen geben ein folgenschwerer Fahrradunfall und eine entführte Frau weitere Rätsel auf, bis ein Abschiedsbrief Licht ins Dunkel bringt …
Horst Bosetzky Ordre des livres (chronologique)
Horst Bosetzky était un romancier allemand, principalement reconnu pour ses romans policiers et de mystère. S'appuyant sur son expérience d'ancien professeur de sociologie, ses œuvres abordent souvent des intrigues complexes et des thèmes sociétaux. Le style distinctif de Bosetzky se caractérise par une observation aiguë et la capacité à créer des récits de suspense d'une profonde dimension humaine.







Carlo Kolbatzki ist im Leben gescheitert und lebt ärmlich in einer Laube, als er von seinem Neurologen die Diagnose Gehirntumor erhält - lange wird er nicht mehr zu leben haben. Kolbatzki will Selbstmord begehen, doch als er den Lauf an die Schläfe setzt, besinnt er sich eines anderen und beschließt, zunächst alle die umzubringen, die sein Leben ruiniert haben. Auf seiner Abschussliste steht auch Hansjürgen Mannhardt, der ihn einst hinter Gitter gebracht hat. Die ersten vier Namen konnte Kolbatzki abhaken, nun wäre Mannhardt an der Reihe …
West-Berlin 1968: Die politischen Proteste vor allem von Studenten gegen den Vietnamkrieg und die herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse erreichen ihren Höhepunkt. Auf den Straßen kommt es zu Massendemonstrationen, in der Freien Universität zu Streiks, Sit-Ins und schweren Auseinandersetzungen. Auch der Psychologiestudent und wissenschaftliche Assistent Peter Kappe sympathisiert mit der linken Studentenbewegung und der Kommune I um Fritz Teufel und Rainer Langhans. Bei Demonstrationen trifft Peter immer wieder auf den populären Schauspieler und Sänger Kurt Kannenhenkel. Als der eines Tages unter Verdacht gerät, die Prostituierte Monika Mönningsee in ihrer Wohnung erstickt zu haben, leitet die Presse eine regelrechte Hetzjagd auf den linksintellektuellen Künstler ein. Doch Kannenhenkel bestreitet die Tat vehement. Peter, der von der Unschuld des Gesinnungsgenossen überzeugt ist, beginnt heimlich mit Recherchen, um seinem Vater, dem mit dem Fall Kannenhenkel betrauten Kriminaloberkommissar Otto Kappe, entlastende Informationen liefern zu können. Dessen Ermittlungsarbeit gestaltet sich schwierig, denn sie steht unter dem Druck der Presseberichterstattung, die ihr Urteil über den bekannten Schauspieler bereits gefällt hat: Er sei der Mörder von Monika Mönningsee …
Mach dein Glück! Geh nach Berlin!
- 399pages
- 14 heures de lecture
Ferdinand Schmidt galt im 19. Jahrhundert im alten Preußen als umtriebiger „Volkspädagoge“ und einflussreicher Schriftsteller, auch wenn die zeitgenössische Literaturkritik nicht immer seiner Meinung war. Sein bekanntestes Werk, die „Preußische Vaterlandskunde für Schule und Haus“, erschien 1846 in Breslau. Als sein Ruhm zu verblassen drohte, wandte er sich einem neuen Projekt zu: einer Berlinischen Geschichte, die die Biografien zugewanderter Persönlichkeiten beleuchtet, insbesondere die des Apothekers und Fabrikanten Ernst Schering. Schering, geboren 1824 in Prenzlau und gestorben 1889 in Berlin, gilt als Schlüsselfigur für den Aufstieg Berlins als politische und industrielle Kraft. Schmidt diskutiert mit ihm die Weltlage und das Stadtleben, während sie durch die Jahre 1837-1889 reisen, in denen Liebe, Intrigen und Leiden eine zentrale Rolle spielen. Der Roman präsentiert eine Vielzahl von bedeutenden Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts in Berlin und gewährt einen Einblick in das private Leben von Ernst Schering. Entstanden ist ein anregendes Stück literarischen „Histotainments“, das historische Informationen mit Unterhaltung verknüpft.
Neues vom Tatort Tegel
25 Geschichten von Stars der deutschsprachigen Krimiszene
- 288pages
- 11 heures de lecture
Zum 25. Jubiläum der Reinickendorfer Kriminacht präsentiert Horst Bosetzky in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Reinickendorf eine neue Sammlung von Kurzgeschichten. Nach zehn Jahren bringt diese Anthologie erneut Geschichten von renommierten Autorinnen und Autoren wie Friedrich Ani, Felix Huby, Volker Kutscher, Matthias Wittekindt und Sybil Volks. Auch Rainer Wittkamp, der 2016 mit dem „Krimifuchs“ ausgezeichnet wurde, und RBB-Moderator Uwe Madel, der die Veranstaltung jährlich moderiert, sind vertreten. Die Kriminacht, die 1992 unter dem Motto „Tatort Tegel“ ins Leben gerufen wurde, hat sich schnell überregional etabliert und bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Lesungen, Musik und Gesprächen. Diese Veranstaltung ist ein Highlight der deutschsprachigen Krimiszene. Mit der Anthologie feiern 25 Autoren den 25. Geburtstag der Kriminacht. Das Buch erscheint zur Jubiläumsveranstaltung im Oktober 2017 im Ernst-Reuter-Saal im Rathaus Reinickendorf, wo die Tickets traditionell schnell ausverkauft sind. Mit 25 spannenden Geschichten verspricht die Sammlung erstklassige Unterhaltung für Krimi-Fans.
Die Brüder Sass - geliebte Ganoven
- 218pages
- 8 heures de lecture
Berlin 1926. Die bis dahin im Leben irgendwie gescheiterten Brüder Franz und Erich Sass kommen auf die geniale Idee, Banktresore mit Hilfe eines Schneidbrenners zu öffnen. Sie landen ihren ersten großen Coup, als sie durch einen Tunnel in die Stahlkammer einer Bank eindringen und 179 Schließfächer ausräumen. Kriminalsekretär Max Fabich kommt ihnen zwar auf die Spur, kann ihnen aber nichts Konkretes nachweisen. Als die Nazis an die Macht kommen, wird ihnen in Deutschland der Boden zu heiß und sie fliehen nach Dänemark. Als man sie schließlich ausliefert, werden sie bei der Überstellung ins KZ Sachsenhausen ermordet.
Auf leisen Sohlen
Der 28. Kappe-Fall. Kriminalroman (Es geschah in Berlin 1964)
- 208pages
- 8 heures de lecture
Im Jahr 1964 gestaltet sich der Alltag in West-Berlin für viele Bewohner als beschwerlich, während die Wirtschaft in der Bundesrepublik floriert. Fluchtversuche aus Ost-Berlin sind alltäglich, und das Gefühl des Eingeschlossenseins belastet vor allem ältere Menschen. Die Zahl der Freitode steigt besorgniserregend. Als der wohlhabende 73-jährige Ludwig Wittenbeck tot in seinem Haus nahe dem Fehrbelliner Platz aufgefunden wird, denken Kriminaloberkommissar Otto Kappe und sein Kollege Hans-Gert Galgenberg zunächst an Suizid. Doch die Umstände sind unklar: Wittenbeck starb an einer Gasvergiftung, und die Gastherme war manipuliert worden, sodass giftiges Stadtgas austreten konnte. Wittenbeck hatte zahlreiche Feinde, sowohl beruflich als auch privat; er hatte sich kürzlich von seiner Frau getrennt. Verdächtig sind auch ein geschäftlicher Konkurrent und ein ehemaliger Angestellter, den Wittenbeck entlassen hatte. Zudem gerät ein Journalist ins Visier, der für eine gute Story über Leichen gehen würde. Möglicherweise hat auch ein Handwerker bei der Installation der neuen Gasheizung einen Fehler gemacht. In diesem spannenden Kriminalroman konfrontiert der Bestsellerautor Horst Bosetzky Kriminalhauptkommissar Kappe mit einem kniffligen Fall und zeichnet ein eindrucksvolles Bild der Frontstadt West-Berlin.
Streifzüge durch meine Heimat
- 312pages
- 11 heures de lecture
Horst Bosetzky, geboren am 1. Februar 1938, ist ein Berliner Urgestein und Bestsellerautor, der seit fast einem halben Jahrhundert seine Verbundenheit zu den Orten und Landschaften seines bewegten Lebens zeigt. Ob in seinen Romanen oder im persönlichen Gespräch, er teilt lebendige Erinnerungen und Geschichten, die mit bestimmten Plätzen in seiner Heimatregion verknüpft sind. Seine Heimatgefühle erstrecken sich über verschiedene Kieze in Berlin, insbesondere „seinem“ Neukölln, sowie die Havellandschaft und das Land Brandenburg, das er als junger Mensch mit dem Paddelboot und später als passionierter Wanderer erkundete. Weitere Lieblingsorte findet man in der „Terra Transoderana“, dem deutsch-polnischen Grenzland, sowie in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bosetzky reflektiert, wie diese Orte seine Identität, seinen Charakter und seine Einstellungen geprägt haben. Anlässlich seines 80. Geburtstags lädt er den Leser auf eine besondere Reise durch seine Heimat ein, die 60 Stationen umfasst. Dabei besucht er nicht nur bekannte Orte wie Neuruppin und Rheinsberg, sondern auch zahlreiche weniger bekannte Kleinode. Mit einem liebevollen Blick und seinem typischen Witz erzählt er von seinen Erlebnissen und dem Außergewöhnlichen dieser Orte.
Es geschah in Berlin 1962 - 27: Berliner Filz
Der 27. Kappe-Fall. Kriminalroman
- 208pages
- 8 heures de lecture
Anfang 1962, ein gutes halbes Jahr nach dem Mauerbau, boomt die Baubranche in West-Berlin: Die kriegsbedingten Zerstörungen und die Flüchtlinge aus der DDR lassen den Wohnungsmarkt florieren. Der Bausenator Klaffenbach hat alle Hände voll zu tun, Großprojekte wie das Falkenhagener Feld, die Gropiusstadt und die Paul-Hertz-Siedlung werden in Angriff genommen. Als er eines Tages spurlos verschwindet, befürchtet man das Schlimmste. Gibt es eine Querverbindung zu dem Täter, der aus unerklärlichen Gründen Anschläge auf mehrere Menschen verübt hat? Oder zu der Leiche, die kurz darauf auf dem Wilsberg, im Niemandsland zwischen West und Ost gefunden wird? Sehr bald führen die Ermittlungen Kommissar Otto Kappe in jenen Sumpf von Korruption, der das Baugeschehen in West-Berlin zunehmend bestimmt … Es geschah in Berlin, bekannt als »Kappe-Reihe«, spiegelt in fiktiven Kriminalfällen das Berlin des 20. Jahrhunderts wider. Kunstvoll verwebt Krimi-Altmeister Horst Bosetzky verschiedene mysteriöse Vorfälle zu einem Spannungsroman, der in jene Zeit führt, da die Frontstadt West-Berlin ihre Identität zu entwickeln begann.
Mit Genuss in Taxe, Bahn und Bus
- 192pages
- 7 heures de lecture
Wer wüsste besser über den öffentlichen Berliner Nahverkehr Bescheid als Bestsellerautor Horst Bosetzky? Taxen und Busse, S-, U- und Straßenbahnen haben seit seiner Kindheit sein Leben geprägt. Sein schriftstellerisches Werk zeugt von der besonderen Liebe, die er diesen Verkehrsmitteln entgegenbringt. In „Mit Genuss in Taxe, Bahn und Bus“ gibt der Berliner Autor seine persönlichen Erfahrungen aus über 78 Jahren zum Besten. Mit viel Humor, Charme und Selbstironie erzählt er über den Nahkampf um einen Sitzplatz, kuriose Dienstanweisungen und furchteinflößende Bahnhöfe, erinnert an legendäre Baureihen und analysiert mit soziologischem Gespür seine Mitreisenden. Ein Buch, das sich an jeden richtet, der den Personennahverkehr liebt, unter ihm leidet oder einfach nur gut unterhalten werden möchte!
Tapfere Ritter, blutige Kreuzzüge und erotische Minnegeschichten – mit viel Ironie nimmt Altmeister Horst Bosetzky den Leser mit auf eine Reise in ein längst vergangenes Zeitalter. In seinen Mittelalter-Geschichten lässt er die Anfänge der Mark Brandenburg und der Stadt Berlin wiederaufleben und gibt eine Geschichtsstunde der besonderen Art. Vor dem Hintergrund herausragender historischer Ereignisse – wie dem Kampf Ottos IV. gegen die Magdeburger 1280 oder der Ernennung des Hohenzollern-Fürsten Friedrich VI. zum Verwalter der Mark-Brandenburg im Jahr 1415 – entfaltet der Bestsellerautor spannende Abenteuer um phantastische Helden. Diese Helden stammen aus den unterschiedlichsten Ständen und unterhalten den Leser mit ihrer gewieften und gerissenen Art. Sie greifen mit ihrem Handeln entscheidend in die geschichtlichen Ereignisse ein und tragen nicht selten zum Umschwung der Geschehnisse bei. Horst Bosetzkys Mittelalter-Geschichten, teils bereits in Einzelbänden erschienen, teils noch unveröffentlicht, garantieren nicht nur ein kurzweiliges, sondern auch ein lehrreiches Lesevergnügen. Wer erfahren möchte, warum die Hohenzollern für Jahrhunderte das Sagen hatten in der Region oder warum die Berliner schon immer ein aufmüpfiges Völkchen waren – der Autor erklärt es mit Witz und Phantasie.
Das Attentat auf die Berliner U-Bahn
Roman. Doku-Krimi aus dem Berlin der Kaiserzeit
Vor dem historischen Hintergrund der Errichtung der ersten Berliner Hochbahn entfaltet sich die Geschichte zweier Freunde, die zu Feinden werden. Ende des 19. Jahrhunderts sind in Berlin die Ingenieure Ludolf Tschello und Hermann Mahlgast beseelt von dem Wunsch, sich bei der Entwicklung der Hochbahn zu beteiligen. Doch nur Hermann gelingt der Sprung auf die Karriereleiter bei Siemens & Halske. Ludolf indes versinkt aufgrund seiner beruflichen Niederlage in Hass und greift zu drastischen Mitteln …
In einer brennenden Villa im vornehmen Dahlem wird die Leiche von Sandra Roßwein entdeckt. Sie ist die Witwe des Inhabers einer deutsch-indischen Handelsfirma, der auf einer Indienreise ums Leben gekommen ist. Ihr Mann war vollkommen von der alten indischen Kultur besessen und legte in seinem Testament fest, seine Frau solle sich nach seinem Tode verbrennen lassen. Hat sie sich also tatsächlich selbst verbrannt oder hat jemand Roßweins letzten Willen vollstreckt?
Nach Hitler-Diktatur und verlorenem Weltkrieg gibt sich die Bevölkerung im Sommer 1954 erstmals wieder nationalen Gefühlen hin – angesichts der deutschen Erfolge bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Bern. Währenddessen wird Hermann Kappe kurz vor seiner Pensionierung noch einmal an die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnert. Dr. Karl-Heinz Waschinsky, Historiker an der kürzlich gegründeten Freien Universität, entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Handelt es sich um einen persönlichen Racheakt? Oder steckt gar der sowjetische Geheimdienst dahinter? Während Hermann Kappe auf der Suche nach einem Motiv im Dunkeln tappt, ermittelt sein Neffe Otto in einem äußerst ungewöhnlichen Fall: Der Sohn eines Arztes aus Berlin-Lichterfelde wurde mit einem Liebesknochen vergiftet. Ob sich jemand am Vater des Opfers rächen wollte? Der war als Arzt an den „Euthanasie“-Morden der Nationalsozialisten beteiligt. Erst nach einem weiteren Mordanschlag erkennen die beiden Kommissare, dass es zwischen ihren Fällen einen Zusammenhang gibt … „Krimi-Urgestein“ Horst Bosetzky stellt in Hermann Kappes letztem Fall erneut sein Können unter Beweis: In seinem packenden Roman macht er auf beklemmende Weise sinnfällig, wie viele Menschen in den 1950er Jahren noch unter dem Trauma des nationalsozialistischen Terrorregimes litten.
Turnvater Jahn
- 342pages
- 12 heures de lecture
Als „Turnvater Jahn“ wurde Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) zur deutschen Legende. Tatendurstig und verschroben zugleich, widmete er sein Leben dem Kampf gegen die napoleonische Besatzung und der Idee eines deutschen Nationalstaates. Als er 1811 in der Berliner Hasenheide den ersten öffentlichen Turnplatz Deutschlands eröffnete, ahnte noch niemand, dass seine Ideen bis ins 21. Jahrhundert ihren Widerhall im Sportbetrieb in ganz Europa finden sollten. Horst Bosetzky schildert die ebenso widersprüchliche wie faszinierende Persönlichkeit des Friedrich Ludwig Jahn in schillernden Farben. Gekonnt zeichnet er dessen bewegten Lebensweg vom jungen Rebell über den Pionier der Turnbewegung bis zum Abgeordneten in der Frankfurter Nationalversammlung nach. Gleichzeitig entwirft der Autor ein beeindruckendes Panorama jener turbulenten Zeit, in der sich in Deutschland ein Nationalbewusstsein herausbildete.
Das Geheimnis vom Oranienburger Thor
- 255pages
- 9 heures de lecture
Vier Jahre nach der Revolution von 1848 sind die fortschrittlich gesinnten Berliner enttäuscht auf der ganzen Linie: Die politische Reaktion hat obsiegt. Oberst-Lieutenant Christian Philipp von Gontard, dessen Beteiligung an den Barrikadenkämpfen sich bis in die höchsten Kreise herumgesprochen hat, muss um seine Reputation und seine Stellung bangen. Wie gut, dass Criminal-Commissarius Waldemar Werpel für Ablenkung sorgt! Wieder einmal benötigt er bei der Aufklärung eines Verbrechens Gontards Hilfe. Ein Kürschner wurde mit Arsen vergiftet. Der Verdacht fällt zunächst auf dessen Nichte, die durch den Mord ein Vermögen erbt. Doch es kommen weitere Menschen auf ähnliche Weise zu Tode. Bald steht für Gontard fest, dass ein skrupelloser Giftmischer sein Unwesen in der preußischen Hauptstadt treibt. Welches Motiv aber verbirgt sich hinter den kaltblütigen Morden? Auf der Suche nach dem Täter schreckt der Oberst-Lieutenant nicht davor zurück, sich selbst in Gefahr zu begeben – und ist plötzlich spurlos verschwunden …
Aufruhr am Alexanderplatz
- 255pages
- 9 heures de lecture
Im März 1848 erreicht die Revolution auch die preußische Residenzstadt Berlin. Hunderte Bürger beteiligen sich an den Barrikadenkämpfen am Alexanderplatz, um Friedrich Wilhelm IV. zu politischen Reformen zu zwingen. Auch Christian Philipp von Gontard, seit neuestem Oberst-Lieutenant, steht ungeachtet der Königstreue, zu der er von Berufs wegen verpflichtet ist auf der Seite der Aufständischen. Die Barrikadenkämpfe fordern viele Todesopfer, unter ihnen findet sich auch die Leiche des Geheimen Kriegsraths Richard von Randersacker. Mit eingeschlagenem Schädel entdeckt Gontard den Toten, versteckt in einer Tonne, am Rande des Aufstands. Doch der passionierte Freizeit-Ermittler zweifelt an der Echtheit dieses Märzgefallenen , denn bereits vor seinem Tod war Randersacker Opfer eines Überfalls geworden, bei dem ihn zwei Schüsse nur knapp verfehlt hatten. Doch wer hat den Kriegsrath auf dem Gewissen? Der eifersüchtige Franz Watzlawiak vielleicht, der sich in das Dienstmädchen von Randersacker verguckt haben soll und dessen Eifersucht schon einmal einen Menschen das Leben kostete? Oder die skandalumwitterte Tänzerin Flora Morave, die bereits seit längerem mit dem Ermordeten im Geheimen verbunden sein soll? Gontard muss weit in die Vergangenheit des Opfers vordringen, um dem wahren Täter auf die Spur zu kommen
Deutschland und Berlin zerfallen im Jahre 1948 zunehmend in West und Ost, und die Berliner Polizei besteht nunmehr aus zwei Sektionen. Die Spaltung verläuft auch quer durch Hermann Kappes Familie: Während der altgediente Kommissar und sein Neffe Otto nun in Dienststellen im amerikanischen und im britischen Sektor West-Berlins ihre Fälle lösen, arbeitet Hartmut, der älteste Sohn, bei der Polizei Ost in der Dircksenstraße am Alexanderplatz. Nur der Schwarzmarkthandel blüht hüben wie drüben. Nach einem gelungenen Coup wird der mit allen Wassern gewaschene Schieber Max Kallweit in seiner noblen Wohnung am Kurfürstendamm tot aufgefunden. Bei ihm liegt ein Abschiedsbrief: Er könne nicht mit der Schuld an dem Tod des Schiebers Peter Rembowski leben und habe deswegen den Gashahn aufgedreht . Doch Kappe zweifelt an der Echtheit des Briefes und beginnt gefährliche Ermittlungen im Schwarzmarktmilieu. Dort begegnet er unverhofft seinem jüngsten Sohn Karl-Heinz In seinem neuem Kappe-Band widmet sich Horst Bosetzky nicht zuletzt den problematischen familiären Verhältnissen in der Familie Kappe. Der Altmeister des deutschen Kriminalromans legt erneut einen Roman vor, der durch die gekonnt eingefangene historische Atmosphäre besticht.
Die schrägsten Berliner Zehn-Minuten-Geschichten
- 234pages
- 9 heures de lecture
„Berliner Zehn-Minuten-Geschichten“ – seit über zehn Jahren sind sie ein Markenzeichen für unterhaltsame Kurzprosa aus und über Berlin, thematisch und literarisch so abwechslungsreich wie die Stadt und deren Bewohner: der perfekte Lesegenuss für eine Fahrt mit S- oder U-Bahn, Bus oder Tram. Im neuen Band präsentieren die Mitglieder des Berliner Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) ihre skurrilsten und absurdesten, ihre „schrägsten“ Geschichten. Die 30 Beiträge zeigen: Zwischen Normalität und Absurdität besteht oft nur ein schmaler Grat. Bekannte Autoren mischen sich in dem von Erfolgsschriftsteller Horst Bosetzky herausgegebenen Erzählband mit neuen Stimmen, die es zu entdecken lohnt. Ob wir es mit fliegenden Ministerialbeamten zu tun haben oder darbenden Kreuzberger Künstlern, dem Tempelhofer Zauberberg oder den Merkwürdigkeiten Wilmersdorfer Witwen: Das Buch bietet ein aufregendes Lesevergnügen der besonderen Art und zeigt, wie Berlin wirklich ist. 30 Geschichten von 30 Autoren, u. a. von Jörg Aufenanger, Monika Ehrhardt-Lakomy, Jan Eik, Lutz Rathenow, herausgegeben von Horst Bosetzky.
Skandal um Zille
- 415pages
- 15 heures de lecture
Berlin liegt Heinrich Zille zu Füßen. Mit seinen Zeichnungen hat der Maler liebevoll wie kein anderer den Alltag der einfachen Leute abgebildet. Fasziniert von Leben und Werk des Künstlers, geht im Jahre 1928 ein junger Schriftsteller daran, ein Drehbuch für einen biographischen Zille-Film zu verfassen – einen der ersten Tonfilme der Welt. Da berichtet eine Berliner Boulevardzeitung, der kränkelnde „Pinselheinrich“ zeichne seit Jahren nicht mehr selbst, sondern lasse seine Bilder von dem Malerfreund Max Liebermann anfertigen … Horst Bosetzky entwirft in „Skandal um Zille“ ein lebensnahes und farbenfrohes literarisches Porträt des beliebten Berliner Malers und seines „Milljöhs“ – von seiner entbehrungsvollen Kindheit über seinen mühseligen künstlerischen Aufstieg bis zu jenen Jahren, in denen er als „Vater Zille“ fast einem Stadtheiligen gleichkam. Eine beeindruckende Hommage an Heinrich Zille und sein „Miljöh“.
Berlin im Jahre 1917. Es gibt Massenstreiks gegen den Krieg und Hunger, auf den Märkten werden Stände geplündert, Schwarzhändler erzielen Höchstpreise. Um nicht an der Front verheizt zu werden, desertiert der junge Friseur Louis Maleike, verkleidet sich als Frau und lebt als Louise Schulz in einem kriegsbedingt geschlossenen Herrenfrisiersalon. Als ein Mord geschieht, gerät Louise alias Louis unter Verdacht und muss untertauchen. Kommissar Fokko v. Falkenrhede heftet sich an seine Fersen …
Berliner Leichenschau
- 271pages
- 10 heures de lecture
Kriminalkommissar Gunnar Granow und seine Assistentin Theresa Marotzke lägen bei der Täterjagd oft daneben, wenn Rechtsmediziner Robert Schwarz bei der Obduktion nicht immer wieder erstaunliche Details zutage fördern würde ... In dem unterhaltsamen Erzählband „Berliner Leichenschau“ haben zwei Meister ihres Fachs zusammengefunden: einer der bedeutendsten Krimiautoren und einer der renommiertesten Rechtsmediziner Deutschlands. Prof. Dr. Horst Bosetzky und Prof. Dr. Gunther Geserick führen in zehn Kriminalgeschichten die Tücken des Mordens und Ermittelns vor.
Der aus der halbdokumentarischen Famileinsaga bekannte und inzwischen 70-jährige Berliner Soziologe setzt sich in dieser Fortsetzung auf humorvolle Weise mit seinem Leben, dem Sterben der Mutter, altersbedingten Beschwerden, usw. vor der Kulisse des sich ebenfalls verändernden Berlins auseinander.
Unterm Fallbeil
Kappes 18. Fall. Kriminalroman (Es geschah in Berlin 1944)
Die regelmäßigen Bombenangriffe der Alliierten bestimmen das Leben in Berlin, und während das NS-Regime immer brutaler gegen alles „Undeutsche“ vorgeht, beginnen die Menschen zunehmend daran zu zweifeln, dass der von Hitler angezettelte Krieg für Deutschland noch zu gewinnen ist. Angesichts des massenhaften Sterbens fällt es Kommissar Hermann Kappe im Frühjahr 1944 von Tag zu Tag schwerer, seiner alltäglichen Ermittlungstätigkeit nachzugehen. Wird er dennoch die Morde an zwei Wilmersdorfer Frauen aufklären können, die auffallend viele Ähnlichkeiten aufweisen? Lange tappt er im Dunkeln, bis plötzlich ein anonymer Brief auftaucht, in dem die Chefin einer der beiden Ermordeten denunziert wird: Sie habe ein Verhältnis mit einem polnischen Zwangsarbeiter … Es geschah in Berlin, der große Kettenroman um Kommissar Hermann Kappe, spiegelt in fiktiven Kriminalfällen das Berlin des 20. Jahrhunderts wider. Im 18. Band lässt Bestsellerautor Horst Bosetzky jene furchtbare Zeit wiederaufleben, in der ein Menschenleben nicht mehr viel galt in Deutschland und das polizeiliche Ethos auf der Strecke zu bleiben drohte.
Der Fall des Dichters
Kriminalroman
Berlin 1916. Der mittellose Wilhelm Blümel träumt vom grossen Erfolg als Bühnenautor. Sein Plan, einen Geldbriefträger auszurauben, um seine Geldnot zu lindern, endet mit einem Doppelmord. Ein schwieriger Fall für Kommissar Fokko von Falkenrede, der lange im Dunkeln tappt.
Mamsellenmord in der Friedrichstadt
- 254pages
- 9 heures de lecture
Berlin gleicht im Jahre 1846 einem politischen Pulverfass: Die Forderungen nach einer demokratischen Verfassung in Preußen werden immer lauter, doch König Friedrich Wilhelm IV. lehnt Reformen beharrlich ab und lässt liberale Denker und revolutionäre Studenten verfolgen. Unterdessen versetzt ein Mörder, der wohlbeleibte Köchinnen auf brutale Weise umbringt, die Stadt in Angst und Schrecken. Der erste Mamsellenmord findet im Hause des Schriftstellers Willibald Alexis statt – während einer Gesellschaft, bei der auch Christian Philipp von Gontard zu Gast ist. Der preußische Offizier hat sich dieses Falles kaum angenommen, da werden bereits weitere ermordete Mamsellen gefunden. Monatelang tappen sowohl Gontard als auch der Criminal-Commissarius Waldemar Werpel im Dunkeln, obwohl bei ihren Nachforschungen mehrere Verdächtige auftauchen: der Kutscher Bölzke, Grahsen, ein Schreiber der „Vossischen Zeitung“, der Offizier von Glombeck und Waldschischek, ein Lumpensammler. Heikel wird es, als sich plötzlich eine gänzlich neue Spur auftut – denn sie führt ins Berliner Schloss der Hohenzollern … Der Offizier Christian Philipp von Gontard, Protagonist der Buchserie „Es geschah in Preußen“, in der herausragende Krimiautoren das Berlin des 19. Jahrhunderts wiederaufleben lassen, ist Lehrer an der Artillerieschule und passionierter Freizeit-Ermittler.
Im Unterholz
- 123pages
- 5 heures de lecture
Die Mark Brandenburg ist in Aufruhr, seitdem der deutsche König sie kurzerhand seinem achtjährigen Sohn Ludwig übergeben hat. Als Nikolaus von Bernau, der Propst von Berlin und Cölln, von der Kanzel gegen den neuen Markgrafen wettert, wird er 1325 von den empörten Berlinern erschlagen. Der Papst belegt daraufhin Berlin und Cölln mit dem Kirchenbann und schickt den Kurialbeamten Romain Cadignac nach Berlin, um dessen Umsetzung zu überwachen. Wird er die Berliner disziplinieren können? In seinen Mittelalter-Romanen lässt Horst Bosetzky die Geschichte Berlin-Brandenburgs auf vergnügliche Art lebendig werden. Rund um wichtige Ereignisse – wie die Erschlagung des Propstes Nikolaus – spinnt er jeweils eine unterhaltsame Abenteuergeschichte …
Im Kloster
- 126pages
- 5 heures de lecture
Orlando ist ein klassischer Held: ausgestattet mit einem geradezu unglaublichen Maß an Kraft, Intelligenz, Witz und Schönheit – und irgendwie unsterblich. Mit diesem Fabelwesen an der Hand lässt Bestsellerautor Horst Bosetzky das Mittelalter auf höchst vergnügliche Art wieder lebendig werden. In jeder Folge der Abenteuerserie begegnet uns Orlando in einer anderen Rolle. Unser Held betritt immer dann die Szene, wenn sich in der Region Berlin-Brandenburg historisch Bedeutsames ereignet. Der zweite Band erzählt, wie Sibold, der Abt des Klosters Lehnin, im Jahre 1190 ermordet wird. Orlando, der verkleidet als Mönch seinen Häschern entrinnt, spielt dabei eine ganz und gar unrühmliche Rolle. Beauftragt mit der Missionierung der Slawen, widmet er sich vornehmlich seinen erotischen Abenteuern. Wie er dennoch zum Retter des Klosters wird? Lesen Sie selbst!
Tod im Thiergarten
- 254pages
- 9 heures de lecture
Während unter jungen Wissenschaftlern und Studenten der Ruf nach einer Revolution immer unüberhörbarer wird, herrschen in Preußen noch immer die Kräfte der Restauration. Der Hass auf die Politische Polizei und deren Zuträger wird immer stärker. Und als im Jahre 1842 der junge Schneidergeselle Ludwig Dölau, ein Spitzel des Geheimrathes Dr. Wiesenburg, erhängt im Thiergarten aufgefunden wird, glaubt Christian Philipp von Gontard im Gegensatz zum uninspirierten Criminal-Commissarius Waldemar Werpel nicht an Selbstmord. Der mysteriöse Abschiedsbrief des Gesellen spricht von einer schweren Schuld. Was hat dies zu bedeuten? Auf der Suche nach einer Antwort stößt Gontard auf eine mysteriöse Geheimgesellschaft mit der vielsagenden Devise Tod allen Spitzeln! und bald auch auf eine zweite und eine dritte LeicheDer Offizier Christian Philipp von Gontard, Protagonist der Buchserie Es geschah in Preußen, in der herausragende Krimiautoren das Berlin des 19. Jahrhunderts wieder aufleben lassen, ist Lehrer an der Artillerieschule und passionierter Freizeit-Ermittler.
Im Feindeslager
- 126pages
- 5 heures de lecture
So atemberaubend und abwechslungsreich wie Berlin ist auch seine Literatur: mal laut und mal leise, mal komisch und mal tragisch, mal den schnellen Effekt suchend und mal voller Tiefe. Bestsellerautor Horst Bosetzky präsentiert einen unterhaltsamen Querschnitt durch das Schaffen von Autorinnen und Autoren, die in Berlin leben oder dieser Stadt eng verbunden sind: dreißig kurze Geschichten von dreißig Autoren – darunter Jörg Aufenanger, Elfried Brüning, Jan Eik, -ky, Sybil Volks und Charlotte Worgitzky – zum Lachen, Weinen, Nachdenken und schlicht zum Genießen. Das Buch vereint die besten Beiträge aus drei Bänden „Berliner Zehn-Minuten-Geschichten“, die in den letzten Jahren mit Unterstützung des Berliner Verbandes deutscher Schriftsteller erschienen sind. Ein vielstimmiges literarisches Bild der aufregendsten Stadt Deutschlands – nun in einem Band!
Bücherwahn
- 206pages
- 8 heures de lecture
Ex-Hauptstadtkommissar Hans-Jürgen Mannhardt und sein Jura studierender Enkel Orlando machen Jagd auf einen Hacker, der die Patienten eines Berliner Promi-Psychiaters erpresst. Dass Verbrechen sich nicht auszahlen, erfährt der Erpresser bald am eigenen Leib.
Ran an'n Sarg und mitjeweent
- 208pages
- 8 heures de lecture
Egal, ob einen der Tod friedlich im Bett und im Kreise seiner Lieben ereilt, allein im Krankenhaus, durch Mörderhand, man durch die eigene Hand stirbt oder durch einen Unfall: Immer ist da eine Geschichte. Mal ist sie tragisch, mal tragi-komisch, mal rührend und mal absurd. In diesem Buch wird keine Variante, zu Tode zu kommen, ausgelassen. „Und die Autoren widmen sich dieser unvermeidbaren Tatsache des Lebens mit Sensibilität oder Pathos, mal ganz offensiv oder mit Galgenhumor; fast immer überraschen Sie den Leser.“
Rumbalotte
- 222pages
- 8 heures de lecture
Während der Teilung Deutschlands war die knapp 1400 Kilometer lange innerdeutsche Grenze die bestbewachte Grenze der Welt. Als letzten Ausweg aus der hermetisch abgeriegelten DDR wagten manche Menschen die lebensgefährliche Flucht über die Ostsee. Mit Paddelboot, Surfbrett, Luftmatratze oder sogar als Schwimmer wollten sie nach Schleswig-Holstein, Dänemark oder Schweden gelangen. Rund 6000 Fälle eines solchen Fluchtversuchs wurden bekannt, mindestens 164 Menschen ertranken dabei, etwa 1000 Personen schafften es über das Meer in die Freiheit. Auch das junge Ost-Berliner Pärchen Carola Weigang und Hartmut Battin fühlt sich in der DDR eingesperrt und entscheidet sich, mit einem Boot von Rügen aus einen Fluchtversuch zu wagen. Im Geheimen planen und trainieren sie über ein Jahr lang für ihr waghalsiges Unternehmen. Carolas West-Berliner Cousin will den beiden helfen und ihnen in einem Boot von Dänemark aus entgegenkommen. Im Juli 1973, zu den Weltfestspielen der Jugend, wollen sie die nächtliche Überfahrt über die unberechenbare See wagen, denn dann wird ein großer Teil der Sicherheitskräfte in der Hauptstadt der DDR seinen Dienst versehen. Doch die Stasi schöpft Verdacht. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit … Das Ost-West-Autorengespann Jan Eik und Horst Bosetzky hat mit „Am Tag, als Walter Ulbricht starb“ einen atemberaubenden Fluchtkrimi geschrieben, der sich genau so in der Realität abgespielt haben könnte.
Kempinski erobert Berlin
- 366pages
- 13 heures de lecture
Der Name Kempinski ist weit über Berlins Grenzen bekannt. Am 14. März 2010 jährt sich der Todestag des 1843 in Raschkow/Posen geborenen Firmengründers Berthold Kempinski zum hundertsten Mal. Horst Bosetzky nutzt dieses Jubiläum für einen biographischen Roman über die Familie Kempinski/Unger. Er schildert den Aufstieg und Niedergang des „Kempinski“ von einer kleinen Weinstube zur ersten Adresse Berlins in der wilhelminischen Zeit und dem tragischen Untergang während der NS-Zeit. Berthold Kempinski, Sohn eines jüdischen Weinhändlers, träumt davon, in Berlin ein eigenes Restaurant zu führen. 1872 eröffnet er in der Friedrichstraße die Weinhandlung M. Kempinski & Co., die schnell zum beliebten Treffpunkt für die gehobene Gesellschaft wird. Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten im Ersten Weltkrieg floriert das Geschäft in den 1920er Jahren dank der Nachfolger Hans Kempinski und Richard Unger. 1928 wird das berühmte „Haus Vaterland“ am Potsdamer Platz eröffnet. Doch die Weltwirtschaftskrise und der wachsende Antisemitismus setzen dem Unternehmen zu. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg emigriert ein Großteil der Familie nach England oder in die USA, während Dr. Walter Unger versucht, den Familienbesitz zu retten. Bosetzky schafft mit diesem Werk ein Erzählwerk, das eine vergangene Epoche Berlins lebendig werden lässt.
dtv Unterhaltung: Wie ein Tier
Der S-Bahn-Mörder – Dokumentarischer Roman
- 335pages
- 12 heures de lecture
Berlin 1940: Eine Serie grausiger Morde schreckt die Berliner Bevölkerung auf. Ein unberechenbarer Triebtäter überfällt wehrlose Frauen, vergewaltigt und ermordet sie – wie ein reißender Wolf. Kaum eine Frau wagt es noch, nachts in einen der unbeleuchteten S-Bahn-Wagen zu steigen. Denn es ist Krieg, es herrscht Verdunkelung, die meisten Männer sind an der Front. Ein authentischer Fall.
Aber schön war es doch ...
- 350pages
- 13 heures de lecture
Der Teufel von Köpenick
Roman. Doku-Krimi aus dem Berlin der Hitlerzeit
Berlin 1943: Der nur mäßig erfolgreiche Kriminalpolizist Franzke, ein überzeugter NS- Mann, wird mit der Klärung einer Serie von Frauenmorden beauftragt. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf den geistig behinderten Lüdke. Diesen versucht Franzke, von seinem Geltungsdrang getrieben, der ungelösten Sexualmorde zu überführen … In seinem atmosphärisch dichten Roman greift Bosetzky den authentischen Fall des vermeintlichen Massenmörders Bruno Lüdke auf, der zum Sündenbock der NS-Justiz wurde.
Hans-Jürgen Mannhardt, pensionierter Leiter der 12. Berliner Mordkommission und nebenamtlicher Dozent an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, besucht mit seinen Studenten die Justizvollzugsanstalt Tegel. Dort wird er von dem Häftling Karsten Klütz angesprochen, den man wegen Mordes zu einer langen Haftstrafe verurteilt hat. Mannhardt erkennt ihn wieder und erinnert sich dunkel an den Fall: Klütz war einmal ein prominenter Zweitliga-Fußballer. Er sei damals - 1998 - zu unrecht verurteilt worden, und bittet den Ex-Kommissar, dass er sich die Akten noch einmal vornehmen möge. Mannhardt und sein Enkel Orlando, der gerade sein Jurastudium begonnen hat, machen sich auf die Suche nach der Wahrheit. Der Fall liegt zehn Jahre zurück und die Beweise waren erdrückend, doch dann liefert ihnen ausgerechnet Theodor Fontanes Roman „Unterm Birnbaum“ einen entscheidenden Hinweis …
Nach Verdun
Kappes vierter Fall. Kriminalroman (Es geschah in Berlin 1916)
- 205pages
- 8 heures de lecture
Fortsetzung von äDer Ehrenmordä von Jan Eik. 1916: Die Berliner Bevölkerung leidet kriegsbedingt an Hunger und es fehlt am Nötigsten. Die Untersuchung zweier Morde, mit Handgranaten verübt, wird für Kommissar Hermann Kappe und seine Kollegen schwierig.
Der Lustmörder
Kappes sechster Fall. Kriminalroman (Es geschah in Berlin 1920)
- 205pages
- 8 heures de lecture
Berlin 1920: Kriminalkommissar Hermann Kappe jagt einen Serienmörder, der bereits 4 Liebespaare umgebracht hat. Politische Unruhen, wie der Kapp-Putsch, erschweren die Ermittlungen zusätzlich.
Von der Gründung der DDR 1949 bis zur Wiedervereinigung 1990 verließen über drei Millionen Bürger illegal den ostdeutschen Staat. Nachdem das DDR-Regime das Staatsgebiet 1961 hermetisch abgeriegelt hatte, war jede „Republikflucht“ mit großer Gefahr verbunden. Ob Fluchttunnel oder Heißluftballon, Mauerdurchbruch mit einem Lkw oder Paddelboot – die Menschen wandten viel Fantasie auf, um die Freiheit zu gewinnen. Ein sehr fantasievoller Plan ist es auch, den 1980 der junge West-Berliner Raoul Truckenbrodt ersinnt, um seiner großen Liebe Tamara, die im Osten der Stadt lebt, die Flucht zu ermöglichen. Doch die Ausführung erweist sich als heikel … Als 2007 im idyllischen Ortsteil Schmöckwitz im ehemaligen Osten ein in die Jahre gekommenes Einfamilienhaus renoviert wird, machen die Bauarbeiter unter den brüchigen Steinplatten, die die Außenmauer einfassen, einen grausigen Fund: ein menschliches Skelett. Erste gerichtsmedizinische Untersuchungen ergeben, dass es sich um die Leiche einer jungen Frau handelt, die vor 25 Jahren hier vergraben wurde. Der erfahrene Kriminalkommissar Hans-Jürgen Mannhardt, der mit dem Fall betraut wird, begibt sich auf Spurensuche – und stößt auf Raoul Truckenbrodt … Dass in der Zeit der deutschen Teilung manch einer für die Freiheit auch über Leichen ging, zeigt Horst Bosetzky in diesem mitreißenden Ost-West-Krimi.
Bratkartoffeln oder die Wege des Herrn
- 350pages
- 13 heures de lecture
Manfred Matuschewski, emeritierter Professor, genießt seinen Ruhestand, hat jedoch mit Problemen in seiner Beraterfirma, einer Krebsdiagnose und dem Verlust von Freunden zu kämpfen. Horst Bosetzky, erfolgreicher Krimiautor und emeritierter Soziologieprofessor, lebt ebenfalls in Berlin und hat zahlreiche Werke verfasst.
Das Beste aus 15 Jahren „Reinickendorfer Kriminacht“ Mit Beiträgen von: Friedrich Ani • Leo P. Ard • Till Bastian • Fred Breinersdorfer • Wolfgang Brenner • Sabine Deitmer • Thea Dorn • Jürgen Ebertowski • Horst Eckert • Jan Eik • Peter Gerdes • Uta-Maria Heim • Felix Huby • -ky • Hartmut Mechtel • Steffen Mohr • Ingrid Noll • Bernhard Schlink • Sabine Thomas • Sybil Volks • Tom Wolf • Gabriele Wolff
September 1910: In Berlin-Moabit streiken die Kohlenarbeiter. Es kommt zu Unruhen und tätlichen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Nach dem Brand auf einem Kohlenplatz findet man in den rauchenden Überresten die Leiche des Arbeiters Paul Tilkowski. Der jedoch wurde, wie sich schnell herausstellt, zuvor erschossen. Der Fall scheint klar, denn Tilkowski war als Streikbrecher unter den Kohlenarbeitern verhasst. Doch bald tauchen weitere Verdächtige auf. Die verkohlte Leiche ist der erste Mordfall für den jungen Kriminalwachtmeister Hermann Kappe …
Herz und Schmerz
- 200pages
- 7 heures de lecture
Die schönsten Jahre zwischen Wedding und Neukölln
- 351pages
- 13 heures de lecture
Madrid 2003: Der 23-jährige Paco stößt nach dem Tod seiner Eltern auf eine beunruhigende Wahrheit: Seine Mutter ist keine Spanierin, sondern gebürtige Berlinerin. Er begibt sich auf Spurensuche in die deutsche Hauptstadt. Berlin 1950: Gerda und Herbert Neutig sind glücklich, den Krieg überstanden zu haben. Sie genießen das Leben und die Wirtschaftswunderjahre. Doch Gerdas Leben wird von einem furchtbaren Geheimnis überschattet: Um ihre Tochter vor den Nazis zu retten, gab sie das Neugeborene nach Spanien. Was ist aus dem Mädchen geworden?
Roman von Horst Bosetzky Der Umfang dieses Buchs entspricht 302 Taschenbuchseiten. Bei Hanna und Johannes war es Liebe auf den ersten Blick. Sieben Jahre lebten sie zusammen, zwar nicht verheiratet, aber sie bekamen zwei Kinder. Sie - Stadträtin mit aufsteigenden Ambitionen. Er in einer leitenden Position beschäftigt, nun arbeitslos und Hausmann. Beide haben das Gefühl, dass in ihrem gemeinsamen Leben nichts mehr richtig läuft und stehen vor der Trennen oder nicht trennen? Martin, ein Freund der beiden, schlägt ihnen das Perlenschnur-Spiel vor...
Zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und 1990 erlebte der West-Berliner seine Teilstadt als etwas ganz Unvergleichliches – bewohnt von wahren Helden, die ihr Überlegenheitsgefühl gegenüber den bedauernswerten Ossis und den provinziellen Westdeutschen genüsslich kultivierten. Ernst Reuter oder Harald Juhnke, Kudamm oder Schwangere Auster, Doppeldecker-Bus oder Grüne Woche – vieles gab dem West-Berliner das Gefühl, dass seine ummauerte Insel dem Rest der Welt überlegen sei: 'Ätsch, det habt ihr nich!' Charmant und mit einem guten Schuss Selbstironie erinnert der einstige West-Berliner Horst Bosetzky an den 'interessantesten Ort des Universums'. Sein Buch 'West-Berlin' ist eine liebevolle Hommage an ein Provisorium der Geschichte, an das doch viele Menschen zurückdenken.
Mannhardts rätselhafte Fälle
- 239pages
- 9 heures de lecture
Zehn rätselhafte Kriminalfälle des Berliner Kommissars Mannhardt und seiner Kollegin Yaiza Teetzmann aus Marzahn sind hier zum Mitraten und Kombinieren zusammengestellt.
Das Duell des Herrn Silberstein
- 350pages
- 13 heures de lecture
Als die Jüdische Gemeinde zu Berlin den Bau einer neuen Synagoge beschließt, bewirbt sich auch Friedrich Silberstein um den Auftrag. Eines Morgens findet man ihn tot auf dem Baugelände. Hat einer seiner Konkurrenten ihn aus dem Weg geschafft? In seinem jüngsten Werk verwebt Horst Bosetzky geschickt die Entstehung der Neuen Synagoge in Berlin mit der fiktiven Geschichte um das Duell des Friedrich Silberstein.
Haste schon jehört?
- 254pages
- 9 heures de lecture
Kommissar Mannhardt untersttzt eine junge Kriminalbeamtin und frhere Schlerin von ihm bei der Lsung eines hochexplosiven Falles. Eine alte Buchhndlerin wird in ihrer Badewanne ertrnkt aufgefunden. Die Spur fhrt die Ermittler in die feinen Kreise der Brammer Gesellschaft.Spannender Krimi mit einem Schuss Humor und Sozialkritik.
Das Wandern ist des Mörders Lust
- 268pages
- 10 heures de lecture
Ein Wanderführer der besonderen Art … »Wanda hatte unsere Wandergruppe fest im Griff. Mit der Figur und der Härte einer Triathletin verfügte sie über die Befehls- und Durchsetzungskraft einer Margaret Thatcher, und so stauchte sie Eigenrauch gehörig zusammen, als er es wagte, 3 Minuten und 24,12 Sekunden zu spät zu kommen.« Da hat sich ein lustiges Trüppchen zusammengefunden: Hochliteraten und Drehbuchschreiber, Beamte, Dauerdoktoranden und S-Bahnfahrer scharen sich allmonatlich um ihre gestrenge »Wanda-Führerin«, um mit ihr schwatzend und blödelnd die nähere oder fernere Heimat zu durchstreifen. 50 abenteuerliche und anekdotenreiche Streifzüge führen nicht nur durch Lychen und Köln, Schmöckwitz und München, Brandenburg und Wassersuppe - sondern auch auf eine gefährliche Spur. Denn niemand ahnt, daß ein Serienmörder mit von der Partie ist...
Manfred Matuschewski, Horst Bosetzkys Held, der weit über die Grenzen der Stadt als der Chronist der Berliner Nachkriegszeit und Wirtschaftswunderjahre bekannt wurde, gehört zu Berlin wie die Laubenpieper und das Brandenburger Tor! Horst Bosetzky ist ein Chronist des Berliner Alltags er gibt den sogenannten kleinen Leuten eine Stimme. Sein Held Manfred Matuschewski erlebt im jüngsten Roman das Westberlin der achtziger Jahre, den Untergang der DDR und die Jahrtausendwende. Der neuste Band der „KartoffelBücher“ ist wieder ein echter Bosetzky, auch hier „führt er mit feiner Witterung ein Stück Zeitgeschichte vor.“ Hamburger Abendblatt
Kante, Krümel, Kracher
- 303pages
- 11 heures de lecture
1946. Der 13jährige Kante ringt seinen Eltern die Erlaubnis ab, dem 1. FC Neukölln beizutreten. Schon bald bekommt Kante ein Angebot von Tasmania 1900, dem weitaus erfolgreicheren Berliner Verein. Seine große Chance erhält er dann bei Werder Bremen und Hertha BSC. Stück für Stück scheint er sich seinem eigentlichen Ziel zu nähern: eines Tages will er Nationalspieler werden.Doch dieser Traum erfüllt sich erst Jahrzehnte später – bei seinem Enkel »Kracher«, der von Rudi Völler in die deutsche Elf für die Europameisterschaft berufen wird. Dazwischen liegt ein Leben voller sportlicher Erfolge und Niederlagen, voll familiären Glücks und menschlicher Enttäuschungen ... Ein mitreißender Familienroman um eine Berliner Fußballfamilie zwischen 1946 und 2004.
Die Geschichte des grausamsten Sexualmörders seiner Zeit. Berlin um 1920. Leichenteile schwimmen im Luisenstädtischen Kanal und versetzen eine ganze Stadt in Angst und Schrecken. Hinter den gräßlichen Funden verbirgt sich eine Serie bestialischer Sexualmorde. Zu lange dauert es, bis die Ermittlungen zum Erfolg führen. Wie ist es möglich, daß Karl Großmann, der größte Serienmörder in der Berliner Geschichte, so lange sein Unwesen treiben konnte? Horst Bosetzky erzählt in Romanform die authentische Geschichte eines Mannes, der sowohl der Polizei als auch Psychologen und Laien bis heute Rätsel aufgibt: Einzigartig in seiner Brutalität, ohne jedes moralische Empfinden, gelingt es ihm immer wieder, seine späteren Opfer zu sich in die Wohnung zu locken. Viele von ihnen gehen auf seine außergewöhnlichen sexuellen Wünsche ein. Und alle – Nachbarn, Zeugen und Polizei – verschließen viel zu lange die Augen …
Erneut folgt der Autor seiner eigenen Familiengeschichte zwischen 1848 und der Zeit des 1. Weltkrieges in Berlin und in den Dörfern Brandenburgs. Die romanhaft beschriebenen Geschehnisse sind eingebettet in einen bunten, mehr als ein halbes Jahrhundert umfassenden historischen Bilderbogen mit vielen Details aus Politik, Kulturgeschichte, Geographie. Vor allem in Berlin und in Dörfern des ägottverlassenenä Brandenburgs lebten Bosetzkys Vorfahren, vom Schicksal derb gebeutelten Mägde und Knechte, auch andere Unglückselige wie ein Dorfschullehrer und ein bankrotter Bauunternehmer. Wohl der Abschluss dieser Familiensaga und durchaus auch eigenständig von den anderen Bänden zu lesen
Das Double des Bankiers
- 223pages
- 8 heures de lecture
-ky, eigentlich Horst Bosetzky, war Industriekaufmann und studierte dann u. a. Soziologie und Psychologie an der Freien Universität Berlin. Bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000 lehrte er als Professor für Soziologie in Berlin. 1971 veröffentlichte -ky seinen ersten Kriminalroman. Seither entstanden weitere Romane, die zum Teil verfilmt wurden, außerdem Kurzgeschichten, Kriminalhörspiele und Drehbücher.
SpreeKiller
- 320pages
- 12 heures de lecture
Schauplatz Berlin: die Idylle des neu erbauten Regierungssitzes wird von brutalen Anschlägen erschüttert. Ein Unbekannter feuert wahllos in eine Gruppe von Touristen, die sich per Bootsfahrt die Reichstagskuppel und andere Regierungsbauten ansehen wollen, kurze Zeit später wiederholt sich ein ähnlicher Anschlag in Treptow - die Medien sprechen sofort vom „SpreeKiller“ - so der korrekte Ausdruck der Polizei für Serienmörder, die wahllos töten - der die Stadt an der Spree in Angst und Schrecken versetzt. Denn obwohl die Polizei den Killer in Treptow stellt, geht die schreckliche Mordserie weiter, mal in der S-Bahn, mal in der Oranienburger Straße. Sollte hinter diesem Wahnsinn Methode stecken?
Packender Kriminalroman vor zeitgeschichtlichem Hintergrund – erzählt von –ky, dem Meister des perfekten Spannungsromans. 'Sie hatte einen Vorsprung von etwa achtzig Metern. Hinter der Fasanenstraße würde er sie eingeholt haben. Mit jedem Schritt wurde er ein anderer Mensch.' Berlin 1949. Die Schreckensherrschaft der Nazis und der Krieg sind endlich vorbei, die zweigeteilte Stadt liegt in Trümmern. Am Bahnhof Zoo stehen die Geldwechsler, Kohlen sind noch immer knapp und kostbar. In diese Zeit, zwischen Zusammenbruch und zaghaftem Neubeginn, fällt eine unheimliche Mordserie. Zwei Menschen verschwinden im Westen Berlins spurlos. Grausig sind die Funde in bombenzerstörten Häusern im Ostteil der Stadt. Vopo Ost und Kripo West sind sich spinnefeind, eine Zusammenarbeit findet nur im äußersten Notfall statt. Ideale Voraussetzungen für einen Mörder. Und immer mehr Unschuldige geraten unter Mordverdacht …
Lieber Sport als Mord
- 270pages
- 10 heures de lecture
»Wenn man mir zeigt, wie ›Toter Mann‹ geht, bin ich längst einer. Verständlich, daß ich beim Besuch eines Wasserballspiels die Schwimmflügel meiner Tochter unter dem Jackett trage.« ›Lieber Sport als Mord‹: Wenn der Berliner Krimi-Autor Horst Bosetzky im echten Leben die Wahl hat, bevorzugt er natürlich den Sport – jedenfalls solange er auf der richtigen Seite steht oder sitzt. Und die ist entweder das Sofa vor dem Fernseher, der Rand eines Spielfelds oder die Zuschauertribüne. Von dort aus läßt es sich am besten lästern, scherzen, bewundern und anfeuern. Ein Sportbuch der besonderen Art: vom Basketball bis zum Tischtennis, vom Skispringen bis zum Motorsport. Fünfzig lustige, historische, soziologische und psychologische Betrachtungen zur Körperertüchtigung. Aus der ganz persönlichen Perspektive von Horst Bosetzky.
Älteres Ehepaar jagt Oberregierungsrat K.. Kriminalroman
- 165pages
- 6 heures de lecture
Kehding, neuer Leiter der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV), versprach bei seinem Amtsantritt den „Saustall“ gründlichst auszumisten. Und war gewillt sein Wort zu halten. Damit machte er sich aber nicht gerade Freunde unter seinen Mitarbeitern, hatte doch sein Vorgänger diese Hochschule eher gemütlich-familiär geführt, worunter jedoch die eigentlichen Dienstgeschäfte zu leiden hatten. Kehding kehrte mit dem berühmten, eisernen Besen. Es gab Verweise, Disziplinarverfahren – sogar Entlassungen.Dieser Kraftakt machte ihn in kurzer Zeit so populär, dass seine Partei ihn unbedingt als Kandidat für die nächste Bürgermeisterwahl haben wollte. Ein älteres Ehepaar wurde über ein Preisausschreiben gesucht, was Kehding als Werbeträger dienen, ihn in seinem Wahlkampf unterstützen sollte.Was keiner wusste – Kehding plagten Ängste, auch die panische Angst vor Ratten – eine richtige Phobie. Oder war es doch jemandem bekannt …?Eine unsichtbare „Macht“ schien im Laufe der Zeit immer mehr gegen ihn zu arbeiten … Immer wieder gab es nicht erklärbare Ereignisse, die ihn ins Wanken brachten – Menschen verschwinden plötzlich, werden dann – manchmal – tot aufgefunden. Die Spuren führen zu Kehding. Hält der diesem Druck stand und kann seine Ziele trotz alldem verwirklichen? Oder gibt es „Mächte“ die stärker sind als er?
Zwischen Kahn und Kohlenkeller
- 460pages
- 17 heures de lecture
Der Roman bildet den Höhepunkt der großen autobiographischen Familiensaga, die Horst Bosetzky 1995 mit seinem Bestseller ›Brennholz für Kartoffelschalen‹ begann. Berlin 1920. Otto Matuschewski entschließt sich 14jährig, der Enge der Kreuzberger Wohnung zu entfliehen, und richtet sich in einem Kohlenkeller ein. Seine Jugend wird bestimmt von Mißerfolgen bei allen Versuchen, mehr als Mittelmaß zu sein - in der Schule, im Beruf oder beim Boxen. Doch mit 23 Jahren nimmt sein Leben eine Wende: er begegnet Margot, der Frau seines Lebens. Die Nestwärme, die ihm ihre weitverzweigte Familie schenkt, entschädigt ihn für die Entbehrungen der Vergangenheit. Aber schon bald wendet sich das Blatt erneut. Die Nationalsozialisten übernehmen die Macht und führen Deutschland in den Abgrund. Otto, einst Mitglied im republikanischen 'Reichsbanner', und Margot, als 'Vierteljüdin' den Repressionen des Staates ausgesetzt, gehören schon früh zu den Leidtragenden. Doch was ist ihr Leid gegen das Schicksal so vieler Freunde und Verwandter, die im Krieg umkommen, vertrieben werden oder im KZ enden? - ›Zwischen Kahn und Kohlenkeller‹ ist eine mitreißende Familiengeschichte, die das Berlin der 'kleinen Leute' von der Weimarer Republik bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs authentisch und zugleich voller Erzählfreude und Humor schildert.
Den Anstoß zu seiner mehrteiligen Familiensaga gab dem Autor ein Hinweis seines Vaters: Einer der Vorfahren des Autors sei Kammerdiener auf Schloß Tamsel gewesen. Mit ihm, Johann Bosetzki, begann zur Zeit des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. die ereignisreiche Familiengeschichte derer von Bosetzky, die uns bis zum ›Brennholz für Kartoffelschalen‹ führt. Keimzelle der Familie ist also der kleine Ort Tamsel an der Warthe und sein Schloß ... Johann wächst als Waisenkind bei einer Bauernfamilie auf. Sein sozialer Aufstieg ist beeindruckend: nachdem er bei den Kürassieren Fuß gefaßt hat, verhelfen ihm Ehrgeiz, Disziplin und Wagemut sogar zum Adelstitel. Doch Johanns Glück bleibt unvollkommen: Von Helen, der großen Liebe seines Lebens, verlassen, heiratet er Elisabeth von Velten, eine Frau, deren Welt nicht die seine ist. Und auch sein 1770 geborener Sohn Erdmann entwickelt sich so ganz anders, als Johann es sich vorgestellt hat: Erdmann ist ein Romantiker. Er liebt die Literatur und die Musik – und Cathérine, die ihn aber bald verläßt. Erst während der Befreiungskriege werden sie sich unter dramatischen Umständen wiederbegegnen ...
Max Nedomanski ist tot, doch die Umstände seines Todes sind unklar. Der Arzt, der den Tod feststellt, ist nicht qualifiziert, und es gibt viele mögliche Todesursachen. Ein Einbrecher behauptet, Nedomanski lebend vorgefunden zu haben. Steht ein Mord im Raum? Die Wahrheit bleibt im Dunkeln.
Berliner Bahnen
- 283pages
- 10 heures de lecture
Horst Bosetzkys Passion für die Berliner Bahnen ist bekannt - sie zieht sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes schriftstellerisches Werk. Diesen Band hat er nun ganz seinem Lieblingsthema gewidmet: den U-, S- und Straßenbahnen. Verkehrsmittel der Berliner, Bühne des großstädtischen Lebens und Spiegel der Stadt- und Technikgeschichte - Bosetzky greift zahlreiche Facetten auf und entwirft mit viel hintergründigem Humor sein ganz persönliches Bild der Berliner Bahnen von den vierziger Jahren bis heute.
Mein Lesebuch. Das Beste aus 25 Jahren
- 255pages
- 9 heures de lecture
Ein lebender Klassiker des deutschen Kriminalromans zieht Bilanz: Im "Lesebuch" präsentiert -ky Höhepunkte aus 25 Jahren Krimikarriere, mit alten und neuen Geschichten, Essays sowie autobiografischen Einblicken.
Tamsel
- 368pages
- 13 heures de lecture
Der 1717 geborene Johann Bosetzki wächst in Tamsel nahe Küstrin als Waisenkind auf. Mit Ehrgeiz und Disziplin bringt er es zum Kürassier im Heer des Preussenkönigs Friedrich Wilhelm I. Glück und Wagemut verhelfen ihm sogar zum Adelstitel, als er Friedrich II. aus einer gefährlichen Situation retten kann. Schliesslich wird Johann Kammerdiener auf Schloss Tamsel. Ähnlich bewegt ist das Leben seines unehelichen Sohnes Erdmann von Bosetzki, der sich zu einem den Musen zugeneigten Romantiker entwickelt. - Lebendig, anschaulich und in heiterem Ton geschriebener historischer Roman, in dessen Mittelpunkt die Schicksale zweier Ahnen des Autors stehen
Einer muß es tun
- 191pages
- 7 heures de lecture
-ky, eigentlich Horst Bosetzky, war Industriekaufmann und studierte dann u. a. Soziologie und Psychologie an der Freien Universität Berlin. Bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000 lehrte er als Professor für Soziologie in Berlin. 1971 veröffentlichte -ky seinen ersten Kriminalroman. Seither entstanden weitere Romane, die zum Teil verfilmt wurden, außerdem Kurzgeschichten, Kriminalhörspiele und Drehbücher.
Während seine Klassenkameraden nach dem Abitur das Studentenleben geniessen, beginnt für Manfred Matuschewski als Lehrling bei Siemens der Ernst des Lebens. Dessen überdrüssig fängt er ein Soziologiestudium an und gerät 1968 mitten in die Studentenrevolten
Das Berlin-Lexikon
- 286pages
- 11 heures de lecture
»Ein wichtiges Nachhilfewerk. Auch für Berliner!« Heinz Knobloch »Wenn eener eene jerne hat und kann se jut vaknusen, dann kann se ooch ‘n Buckel ham – er schwört, et is der Busen.« Seit Berlin von lauter »Auswärtigen« belagert wird, fällt das heilige Wissen der Berliner um ihre Sprache, Geschichte und Eigenarten langsam dem Vergessen anheim. Und so haben sich die beiden Verfasser Horst Bosetzky (aus dem Westen) und Jan Eik (aus dem Osten) darangemacht, Berliner Wissen dingfest zu machen. In ca. 1.000 berlintypischen Stichwörtern vermitteln sie Elementarkenntnisse über Berliner Gebäude und Persönlichkeiten, Essen und Trinken, Hoch- und Nichtsohochkultur. Mit Wortwitz und Humor findet man in diesem überaus nützlichen Kompendium fundierte Informationen über die wahren Wahrzeichen der Stadt, von »Allex« (jawohl, mit Doppel-l) bis »Zimtzicke«. Und nicht nur Neuberliner werden überrascht sein, was die Stadt an Kuriosem zu bieten hat.










































































