Bookbot

Anatol Regnier

    6 janvier 1945
    Jeder schreibt für sich allein. Schriftsteller im Nationalsozialismus
    Damals in Bolechow : eine jüdische Odyssee.
    Du auf deinem höchsten Dach
    Frank Wedekind
    Wir Nachgeborenen
    Jeder schreibt für sich allein
    • Wir Nachgeborenen

      Kinder berühmter Eltern

      • 335pages
      • 12 heures de lecture
      5,0(1)Évaluer

      Anatol Regnier, Sohn von Charles Regnier und Pamela Wedekind, Enkel Frank Wedekinds und Autor spannender und unterhaltsamer erzählender Sachbücher, beleuchtet hier die Schicksale von Menschen, die aus berühmten Familien stammen und angesichts bedeutender Vorfahren einen eigenen Weg finden müssen. Wie gehen die Töchter und Söhne mit ihrem Erbe um, das ihnen eine Ausnahmeposition zuweist, die nicht die eigene ist? Ist ein berühmter Name Türöffner oder Hindernis? Wieviel Mut erfordert es, sich auf Gebiete zu wagen, auf denen die eigenen Eltern oder Großeltern Bedeutendes geleistet haben? Und wieviel innerer Größe bedarf es, einzusehen, dass das eigene Talent nicht ausreicht? Regniers Buch bietet amüsante und tragische Einblicke in eine Vielzahl von Schicksalen, darunter sein eigenes und das seiner Familie und, im Vorübergehen, in die Geschichte von Kunst und Gesellschaft der letzten siebzig Jahre. Fast immer geht es um Theater, Literatur oder Musik, aber auch um Politik und die deutsche Vergangenheit. Eine ganz eigene Rolle spielt das legendäre Ambach am Starnberger See, Regniers Heimatort.

      Wir Nachgeborenen
    • Frank Wedekind

      • 463pages
      • 17 heures de lecture
      5,0(1)Évaluer

      Die Amoralität der Lust – die große Biographie über den Dramatiker Frank Wedekind Frank Wedekind war nicht nur seinen Zeitgenossen ein Rätsel. Die Literaturwissenschaft tut sich bis heute schwer mit ihm und sieht ihn irgendwo zwischen Verklemmung und sexueller Obsession. Sein Enkel Anatol Regnier öffnet nun einen neuen Blick auf diesen zutiefst widersprüchlichen Menschen. Seine besten Gedichte schrieb er im Alter von 18 Jahren, doch der Erfolg blieb Frank Wedekind (1864-1918) lange versagt. Zu sehr karikierten und entlarvten seine Gedichte und Theaterstücke die bigotten Moralvorstellungen der wilhelminischen Zeit. Heute gehören „Frühlings Erwachen“ oder „Lulu“ zum Repertoire von Theatern in aller Welt, doch noch immer rufen die Stücke Unverständnis hervor. Wedekinds Frauenbild war geprägt von der schwierigen Ehe seiner Eltern und seiner tief wurzelnden Angst vor der männervernichtenden Lustfähigkeit der Frauen. Am Ende fühlte er sich von der zwei Jahrzehnte jüngeren Tilly in eine Ehe gedrängt, die unglücklich endete. Gestützt auf umfangreiches, bisher unveröffentlichtes Material gelingen Anatol Regnier erhellende Einblicke in die Innenwelt eines Mannes, der sich zeitlebens mit seinem Begehren nicht aussöhnen und sich von der vermeintlichen amoralischen Lust der Frauen nicht lösen konnte – und der diese starken Emotionen in genialer Form auf die Bühne brachte.

      Frank Wedekind
    • Anatol Regnier, Enkel von Frank und Tilly Wedekind, hat das unter Verschluss gehaltene Familienarchiv ausgewertet und beleuchtet das Leben dreier Frauen, die stets im Schatten des Ehemannes und Vaters standen. Nach dem Tod des provokanten Dramatikers Frank Wedekind am 9. März 1918 hinterlässt er seine junge Frau Tilly und zwei kleine Töchter. Tilly Newes, eine talentierte Schauspielerin, hat ein Jahrzehnt anstrengender Beziehung hinter sich, in der sie mit Wedekinds unstillbaren erotischen Phantasien konfrontiert war. Sein Tod bringt für sie eine Art Befreiung, und sie findet neues Leben und viele Verehrer. Die Töchter Pamela und Kadidja wachsen in der Künstlerbohème der 20er Jahre auf. Pamela entwickelt eine enge Freundschaft mit den Mann-Kindern Erika und Klaus sowie dem Schauspieler Gustaf Gründgens. Ein Skandal entsteht, als sie Carl Sternheim heiratet, der fast 30 Jahre älter ist. Tilly, die zunehmend unter manischen Depressionen leidet, beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit dem Lyriker Gottfried Benn. Als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, emigriert Kadidja nach Amerika, während Tilly und Pamela bleiben und sich arrangieren – ein Umstand, den Kadidja ihnen nie verzeihen kann. Nach ihrer Rückkehr 1946 kommt es zum Bruch. Regnier zeichnet ein facettenreiches Bild von Tilly und ihren Töchtern, das die Spannungen zwischen künstlerischem Anspruch und Lebensangst im Schatten eines großen Schriftstellers offenbart

      Du auf deinem höchsten Dach
    • Mit den zwei letzten Überlebenden seiner Familie beschließt Moses Grünschlag, sich in einem Erdloch im Wald zu verstecken, um so den deutschen Erschießungskommandos zu entkommen. Mit unglaublichem Überlebenswillen, Beharrlichkeit und Glück schaffen sie es, unentdeckt bis zum Ende der NS-Schreckensherrschaft durchzuhalten.

      Damals in Bolechow : eine jüdische Odyssee.
    • Anatol Regnier untersucht in diesem Buch die Herausforderungen, vor denen Autoren im nationalsozialistischen Deutschland standen, zwischen Anpassung und künstlerischer Integrität. Er beleuchtet die Biografien von Schriftstellern wie Hans Fallada und Erich Kästner und zeigt die komplexen moralischen Dilemmata sowie die Widersprüchlichkeit menschlichen Verhaltens auf.

      Jeder schreibt für sich allein. Schriftsteller im Nationalsozialismus
    • Erinnerungen eines Taugenichts

      Eine Jugend zwischen Schwabing und Starnberger See

      In "Geschichte wird lebendig" beschreibt Anatol Regnier das Schwabing der 50er-Jahre, als die Künstlerszene den Krieg hinter sich lässt. Seine Kindheits- und Jugenderinnerungen bieten ein eindringliches Bild der Nachkriegszeit und beleuchten das Leben prominenter Persönlichkeiten, die seinen Werdegang beeinflussten.

      Erinnerungen eines Taugenichts