Dieter Hildebrandt était un artiste de cabaret allemand réputé pour son humour politique satirique et ses observations perspicaces. Il a perfectionné son art au sein de groupes de cabaret étudiants avant de cofonder des lieux de cabaret influents. Son travail a constamment offert des commentaires incisifs sur la société et la politique allemandes, utilisant souvent des jeux de mots intelligents et de l'ironie. Par le biais de la radio et de la télévision, il a atteint un large public, consolidant son héritage en tant que figure de proue du cabaret allemand.
The narrative presents the piano as a transformative force in music history, showcasing the journeys of iconic composers like Beethoven, Schubert, and Chopin. It highlights significant events such as legendary piano duels, the rise of concert tours, and the evolving role of music critics. The book delves into the passions and obsessions that drove these musical geniuses, offering a captivating exploration of their contributions to the art of piano music.
Generationen von Schülern sind gezwungenermaßen bestens vertraut mit Schillers Lied von der Glocke, der Bürgschaft oder anderen Balladen aus seiner Feder. Die dichterische Qualität ist unbestritten, dennoch haben Schillers Gedichte nicht nur Schüler, sondern auch Dichterkollegen zu Spottversen und Parodien animiert - etwa Heinz Erhardt, Hans Magnus Enzensberger oder August Wilhelm Schlegel. Dieter Hildebrandt hat in diesem Buch eine amüsante Auswahl der gelungensten Schiller-Parodien zusammengestellt. Ideal ergänzt werden die Texte durch die gekonnt-ironischen Bilder des Karikaturisten Luis Murschetz. (Amazon.de)
Dieter Hildebrandt präsentiert in diesem Buch eine amüsante Auswahl der besten Schiller-Parodien, inspiriert von Generationen von Schülern und Dichtern. Die ironischen Bilder des Karikaturisten Luis Murschetz ergänzen die Texte perfekt und verleihen dem Werk zusätzlichen Charme.
„Tiere sind auch nur Menschen“, heißt ein mit Recht so häufig zitiertes Sprichwort: Hier schreibt Schimpi an die Affenverwandtschaft im Urwald vom Leben in Hagenbeck (Heinz Ehrhardt), ottos mops kotzt bekanntlich - ogottogott (Ernst Jandl), ein Wiesel sitzt, ganz Ästhet, um des Reimes willen inmitten Bachgeriesel auf einem Kiesel (Christian Morgenstern) und ein liebeskranker Ichtyosaurus wird zum zärtlichen Ichtyosüß (Friedrich Theodor Vischer). Cornelia von Seidlein hat diese Sammlung der ulkigsten und einfallsreichsten Tiergedichte aus den letzten vier Jahrhunderten liebevoll-verspielt illustriert.
Eine Weltstadt mit Reiseführer und Stadtplan kennenzulernen ist eine Sache. Witziger und lehrreicher aber kann es sein, die Atmosphäre und die Geschichte einer Stadt in einem Kaleidoskop aus Impressionen, Ideen und Ortsbeschreibungen zu entdecken. Dieter Hildebrandt, liebevoll und ironisch der Universalität seiner Vaterstadt zugewandt, hat in seiner Taschen-Enzyklopädie ein sehr persönliches Fazit gezogen.
Schiller, Beethoven und die Geschichte eines musikalischen Welterfolgs
„Freude schöner Götterfunken ...“ Bei keiner anderen Symphonie können so viele Leute mitsingen. Aber was hat es mit Beethovens Neunter wirklich auf sich? Schillers Ode an die Freude hatte Beethoven lange beschäftigt, bevor er sie vertonte. Zuerst reagierte die Hörerschaft erschrocken, dann mit wachsender Begeisterung. Dieter Hildebrandt erzählt die Geschichte einer Symphonie, die ein beispielloser musikalischer Welterfolg wurde, und die Geschichten über die Literaten und die Musiker, die diesen Erfolg möglich machten.
Dieter Hildebrandt über die Arbeit an seinem Buch „Man schreibt seine Lebenserinnerungen nur einmal. Danach hat man die Aufgabe, unverzüglich zu sterben. Wenn das nicht gelingt, beginnt man am ersten Buch zu zerren und zu mäkeln. Was blieb mir übrig, als ein zweites zu schreiben. Das aber brachte ich nur mit Hilfe von Tausenden von Denkzetteln zustande. Am zweiten zupfte und zauste ich nun wieder, was dazu führte, dass ich mich entschloss, endlich Geschichten zu erzählen, die ich in den ersten zwei Büchern weggelassen habe. Das Problem, das nun entstanden ist, entbehrt nicht der Komik. Inzwischen bin ich merklich älter geworden, in Würde und totaler Gelassenheit, versteht sich, habe also Anspruch darauf, ernst genommen zu werden, wenn ich feststelle: Den gesamten Kritikansatz an den ersten beiden Büchern habe ich total vergessen. Mein Erinnerungsvermögen lässt nach und nach immer mehr nach, und im nächsten Jahr könnte ich schon behaupten, ich sei ein Verbindungsmann der Gestapo zum stalinistischen Geheimdienst gewesen. Der “Stern„ würde es mir glauben. “Stern-TV„ auch. Man muss nur glaubwürdig alt genug sein. Diese Vorbedingung erfülle ich.“
Fünf Jahrzehnte konnte niemand das Berliner Schloss leiden. Voltaire, Friedrich der Große und die meisten anderen Schlossbewohner wollten ihm lieber entkommen denn es bewohnen. Dieter Hildebrandt stellt die Frage an uns Zeitgenossen: Warum wollen wir partout zurück in dieses Schloss, das tausend Zimmer, aber keine Seele hatte? Hatten nicht die Berliner schon 1448 ein besseres Gespür für Architektur, als sie den ersten Burgbau durch eine Wasserflut zu verhindern wussten? Dem Hype um die Rekonstruktion in der Mitte Berlins setzt Dieter Hildebrandt einen verblüffenden Rückbau entgegen.
Siegfried Unseld wurde am 28. September 1924 in Ulm geboren und starb am 26. Oktober 2002 in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur wurde er im Zweiten Weltkrieg zum Kriegsdienst einberufen und war drei Jahre lang, bis 1945, als Marinefunker im Einsatz. Nach seiner Rückkehr absolvierte er beim Ulmer Aegis Verlag eine Lehre als Verlagskaufmann. 1947 erhielt er durch die Vermittlung von Professor Weischedel die erstrebte Zulassung an der Universität Tübingen und studierte dort Germanistik, Philosophie, Nationalökonomie, Völkerrecht, Bibliothekswissenschaften und Sinologie. Seinen Lebensunterhalt bestritt Unseld als Werkstudent. Bis 1950 arbeitete er im Verlag J. C. B. Mohr in Tübingen. 1951 promovierte er mit einer Dissertation über Hermann Hesse zum Dr. phil. 1952 trat er in den Suhrkamp Verlag ein, wurde 1958 Gesellschafter der Suhrkamp Verlag KG und übernahm nach dem Tod Peter Suhrkamps die Verlagsleitung. Neben seiner beruflichen Tätigkeit besuchte er 1955 das von Henry Kissinger geleitete Internationale Seminar der Harvard Universität in Cambridge/Mass. (USA). Unseld führte die Verlage Suhrkamp und Insel und den 1981 von ihm gegründeten Deutschen Klassiker Verlag bis zu seinem Tod im Jahr 2002.
Ein Zeuge des Jahrhunderts erzählt sein Leben – ohne Nostalgie, ohne Pathos, nachdenklich und mit trockenem Humor. Dieter Hildebrandt prägt wie kein anderer das politische Kabarett in Deutschland. Er hat Kultrollen in Filmen gespielt, viele erfolgreiche Bücher geschrieben und zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeit erhalten. Aus Anlass seines 80. Geburtstages ermöglicht er den Lesern, persönliche Einblicke in sein Leben zu nehmen.
Dieter Hildebrandt, 1927 in Bunzlau/Niederschlesien geboren, studierte in München Theaterwissenschaften und Literatur. Mit Sammy Drechsel Gründer der «Münchner Lach- und Schießgesellschaft». In den Jahren 1974 bis 1982 Zusammenarbeit mit Werner Schneyder. Von 1973 bis 1979 «Notizen aus der Provinz» für das ZDF, von 1980 bis 2003 «Scheibenwischer» im SFB. Dieter Hildebrandt starb 2013 in München.
»Mein erstes Buch hatte noch gar keine Seiten, das war ein Leerbuch, mein zweites hielt ich an der Kasse schon in der Handke, und dann flüsterte mir mein Gewissen zu: Kafka Buch! Klau’s Mann!« Der sympathische Münchner und seine feinhumorige Lektüre: Willy Astor, der Sänger, Musiker, Comedian und famose Wortspieler, zeigt in diesem Buch sein ganzes Können. Eine wunderbare Mischung von Geschichten, Gedichten und Zeichnungen. Willy Astor in Bestform!
„Das ist schwer: ein Leben zu zwein. Nur eins ist noch schwerer: einsam sein.“ So endet Kurt Tucholskys humorvolles Gedicht „Ehekrach“. Die Szenen einer Ehe, das Bettgeflüster und andere Unwahrheiten, die Pantoffeln in der Beziehungskiste, die Partnersuche und die Doppelfehler (Männer!! Frauen?!) sind hier in 200 heiteren Gedichten versammelt: von Wilhelm Busch, Heine, Robert Gernhardt, Ulla Hahn, Goethe und Lessing, Dorothy Parker, Joachim Ringelnatz, Wislawa Szymborska, Kurt Tucholsky, Alice Walker und vielen anderen. Ein „Leben zu zwein“ nimmt man eben am besten mit Humor!
Dieter Hildebrandt reflektiert über das Leben vor und nach dem Fernsehen, betont die Freiheit und Freude des Unformatierten. Nach seinem Rückzug aus dem Fernsehgeschäft konzentriert er sich auf sein eigenes Format als Buchautor, das er mit großem Erfolg bei Lesungen präsentiert. In schlichten Sälen, ohne Bühnenbild oder Kostüm, tritt er allein mit seinem Buch auf, stets wissend, dass auch in den einfachsten Räumen ein Publikum von Format sitzt. Hildebrandt erkennt die Unterschiede im Humor der deutschen Landschaften und beschreibt seine Reisen mit der Bahn, die oft mit Strapazen verbunden sind. Staus und unzuverlässige Ankünfte sind an der Tagesordnung, und die vermeintlichen Vorteile des Fliegens entpuppen sich als Illusion. Trotz dieser Herausforderungen ist er mit seiner ICH-AG zufrieden, da er überall ausgebucht ist. Bei seinen Lesereisen entdeckt er Deutschland neu und ist beeindruckt von der Hotellerie, dem Service der Bahn und den kulinarischen Angeboten. Die Erlebnisse auf diesen Fahrten dokumentiert er in seinen Schilderungen, die mit satirischen Kommentaren und politischen Überlegungen angereichert sind. Diese Texte zeigen ihn erneut als kritischen und humorvollen Erzähler.
Am 1. Juni 1938, abends gegen halb acht, geht ein Mann über die Champs-Elysées. Er ist seit drei Tagen in der Stadt, und der Aufenthalt in Paris scheint sich gelohnt zu haben: Soeben hat er mit dem amerikanischen Filmproduzenten Robert Siodmak zusammengesessen, der eines seiner letzten Bücher verfilmen möchte. Man hat sich freundschaftlich arrangiert, will sich später am Abend noch einmal treffen. Vorher möchte er aber das besprochene Arrangement noch einmal skizzieren, sich durch den Kopf gehen lassen. Die Frau des Produzenten hat sogar angeboten, ihn im Auto ins Hotel zu bringen. Der Mann hat abgelehnt. Er hat Angst. Er fahre nicht mit dem Auto, hat er gesagt, er fahre mit der Métro, oder er gehe zu Fuß.
Angriffslustig, nachdenklich und hoch komisch!
›So viel Gesundheit überlebst du nicht. Lass uns in Ruhe, wir haben noch ein hartes Stück Leben vor uns.‹'
Neben aktuellen Texten auch ein 'Best of' aus fünf Jahrzehnten.
In seiner satirischen Betrachtung des deutschen Fernsehalltags beleuchtet Dieter Hildebrandt die neuen Formate wie Big Brother und House of Love, die alle von der gleichen klaustrophobischen Belanglosigkeit geprägt sind. Er kritisiert die Spaßkultur und zieht Politiker sowie Medienvertreter in den Fokus. Der Autor beschreibt sein Leben als Teil einer Fernsehserie, in der er und seine Frau in ihrer Küche leben, während sie ihre restlichen Räume vermietet haben, um die Rentenversorgung zu sichern. Sie sind rund um die Uhr überwacht und müssen ihre Gedanken und Gefühle der Kamera anvertrauen.
Die Idee, alte Menschen in einer Serie zu zeigen, wird durch die demografische Entwicklung angestoßen. Täglich empfangen sie Besucher, darunter Politiker und Filmstars, die Gespräche über den Glauben an die Unsterblichkeit führen sollen. Ihr Alltag wird von einem Redaktionsteam vorgegeben, das ihnen vorschreibt, was sie sagen sollen, während sie die Rolle eines alternden Ehepaars spielen.
Die Lebenslenkungszentrale, die sie mit Anweisungen versorgt, nutzt Stimmen berühmter Schauspieler, um anonym zu bleiben. Die Protagonisten erkennen, dass sie sich den Gesetzen der Serie unterwerfen müssen, was bedeutet, dass sie die Schwierigkeiten des Alterns ausblenden sollen. Die Sendung wird von Sozialminister und Kirche beobachtet, was die Inszenierung ihrer Realität weiter beeinflusst.
Das letzte Buch des großen Kabarettisten Seit Beginn des Jahres 2013 beschäftigte sich Dieter Hildebrandt mit seinem letzten Buch. Anders als gedacht, früher als geplant war mit dem Arbeiten Schluss. Seine nachgelassenen und uns überlassenen Texte liegen nun als Letzte Zugabe vor. Sie zeigen Dieter Hildebrandt als Meister der satirisch-kämpferischen Auseinandersetzung mit den Zeitläuften, als witzigen Kommentator grotesker Vorgänge in unserem Land und als unerbittlichen Aufklärer, der kritisch war, aber auch lustig, ja von ungebremster Freude am Heiteren. Mit einem Nachwort von Roger Willemsen und den pointierten Zeichnungen von Dieter Hanitzsch.
War Paulus, der mitten auf der Straße nach Damaskus und am hellichten Tage bekehrt wurde, Erfinder der Chistenheit, wie Nietzsche behauptete, war er der größte Umstürzler aller Zeiten (Ben-Chorin), oder war er, nach Freud, zugleich Zerstörer und Fortsetzer des Judentums? War dieser geniale Stratege und Propagandist einer neuen Religion eine Art Doppelagent Gottes? Vom Saulus zum Paulus: Die Redensart kennt jeder. Wer aber war der Mann, der für diese Wendung Modell stand? Was geht in einem Menschen vor, dem ein solcher Existenzschock widerfährt? Was hat das Damaskus-Erlebnis von einst mit unserem heutigen Wunsch zu tun: Du mußt dein Leben ändern? Ein romanhaftes Porträt des großen Religionsgründers.
Sein Lebenswerk: Die Ausgabe zum 90. Geburtstag von Dieter Hildebrandt am 23. Mai 2017 Das Lebenswerk des großen Kabarettisten erstmalig als Buch. Wie kein Zweiter prägte und begleitete Dieter Hildebrandt die öffentliche Debatte in Deutschland seit den frühen 1950ern bis zu seinem Tod im Jahr 2013. Was aber bleibt versammelt zum ersten Mal eine Auswahl seiner wichtigsten Texte aus den Anfängen als Student, der Münchner Lach- und Schießgesellschaft (1956–1972), den Notizen aus der Provinz (1973–1979), dem Scheibenwischer (1980–2003) und den letzten zwanzig Jahren seines Lebens. Dieter Hildebrandts Einschätzungen zur Lage der Nation werden bleiben, und sie bleiben aktuell: „Man kann nicht mit der Faust auf den Tisch hauen, wenn man die Finger überall drin hat.“ „Politiker haben in der Regel saubere Hände. Das ist auch klar, denn es heißt ja ausdrücklich: Eine Hand wäscht die andere.“ „Große Koalitionen sind nicht dazu da, um endlich die großen Probleme zu lösen, sondern vier Jahre um sie herumzukommen.“
Scharfzüngig und ironisch kommentieren Dichter wie Fontane und Kaléko das Älterwerden, Themen wie Falten, Liebe und Erinnerung. Das Buch bietet eine kluge, heitere Perspektive und zeigt, dass man mit genügend Jahren jung werden kann.
Im 19. Jahrhundert stand die Kunst des Liebesbriefs in voller Blüte. Die Briefe sollten jene innigen Gefühle heraufbeschwören, nach denen sich das schicksalhaft getrennte Paar sehnte. Sie beflügelten die Phantasie und bereicherten die Sprache. Dieter Hildebrandt präsentiert in seinem neuen Buch bedeutende Liebesbriefe von Lessing bis Ingeborg Bachmann. Es sind Dokumente der Leidenschaft und der Verzweiflung, des Glücks und der Angst, und es sind Versuche, Raum und Zeit mit aller Kraft zu überwinden, die Schrift und Sprache zur Verfügung stehen. „Küsse lassen sich nicht schreiben.“ Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Otto von Bismarck zu solch poetischen Höhenflügen imstande war?
Willkommen zum Gipfeltreffen des Kabaretts! Dieter Hildebrandt und Peter Ensikat gelten mit Fug und Recht als die einflussreichsten Kabarettisten der Gegenwart. Für dieses Buch haben die beiden Bühnen- und Lebensprofis einen ganz und gar unernsten Streifzug durch mehr als ein halbes Jahrhundert Lach- und Sachgeschichte in Deutschland unternommen – scharfsinnig, amüsant und einfach fabelhaft. Als Begründer der „Lach- und Schießgesellschaft“ und jahrzehntelanger Kopf der Sendung 'Scheibenwischer' hat Dieter Hildebrandt Zensur und politische Einflussnahme ebenso erlebt wie Peter Ensikat als der meistgespielte Kabarett-Autor der DDR. Auf ihren Reisen in den jeweils anderen Teil Deutschlands konnten beide erfahren, wie das Publikum auf Witze, made in West bzw. East Germany, reagierte – und die Frage, ob Franz Josef Strauß besser zu karikieren war als Walter Ulbricht, ist auch noch ungeklärt. Deshalb haben Ensikat und Hildebrandt für dieses Buch einander von ihren Lebens- und Bühnen Erfahrungen erzählt und die ultimativen Ossi- bzw. Wessiwitze ausgetauscht. „Je schwächer das Gedächtnis, desto schöner die Erinnerungen.“ Peter Ensikat
Dreiundzwanzig prominente Autoren und Künstler erzählen von ihren letzten Kriegstagen 1945. Ein eindrucksvolles Panorama der Stunde Null, eine Sammlung ungewöhnlicher und anrührender Geschichten. Es erinnern sich unter anderen: Dieter Hildebrandt, Barbara Rütting, Kurt Masur, Ralph Giordano, Gotthilf Fischer, Edgar Hilsenrath, Joachim Fest, Carola Stern, Günter Lamprecht, Wolfgang Leonhard, Peter Rühmkorf, Uta Ranke-Heinemann. Dieter Hildebrandt schildert seine Erlebnisse als 17-jähriger Rekrut im letzten Aufgebot Hitlers, das fast ausschließlich aus Jugendlichen oder Kriegsversehrten bestand. Sie sollten der von den Russen eingekesselten Reichshauptstadt Berlin zu Hilfe eilen. Edgar Hilsenrath erlebte das Kriegsende bereits im Herbst 1944 in einem jüdischen Ghetto in der Ukraine, als die Russen in das Gebiet einmarschierten. Der Achtzehnjährige schlug sich nach Palästina durch, war wochenlang unterwegs, ging mehrere hundert Kilometer zu Fuß und schrieb in dieser Zeit seine ersten Novellen. 'Mein Kriegsende' war eine erfolgreiche Sendereihe des WDR-Fernsehens. Dieter Hildebrandt und Felix Kuballa haben diese berührenden, sehr persönlichen Berichte nun für ein Lesepublikum zusammengestellt.
Als Schwester war sie Friedrich Schiller so nahe wie nur wenige Menschen. Heute imponiert uns Christophine Reinwald (1757-1847) als eine Frau, die ihr Leben selbst in die Hand genommen hat. Schiller nannte die ältere Schwester seine früheste Heldin. Ihr langes Leben war zunächst bestimmt von der Sorge um die jüngeren Geschwister inmitten einer strengen Familie, dann von der Vernunftehe mit dem Bibliothekar Reinwald aus Meiningen. Erst als Witwe lernt sie, was ihrem Bruder über Nacht gelungen war: die Freiheit, ein eigenes Leben zu führen. Dieter Hildebrandt macht uns mit der Biographie einer Frau bekannt, wie wir sie viel eher in der Gegenwart als im 18. und 19. Jahrhundert vermuten würden.
Die Sonne könnte unsere Energieprobleme für immer lösen. Sie beschleunigt aber auch die globale Erwärmung und ihre Strahlen schaden uns. Eine komplizierte Beziehung also, aber war das jemals anders? Dieter Hildebrandt schildert, wie die Sonne seit frühesten Zeiten den Verstand und die Phantasie der Menschen herausgefordert und unsere Weltkenntnis gefördert hat. Eine außergewöhnliche Biographie voller überraschender und verblüffender Einsichten.
»Ein blendend erzähltes, glänzend formuliertes, geistreiches Buch.« Hannoversche Allgemeine Zeitung Lessing, Wegbereiter einer deutschen Nationalliteratur, Hauptvertreter und zugleich Überwinder der Aufklärung, bahnbrechender Ästhetiker und Literaturtheoretiker, bedeutender Dramatiker, dessen Stücke nach wie vor zum Repertoire gehören, war ein Einzelgänger, ein Kämpfer voller Elan und Risikobereitschaft. »Ein Mann allein. So hatte er es am liebsten.« In dieser lebendigen, fesselnden Biografie zeichnet Dieter Hildebrandt das Porträt eines Mannes, der sein Leben immer wieder aufs Spiel gesetzt hat, nicht in Schlachten, sondern im Kampf gegen die verstaubten Traditionen seiner Zeit, gegen die Intrigen der Mittelmäßigkeit, gegen Dummheit und Intoleranz.
Deutschland nach der Wende – Humor – Originalausgabe mit Beiträgen von Hannes Burger, Eva Demski, Dieter Hildebrandt, Karl Hoche, Dieter Höss, Peter Knorr und anderen. Mit zahlreichen Karikaturen
Dieter Hildebrandt, 1927 in Bunzlau/Niederschlesien geboren, studierte in München Theaterwissenschaften und Literatur. Mit Sammy Drechsel Gründer der «Münchner Lach- und Schießgesellschaft». In den Jahren 1974 bis 1982 Zusammenarbeit mit Werner Schneyder. Von 1973 bis 1979 «Notizen aus der Provinz» für das ZDF, von 1980 bis 2003 «Scheibenwischer» im SFB. Dieter Hildebrandt starb 2013 in München.
Schiller - Parodien oder der Spottpreis der Erhabenheit
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Generationen von Schülern sind gezwungenermaßen bestens vertraut mit Schillers Lied von der Glocke, der Bürgschaft oder anderen Balladen aus seiner Feder. Die dichterische Qualität ist unbestritten, dennoch haben Schillers Gedichte nicht nur Schüler, sondern auch Dichterkollegen zu Spottversen und Parodien animiert - etwa Heinz Erhardt, Hans Magnus Enzensberger oder August Wilhelm Schlegel. Dieter Hildebrandt hat in diesem Buch eine amüsante Auswahl der gelungensten Schiller-Parodien zusammengestellt. Ideal ergänzt werden die Texte durch die gekonnt-ironischen Bilder des Karikaturisten Luis Murschetz. (Amazon.de)
"Das ist schwer: ein Leben zu zwein.Nur eins ist noch schwerer: einsam sein."So endet Kurt Tucholskys humorvolles Gedicht "Ehekrach". Die Szenen einer Ehe, das Bettgeflüster und andere Unwahrheiten, die Pantoffeln in der Beziehungskiste, die Partnersuche und die Doppelfehler (Männer!! Frauen?!) sind hier in 200 heiteren Gedichten versammelt: von Wilhelm Busch, Heine, Robert Gernhardt, Ulla Hahn, Goethe und Lessing, Dorothy Parker, Joachim Ringelnatz, Wislawa Szymborska, Kurt Tucholsky, Alice Walker und vielen anderen.Ein "Leben zu zwein" nimmt man eben am besten mit Humor!