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Alexander Mitscherlich

    20 septembre 1908 – 27 juin 1982
    Wir haben ein Berührungstabu
    Eine unbeugsame Frau
    Der Kampf um die Erinnerung
    Studien zur psychosomatischen Medizin
    These zur Stadt der Zukunft
    Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie und verwandte Schriften
    • Genießen Sie Friedrich Schillers historische Schriften, optimiert für ihren Amazon Kindle. Alle Features des Kindle werden optimal unterstützt: -) Digitales Inhaltsverzeichnis, welches komfortables navigieren ermöglicht -) Alle Fußnoten sind in den Text eingebettet -) Formatierungen und Abbildungen des Originalwerks erhalten Viel Spaß mit diesem Klassiker der deutschsprachigen Literatur!

      Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie und verwandte Schriften
      4,0
    • Studien zur psychosomatischen Medizin

      • 168pages
      • 6 heures de lecture

      »Krankheit als Konflikt« ist der Titel einer Sammlung von Aufsätzen zur psychosomatischen Medizin. Jede einzelne dieser Studien sucht – im Anschluß an die Einsichten Freuds und der modernen Psychologie in die wechselseitige Beeinflussung organischer und psychischer Prozesse – Krankheit zu verstehen als Mitteilung tiefgreifender, oft verdeckter Verhaltensstörungen. Krankheiten »drücken etwas aus«. In ihnen meldet sich individuelles und soziales Leben, Unglück, Befinden; sie formulieren Konflikte, die der Arzt entziffern und begreifen muß, damit Heilung stattfinden kann. Mitscherlichs Aufsätze wollen beitragen zur Typologie solcher Konflikte und zur Erhellung ihrer möglichen Ursachen.

      Studien zur psychosomatischen Medizin
      4,0
    • Eine unbeugsame Frau

      • 252pages
      • 9 heures de lecture

      Das persönlichste Buch von Margarete Mitscherlich zum 90. Geburtstag Margarete Mitscherlich genießt als bekannteste Psychoanalytikerin Deutschlands, die noch heute für Emanzipation und Freiheit kämpft, höchstes Ansehen. Im Gespräch mit den „Brigitte“-Autorinnen Kathrin Tsainis und Monika Held erzählt sie humorvoll und zugleich mit großer Ernsthaftigkeit von Liebe, Trauerarbeit, Karriere und Familie. Die vielfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin Margarete Mitscherlich ist eine Querdenkerin, eine unbeugsame Frau, die Konflikte nie gescheut hat. Sie will nicht gefallen, sondern den Dingen auf den Grund gehen. Ein Leitmotiv, das ihr Leben durchzieht, über das sie in diesem offenen und sehr persönlichen Buch Auskunft gibt. Sie spricht über ihre Jugend im Dritten Reich, wie sie nach dem Krieg als alleinerziehende Mutter Psychoanalytikerin wurde und Karriere machte, über den Kampf um Gleichberechtigung und über das Älterwerden. Ihre Erfahrungen und Einsichten geben Antworten auf Fragen, die uns alle bewegen. Gibt es den idealen Partner, und was ist das Geheimnis guter Beziehungen? Wie schafft man es, Familie und Beruf zu vereinbaren und Kinder zu aufrechten Menschen zu erziehen? Und welche Bedeutung haben Werte heute? Ein Buch voller Menschlichkeit, nachdenklich, geistreich und vor allem ehrlich.

      Eine unbeugsame Frau
      3,0
    • Erinnerungsarbeit

      • 175pages
      • 7 heures de lecture

      Trauer, Trauerarbeit ist nach Auffassung der Autorin der einzige Weg, um sich aus traumatischen Ereignissen zu befreien, ihnen sozusagen den Stachel der Dauer und der Wiederholung zu nehmen. Trauerarbeit, ein schmerzlicher Prozeß, der die ganze Person ergreift und ihr Denken und Handeln neu organisiert, ist der mehr oder weniger gelingende Versuch, vergangene Erlebnisse und Verluste, die man abzuspalten und zu verdrängen geneigt ist, in das gegenwärtige Leben zu integrieren. Was für den einzelnen und seine krankmachenden früheren Erfahrungen gilt, das gilt, so die Autorin, auch für eine Gruppe, für ein Volk. In Abwandlung einer psychoanalytischen Erkenntnis kann man sagen: Wer die Nazi-Vergangenheit nicht betrauert, sondern verdrängt, ist dazu verurteilt, sie immer wieder neu zu erleben. In dieser Mahnung und Warnung liegt die aktuelle Brisanz dieses Buches.

      Erinnerungsarbeit
      3,5
    • »Es wäre ein Gewinn, wenn das Interesse an dem Thema auch Leser, die sich bisher mit Psychoanalyse überhaupt nicht beschäftigt haben, dazu führen würde, einen ersten Schritt in diese in Deutschland lange Zeit unterdrückte Gedanken- und Erkenntniswelt zu machen. Wer die Jahre vor 1933 noch einigermaßen bewusst, wenn auch jugendlich miterlebt hat, kann heutzutage nur staunen, wie ahnungslos die Generation der jetzt 40-Jährigen diesem ganzen Komplex gegenübersteht. Worte wie ›Minderwertigkeitsgefühl‹ oder ›Unbewusstes‹ mögen sich zwar in unserer Sprache eingebürgert haben, doch zum Beispiel ein Begriff wie ›Übertragung‹ begegnet vollkommenem Unverständnis.« Margret Boveri

      Die Unfähigkeit zu trauern
      4,1
    • Die friedfertige Frau

      • 209pages
      • 8 heures de lecture

      Margarete Mitscherlich untersucht das unterschiedliche Aggressionsverhalten der Geschlechter auf den verschiedenen Ebenen. Sie räumt auch mit dem Mythos auf, der uns weismachen will, die Frau sei von Natur aus friedfertig, der Mann hingegen gewalttätig. Die »Friedfertigkeit« der Frau ist anerzogen, mit Bedacht anerzogen, denn sie hindert die Frau daran, gegen die vermeintlich naturgegebene männliche Herrschaft und Unterdrückung zu rebellieren. So ist dieses Buch auch ein Appell an die Frau, die sozialisierte und instrumentalisierte Friedfertigkeit abzustreifen und dem zur Gewalttätigkeit neigenden - ebenfalls anerzogenen - Dominanzverhalten der Männer Paroli zu bieten.

      Die friedfertige Frau
      3,7
    • Nach dem vieldiskutierten Band "Die friedfertige Frau" setzt sich Margarete Mitscherlich in diesem Buch erneut mit dem traditionellen Frauenbild in unserer Gesellschaft auseinander. Sie stellt fest, daß von einer geänderten Einstellung der Männer zu Frauen noch kaum die Rede sein kann, und daß Frauen weiterhin Opfer männlicher Gewalt und Diffamierung sind.

      Über die Mühsal der Emanzipation
      3,0
    • Die Radikalität des Alters

      Einsichten einer Psychoanalytikerin

      Mit über neunzig Jahren wendet sich Margarete Mitscherlich, die Grande Dame der deutschen Psychoanalysedie unermüdliche Aufklärerin, mit großer Entschiedenheit nochmals den großen Fragen ihres Lebens zu: Dem Vergessen und Verdrängen und der Unfähigkeit der Deutschen zu trauern; der Emanzipation im weitesten Sinne, also der Befreiung von Denkeinschränkungen, Vorurteilen, Ideologien, aber auch im engeren Sinne der Emanzipation der Frau und ihrer Stellung in der Gesellschaft; den Geschlechterrollen, männlichen und weiblichen Werten. Zugleich reflektiert Margarete Mitscherlich das Älter- und Altwerden und beschreibt mit großer Offenheit, wie es ihre Sicht auf die Dinge prägt. In einem sehr persönlichen Stück beschreibt sie schließlich mit dem geschulten Blick der Psychoanalytikerin ihr Leben und Lebenswerk. Ein bewegendes Zeugnis lebendiger Zeitgeschichte.

      Die Radikalität des Alters
      3,5
    • Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft

      • 400pages
      • 14 heures de lecture

      Dieses Buch hat den Ruhm des Psychoanalytikers Alexander Mitscherlich als Zeit- und Gesellschaftskritiker international begründet. Mitscherlich entwirft ein sozialpsychologisches Bild unserer Epoche, das seine Gültigkeit bis heute nicht verloren hat. Er zeigt auf, wohin eine Gesellschaft steuert, die Abschied nimmt von symbolischen Vorbildern und Idealen. Insofern ist das Buch auch ein zutiefst pädagogischer Gesellschaftsentwurf. Die „Hierarchie der Vaterrolle“ zerfällt, die prägenden Vorbilder verblassen. Die daraus entstehenden Konflikte erzeugen neuartige neurotische Verhaltensweisen wie Indifferenz dem Mitmenschen gegenüber, Aggressivität, Destruktivität und Angst. Als einen der folgenreichsten Konflikte unserer Zeit bezeichnet Mitscherlich die paradoxe Entwicklung, dass der Einzelne immer mehr „subjektive Autonomie“ fordert und auch erlangt, zugleich sich aber den bürokratischen und anderen konformistischen Zwängen immer stärker unterordnen muss.

      Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft
      3,6
    • Dieser Band umfasst acht Aufsätze und die Rede, die der berühmte Forscher 1969 in Frankfurt hielt, als ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels übergeben wurde. In allen diesen Arbeiten geht Mitscherlich das Thema der menschlichen Aggressivität von der Welt- und Alltagssituation her an, in der wir heute leben.

      Die Idee des Friedens und die menschliche Aggressivität
      3,4
    • Psyche

      Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen

      Psyche
    • „Aggression“ und „Anpassung“ sind längst aus rein psychologischen Kategorien zu solchen der Politologie und der Sozialwissenschaften geworden: Kategorien zur Aufhellung von Konflikten, in denen individuelle und kollektive Ansprüche und Zwänge gegeneinander wirken. In diesem Sinne werden sie jedenfalls in den hier zusammengetragenen Studien gebraucht, als Begriffe für bestimmte Verhaltensweisen und allgemeine Entwicklungstendenzen in der Industriegesellschaft.

      Aggression und Anpassung in der Industriegesellschaft
    • Das Vermächtnis der Grande Dame der Psychoanalyse. Margarete Mitscherlich, die große Dame der deutschen Psychoanalyse, wendet sich in diesem Buch, an dem sie bis unmittelbar vor ihrem Tod intensiv arbeitete, noch einmal grundlegenden Fragen ihres Lebens zu: Was macht die „Liebe zu sich selber“ aus? Welche Motive und Absichten bewegten berühmte Frauengestalten in einer männlich dominierten Welt? Wie erleben wir Trauer und Verlust? Und wie hängt das individuelle Erleben von Verlusten mit der gesellschaftlichen Unfähigkeit zu trauern in der Nachkriegszeit zusammen? Margarete Mitscherlich stützt ihre Überlegungen immer wieder auch autobiographisch und demonstriert so eindrucksvoll ihre konsequente Reflexion auf sich selbst. »Eine sanfte Radikale. Ihre Radikalität liegt in der unbeirrbaren Beharrlichkeit, mit der sie immer wieder zu ihren großen Themen zurückkehrt: Emanzipation und Trauer.« Andrea Roedig, Neue Zürcher Zeitung

      Eine Liebe zu sich selbst, die glücklich macht
    • Dies ist ein mehrschichtiges Buch. Es mündet in die Analyse von brennenden Problemen unserer Gegenwart. Es schildert Verhältnisse und Entwicklngen der letzten siebzig Jahre. Es ist Lebensgeschichte und Werkgeschichte des Autors, beides jedoch nur insoweit, als damit eine Erklärung seiner Interessen und Zielsetzungen in Wissenschaft und Politik gegeben wird.

      Ein Leben für die Psychoanalyse
    • Toleranz, Überprüfung eines Begriffs

      • 188pages
      • 7 heures de lecture

      Adorno. Die Möglichkeit des Unmöglichen, Katalogband; Adorno. The Possibility of the impossible, Catalogue. Beiträge von

      Toleranz, Überprüfung eines Begriffs
    • 10 Mütter (und 2 Väter), die ihre Kinder durch Tot- oder Fehlgeburt, Krankheit, Unfall, Mord oder Selbstmord verloren haben, berichten über ihre Empfindungen, ihren Schmerz, ihre Trauer.

      Wenn Mütter trauern
    • Die Unwirtlichkeit unserer Städte

      • 214pages
      • 8 heures de lecture

      Unsere Städte und Wohnungen sind Produkte der Phantasie und Phantasielosigkeit, Großzügigkeit und engen Eigensinns. Sie bestehen aus harter Materie und wirken wie Prägestöcke, an die wir uns anpassen müssen. Dies beeinflusst unser Verhalten und Wesen, was einen schicksalsbildenden Zirkel schafft: Menschen gestalten ihren Lebensraum und Ausdruck, während die Stadtgestalt den sozialen Charakter ihrer Bewohner prägt. Alexander Mitscherlich thematisiert in seinem 1965 veröffentlichten Werk die Unwirtlichkeit der westdeutschen Städte und deren Einfluss auf die Bewohner. Er fragt, was die Neubauten ausdrücken, wie sie das Leben ihrer Bewohner positiv oder negativ beeinflussen und wo die „Herzlosigkeit“ beim Wiederaufbau der zerstörten Städte liegt. Mitscherlich fordert eine Neuordnung der Besitzverhältnisse an Grund und Boden und gibt Antworten auf Fragen, die Städtebauer, Architekten und Studenten bewegen. Diese Überlegungen sind auch heute relevant und helfen, die Vorgeschichte unserer Gegenwart zu verstehen. Nikolaus Hirsch, Architekt und Lehrer in Frankfurt und London, beleuchtet in seinem Nachwort die Wirkung von Mitscherlichs bahnbrechender Schrift.

      Die Unwirtlichkeit unserer Städte
    • Pubertät

      22 Autoren zu einem Thema

      • 229pages
      • 9 heures de lecture
      Pubertät
    • Onverwerkt verleden

      De psychoanalyse van het onvermogen om te rouwen

      • 143pages
      • 6 heures de lecture

      Een psychoanalytische beschouwing over het onverwerkte verleden en over het onvermogen om te rouwen van het Duitsland van na de Tweede Wereldoorlog.

      Onverwerkt verleden
    • Diese psychoanalytisch orientierte empirische Untersuchung geht den Fragen nach, was eine Spätadoption charakterisiert, wie sich der Prozess des familiären Zusammenfindens zwischen Eltern und Kind organisiert und welche (un-)bewussten Aspekte das Gelingen oder Misslingen eines Adoptionsverhältnisses beeinflussen. Die präsentierten Ergebnisse sind in praktischer und theoretischer Hinsicht für die Sozialpolitik wie für die Traumaforschung relevant. Das Buch ist ferner ein Ratgeber für Adoptiveltern – es macht Mut, ohne schönfärberisch zu sein.

      Familiendynamik bei spätadoptierten Kindern