Der kabbalistische Lebensbaum als Forschungshilfsmittel
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Der kabbalistische Lebensbaum präsentiert eine 40-teilige Struktur, die in sämtlichen Aspekten des Lebens und der Welt verborgen ist. Diese Grafik dient als grundlegendes Werkzeug, um verschiedene Systeme wie Religion, Relativitätstheorie und sogar die Architektur von Burgen miteinander zu analysieren und zu vergleichen. Sie ermöglicht ein tiefes Verständnis der Zusammenhänge und Prinzipien, die diesen unterschiedlichen Bereichen zugrunde liegen.
Der kabbalistische Lebensbaum ist eine ca. 40-teilige Struktur, die sich in allen Dingen wiederfindet. Alle Dinge sind entsprechend dieser Struktur vom Staubsauger bis zur Galaxie, von den Chakren bis zur deutschen Verfassung, und von der Evolution der Einzeller bis hin zur Vektormathematik. In diesem ersten der drei Bände von "Blüten des Lebensbaumes" wird diese grundlegende Struktur aller Dinge detailliert beschrieben und anhand von vielen Beispielen erläutert. Diese Struktur beruht im Gegensatz zu der üblichen kausalen Logik auf der Logik der Analogie - diese noch am ehesten aus Hermann Hesses "Glasperlenspiel" bekannte Sichtweise vergleicht und untersucht den Aufbau der Dinge, der in allem, was sich in unserer Welt finden läßt, gleich ist. Durch diese Betrachtungsweise findet das Denken einen ganz neuen Halt und auch eine neuen Frieden, denn während das kausale Denken mit jedem Verstehen zugleich mehrere neue Fragen entstehen läßt, bringt das Analogie-Denken mit jedem Erkennen mehr Tiefe in das eigene Verständnis. Diese Art der Betrachtung läßt eine Art von Heimat entstehen, die sowohl im eigenen Inneren als auch im Außen ist. Sie verwandelt nach und nach das Wissen der kausalen Logik in in Weisheit.
Beschreibungen, Anleitungen, Geschichte und Einordnung
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Die Astralreise verdeutlicht, dass der Mensch mehr ist als sein physischer Körper und spielt eine zentrale Rolle in Magie und Religion. Dieses Erlebnis bildet die Grundlage für den Schamanismus, der als die älteste Form der Religion gilt. Der Autor erforscht die spirituellen Dimensionen und die transformative Kraft dieser Praktiken, die tief in der menschlichen Erfahrung verwurzelt sind.
Funktionen und Lage, Zusammenhänge und Entwicklungen
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Die Chakren fungieren als Verbindung zwischen Bewusstsein und Körper und sind nicht direkt mit dem Bewusstsein oder den Organen identisch. Sie spielen eine zentrale Rolle in der energetischen und spirituellen Praxis, indem sie den Fluss von Energie und die Wechselwirkungen zwischen körperlichen und geistigen Aspekten des Menschen unterstützen. Dieses Verständnis eröffnet neue Perspektiven für die persönliche Entwicklung und das Wohlbefinden.
Geomantie, Kraftorte, Leylines, physische und magische Orts-Gestaltung
Das Feng Shui ist die Kenntnis darüber, wie man die Qualität eines Ortes erfassen und mithilfe von physischen und magischen Methoden den eigenen Vorstellungen gemäß prägen kann. Das Feng Shui ist daher mit der Geomantie, der Leyline-Kunde, dem Wünschelrutengehen und dem Pendeln verwandt. Es gibt jedoch auch enge und sehr direkte Verbindungen zu den Kornkreisen, der Kenntnis der Akupunktur-Meridiane, den Chakren, der Astrologie, zu den Drachen in den Mythen und vielem anderen - was man auf den ersten Blick möglicherweise nicht gleich bemerkt. Die Methode des Erkennens der Qualität eines Ortes ist so präzise wie eine Wissenschaft - bestimmte Formen lassen sich eindeutig bestimmten Qualitäten zuordnen. Diese analytische Herangehensweise wird dann noch durch magische Methoden wie Traumreisen, Hellsehen, Familienaufstellungen, Tarotkarten u.ä. ergänzt. Das Prägen der Lebenskraft eines Ortes ist letztlich dasselbe wie das Aufladen eines Talismans oder das Weihen eines Tempels. Man sollte den Einfluß von Orten nicht überbewerten, aber den Nutzen der Gestaltung eines Ortes nach den eigenen Vorstellungen auch nicht unterschätzen. An einem solchen materiell und magisch gestalteten Ort kann man das, was man tun will, auf eine mühelose Weise durchführen. Und warum sollte man sich das Leben nicht ein bißchen einfacher machen?
Dieser Sammelband II enthält die folgenden zehn Bü - Magie-Forschung für Anfänger - Geldzauber für Anfänger - Liebeszauber für Anfänger - Evokationen für Anfänger - Ritual-Magie für Anfänger - Zaubergesänge für Anfänger - Zahlensymbolik für Anfänger - Elfen für Anfänger - Selbsterkenntnis für Anfänger - Zukunftsschau für Anfänger
Der kabbalistische Lebensbaum als spirituelle Landkarte
In diesem dritten Band findet sich die ursprüngliche Funktion des Lebensbaumes beschrieben - der Lebensbaum als Meditationshilfe, Pfad durch die inneren Welten, eben als Himmelsleiter. Dabei werden sowohl die 11 Zustände als auch die 22 Wege und die vier Übergänge ausführlich dargestellt. In diesem Band finden sich viele Meditationen und Übergangsrituale, die eine schrittweise Weiterentwicklung den Lebensbaum hinauf ermöglichen. Dabei finden sich auch viele gut bekannte Methoden wie z.B. das Kundalini-Yoga an ihrem sinnvollen Platz innerhalb der durch den Lebensbaum beschriebenen, in sich logischen Entwicklung wieder, aber auch unbekannte Methode wie etwa die Traumreise zur eigenen Mitte oder auch ganz neue Entwürfe wie die vier Mandalas, die die Vorgänge an den vier Übergängen beschreiben. Diese vier Übergänge sind der Eintritt ins Unterbewußtsein, der z.B. die Telepathie ermög-licht; die Begegnung mit der eigenen Seele, die die Frage nach nach dem Lebenssinn verstummen läßt; das sich-Öffnen für die eigene Schutzgottheit, von der die eigene Seele abstammt, was eine ungeahnte innere Fülle eröffnet; und schließlich das Erreichen des eigentlichen Zieles, das Wiederfinden der Einheit hinter der Vielheit der Welt.
Spiritismus, Totenbeschwörungen, Familienaufstellungen und mehr ...
Die Ahnen haben in der westlichen Zivilisation in den letzten zwei Jahrhunderten kaum noch eine Rolle gespielt. Lediglich im Spiritismus hat sich noch ein Rest des einst lebendigen Kontaktes zu den Verstorbenen, die man in Krisenzeiten um Rat und Hilfe bat, gehalten. In der letzten Zeit ist die Bedeutung der Ahnen und des eigenen Verhältnisses zu ihnen durch die Familienaufstellungen wieder bewußter geworden. In der Psychologie gibt es einige Ansätze zu der Erkenntnis, daß es so etwas wie eine Familientradition gibt, also einen "generationsübergreifenden Wiederholungszwang". Die Ahnen prägen zum einen ihre Nachkommen in einem Ausmaß, der nur wenigen bewußt ist, und die Ahnen können ihren Nachkommen auf magische Weise helfen - was ebenfalls heute nur noch wenigen bewußt ist. Sowohl diese Prägung als auch diese mögliche Hilfe durch die Ahnen sind Grund genug, sich die Kontaktmöglichkeiten zu den Ahnen einmal genauer anzusehen. Dabei kann man auch schauen, wie man die klassischen Methoden wie den Ahnenkult, die Familienaufstellungen, den Spiritismus, die Traumreisen, die Totenbeschwörungen usw. so weiterentwickeln kann, daß man die Möglichkeiten, die der Ahnenkontakt bietet, im Alltag möglichst effektiv nutzen kann.
die Wurzel der Magie, der Rituale, der Mandalas, der Steinkreise und noch mehr ...
Die Schwitzhütte ist das älteste bekannte Ritual der Menschen und stammt noch aus der Altsteinzeit. In diesem Buch wird die Geschichte der Schwitzhütte, ihr Aufbau und das Ritual in ihr beschrieben. Der Schwerpunkt dieses Buches ist jedoch die Darstellung der vielen "Zweige" dieses archaischen Rituals: Von ihm stammen die Hügelgräber ab, die Steinkreise, die Mandalas, die Statuen und auch die Tempel. Sie hängen zudem eng mit dem Schamanismus, dem Ahnenkult und den Totempfählen zusammen, von denen wiederum die Magier, der Ahnenkult, die Familienaufstellungen und vieles anderes mehr abstammen. Die Schwitzhütte ist die "Keimzelle" der Magie und ihre Kenntnis kann die Vielfalt der Magie zu einem einheitlichen, schlichten Bild zusammenfügen.
Die Lebenskraft ist einer der zentralen Begriffe in der Magie, aber er wird in der Regel nur assoziativ benutzt und wird in der Regel zwar mit vielen Gefühlen gefüllt, aber nur selten wirklich präzise definiert. In diesem Buch wird die Lebenskraft genau untersucht und beschrieben, was sie sein könnte – und auch, was sie nicht sein kann. Es gibt viele Fragen zu diesem Thema – und der Versuch, sie zu beantworten, führt zu deutlich schärferen Konturen der Lebenskraft. Einige dieser Forschungs-Fragen sind: Ist die Lebenskraft eine Kraft oder eine Substanz? Wo befindet sich die Lebenskraft eigentlich? Was ist ihr Verhältnis zum Bewußtsein und zur Materie? In welcher Beziehung steht sie zu den Analogien? Was sieht man beim Hellsehen? Warum gibt es keine eigenständige Lebenskraft-Wahrnehmung - so etwas wie das Sehen beim Auge, das Hören beim Ohr, das Riechen bei der Nase? Warum organisiert sich die Lebenskraft in der Struktur des Chakrensystems? Und warum gibt es dieselbe Struktur auch in einem Sonnensystem?
Die 87 Bände umfassende Reihe „Die Götter der Germanen“ bietet eine detaillierte Darstellung der Gottheiten und der Religion der Germanen, basierend auf schriftlichen Überlieferungen und archäologischen Funden. Zu jeder Gottheit und jedem Thema werden auch Verbindungen zu anderen indogermanischen Religionen sowie deren Wurzeln in der Jung- und Altsteinzeit beleuchtet. Das Nahtod-Erlebnis, oft als „Astralreise“ bezeichnet, zeigt, dass es mehr als nur den physischen Körper gibt: die Seele. Menschen, die solche Erfahrungen gemacht haben und willentlich ihren Körper verlassen können, sind die Schamanen, die ersten religiösen und spirituellen Spezialisten. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Verbindung der Lebenden zu ihren Ahnen herzustellen, um von ihnen Rat und Hilfe zu erhalten. Dieses „Herbeirufen der Ahnen“ wurde von den Germanen als „utiseta“ bezeichnet, was „Draußensitzen“ bedeutet, wobei „Draußen“ das Hügelgrab des betreffenden Ahns ist. Während christliche Missionare dieses Ritual als „Totenbeschwörung“ verurteilten, hat sich das „utiseta“ in Form von „Familienaufstellungen“ wieder etabliert. Neben hilfreichen Ahnengeistern gibt es auch mürrische oder boshafte Geister, die die Germanen zu ihren Gespenster-Geschichten inspirierten. Die Einweihung ist eine absichtlich herbeigeführte Jenseitsreise, die den Kontakt zur eigenen Seele und zu den Göttern ermöglicht.
Die achtzigbändige Reihe „Die Götter der Germanen“ bietet eine detaillierte Darstellung der Gottheiten und der Religion der Germanen, basierend auf schriftlichen Überlieferungen und archäologischen Funden. Neben den germanischen Quellen werden auch Verbindungen zu anderen indogermanischen Religionen und deren Wurzeln in der Jung- und Altsteinzeit untersucht. In der germanischen Kultur spielte die Magie eine zentrale Rolle, mit Grundlagen wie Atem, Kundalini-Erweckung und den vier „alten Chakren“: Wurzelchakra, Herzchakra, Scheitelchakra und Drittes Auge. Weitere Elemente sind Telepathie, Intuition und Symbole, die in der Mythologie verankert sind und Teil des Galdrs und Seidrs waren. Die kriegerische Natur der Germanen brachte auch Kampfmagie hervor, einschließlich Fessel- und Fessellösungszauber sowie Rituale zur Unverwundbarkeit. Der Nid, ein Todesfluch, war der größte Schadenszauber. Friedenszauber spielten eine untergeordnete Rolle, während der Nebelzauber dazu diente, Feinde zu verwirren und sich selbst zu verbergen. Seefahrer benötigten zahlreiche Varianten des Wind- und Wetterzaubers, und die Holzbauweise führte zu Sprüchen gegen Brände. Fruchtbarkeits- und Wohlstandszauber kamen aus der Landwirtschaft, während Liebeszauber allgemein begehrt waren. Das Verständnis der Vogelsprache war ein beliebtes mythologisches Motiv.
Die Reihe Die 87 Bände umfassende Reihe „Die Götter der Germanen“ stellt die Gottheiten und jeden Aspekt der Religion der Germanen anhand der schriftlichen Überlieferung und der archäologischen Funde detailliert dar. Dabei werden zu jeder Gottheit und zu jedem Thema außer den germanischen Quellen auch die Zusammenhänge zu den anderen indogermanischen Religionen dargestellt und, wenn möglich, deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit. Das Buch Der zentrale Begriff in den magisch-mythologischen Weltbildern ist die Richtigkeit - dieses Konzept der Richtigkeit reicht von der gut gestimmten Harfe über die Folge der Jahreszeiten mit dem passenden Aussaattermin bis zu der Treue zu der eigenen Seele. Die Wirkung dieser Richtigkeit ist das Entstehen des Gedeihens, des Seelenfriedens und der Freude. Der Kult ist das kollektive Bemühen, diese Richtigkeit durch Rituale, Feste u.ä. herzustellen und zu erhalten. Hilfsmittel dabei sind bei den Germanen vor allem das Gebet, die morgendliche Sonnenanrufung, die Opfer einschließlich der Menschenopfer, die Taufe, die Bitte an die Ahnen um Rat und Hilfe, das Gottesurteil, die Krönung sowie am Ende des Lebens die Bestattung gewesen.
Die Reihe Die 87 Bände umfassende Reihe „Die Götter der Germanen“ stellt die Gottheiten und jeden Aspekt der Religion der Germanen anhand der schriftlichen Überlieferung und der archäologischen Funde detailliert dar. Dabei werden zu jeder Gottheit und zu jedem Thema außer den germanischen Quellen auch die Zusammenhänge zu den anderen indogermanischen Religionen dargestellt und, wenn möglich, deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit. Daneben werden auch jeweils Möglichkeiten gezeigt, was eine solche alte Religion für die heutige Zeit bedeuten kann - schließlich ist eine Religion zu einem großen Teil stets der Versuch, die Welt und die Möglichkeiten der Menschen in ihr zu beschreiben. Das Buch Heilungen bestehen bei den Germanen wie auch bei den Indogermanen allgemein aus drei Teilen: die Heilung mit Kräutern, die Heilung mit dem Messer (Operationen) und die Heilung mit Worten (Magie). Daneben finden sich bei den Germanen aber auch noch deutliche Ansätze zu einer einfachen Form der Homöopathie, also der Grundsatz „Gleiches heilt Gleiches“. Dies ist eine Anwendung des Grundsatzes der Analogie-Magie: „Gleiches wirkt auf Gleiches“. Es gibt eine Vielzahl kleinerer Heilungs-Zaubersprüche, aber es sind auch einige längere Zaubersprüche überliefert worden, deren Bilder z. T. eine beeindruckende Stärke haben.
Die achtzigbändige Reihe „Die Götter der Germanen“ bietet eine detaillierte Darstellung der Gottheiten und der Religion der Germanen, basierend auf schriftlichen Überlieferungen und archäologischen Funden. Zu jeder Gottheit und jedem Thema werden nicht nur die germanischen Quellen, sondern auch Verbindungen zu anderen indogermanischen Religionen und deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit betrachtet. Zudem wird erörtert, welche Bedeutung eine alte Religion für die heutige Zeit haben kann, da Religion oft den Versuch darstellt, die Welt und die Möglichkeiten der Menschen zu beschreiben. In diesem Buch werden 35 Götter vorgestellt, darunter weniger bekannte, aber bedeutende Figuren wie die Getreidegötter Fiölnir und Sceaf, der personifizierte Göttermet Kvasir, der Planet Venus als Sonnenbote, der Urgott Tuisto und der junge Sonnengott Svipdag. Einige dieser Götter, wie Tuisto, waren zur Zeit der schriftlichen Überlieferung um 750 n. Chr. bereits in Vergessenheit geraten, während andere wie Svipdag zu Sagengestalten geworden waren. Der Korngott Fiölnir hingegen wurde vor allem von Bauern verehrt und tritt nur selten in den Liedern und Sagas auf, die an den Höfen der Fürsten erzählt und niedergeschrieben wurden.
Kann man Magie genauso präzise beschreiben wie z. B. die Gesetze der Mechanik? Da Magie und Mechanik Teil derselben Welt sind, sollte dies eigentlich möglich sein. Da die Magie jedoch einen ganz anderen Charakter hat als die Mechanik, sollte man auch damit rechnen, dass die Ergebnisse anders formuliert werden müssen als die mechanischen Gesetze. Eine solche Magie-Formel wäre aus zwei Gründen hilfreich: Zum einen ist ein einheitliches Weltbild, das alle physischen und magischen Phänomene zutreffend beschreibt, die beste Grundlage für ein Handeln, das auch zu dem erwünschten Ziel führt, und zum anderen wäre eine präzise Beschreibung der Magie die beste Grundlage dafür, erfolgreich Magie im eigenen Leben zu nutzen. Erfreulicherweise ist es möglich, alle Formen der Magie von der Telepathie über die Astrologie und die Reinkarnation bis hin zu Materialisationen mit einigen einfachen Sätzen, Formeln und Diagrammen zu beschreiben. In der Forschung allgemein und auch bei der Erforschung der Magie gilt eines der vielen weisen Sprichworte der Hobbits: „Wenn man etwas sucht, wird man auch etwas finden - aber man findet nicht immer das, was man gesucht hat ...“
Die achtzigbändige Reihe „Die Götter der Germanen“ bietet eine detaillierte Darstellung der Gottheiten und der Religion der Germanen, basierend auf schriftlichen Überlieferungen und archäologischen Funden. Zu jeder Gottheit und jedem Thema werden auch Verbindungen zu anderen indogermanischen Religionen sowie deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit untersucht. Ein zentrales Element ist das Jenseitstor, das durch die beiden Seelenweg-Säulen und den Querbalken gebildet wird und den Eingang des Tempels darstellt. In den Tempeln waren die Statuen der Gottheiten das wichtigste Element, da sie als deren zeitweiliger „Leib“ fungieren, wenn sie zu den Menschen kommen. Die Sockel, auf denen diese Statuen stehen, symbolisieren die Plattformen und Hochsitze der Seherinnen und Magier. Vor den Götterstatuen befindet sich der Altar, auf dem der Eid-Ring, das Tafl-Orakel, Schädelschalen, goldene Trinkhörner und möglicherweise eine goldene Sonnen-Kugel platziert sind. Der Opferkessel könnte sowohl auf als auch neben dem Altar stehen. Wenn diese Gegenstände nicht während der Kulthandlungen verwendet wurden, lag der Ring oft in einem Eschenholz-Kasten. Zu den Kultpraktiken gehört manchmal auch eine Harfe.
Die derzeitge Marktwirtschaft beruht auf dem Prinzip des Wettbewerbs oder, etwas deutlicher formuliert, auf dem Prinzip der Konkurenz und des Kampfes. Dieses pubertäre Verhalten hat zwar einen großen technischen und industriellen Fortschritt gebracht, aber es hat inzwischen auch zu vielen gravierenden Problemen geführt - atomare Aufrüstung, Umweltzerstörung, Überbevölkerung ... Es ist daher Zeit für ein erwachsenes Verhalten in der globalen Wirtschaft, das von gegenseitiger Wahrnehmung, Kooperation und Verantwortung getragen wird. Der von der Marktwirtschaft geprägte Materialismus war die erste Epoche, in der die "magischen" Zusammenhänge wie z.B. die Telepathie vollständig ignoriert wurden. Was könnten diese Zusammenhänge zu einem neuen, erwachsenen Wirtschaftssystem beisteuern? Das wichtigste Element bei der Entwicklung des neuen Wirtschaftssystems ist die Rückkehr der Menschen zu ihrer eigenen Mitte, die als innere Fülle erlebt wird. Aus dieser Fülle heraus können dann zunächst die Beziehungen und dann das volkswirtschaftliche Verhalten heilen. Auf der Suche nach einer Vision für die neue Wirtschaftsform zeigt sich, daß es diese Vision bereits in vielen Romenen, insbesondere aus dem Bereich Fantasy und Science-Fiction, beschrieben worden ist.
Die religiöse Entwicklung des Menschen ist abgesehen von den letzten fünf „kurzen“ Jahrtausenden über zwei Millionen Jahre lang von dem Bild der Mutter geprägt gewesen, die Geborgenheit, Wärme, Nähe und Nahrung gab. Seit mindestens 300.000 Jahren haben unsere Vorfahren schon die Vorstellung von einer Seele. Seit dieser Zeit gibt es auch schon Spezialisten für die Verbindung zu den Verstorbenen: die Schamanen, die ihren „Beruf“ durch ein Nahtoderlebnis erlangten, bei dem sie sich wie auch heute noch Menschen nach schweren Unfällen über ihrem eigenen Körper schweben sahen - weshalb die Seelen überall als Vögel dargestellt werden. Es sind immerhin rund 30 Worte und auch die Grammatik der Steinzeitmenschen bekannt - und sogar, welches Tierkreiszeichen die allermeisten von ihnen hatten. Gehen Sie mit auf Entdeckungsreise zu ihren Urururahnen, deren Leben sich in diesem kleinen Büchlein bunt und lebendig entfaltet!
Der Hirschgott Cernunnos ist eine zentrale Figur der keltischen Götterwelt, die archaische Wildheit und meditative Konzentration verkörpert. Seine umfassendste Darstellung findet sich auf dem Kessel von Gundestrup, wo er als Schamanen-Priester bei rituellen Jenseitsreisen abgebildet ist. Diese Einweihungen, ähnlich den Mysterien von Eleusis, waren bedeutend für die spirituelle Praxis der Zeit. Die Wurzeln von Cernunnos reichen zurück zu den Hirschgöttern der Indogermanen und der Symbolik gehörnter Herdentiere, die bis zu den Höhlenmalereien der Altsteinzeit zurückverfolgt werden können.
Diese Tradition setzte sich in den keltischen Überlieferungen Irlands und Großbritanniens fort, wo sie in den Sagen um Druiden wie Fionn, Amairgen, Taliesin und Merlin lebendig bleibt. In diesen Erzählungen spielen Hirsche eine bedeutende Rolle, und es wird sogar berichtet, wie Merlin sich in einen Hirsch verwandelt. Die Jenseitsreisesymbolik, die mit dem Hirsch und dem Hirsch-Schamanen verbunden war, überdauerte das Christentum. Französische Könige führten die keltische Tradition in ihren Krönungszeremonien fort, sodass der geflügelte Hirsch bis ins 18. Jahrhundert ein Symbol der Monarchie blieb. Cernunnos war so tief in der keltischen Vorstellung verankert, dass christliche Missionare ihn nur durch Integration, wie in der Figur des St. Hubertus, überwinden konnten.