Bookbot

Claude Alain Sulzer

    17 février 1953

    Alain élabore des récits qui plongent dans les profondeurs des thèmes existentiels et de la psychologie humaine, en adoptant un style d'écriture minimaliste et introspectif. Ses œuvres se distinguent souvent par de profondes réflexions sur le sens de la vie, les relations interpersonnelles et la quête de soi. Les lecteurs apprécient sa capacité à pénétrer la vie intérieure des personnages, révélant des vérités humaines universelles à travers des circonstances apparemment ordinaires. Sa prose est louée pour sa précision et sa résonance émotionnelle.

    Postskriptum
    Basel
    Ein perfekter Kellner
    Fast wie ein Bruder
    Un garçon parfait. Ausgezeichnet mit dem Prix Médicis für ausländische Literatur 2008
    Leçons particulières
    • Leçons particulières

      Roman

      • 255pages
      • 9 heures de lecture

      Avant la chute du communisme, Leo, un étudiant qui a fui un pays de l'Est, est accueilli en Suisse par un couple et s'installe dans leur maison de banlieue. Martha, une mère de famille de trente-quatre ans, accepte de lui donner gracieusement des cours d'allemand. Dans cette langue qu'il maîtrise à peine, il s'entend avouer pour la première fois qu'il a abandonné sa fiancée au pays. Mais cette trahi-son n'est qu'un début. Alors qu'il est devenu l'amant de son professeur, il prend en secret des cours d'anglais pour pouvoir rejoindre son frère au Canada. Cet amour qui est pour Martha une révélation et qui va bouleverser sa vie n'est pour lui qu'un bonheur fugitif, qui n'a pas de place dans ses rêves d'avenir. Pour Alain Claude Sulzer, l'amour est inséparable de la trahison, car il y en a toujours un qui aime plus que l'autre. Mais le roman dénonce aussi l'égoïsme inséparable de celui qui émigre. Obnubilé par le but qu'il s'est fixé, il utilise froidement tous ceux qui l'aident sans se préoccuper de leurs sentiments.

      Leçons particulières
      3,5
    • In diesem Roman von Alain Claude Sulzer werden existenzielle Fragen über Freundschaft, (Homo-)Sexualität und Kunst anhand der Lebensgeschichten zweier Männer untersucht. Während einer als Künstler nach New York strebt, kehrt der andere nach Jahren zurück und entdeckt die faszinierenden Werke seines verstorbenen Freundes, die nun gefeiert werden.

      Fast wie ein Bruder
      4,6
    • Ein perfekter Kellner

      Roman

      • 214pages
      • 8 heures de lecture

      „Dies ist ein Roman, den der gemeine Leser atemlos verschlingen wird, während das literarische Trüffelschwein sich an mancherlei Trouvaillen delektieren kann.“ Die Welt

      Ein perfekter Kellner
      4,1
    • Basel

      • 126pages
      • 5 heures de lecture

      Ein großer Schweizer Romancier entfaltet einen Bilderbogen der Stadt Basel und ihres Umlands: wie sich die Stadt entwickelt hat, welches Lebensgefühl sie vermittelt und warum: Daig, Mäzene, Chemie, die Fasnacht, Schwimmen im Rhein und wo es am Ufer am schönsten ist - dieses Buch ist ein Leckerli!

      Basel
      3,4
    • Postskriptum

      • 256pages
      • 9 heures de lecture

      Erst wer alles verliert, wird innerlich frei Lionel Kupfer, umschwärmter Filmstar der frühen Dreißigerjahre, muss während eines Aufenthalts in der Schweiz erkennen, dass er als Jude in Deutschland unerwünscht ist. Der Vertrag für seinen nächsten Film wird aufgelöst. Die schlechte Nachricht überbringt ihm ausgerechnet Eduard, sein Liebhaber, dessen gefährliche Nähe zu den neuen Machthabern immer offenkundiger wird. Lionel Kupfer ist gezwungen, zu emigrieren. Innerhalb einer Zeitspanne von fünfzig Jahren begegnen wir Menschen unterschiedlicher Herkunft, deren Wege sich kreuzen, die sich manchmal für wenige Tage sehr nahekommen, um dann wieder auseinandergerissen zu werden. Doch obwohl sie sich aus den Augen verlieren, vergessen sie einander nicht. »Mit Verlaub – dies ist ein Meisterwerk!« Basler Zeitung

      Postskriptum
      3,9
    • »Ein ausgezeichneter Erzähler« Christine Westermann, WDR Mit siebzehn erwacht seine Neugier. Gekannt hat er seinen Erzeuger nicht; er starb kurz nach seiner Geburt. Jahrelang hat er die Fotografie, die in seinem Zimmer steht und offenbar von einem Berufsfotografen gemacht wurde, kaum beachtet, bis ihm eines Tages die Uhr am Handgelenk des Vaters auffällt. Warum zeigt sie viertel nach sieben? Welcher Fotograf macht um diese Zeit Bilder? Der Erzähler beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, und gerät in Paris auf die Spur der wahren Geschichte seines Vaters. Mit der Wucht einer griechischen Tragödie entfaltet Alain Claude Sulzer die Geschichte eines Mannes, der an sich selbst und den Zeitumständen, in denen er lebt, scheitert. »Nach und nach erforscht der Sohn den Leidensweg seines Vaters, von dem Alain Claude Sulzer mit einer Zurückhaltung, Kraft und Feinfühligkeit erzählt, die, wie es scheint, ebenfalls aus einer anderen Zeit herrührt.« (Le Nouvel Observateur) »Ein Buch, das mit jeder Seite süchtiger macht!« (Wienerin)

      Zur falschen Zeit
      3,8
    • Die Jugend ist ein fremdes Land

      • 224pages
      • 8 heures de lecture

      Anrührend, urkomisch und abgründig traurig beschreibt Alain Claude Sulzer eine normale Jugend in einem Vorort. In einem Erinnerungsmosaik der 60er- und 70er-Jahre stehen Nostalgie und stilles Grauen nah beieinander. Der Schauplatz ist Riehen, ein Vorort von Basel, wo das Leben von zugezogenen Gardinen geprägt ist, in dem Scheidungen unbekannt sind und Frauen am Steuer für Aufsehen sorgen. Sulzer wächst als einer von drei Söhnen einer französischsprachigen Mutter auf, die kaum Deutsch spricht, und eines Vaters, dessen Stolz ein avantgardistisches Haus ist, das in einer Architekturzeitschrift gefeiert wird – trotz der undichten Flachdächer und der unzufriedenen Familie. In kurzen Erinnerungsblitzen schildert Sulzer seine Jugend, geprägt von komischen und scharfsinnigen Beobachtungen. Er erzählt von seinem Ballettunterricht, wo er als einer der wenigen Jungen bald ausgeschlossen wird, als Gerüchte über den Choreografen aufkommen; von Fräulein Zihlmann, die sich von Alains Vater zur Arbeit mitnehmen lässt und von der Mutter mit stillem Hass verfolgt wird; und von Ausflügen in die zwielichtige Welt des Theaters sowie einer gescheiterten Flucht nach Paris. Sulzers Erinnerungen sind hinreißend und bieten einen Blick auf die skurrilen Aspekte seiner Kindheit.

      Die Jugend ist ein fremdes Land
      3,5
    • Die Opernsängerin Anna Sutter, deren berühmteste Rolle die »Carmen« ist, wird von einem verschmähten Liebhaber getötet, der richtet sich gleich darauf selbst, während im Schrank der wirkliche Liebhaber Zeuge der Tat wird. Wüste Erfindung? Nein, Alain Claude Sulzers Novelle beruht auf einer wahren Begebenheit. Er hat dieses Drama recherchiert und um einige Vermutungen erweitert.

      Annas Maske
      3,1
    • Unhaltbare Zustände

      • 272pages
      • 10 heures de lecture

      Vom Wagnis, gesehen zu werden. Ein Roman über einen, der sich gegen den Wandel der Zeiten auflehnt und dabei ins Wanken gerät. Zwei Tage sind sie hinter Papier versteckt, dann werden die sieben großen Schaufenster feierlich enthüllt – und lassen die Waren des alteingesessenen Quatre Saisons in neuem Glanz erstrahlen. Für diese Momente lebt und arbeitet Schaufensterdekorateur Stettler, und das schon mehrere Jahrzehnte. Nun, mit knapp sechzig, wird ihm überraschend ein jüngerer Kollege zur Seite gestellt – ein Rivale, ein avisierter Nachfolger, ein Feind! Stettlers Welt beginnt zu bröckeln. Es ist das Jahr 1968, und es bröckelt auch sonst alles, die jungen Leute tragen Bluejeans und wissen nicht mehr, was sich gehört. Am Münsterturm hängt auf einmal eine Vietcong-Fahne. Stettler ist entsetzt. Immer mehr fühlt er sich bedroht, spioniert dem Rivalen sogar nach, sinnt auf Rache. Es ist auch ein zähes Ringen mit der Zeit und mit dem Alter, bei dem Stettler nur verlieren kann. Allein mit einer von ihm bewunderten Radiopianistin, Lotte Zerbst, wechselt er Briefe und fühlt sich nicht so verloren. Er hofft sogar auf eine Begegnung …

      Unhaltbare Zustände
      3,3
    • Doppelleben

      • 304pages
      • 11 heures de lecture

      Ein grandioser Roman über die letzten Jahre der zwillingsgleich lebenden Brüder Goncourt und das Doppelleben ihrer Haushälterin, inmitten von Glanz und Elend im Paris zu Zeiten Napoleons III. Der Roman nimmt uns mit zu Jules und Edmond de Goncourt, die alles teilten: das Haus, die Gedanken, die Arbeit, die Geliebte. Zu zweit gingen sie zum Treffen mit Flaubert, Zola und anderen Künstlern ins Palais der Cousine des Kaisers, in Ausstellungen und zu Restaurantbesuchen mit Freunden und Bekannten. Und danach lästerten sie ab über alle, die sie getroffen hatten, im geheimen Tagebuch, das sie gemeinsam führten. Berühmt-berüchtigt waren sie für ihren Blick, dem angeblich nichts entging, und ihre spitze Feder, die alles notierte. Bis Jules unheilbar erkrankte … Und der Roman nimmt uns mit in die Gegenwelt: zu Rose, ihrer Haushälterin, die zum Hausstand gehört wie ein Möbelstück. Die unbemerkt von den Brüdern existenzielle Dramen durchlebt, sich hoffnungslos in den Falschen verliebt und von ihm schamlos ausgenutzt wird, die ein Kind austrägt, ohne dass die Brüder es bemerken, es gebiert, liebt und später auch verliert; die Trinkerin wird und ihre Dienstherrn hintergeht und bestiehlt, ohne dass diese es merken. Bis sie stirbt und den Brüdern ein Licht aufgeht … Ein packendes Epochengemälde in Lebensläufen, die gegensätzlicher kaum sein können.

      Doppelleben
      3,4
    • Aus den Fugen

      • 230pages
      • 9 heures de lecture

      Dieses Konzert wird ihr Leben verändern! Ein grandioser polyphoner Roman über die bizarren Wendungen des Schicksals, über Zufall und die Eingebung, etwas zu ändern. Mitten in einer atemberaubenden Interpretation der Hammerklaviersonate bricht der international gefeierte Starpianist Marek Olsberg abrupt sein Spiel ab. Mit den Worten »Das war’s« schließt er den Klavierdeckel und verlässt den Saal. Olsbergs unvorhergesehene Tat wird nicht nur sein eigenes Leben beeinflussen. Auch Olsbergs Agent hat mit seinem neuen Freund bereits während der Anreise zur Philharmonie Streit. Sophie erkennt während des Konzerts, dass ihre letzte Liebe nun mit ihrer Nichte Klara zusammen ist, was sie dazu bringt, ein Gläschen zu viel zu trinken. Esther möchte ihre frisch geschiedene Freundin mit dem Olsberg-Konzert aufmuntern, muss aber bei der vorzeitigen Rückkehr feststellen, dass ihr Mann nicht zu Hause ist – dafür aber sein Handy mit einer seltsamen Nachricht seiner Assistentin. Alain Claude Sulzer entfaltet in diesem bewegenden Roman eine Vielzahl menschlicher Schicksale auf engstem Raum. Ein Werk voller unerwarteter Wendungen und existenzieller Tiefe, das zeigt, wie das abgebrochene Klavierspiel das Leben aller Anwesenden in Bewegung bringt.

      Aus den Fugen
      3,3