Bookbot

Friedrich Hahn

    3 mai 1952
    Das Debüt
    Dichterleben. Ungehaltene Poetikvorlesungen
    Wie ich zum Willi wurde. Roman
    Karst
    Einsamkeit der Lust
    Allgemeine Länderkunde: Afrika
    • Herbert Nordberg trifft auf seinen Doppelgänger Willi Plischke, und nach einem Passwechsel stirbt Willi. Herbert übernimmt Willis Leben, während nur er weiß, dass Willi im Sarg liegt. Plötzlich erscheint Ben, Herberts Sohn aus seinem alten Leben.

      Wie ich zum Willi wurde. Roman
    • Friedrich Hahn wird als einer der originellsten österreichischen Schriftsteller gefeiert. In „LEERGUT“ kommentiert er scharfsinnig aktuelle Ereignisse und das Leben prominenter Personen. Sein Werk hinterfragt gesellschaftliche Themen und die Sinnhaftigkeit von Kunst, während „Dichterleben“ als freches Pendant fungiert. Spannende Poetikvorlesungen!

      Dichterleben. Ungehaltene Poetikvorlesungen
    • Das Debüt

      Von den Romananfängen der Andrea Vordernwald

      • 192pages
      • 7 heures de lecture
      Das Debüt
    • „Das spezifisch Welthaltige zeigt sich in dessen Verallgemeinerung. Das ist nicht nur spannend, das ist große Kunst.“ Helmuth Schönauer Gustave Flaubert wollte immer einen Roman ohne jegliches Sujet schreiben. Und die Schweizer Schriftstellerin Adelheid Duvanel sah es als Ideal an, Geschichten zu schreiben, die ohne Haupt- oder Nebenfiguren auskommen würden. Friedrich Hahn hat sich an diese „Experimente“ gewagt: Kein Sujet, keine Haupt- oder Nebenfiguren. Das Ergebnis: Ein Roman, der nichts meint, aber auch fast nichts auslässt. Es geht um nichts. Also um alles. Die Sprache muss keiner Story, keiner Figur gerecht werden, sondern genügt sich selbst. Die dichte Prosa erinnert über weite Strecken an Lyrik. Hahn hat sie noch einmal verknappt. In 36 prallen Essenzen sind sie, im Anhang zum Roman, nachzulesen.

      LEERGUT
    • Lasse, das Offensichtliche und die Angst

      Fast ein Märchen. Für Erwachsene ab 12 und Kinder bis 99

      • 48pages
      • 2 heures de lecture

      Diese Geschichte handelt von Lasse. Er hat eine kleine Tischlerwerkstatt, einen Hund namens Frühling, ein blau gestrichenes Fahrrad – und jede Menge Ängste. Kurz: Er ist ein Schisser. Und damit auch in Sachen Liebe ein ausgemachter Trottel. Beim Abnehmen von Vorhängen beginnt er, um seine Höhenangst zu überspielen, einen eigenartigen Singsang, den seine Vermieterin mitbekommt. Lasses Karriere als Musikstar beginnt. Er gewinnt einen Song-Contest, seine Vermieterin managt ihn. Und wird seine Lebensgefährtin. Monatelang tingelt Lasse – gefeiert als Mr. Ledderman – durch die Konzerthallen dieser Welt. Als er nach längerer Zeit wieder in seine Werkstatt kommt, entdeckt er die kleine Welt, seine kleine Tischlerwelt, von Neuem. Und macht eine ultimative Entdeckung: „Wirklich wichtig werden die Dinge, wenn sie einem fehlen.“

      Lasse, das Offensichtliche und die Angst
    • Eine Frau in der Großstadt, allein … Die Auslagen, die Hannah dekoriert, finden große Beachtung, doch sie selbst ist unschein-bar, scheinbar unsichtbar. Sie muss sich dann schon einmal einen Detektiv engagieren, damit jemand ein Auge auf sie wirft … Gewiss, da passiert in ihrem Umfeld ein Mord, und der Tote liegt in einer „ihrer“ Auslagen; sie hat eine Beziehung und einen Ex-Ehemann, sie fährt zur Kur und trifft ihre Freundinnen –, dennoch läuft irgendwie alles an ihr vorbei, vor allem ihr Leben. Aber fehlt ihr dadurch etwas? Irgendwo zwischen Krimi und Liebesroman zeichnet Friedrich Hahn einen Typus Frau, der seltsam anmutet und doch so vertraut ist aus dem Alltag: Sie ist tough, sophisticated und auf ihre Art höchst sensibel. Mit skurrilem Witz und scharfem Blick entfaltet der Autor ein Panorama des gegenwärtigen Großstadtlebens. Spannend und unterhaltsam, klug und topaktuell. „Hahn ist einer der originellsten Schriftsteller Österreichs.“ Peter Pisa, KURIER

      Die Schaufensterfrau
    • Von Leben zu Leben

      • 153pages
      • 6 heures de lecture

      Monika und Mike diskutieren über Schicksal und Zufall, während Mike sich an Torsten erinnert, dessen Worte er unbewusst übernimmt. Mike Strötter, ein kämpfender Texter, wird von Torsten Brändle kontaktiert, der einen Ghostwriter sucht, um sein Leben in Romanform zu bringen. Zunächst lehnt Mike ab, entscheidet sich dann aber doch, die Herausforderung anzunehmen. Während er Torstens Biografie verfasst, wird er von dessen Fragen und Erinnerungen eingenommen, insbesondere der Frage nach einem Kind, das Torstens Ex-Freundin Monika vor 15 Jahren verloren haben soll. Tragischerweise stirbt Torsten an einem Gehirntumor, was Mike dazu bringt, die Bestattung zu organisieren und Monika wiederzufinden. Bei der Trauerfeier entsteht eine Verbindung zwischen Mike und Monika, die zu einer Beziehung führt, in der Mike zunehmend in Torstens Fußstapfen tritt. Obwohl er Torstens Leben weiterlebt, bleibt ein Happy End mit Monika aus. Dennoch findet Mike die Möglichkeit, Torstens Biografie abzuschließen, doch das veröffentlichte Werk wird ein Flop. Dennoch eröffnen sich für Mike neue Perspektiven in seinem eigenen Leben, insbesondere durch eine Ex-Freundin, die ebenfalls alleinerziehend ist.

      Von Leben zu Leben
    • Von allem Ende an

      Roman

      • 151pages
      • 6 heures de lecture

      Engelbert Steller ist ein leidenschaftlicher Bücherliebhaber, der in seinem turmähnlichen Haus einen kleinen Buchladen betreibt. Sein Leben wirkt nach außen hin ereignislos: Mit 56 Jahren ist er unverheiratet und ein verschrobener Einzelgänger. Eine besondere Verbindung hat er zu seiner Kundin, der Lebensberaterin Christa Krön, mit der er sich über Literatur, Psychoanalyse und ungeschriebene Bücher austauscht. Obwohl zwischen ihnen eine vorbestimmte Liebesbeziehung entstehen könnte, zieht es Steller vor, sich in seine Fantasiewelt zurückzuziehen und ein zweites Leben zu entwerfen, in dem er sich als Pascal Seibold imaginiert. Er vergräbt sich in Notizzetteln und Skizzenbüchern, bis eines Tages seine Welt buchstäblich zusammenbricht. Ein Zitat, das er einst abgeschrieben hat, kommt ihm in den Sinn: „Was mir schön erscheint und was ich machen möchte, ist ein Buch über nichts, ein Buch ohne äußere Bindung, das sich selbst durch die innere Kraft seines Stils trägt... ein Buch, das fast kein Sujet hätte.“ Dies stammt von Gustave Flaubert, und während er darüber nachdenkt, wird ihm klar, dass er einfach wieder anfangen möchte zu schreiben.

      Von allem Ende an
    • Steinmale, die trösten, Band 6

      Steine Nr. 551 – 634, 636, 640, 643, 647, 649, 650, 650 A auf dem israelitischen Friedhof in Dessau

      Viele Menschen sind auf der Suche nach noch unentdeckter oder entdeckter, aber unerschlossener Kultur. Sie reisen in der Regel in andere Länder, um das Erwünschte zu finden. Allerdings entpuppen sich dann die Reiseziele als bereits entdeckte und für Touristen längst erschlossene Kulturstätten; letztendlich auch durch entsprechende Literatur bekannt und gar nicht noch neu zu entdecken. Hier auf dem israelitischen Friedhof in Dessau, an der Straße Am Leipziger Tor, bietet sich eine Welt sichtbar entdeckter Grabmale. Aber nur wenige wissen, was darauf steht und an wen sie erinnern sollen. Wer macht sich schon die Mühe, die hebräische Schrift und Sprache zu erlernen und danach die Inschriften zu entziffern? Und wer steht bereit, die Inschriften zu erklären? Ich habe den Titel 'hagalim l’ nachama - Steinmale, die trösten' gewählt, weil der Inhalt vieler Inschriften den Hinterbliebenen, und nicht nur denen, Trost spenden soll. Schon die Bezeichnung für einen Friedhof: “Haus der Ewigkeit” ist eine Glaubensaussage.

      Steinmale, die trösten, Band 6
    • Sonja und die weißen Schatten

      • 100pages
      • 4 heures de lecture

      Sonja ist ein spätes Kind. Und das, was man ein stilles Kind nennt. Meist sieht Sonja aus, als sei sie gerade mit Nachdenken beschäftigt. Ihre Mutter, Erna, war 35 bei Sonjas Geburt. Über das Leben ihrer Mutter, bevor sie zur Welt kam, weiß Sonja nichts. Erna macht daraus ein Geheimnis. Erna will, dass Sonja Tennis spielt. Jonas, ein Schul- und Sportkamerad, der auch im gleichen Tennisverein ist, wird Sonjas „beste Freundin“. Der neue Trainer ist über Sonjas Ähnlichkeit mit einem Mädchen, das er vor etlichen Jahren trainierte, verblüfft. Sonja recherchiert. Da war ein Mädchen, die Tochter aus Ernas erster Ehe, ein anderer Mann, eine Scheidung. Das Mädchen mit Namen Lena war ein hoffnungsvolles Tennistalent gewesen, -zigfache Jugendmeisterin. Und am Sprung auf ein amerikanisches College. Sonja ist verstört. Diese Ähnlichkeit mit ihrer Halbschwester. Die Frisur. Die Klamotten. Sonja erfährt: Lena ist mit 16 ums Leben gekommen. Sie lief in einen Lastwagen. Sonja erkennt: Ihre Mutter wollte aus ihr eine zweite Lena machen. Erna hat Sonja voll und ganz auf Lena getrimmt. Sonja weiß, sie braucht ein neues Leben. Ein zweites. Ihr eigenes.

      Sonja und die weißen Schatten
    • Ein Wesen aus der Nachbarschaft trat in Roberts Leben und ließ sein Herz mit mächtigen Flügeln wachsen. Blond, zierlich und elegant, erlangte sie schnell seine Aufmerksamkeit. Er beobachtete ihre Gewohnheiten, wo sie einkaufte und welches Auto sie fuhr. In den oscarprämierten Filmen geschieht alles mühelos: ein tiefes Blick, und die Liebe ist da. Robert überlegte und schrieb ein Liebesgeständnis, füllte lange Sätze mit kurzen Worten und steckte das Kärtchen hinter den Scheibenwischer ihres Autos. War er zu weit gegangen? Sein Mut wurde von schlechtem Gewissen überschattet. Während er wartete, fühlte er, als sei ihm das Leben abhanden gekommen, genoss aber auch die Zeit, obwohl er sie nicht nutzen konnte. Glück ist nicht immer einfach. Robert konzentrierte sich auf seine Arbeit, betreute mehrere Baustellen und entwarf ein Einfamilienhaus in einem noblen Vorort. Sein postmoderner Stil war gefragt, aber privat war er zurückhaltend und indifferent. Im Schatten seines beruflichen Erfolgs wartete er auf Hoffnung. Ein kurzer Blickkontakt im Supermarkt war alles, was er sich erlaubte. Es gibt keine gültige Mitteilung für das, was wir Liebe nennen, doch Robert war entschlossen, sie so zu nennen.

      Neuherz : Erzählungen
    • Von Einer weiß man nicht viel. Er ist das, was man ein unbeschriebenes Blatt nennt. Seine Herkunft ist unbestimmt. Einer sagt, er sei mit zwanzig aus dem Herz-Jesu-Spital entlassen worden. Und mehr wisse er nicht. Nicht, was davor war. Nicht, wer seine Eltern sind. Mit zwanzig aus dem Herz-Jesu-Spital entlassen. Das genüge. Einer ist damit wie kein zweiter geschaffen für ein sorgloses Leben. Nichts, was ihn zum Typ machte. Einzig sein Zwang, nichts ganz aufzubrauchen oder zu Ende zu führen, ist auffällig. Einer steht am Anfang und sammelt letzte Reste. Einer meidet Menschen. Nur mit Gisela, seiner Wohnungsnachbarin und einzigen Bezugsperson, verbringt er Zeit. Ihr vertraut er sich an. Sie ermuntert ihn auch, sich mehr um seine Persönlichkeit zu kümmern. Gesellschaftliche Konventionen lernt er als Kinogeher. Was er in den Filmen sieht, nimmt er sich zum Vorbild. Einer stolpert ins Leben und seiner Individualisierung entgegen. Natürlich immer darauf bedacht, nichts zu Ende zu bringen. Einer will ein Kind. Am liebsten mit Gisela. Die aber hatte vor Jahren eine Fehlgeburt. Und kann keine bekommen. Und sie gesteht ihm, dass auch sie aufgrund einer dunklen Vergangenheit nur ein „geliehenes Leben“ hat. Da kommt Jette, Giselas beste Freundin, ins Spiel… www. editionkeiper. at

      Der Setzkasten oder Erwin und die halben Luftballons
    • Egal

      • 100pages
      • 4 heures de lecture
      Egal