Uwe Timm explore le passé de l'Allemagne et son histoire personnelle dans ses œuvres, abordant souvent des dynamiques familiales complexes. Il cultive une "esthétique du quotidien", employant un langage simple et des structures de phrases qui imitent la narration orale. Timm tisse habilement ses récits, des personnages d'une histoire devenant parfois le sujet principal d'une autre, créant ainsi une riche tapisserie de mondi littéraires interconnectés.
When Nibbles, an inquisitive young mouse, scampers onto a waiting train at the local station, little does he know he is about to be swept along on a cross-country adventure. Nibbles travels across his homeland of Germany, picks up a new friend in Switzerland, samples the delights of French cuisine in Paris and finally ends up as the star performer in a circus in England! But then Nibbles begins to feel homesick. How will one little mouse find his way home again?
Uwe Timm, geboren 1940 in Hamburg, ist einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller. Geschichten faszinierten ihn schon als Kind, gebannt lauschte er den Erzählungen seiner Tante und ihrer Gästeschar im Hamburger »Gängeviertel«. Uwe Timm gehört zu den wichtigsten Vertretern der 68er-Generation. Die Aufarbeitung dieser Zeit sowie der deutschen NS-Vergangenheit ist ein wesentlicher Aspekt seines Schaffens. Außerordentlich erfolgreich wurde er auch als Kinderbuchautor. Für seine Werke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Bekannte Werke sind u.a. ›Am Beispiel meines Bruders‹ und ›Die Entdeckung der Currywurst‹.
»Eine virtuose Erinnerungsmontage und ein maßgeschneidertes Lesevergnügen.« Florian Eichel, Die ZEIT
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»Einer der besten deutschen Romane des letzten Jahres.« Elke HeidenreichIn diesem atmosphärischen Roman erzählt Uwe Timm von seinen Lehrjahren im Hamburg der Fünfzigerjahre. Sein Vater, der Inhaber eines Pelzgeschäfts, gibt den 14-jährigen Uwe in eine Kürschnerlehre. Schnell lernt der junge Mann die kreative Präzision, die das heute fast ausgestorbene Handwerk erfordert, schult den Blick für das Material, die Kundinnen, die Tücken und Geheimnisse dieser Kunst. Sehr persönlich, unprätentiös und leicht berichtet der von der Presse vielfach gefeierte Meister der autobiografischen Erzählung von kuriosen Erlebnissen im Beruf und in der Welt der Mode, von besonderen Freundschaften und ersten Liebschaften, und von den Büchern, die sein Leben verändert haben.
Montaignes Turm Zu Uwe Timms 75. Geburtstag erschien diese Zusammenstellung von Texten, die den Horizont seines literarischen Schaffens umreißt. Das Spektrum ist vielfältig, der Ausgangspunkt aber immer das eigene Leben und Interesse. So geht es um Montaignes Arbeitszimmer in einem Turm, das Aussicht und Rückzug miteinander verbindet, um Begegnungen mit Wolfgang Koeppen in München, um die Frage nationaler Identität am Beispiel von Kafkas Romanfragment ›Amerika‹, um das Verhältnis von Kunst und Handwerk am Beispiel Bölls, um die Frage, ob das Schreiben lernbar sei, und immer wieder um Thomas Mann, vor allem um eine erneute Lektüre seines Romans ›Der Zauberberg‹.
Erzählungen, Essays, Gedichte, Reiseberichte & Reden Er ist ein zurückhaltender Mensch, ein Beobachter. 1971 promovierte er über ›Das Problem der Absurdität bei Albert Camus‹ und im gleichen Jahr veröffentlichte er seine ›Widersprüche‹ – Gedichte und einen Essay. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon eine Kürschnerlehre, einen langen Parisaufenthalt, ein Philosophiestudium und die Studentenbewegung hinter sich. Seither hat er zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher geschrieben. Da wird es Zeit, eine Zusammenschau zu versuchen, die kleinen und größeren, die öffentlichen und privaten Texte zu sammeln, die im chronologischen Ablauf ein Bild des ganzen Menschen vermitteln, der sich hinter seinen Werken – man möchte fast sagen: verbirgt. Martin Hielscher, sein langjähriger Lektor, hat mit Uwe Timm die Kisten geöffnet, in denen das Archiv des Autors verstaut werden musste, als das Haus renoviert wurde, in dem Uwe Timm lebt. Die Zusammenstellung von teils unveröffentlichten Erzählungen, Essays, Gedichten, Reiseberichten und Reden aus den Jahren 1959 bis 2003 bietet die Möglichkeit, den literarischen und politischen Weg dieses Schriftstellers in komprimierter Form nachzuvollziehen.
Über Utopie und Literatur | »Literatur, wie Uwe Timm sie versteht, schreibt, lebt, schenkt Hoffnung.« FAZ
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Eine inspirierende, kluge Reflexion über die Kraft der Utopie Utopien haben Uwe Timm zeit seines Lebens beschäftigt: in seinem literarischen und essayistischen Werk ebenso wie auf seinen Reisen. Er beleuchtet das utopische wie dystopische Moment in Klassikern der Weltliteratur, erzählt von einer Reise nach Paraguay und untersucht gegenwärtige Aspekte utopischen Denkens im öffentlichen Bereich, etwa bei Graffitikünstlern. In Uwe Timms brillanten Betrachtungen und Erzählungen behauptet sich die Utopie als Verteidigung eines besseren Zusammenlebens – gegen alle Versuche, sie in ein System zu pressen oder ideologisch zu diskreditieren. Sie setzt die Kraft der Wünsche frei und somit die Kraft für die Zukunft.
Im Frühjahr 2000 im Kino Kendal, ein Kurdenjunge aus Ostanatolien, wird von seinem Onkel nach Deutschland gebracht, wo er es besser haben und eine gute Arbeit finden soll. Nach drei Monaten bewegt sich der Junge im Hamburger Drogenmilieu. Was ist in der Zwischenzeit mit ihm passiert? Uwe Timm erzählt die Geschichte von einer Freundschaft wider Willen, der Freundschaft zwischen einem jungen deutschen Taxifahrer, der einmal Polizist war, und dem kurdischen Jungen. Erzählt wird von der Fremdheit und dem Wunsch nach Geborgenheit in einem Ambiente, das vom Drogenhandel, von Sucht, Brutalität und Verzweiflung geprägt ist. Deutschland von unten, aus der Sicht eines strafunmündigen Kindes, das als Dealer von seinem Onkel eingesetzt wird und doch seine Träume nicht vergisst, auch nicht den Kampf seines Volkes um Freiheit und Selbstbestimmung. Nach der Bubi-Scholz-Story liegt mit Eine Hand voll Gras ein weiteres Filmskript von Uwe Timm als Buch vor. Der Film wird im Frühjahr 2000 in die Kinos kommen, produziert von Günter Rohrbach und der MTM. Regie: Roland Suso Richter. Hauptdarsteller: Oliver Korittke und Arman Kuru.
Ein sehr persönliches Buch Römische Impressionen und autobiographische Mitteilungen eines engagierten deutschen Schriftstellers. Anfang der achtziger Jahre hat Uwe Timm seine Zelte in München abgebrochen und ist mit Frau und Kindern nach Rom übergesiedelt. Der Aufenthalt in der von Geschichte und Utopien erfüllten Stadt wird zu einer harten Prüfung - und Rom trotz aller Widrigkeiten zum magischen Ort, der dem »Edelaussteiger« die eigene geschichtliche und literarische Position bewusst macht.