Il Ticino e i suoi fotografi
Fotografie dal 1858 ad oggi = Das Tessin und seine Photographen
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Alberto Nessi explore la condition humaine à travers sa poésie et sa prose. Ses œuvres, souvent ancrées dans les paysages et la culture régionaux, font preuve d'une profonde introspection et d'une contemplation de la vie. Le style de Nessi est à la fois lyrique et incisif, capturant subtilement les complexités des émotions et des relations. Sa contribution littéraire réside dans sa capacité à relier des observations intimes à des thèmes universels, résonnant ainsi auprès de lecteurs d'horizons divers.






Fotografie dal 1858 ad oggi = Das Tessin und seine Photographen
In kurzen pointierten Anekdoten und Episoden berichtet Nessi vom traurigen Leben und wilden Aufbegehren des Tonio Boldini, der für die Republikaner in den Spanischen Bürgerkrieg ging; von den harten Handarbeiten in den Tabakmanufakturen des frühen 20. Jahrhunderts, wie die Frauen zwar zart mit den kostbaren Tabakblättern umgehen konnten, in ihren Streiks aber auch entschlossen mit den Padroni umzugehen wussten; von den Hungersnöten Mitte des 19. Jahrhunderts und wie 300 Mann unter der Führung des Mattirolo aus den Tälern in die Ebene stiegen, um die Lagerhäuser den Armen zu öffnen. Diese Erzählungen sind Poesie, so dicht und farbig sie nur sein kann, und Geschichte, so hart und lehrreich sie für das einfache Volk war.
'Ich heisse José, bin einunddreissig Jahre alt und Buchhändler in Lissabon. Ich bin lungenkrank und will die Welt verändern.' Mit diesen Worten stellt sich der Protagonist José Fontana im neusten Roman von Alberto Nessi vor. Er erzählt von seiner Kindheit im Tessin, von der Zeit als Uhrmacherlehrling in Le Locle und seiner Emigration nach Lissabon, wo er den Sozialismus in Portugal kennengelernt hat und zur historischen Buchhandlung Bertrand fand. Einmal mehr gelingt es dem Tessiner Schriftsteller Alberto Nessi, eine historische Figur zum Protagonisten seines Romans zu machen und mit der ihm eigenen Menschlichkeit dessen Geschichte zu erzählen. Die Auswanderung aus der Armut im Tessiner Tal ist ebenso Thema wie die Welten, die sich José in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts öffnen.
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