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Petra Morsbach

    1 juin 1956
    Gottesdiener
    Der Cembalospieler
    Warum Fräulein Laura freundlich war
    Geschichte mit Pferden
    I раптом вже вечір
    Plötzlich ist es Abend
    • Lebensgeschichte der Russin Ljusja, die mit Witz, Charme und innerer Kraft in einer zerbrochenen Gesellschaft nach Liebe und Glück sucht

      Plötzlich ist es Abend
      4,0
    • Geschichte mit Pferden

      • 330pages
      • 12 heures de lecture

      Kurz vor der Rente muss die eigenwillige Nele Hassel noch einmal eine neue Arbeitsstelle antreten. Auf dem Erlhof sieht sie sich als Köchin mit einer fremden Welt konfrontiert. In dem vermeintlichen Reitparadies nehmen der habgierige Besitzer Crove und seine junge Frau die Gäste aus und pressen das Letzte aus ihren Angestellten. Nele beobachtet alles und schweigt. Nur ihrem Tagebuch vertraut sie sich an und beginnt, ihren eigenen Lebensweg zu hinterfragen.

      Geschichte mit Pferden
      3,0
    • Warum Fräulein Laura freundlich war

      Über die Wahrheit des Erzählens

      • 184pages
      • 7 heures de lecture

      Wer erzählt, sagt mehr, als er glaubt: In drei glänzenden Essays liest Petra Morsbach Günter Grass, Alfred Andersch und Marcel Reich-Ranicki neu. Und findet die verblüffende, provokante Wahrheit hinter den Worten. Warum ist Marcel Reich-Ranicki in seiner Autobiographie »Mein Leben« weniger aufrichtig, als er vorgibt? Weshalb kann Alfred Andersch in seinem Buch »Der Vater eines Mörders« nicht gerecht sein? Und welche Wahrheit steckt hinter den Märchen in Günter Grass’ Roman »Die Blechtrommel«? Wie viele Autoren täu­schen diese drei sich und ihre Leser. Und wie allen gelingt es ihnen nicht: Es gibt eine Wahrheit des Erzählens, eine Wahrheit hinter den Worten, die mehr zu wissen scheint als der Autor. Ihr ist die Schriftstellerin Petra Morsbach auf der Spur. Sie liest diese drei Bücher zu Krieg und Drittem Reich neu und fragt nicht, was erzählt werden soll: Sie fragt, was erzählt wird bei Grass, Andersch und Reich-Ranicki! – Petra Morsbach gewinnt provokante Erkenntnisse, und manch einer wird sein festes Urteil revidieren müssen.

      Warum Fräulein Laura freundlich war
      3,5
    • Als er sich im Alter von fünf Jahren zum ersten Mal an ein Klavier setzt, öffnet sich eine neue Welt für den erblindenden Moritz. Alles scheint sich jetzt zu ändern, bald spielt er, als sei er dafür geboren worden. Doch das Leben als außergewöhnlicher Künstler und musikalisches Wunderkind ist nicht nur erhaben, sondern auch lächerlich, absurd, tragisch und komisch.

      Der Cembalospieler
      3,6
    • Ein Leben zwischen Anspruch und Wirklichkeit - fast zerbricht der Held in Petra Morsbachs neuem Roman am Zwiespalt zwischen den Anforderungen seines Amtes als Priester und den eigenen Bedürfnissen. Er ist die respektierte moralische Instanz seines Dorfes, in dem mit Inbrunst gelebt und gestorben wird. Aber auch in dieser Gemeinde bricht das 21. Jahrhundert an, und nicht nur fromme oder eigenwillige Kirchgänger sind seine Klientel, sondern auch hybride Unternehmer, sächsische Lehrlinge, missionarische Atheisten und komplizierteMitbrüder. Er sucht Gott, ringt mit den eigenen und den Unzulänglichkeiten der Kirche, flüchtet in virtuelle Liebschaften, sorgt sich um Quartalskatholiken, Gottverlassene, Weltentrückte, und erfährt zuletzt eine unerwartete Befreiung.

      Gottesdiener
      3,6
    • Opernroman

      • 347pages
      • 13 heures de lecture

      Höhen und Tiefen gehören in der Oper zum künstlerischen Alltag. Daß in der Welt des Musiktheaters wie sonst nirgendwo Triumph und Niederlage nahe beieinander liegen, erzählt Petra Morsbach in diesem vom Literarischen Quartett hochgelobten Roman über das Leben von Opernkünstlern - von der Diva bis zum Beleuchter, vom Korrepetitor bis zum Intendanten. Ort der Handlung: Das Theater in Neustadt, eine Provinzbühne mit großem Opernrepertoire. Hinter den Kulissen geht es mindestens so dramatisch zu wie auf der Bühne. Da opfern die einen für die Kunst ihr Leben, während andere die Kunst skrupellos in den Dienst ihrer Karriere stellen. Hier wird intensiver gelebt, aber auch intensiver gelitten als anderswo. Die Oper ist ein Ort der Extreme.

      Opernroman
      3,7
    • Justizpalast

      Roman

      • 480pages
      • 17 heures de lecture

      Der große Gesellschaftsroman über Recht und Gerechtigkeit Thirza Zorniger stammt aus einer desaströsen Schauspielerehe und will nichts anderes, als für Gerechtigkeit sorgen. Unter der Obhut des Großvaters und zweier ältlicher Tanten wird aus dem kleinen Mädchen eine fleißige Studentin und zuletzt Richterin im Münchner Justizpalast. Doch auch hier ist die Wirklichkeit anders als die Theorie: Eine hochdifferenzierte Gerechtigkeitsmaschine muss das ganze Spektrum des Lebens verarbeiten, wobei sie sich gelegentlich verschluckt. Und auch unter Richtern geht es manchmal zu wie in einer chaotischen Familie ...

      Justizpalast
      3,7
    • Dichterliebe

      • 286pages
      • 11 heures de lecture

      Ein hintergründiger Roman über deutsche Befindlichkeiten und sensible Künstlerseelen. Der Lyriker Henry Steiger war in der DDR ein Star. Dann kam die Wende und mit ihr ein unsanftes Erwachen. Im Westen liest niemand Gedichte, sagt sein Verleger und rät zu einem Liebesroman. Aber Henry hält Prosa für unter seiner Würde. Bis die junge West-Kollegin Sidonie seine Phantasie beflügelt. Ein deutsch-deutscher Roman, der der Welt der DDR die raue Wirklichkeit nach der Wende gegenüberstellt, treffsicher und voll subtiler Komik. Für Henry Steiger bedeutet die Wende 1989 nicht nur Befreiung. Der so eigensinnige wie angesehene DDR-Lyriker ist nun ein auf Stipendien angewiesener Hungerkünstler. Ein alter silberner Porsche ist das letzte Relikt der Hoffnung, den Ruhm in die neue Zeit retten zu können. In Wahrheit steckt Henry in einer Lebenskrise. Mit anderen Stipendiaten führt er in einer Künstlerenklave bei billigem Wein lächerliche Kämpfe um die wahre Kunst, buhlt um jeden Rock und trauert seinem alten Status hinterher. In Dichterliebe fragt Petra Morsbach ernst und ironisch zugleich nach dem Platz des Künstlers in der Gesellschaft. Dabei gelingt ihr ein überraschend klarer und humorvoller Blick zurück auf eine vermeintlich „gute alte Zeit“, als die Welt, auch die der Literatur, noch in Ordnung schien.

      Dichterliebe
      2,8