Winston Churchill war ein großer Staatsmann und ein Gourmet, der feine Speisen, gute Weine und edle Zigarren schätzte. Weniger bekannt ist seine Rolle als Dinner-Diplomat, der durch gesellige Mahlzeiten während des Krieges Stärke fand. Dieses Buch bietet Einblicke in sein Schaffen und lädt zum Nachkochen ein.
Der grösste britische Staatsmann in Anekdoten und Geschichten
160pages
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Winston Churchill hat in seinem langen Leben (1874 – 1965) viel erreicht. Als Premierminister von 1940 bis 1945 kämpfte er an der Spitze der britischen Regierung in dunkler Stunde weiter gegen Nazideutschland. Dies in einer Zeit, wo ganz Europa vor dem «Führer» erstarrte. Churchill wurde damit zum Hoffnungsträger, schliesslich zum Retter Europas und zur historischen Figur. Er war aber auch aus einem andern Grund schon zu Lebzeiten eine Legende. Sein geschliffenes Mundwerk war allseits bekannt und vor seinem Humor war niemand sicher. Seinen Nachfolger Clement Attlee bezeichnete er als «ein Schaf im Schafspelz», was noch zu seinen harmloseren Sprüchen gehörte. Hinter seinen Bonmots, die stets ins Mark trafen, aber auch hinter seinem Sarkasmus verbarg sich ein Gefühlsmensch, der durchaus auch in der Öffentlichkeit weinte, wenn es ihm darum war. Dieser Band von Anekdoten und Geschichten führt die Leserschaft durch den Dienstboteneingang zur Familie Churchill. Es zeigt die private Seite eines grossen Staatsmanns, die ebenso humorvoll und geistreich wie berührend und ehrfurchtserweckend war.
Die Abdankungsfeier für Präsident Nelson Mandela in Anwesenheit von fast 90 Staats- und Regierungschefs zeigte, dass Südafrika nach wie vor auf dem Radar der internationalen Gemeinschaft ist. Dass an dieser Trauerfeier der jetzige südafrikanische Präsident Jacob Zuma vom einfachen Volk ausgebuht und ausgepfiffen wurde, war eine Sensation. Wie «erwachsen» ist Südafrikas Demokratie wirklich? Werner Vogt nimmt die fünften demokratischen Wahlen in Südafrika zum Anlass, auf die bewegte Geschichte des Landes zurückzublicken und einen Ausblick in die nähere Zukunft zu geben. Von der Gründung der Kapkolonie über den Burenkrieg, die Unabhängigkeit von England, die Zeit der Apartheid, die Präsidentschaft Nelson Mandelas und Jacob Zumas beleuchtet er sowohl Vergangenheit wie Gegenwart des Landes fundiert, kenntnisreich und mit journalistischem Flair.
Sein Lebensmotto war und ist die gerechte Sache. Dafür hat der Arzt und Essayist Werner Vogt abwechselnd zu Skalpell und Feder gegriffen. Immer war das engagierte Wort des kritisch-aufmüpfigen Unfallchirurgen in der Öffentlichkeit von Bedeutung. Wenn der Menschenfreund nun seinen „Arztroman“ vorlegt, entsteht daraus nicht nur eine spannende Lektüre voller Witz und Lebensweisheit, sondern ein Stück Sozialgeschichte.
Wenige politische Fragen haben in der letzten Zeit so viel Aufregung erzeugt wie die besondere Problematik der Betreuung alter Menschen. Die Zahl pflegebedürftiger Personen wächst von Jahr zu Jahr. Allein in Wien sind es insgesamt 85 öffentliche und private Geriatriezentren, in denen Tausende alte Menschen gepflegt werden. Die Schwierigkeiten der Pflege und immer wieder auftauchenden Fälle dramatischer Missstände rund um Altenpflege beunruhigen die Öffentlichkeit.
Der im Oktober 2003 vom Magistrat zum Wiener-Pflegeombudsmann ernannte Facharzt Dr. Werner Vogt verfasste seit Beginn seiner Arbeit als Ombudsmann ein kritisches Tagebuch, das dokumentiert, wo konkrete Probleme der Altenpflege liegen. Der erfahrene Arzt zieht eine erschreckend realistische Zwischenbilanz und weist auf mögliche Lösungen.