Otto Brusatti Livres






Franz Schubert gilt vielen Menschen als Inbegriff einer biedermeierlichen, beschaulichen Musikkultur. Seine berühmtesten Werke werden gern als Paradestücke für die Hausmusik des gehobenen Bürgertums angesehen. Doch das tradierte Bild des liebenswerten «Liederfürsten» verdient längst eine kritische Revision. Franz Schubert war eine höchst eigenwillige Persönlichkeit – und ein experimentierfreudiger, vielseitiger Künstler, in dessen Musik klassische Formprinzipien und romantische Ideen eine neue, unerhörte Synthese eingingen.
Die Logik der Zyklamen
- 111pages
- 4 heures de lecture
Damen Gambit
- 195pages
- 7 heures de lecture
Aas im Ausguß
- 75pages
- 3 heures de lecture
Das neue Werk vom Badener Kulturpreisträger Otto Brusatti // Dieses Buch ist eine große Zumutung. Es ist ein Beethovenbuch nach dem 250. Geburtstag und ein Abgesang auf die Neue und Alte Musik. Es beschreibt die Überwindung von oft eingebildeter Krankheit (an der Musik?) und erzählt über die Reisen und Fluchten eines Taugenichts. Es lügt, dass sich die Balken biegen, und balanciert auf diesen doch stets der Wahrheit entgegen. Es offeriert einen kleinen und neuen Kosmos. Der Gaukler, der mit Beethoven & Co. per Du ist, überfordert sogar die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die hierin zugibt: „Beethoven ist eindeutig zu groß für mich, nicht zu fassen.“
Schubert 225
- 160pages
- 6 heures de lecture
... oder Massaker im Dreimäderlhaus
Ein schmaler, etwas absurder, also voll wirklicher Wienroman
- 208pages
- 8 heures de lecture
Otto Brusatti in seinen Worten über seinen absurden Wienroman: „Achtung: Das ist zwar ein Wien-Roman, heutig, auf Wanderschaften und im Theater. Aber das ist auch einer zum Teil in sehr wilder, derber, originaler Wienerischer Ausdrucksweise parallel zu- und eingebettet in Zitate/n (R.M. Rilke und J. Joyce, E. Hopper oder R. Wagner oder M. Bulgakow oder K. Bayer und viele andere, vor allem Franz Kafka, oft höchst verborgen aber anspielungsreich, allein: 2024 begeht man ja schließlich dessen 100. Todestag). Und währenddessen läuft ein uraufgeführtes Theaterstück voll aus dem Ruder, wird die Oper Tristan und Isolde auf einer Vorstadtorgel gegeben, wird gebetet oder gesungen oder getrunken. Achtung, noch einmal: Das Buch (es nennt sich im Untertitel ja zudem ein „schmaler, etwas absurder, also voll-wirklicher Wien-Roman) ist streckenweise auch ziemlich inkorrekt, dafür aber doch süffig!“
Wie erweist man einem Franz Kafka, und noch dazu zu dessen 100. Todestag, die Reverenz? Er hat die Literatur geprägt wie wenige. Kaum eine Schriftstellerin/Poetin, kaum ein Schriftsteller/Poet, ja kaum Künstlerinnen oder Künstler sonst können sich seinem Geschriebenen entziehen. Herausgeber Otto Brusatti hat es gewagt und bat 17 Künstlerinnen und Künstler um ihren persönlichen Beitrag zu Franz Kafka. Die Form sollte keine entscheidende Rolle spielen. Es konnte sich um eine Erzählung, eine Novelle, eine Parabel handeln, aber um kein dramatisches Stück und auch keine etwa Weiterformulierung oder gar Fortschreibung eines Kafka-Torsos (so es den dichterisch bei ihm überhaupt gibt); aber Kafka sollte Anstoß, geheime Idee, gar Vorbild dafür sein. Theodora Bauer, Arno Geiger, Max Gruber, Monika Helfer, Bodo Hell, Paulus Hochgatterer, Franz Hohler, Radek Knapp, Natasha Korsakova, Thomas Macho, Kurt Palm, Rafik Schami, Stefan Slupetzky, Edgar Tezak, Renate Welsh und Anton Zeilinger erklärten sich zu einen Beitrag bereit. Das Ergebnis kann in diesem Band nachgelesen werden: Die Beiträge sind höchst unterschiedlich. Fast niemand aber konnte oder wollte sich Kafka-Vorbildern (vor allem aus manchen Erzählungen oder aus dem Roman „Der Prozeß“) entziehen.
Wien wertvoll
- 279pages
- 10 heures de lecture
Wer seine Stadt liebt, engagiert sich für ihre Entwicklung und sorgt sich um den Erhalt einzigartiger Baudenkmäler und der besonderen Atmosphäre Wiens. Dieses Buch bietet eine umfassende Dokumentation über den Wandel der Stadt, festgehalten durch die Fotografie von Margret Wenzel-Jelinek über mehrere Jahrzehnte. Aus der Perspektive eines Hochhauses zeigt sie Wien zu allen Tages- und Jahreszeiten, von der berühmten Silhouette mit dem Stephansdom bis hin zu den neuen Hochhäusern an der Donau. Die Veränderungen durch den Zuzug vieler ethnischer Gruppen werden sowohl mit Freude als auch kritisch betrachtet, während die Stadt wächst und bald zwei Millionen Einwohner zählen könnte. Dies erinnert an die Zeit der Monarchie, als Wien das Zentrum eines Vielvölkerstaates war. Wien gilt als eine der lebenswertesten Städte der Welt, mit täglich rund 4000 kulturellen Angeboten, die Tausende Touristen anziehen. In diesem Buch teilen namhafte Architekten und Kulturschaffende ihr Fachwissen und erörtern die Stadtentwicklung, loben ihre Vorzüge und warnen vor der Gefährdung überkommener Werte. Liebhaber Wiens finden hier Anregungen zur künftigen Stadtgestaltung und entdecken das einzigartige Stadtbild der Vergangenheit. Der Wert Wiens zeigt sich in seiner Architektur, seinen kulturellen Fantasien und der charakteristischen Gemütlichkeit, die eng mit der Musik verbunden ist.
Mein Messias
eine Übertragung und Nacherzählung (mit Kommentar) notiert 2008 für 2009
- 224pages
- 8 heures de lecture
Das Buch ist eine Novelle, die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts spielt und sich um einen Musiker und Musikinstrumentenmacher dreht, der sein Leben der Verehrung eines großen Meisters widmet. Er hinterlässt Schriften, die in der modernen Zeit transkribiert und kommentiert werden. Diese Schriften bieten einen Einblick in die Sehnsüchte und das Scheitern sowohl des damaligen Fans als auch des heutigen Lesers, die in ihren Familienkonstellationen viele Gemeinsamkeiten aufweisen. In einer eindrucksvollen Szene stehen drei Menschen unter prächtigen Deckenfresken, während sie von der Musik, die sie gerade erlebt oder erschaffen haben, ergriffen sind. Trotz der Stille bleibt das Gefühl, dass die Klänge des Klavier-Cembalos noch nachhallen. Der Anblick der drei Personen, insbesondere eines Mannes namens Gottlieb, ist von einer intensiven Atmosphäre geprägt, die durch das gleißende Sonnenlicht verstärkt wird. In diesem Moment scheint das früheste Bibelwort, „Und es ward Licht“, eine besondere Bedeutung zu erlangen und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu verdeutlichen. Die Novelle schafft so ein eindrückliches Bild von der Kraft der Musik und ihrer zeitlosen Wirkung auf die Menschen.
Am frühen Morgen kommt auf dem Flughafen Halle- Leipzig eine Gruppe von Musikern aus Wien an. Sieben Individualisten, die sich plaudernd, jammernd, lästernd und staunend auf den Weg in die Leipziger Innenstadt machen. Ihre Instrumente lassen sie ebenso wenig aus den Augen, wie jede Regung der anderen Ensemblemitglieder und des Organisationspersonals genauestens beobachtet und kommentiert wird. Am Abend haben die Musiker ein Engagement im Kleinen Saal des Gewandhauses, am nächsten Tag im Händel-Haus in Halle. Dazu kommt ein Empfang in einer aufgelassenen Fabrik im schicken Leipziger Künstlerviertel. Und natürlich ein Mord …
Die Musik
- 143pages
- 6 heures de lecture
'Musik ist herrlicher als Drogen und Begleiterin im Intimsten', meint einer, der es wissen muss: Otto Brusatti, Musikwissenschafter und langjähriger Radiomoderator, hat sich der Musik ver- und einmal mehr darüber geschrieben. In pointierten und poetischen Texten erzählt er von der unendlichen Vielfalt der Musik, beschreibt deren Hintergründe und gibt dabei so manche Anekdote zum Besten.'Es geht um die Mehrstimmigkeit und um Sex, um die grauenvollen Auswüchse der U-Musik und um Schubert. Das Buch handelt von Musik-Widerlingen und von Wien, es zeigt neue verstörende Musik-Proportionen auf und lädt zum Mitjubeln ein. Es ist streng bei den Fakten. Und: Es ist ein bisschen absurd im Duktus.'
Mahler x 100
Von Alma bis Zemlinsky
Otto Brusatti über Gustav Mahler: Ein kleines Musiklexikon von A wie Alma bis Z wie Zemlinsky. Der Autor, Radiomacher (Ö1), Regisseur und Filmer Otto Brusatti erforscht das Phänomen Gustav Mahler in hundert kurzen, aber ungewöhnlichen Lexikonbeiträgen. Das kleinformatige Bändchen ist sowohl für Kenner als auch für Einsteiger interessant, weil es der Autor versteht, Sachkompetenz und Begeisterung für sein Thema zu vereinen. Und wer Otto Brusattis Radiomoderationen schätzt, wird sich schon auf den subtilen Humor der Texte freuen. Beispiele für Lexikonbeiträge: Alma / Faust / Freud / Hohe Warte / Judentum / Klimt / Komponistenhäuschen / Met / Mutter / Reisen / Teufel / Wunderhorn / die X.
Geschrieben haben sie oft nicht so, wie sie komponieren konnten und wollten. Die Stars der Musikgeschichte sind hier privat, zornig oder überschwänglich, sind intim. 23 Biefe kann man nachlesen. Mozart schweinigelt, macht den Vorläufer des Telefonsex mit seiner Frau, will deren Liebhaber verprügeln. Wagner verspricht Dinge, die er nie wird einhalten können und wollen. Bruckner verspricht die Ehe. Schubert verzweifelt an seiner Zukunft. Berg flirtet und schreibt währenddessen geheime und verzweifelte Parallelprogramme … Es ist ein aufregendes Lesebuch, amüsant, verblüffend, die Leute in anderem Licht zeigend – und es macht viel Appetit auf deren Musik.
Haydn
- 168pages
- 6 heures de lecture
Im Mai 2009 jährt sich der 200. Todestag des Komponisten Joseph Haydn. Ein Fotograf und ein Schriftsteller erkunden die Landschaften, in denen Haydn gewirkt hat. Auf jenen 70 Kilometern zwischen Wien, Rohrau, Eisenstadt und den Esterházy-Schlössern liegen die Meilensteine des Schaffens eines der größten Genies der Musikgeschichte. Der renommierte Bildkünstler Hubert Dimko begleitete den Autor, Radiomoderator und Musikwissenschafter Otto Brusatti bei seinen Streifzügen durch das Haydn-Land. Das Ergebnis: ein tiefgründiger Essay, der völlig neue Einblicke in die Seelenlandschaft Joseph Haydns vermittelt – ergänzt durch Fotos von bestechender Brillanz.
Joseph Lanner
- 203pages
- 8 heures de lecture
Alles schon wegkomponiert
- 198pages
- 7 heures de lecture
German
Apropos Caceres. Eine poetische Reise in der Extremadura.
- 125pages
- 5 heures de lecture
Josef Strauss, 1827-1870
Delirien und Sphärenklänge



















