Bookbot

Adolf Holl

    13 mai 1930 – 23 janvier 2020
    Falls ich Papst werden sollte
    Die unheilige Kirche
    Der letzte Christ
    Religionen
    Die Ketzer
    Mitleid im Winter
    • Im Keller des Heiligtums

      Geschlecht und Gewalt in der Religion

      • 240pages
      • 9 heures de lecture

      Geschlecht und Gewalt sind für Adolf Holl die beiden Seiten einer Münze, mit der die Religionen den Preis für unangefochtene Heiligkeit bezahlen. Holl legt in diesem Buch den Finger auf wunde Punkte, führt uns in ein merkwürdiges Pandämonium von Priestern und Ketzern, Heiligen und Gurus, frommen Frauen und Magiern. Seine Expedition erinnert an die gefährlichen Traditionen der Religion ebenso, wie sie sich mit den modernen Abenteuern der Sinnsuche und Innerlichkeit auseinandersetzt. Sein Fazit: Erst wenn Religion bereit ist, Licht in ihre dunklen Hallen zu bringen, kann sie einen Anspruch auf Humanität einlösen.

      Im Keller des Heiligtums2025
    • Kann Religion unschuldig sein?Adolf Holl begibt sich auf eine Zeitreise in Geisteswelten. Er sucht nach Passagen zwischen der realen und der Schattenwelt. Fündig wird er in Indien, dem Sehnsuchtsort so vieler Sinnsucher. Sie treffen dort auf das, was der Westen verloren hat - aber auch auf Blutiges, Blutrünstiges, ja auch das Böse auf Lord Shiva, die Göttin Kali und auf den wiedergeborenen Hitler … Wie ein Entdecker fremder Kontinente erforscht Holl die Berührungspunkte der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, von westlichem Denken und östlicher Weisheit, von Herrschern und Propheten. Eine Einladung zu einer Expedition durch die unendlichen Weiten der Religionen.Adolf Holl feiert am 13. Mai 2015 seinen 85. Geburtstag

      Braunau am Ganges2015
    • Dieses charmante Buch von Adolf Holl beleuchtet die Geschichte des Wunderglaubens und präsentiert faszinierende Momente, die den Blick auf die Welt als Wunderwerk öffnen. Es verbindet Erzählung und Aphoristik und ist ein Muss für alle, die glauben und staunen möchten.

      Können Priester fliegen?. Plädoyer für den Wunderglauben2012
    • BUDDHA IST IM WALD VERSCHWUNDEN, Jesus in die Wüste gegangen, Mohammed in der Höhle gehockt, um sich einen Namen zu machen. Was macht Adolf Holl? Er geht zum Frisör und verknüpft in freier Assoziation Philosophie und Literatur mit der spirituellen Geistesgeschichte, um wieder zum profanen Leben zurückzukehren. Der Freigeist Adolf Holl hat ein Manifest geschrieben. Ein essenzielles, profundes und liebevolles Manifest. Mit der festen Absicht, eine Religion zu gründen, reitet Holl in einem wilden Parcours durch die Geschichte der Religionen, der großen und kleinen. Spürt ihnen nach und fragt nach dem „Warum“, nach der Notwendigkeit eines Glaubensbekenntnisses. Denn die heutige Zeit hat die einstigen Glaubensverkünder aus der Wüste wieder in die Wüste zurückgeschickt. Und jetzt muss eine Lösung her: eine neue Religion! Adolf Holl stellt Fragen und sucht Antworten. Nur eines scheint sicher: Die brauchbare Religion muss noch gefunden werden. Ironisch, witzig und gehaltvoll beschreibt er die Sehnsucht nach einer Glaubensgemeinschaft, die funktioniert und lebbar ist.

      Wie gründe ich eine Religion2009
    • Om & Amen

      • 159pages
      • 6 heures de lecture

      Beten ja, aber bitte ohne Nebenwirkungen. Adolf Holl hat eine universelle Kulturgeschichte des Betens verfasst, in der er das Beten als anthropologische Konstante untersucht. Sein Forschungsterrain sind die antiken Wallfahrtsorte rund ums Mittelmeer, die Tempelanlagen Indiens, christliche Klöster und japanische Meditationshallen. Sein Forschungsobjekt: Beten als Akt des Glaubens, das heilige Om, die Gebärde der gefalteten oder erhobenen Hände. Ein faszinierendes und detailreiches Buch, in dem auch Holls feinsinniger Humor nicht zu kurz kommt. Für alle, die Religion nicht mit Wellness verwechseln möchten - aber auch nicht mit Fanatismus.

      Om & Amen2006
    • Obwohl alle Weltreligionen von Haus aus prüde zu sein scheinen, so rumoren doch, so Adolf Holl, hinter den Kulissen verführerische Teufel, die zu allerlei Obsessionen der Macht anstiften. Was die Religionen in ihren zwielichtigen Untergrund drängen, ist mindestens ebenso spannend wie ihr Leben an der sichtbaren Oberfläche. Mit diesem Buch legt Adolf Holl den Finger auf jene wunden Punkte, mit deren Vertuschen die Kirche versucht, den Anschein der Heiligkeit zu bewahren.

      Die unheilige Kirche2005
      3,0
    • Das Bild von Jesus als Schmerzensmann schien auf ewig fixiert, als 1945 bei Ausgrabungen im oberägyptischen Nag Hammadi eine verschollen geglaubte Klosterbibliothek mit frühchristlichen Texten u. a. die aus dem 2. Jahrhundert stammende „Apokalypse des Petrus“ gefunden wurde. Darin fragt der Apostel Jesus Christus, wer denn der Unbekannte sei, der da unter dem Kreuz so fröhlich lache? Und Jesus antwortet: „Der, den du neben dem Kreuz fröhlich und lachend siehst, ist der lebendige Jesus. Derjenige hingegen, in dessen Hände und Füße Nägel geschlagen werden, ist sein leiblicher Teil, sein Ersatz.“ Die Spuren, welche der „lachende Christus“ von der arabischen Welt über das christliche Mittelalter bis in die Gegenwart auf bisweilen bizarre Weise hinterlassen hat, stehen im Zentrum dieses Buches, das zeigt, welche Folgen die Vorstellung eines ironischen Gottes nicht nur auf dem Gebiet der Theologie hätte.

      Der lachende Christus2005
    • Brief an die gottlosen Frauen

      • 206pages
      • 8 heures de lecture

      Männer stifteten Weltreligionen, Männer bauten Pyramiden, Tempel und Kathedralen, Männer schlachteten Neugeborene, um die Überirdischen bei Laune zu halten - Frauen mussten als eifrige Beterinnen ihren Teil dazu beitragen und den Alltag organisieren. Der bekannte Wiener Theologe Adolf Holl setzt in diesem polemischen Traktat zu 5000 Jahren Religionsgeschichte seine Hoffnung ganz auf weibliche Skepsis, weibliche Radikalität und weibliches Lachen, denn er „hat früher als andere begriffen, dass es mit der Kirche, wie wir sie kennen, aus und vorbei ist“. (Barbara Coudenhove-Kalergi)

      Brief an die gottlosen Frauen2002
    • Die linke Hand Gottes

      • 378pages
      • 14 heures de lecture

      Der Kirchenkritiker und Religionshistoriker Adolf Holl befaßt sich mit dem Begriff des "Heiligen Geistes", mit seiner Entstehung und auch damit, wie die Kirche in heutiger Zeit damit umgeht. Er unternimmt einen Exkurs durch die Religionsgeschichte und kommt zu dem Schluß: "Der Heilige Geist wirkt durch alle Zeiten als Unruhestifter, mit dem die offiziellen und etablierten Großkirchen nur wenig anfangen können und der ihnen bisweilen mächtig im Weg ist. Deshalb muß auch dieses Buch als heftiges Plädoyer für das Nicht-Angepaßte einer dissidenten Glaubenshaltung gelesen werden."

      Die linke Hand Gottes1997
    • Die Ketzer

      • 469pages
      • 17 heures de lecture

      Die Geschichte der Ketzer, in 45 Beiträgen von einer renommierten, internationalen Autorengruppe kompetent und kenntnisreich erzählt, besteht aus ungeheuerlichen, den Glauben an die Kirche zutiefst erschütternden Tragödien: Das Schicksal der Ketzer heißt Verfolgung und nicht Erfolg. Von Meister Eckhart bis Girolamo Savonarola, von Johanna von Orleans bis Thomas Müntzer, von den Geißlern bis zu den Hexen entsteht in biographischen Porträts und thematischen Artikeln ein farbiges Panorama der europäischen Ketzergeschichte im Christentum vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit. Ein farbiges Panorama der europäischen Ketzergeschichte im Christentum bis zur frühen Neuzeit

      Die Ketzer1994
      5,0
    • In Gottes Ohr - Siebzehn Übungen in Kirchenkritik - bk360- bk360; Patmos Verlag; Adolf Holl; Paperback; 1993

      In Gottes Ohr1993
    • Holl hat ein sehr persönliches Buch geschrieben: In einer Art "Autobiographie des Glaubens" schildert er seine katholische Jugend, den Entschluss, Priester zu werden, seine Kaplanszeit sowie seine Suspension vom Priestertum und schliesslich das "Verdunsten" seines Glaubens. Holl blickt dabei nicht im Zorn zurück, sondern er zeichnet selbstkritisch und humorvoll seinen Glaubensweg nach, der durchaus typisch für viele seiner Generation sein dürfte: Loslösung vom Glauben als Befreiung und Verlust zugleich. Gedankenreich, nachdenklich reflektierend, flüssig erzählt. - Überall gut einzusetzen. (2)

      Wie ich ein Priester wurde, warum Jesus dagegen war, und was dabei herausgekommen ist1992
    • Adolf Holl, geboren 1930 in Wien, Doktorate der Theologie und Philosophie, Universitätsdozent für Religionswissenschaft. Von 1953 bis 1972 Kaplan und Religionslehrer. 1973 kirchliches Lehrverbot, 1976 als Priester suspendiert. Lebt als freier Schriftsteller in Wien.

      Der Fisch aus der Tiefe1990
    • Mitleid im Winter

      Erfahrungen mit einem unangenehmen Gefühl

      • 260pages
      • 10 heures de lecture

      Ein Tag im Leben eines Schriftstellers. Das Telefon läutet, Adolf Holl hebt ab und vernimmt eine unbekannte weibliche Stimme, die ihn um eine Unterredung bittet und etwas von Obdachlosigkeit und Drogenentzug sagt. Es ist zwei Uhr nachmittags. Eine Stunde später erzählt die junge Frau bereits ihre Geschichte und aus der Begegnung entsteht ein Buch. Adolf Holl flüchtet in die Geschichte der Philosophie und der Religion. Er lässt Friedrich Nietzsche mit Lou Andreas-Salomé durch die Peterskirche spazieren und über das Mitleid sprechen. Erich Fromm und Lew Trotzki treten auf, Albert Schweitzer und Mutter Teresa. Noch einmal teilt der heilige Martin seinen Mantel mit dem Bettler und Holl vertieft sich in eigene Erfahrungen, bei denen er Mitleid fühlte oder es hätte fühlen sollen.

      Mitleid im Winter1985
      5,0
    • Religionen

      • 167pages
      • 6 heures de lecture

      German

      Religionen1981
      5,0
    • Der letzte Christ

      • 399pages
      • 14 heures de lecture

      Die Frage nach der Brauchbarkeit christlichen Wünschens führt Adolf Holl zum Schnittpunkt der alten und neuen Zeit, nach Assisi. Dort trifft er auf einen seltsamen Mann: einen fügsamen Rebellen und ernsthaften Schalk, einen engagierten Weltfremden und fastenden Lebenskünstler, einen ruhelosen Weisen und geselligen Bußbruder. „Franz unternimmt etwas“, so Holl, „was man bei den Pfadfindern oder Sozialdemokraten, in staatlichen Schulen oder christlichen Elternhäusern ganz sicher nicht lernt: den sozialen Abstieg. Die Gesellschaft, zu der er sich hingezogen fühlt, ist die der Aussätzigen. Wenn er einmal bei einem Kardinal übernachtet, bekommt er schwere Angstzustände. “Holl zeichnet ein plastisches Sittengemälde des 13. Jahrhunderts und beschreibt das Leben und Wirken von Franz von Assisi.

      Der letzte Christ1979
      4,0
    • Mystik für Anfänger

      • 215pages
      • 8 heures de lecture

      Der Weg nach innen, die Suche nach der verlorenen Identität. Die Lust am Geheimnis, die Sehnsucht nach dem Wunderbaren. Adolf Holl sucht die Mystik dort, wo sie jedermann finden kann – um die nächste Ecke, in den unscheinbaren Vorfällen des Alltags. Er illustriert seinen Kurs mit ausgewählten Beispielen aus der Geschichte. Buddha, Katakombenchristen, mittelalterliche Freigeister, Taboristen und Quäker werden zu Reiseführern ins unbekannte Land der Seele. Holls Mystik ist weder rückwärtsgewandt noch weltflüchtig. Auf selten begangenen Wegen sucht sie ihr Ziel: Glaube ohne Blendwerk, Geheimnis ohne Nebel, Schönheit ohne Lüge. 14 Lektionen zum Verständnis authentischer Mystik.

      Mystik für Anfänger1977
      1,0
    • Tod und Teufel

      • 202pages
      • 8 heures de lecture

      Adolf Holls Buch „Tod und Teufel“, sein zweiter publizistischer Erfolg nach dem Paukenschlag von “Jesus in schlechter Gesellschaft“, ist sein vielleicht persönlichstes Werk. In ihm wird in aller Ausführlichkeit beschrieben, wie es kam, dass Holl vom Ministranten zum katholischen Priester wurde – um bald, in dieser seiner Funktion, die ein streng keusches Leben erforderte, vom schlimmsten Feind der männlichen Tugend heimgesucht zu werden: der Hinneigung zum weiblichen Geschlecht. Die Weltlichkeit des Gottesmannes und sein Sinnieren über das Zölibat gab dessen religiöser Passion von Anfang an eine ketzerische Note.

      Tod und Teufel1973
    • Ketzer haben immer Konjunktur -- aber am meisten, wenn sich die Rechtgläubigkeit formiert. So wie zurzeit im Vatikan, wo die päpstliche "Glaubenskongregation" -- formal die Nachfolgeinstitution der mittelalterlichen Inquisitionsgerichte -- Maßstäbe für die Rechtgläubigkeit zu setzen versucht. Kirchenkritikern den Geruch der Gotteslästerung Diese kirchenpolitische Taktik gehört seit der frühen Christenheit zum Arsenal orthodoxer Bischöfe und Päpste, denen es mehr um Macht als um Wahrheit geht. Dabei ist Ketzerei eigentlich eine relative Bekanntlich galt Jesus aus Sicht rechtgläubiger Juden ein Ketzer; immerhin verstieß er offen gegen das Sabbath-Gesetz. Der katholische Theologe Adolf Holl schildert Jesus in schlechter Gesellschaft; plastisch erscheint der Mann vor Augen, der Grenzen überschritt, dem es weniger um Glaubensmaßstäbe oder Institutionsliebe als vielmehr um das Leben ging. Kein Wunder, dass der so gezeichnete Jesus seinem Autoren das berufliche Genick Adolf Holl wurde seines Priesteramtes enthoben und auf diese Weise selbst zum Ketzer gestempelt. --Uwe Birnstein

      Jesus in schlechter Gesellschaft1971
      4,0