Der Schattenfotograf
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In kurzen Momentaufnahmen und Notizen gestaltet Schnurre Autobiographisches aus dem letzten halben Jahrhundert
Cette autrice fut une figure marquante de la littérature de l'Allemagne de l'Ouest d'après-guerre. Sa production prolifique englobe de nombreuses nouvelles, romans, contes, journaux intimes, poèmes et pièces radiophoniques. À partir des années 1960, elle s'est également consacrée à l'écriture de livres pour enfants, dont certains furent illustrés par elle-même, laissant ainsi une empreinte distinctive sur le paysage littéraire.






In kurzen Momentaufnahmen und Notizen gestaltet Schnurre Autobiographisches aus dem letzten halben Jahrhundert
Autobiographische Hand- und FußnotenWolfdietrich Schnurres Schreiben wurde stark vom Erleben einer Katastrophe, des Krieges, geprägt. Wenn der Leser dennoch in den hier gesammelten autobiographischen Hand- und Fußnoten auch den geistreichen Witz, den fast grotesken Humor wiederfindet, so darum, weil Schnurres Trauer ohne Selbstmitleid ist, weil Leiden für ihn nicht vergessen, aber überwunden werden kann. Zwei große Themen werden durch den ganzen Band immer wieder aufgenommen: Die Freude am Dasein unter dem T"Was ich für mein Leben gern tue" und die Momente des Leidens unter der Überschrift: "Wo ich traurig gewesen bin."
Wo die Liebe hinfällt Rotraut Susanne Berner hat Schnurres Parabel um eine einsame Hyäne in heiter-humorvolle Bilder gebracht. Die renommierte Künstlerin illustriert mit Witz, Verve und Zärtlichkeit diese verblüffend unsentimentale Liebesgeschichte. Als eine der phantasievollsten und kreativsten Bilderbuchkünstlerinnen der Gegenwart wurde Rotraut Susanne Berner nominiert für die höchste internationale Auszeichnung im Kinderbuch, den Hans-Christian-Andersen-Preis. "Eine Augenweide für alle Menschen mit Fantasie von 3-99." Berliner Zeitung
German
Der Brief eines Hundes, das Tagebuch einer Eintagsfliege, ein Blick in die heile Welt der Fische, Havelsonntag, Herbstblatt und vorwinterliches Diarium - schon die Titel der Erzählungen sind Wegweiser zum Thema dieses Buches: der Reaktion von Landschaft, Mensch und Tier aufeinander - und auf die Zeit. Doch nicht romantisch, nein, eher giftig ist das Grün dieser Geschichten, denn Schnurre bleibt auch hier der literarische Karikaturist der Zeitläufe, die ihn zu kritischem Engagement provozieren.
Herr Zikutanskij ist kein lustiger Mensch. Vater und Sohn wollen den einsamen Grabpfleger endlich einmal lachen sehen, wenigstens an seinem Geburtstag: Eine Dampferpartie spreeabwärts, dazu ein zünftiges Mittagessen, Hecht in Dillsoße, das würde ihm gefallen. Das Geschenk ist kostspielig, doch Vater hat eine zündende Idee - und eine folgenschwere ... Die Vater-und-Sohn-Geschichten sind literarische Fundstücke und zugleich moderne Klassiker, die in keiner Bibliothek fehlen sollten.
Das Portrait eines eigenwilligen Paares, Vater und Sohn, die sich im Zoo von einem Affen mit Erdnüssen füttern lassen, auf dem Rummelplatz den Fakir Emil aus Belutschistan herausfordern und zu Weihnachten eine Blautanne als "Leihgabe" ausgraben - vor allem aber: eine große Hommage an die Stadt Berlin.