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Karl Korab

    26 avril 1937
    Karl Korab
    "Da Naz". A niederösterreichischer Baurnbubi geht in d' Fremd
    Karl Korab - ad vinum
    Galerie ernst Hilger. Karl Korab
    Irland
    Das Waldviertel
    • Hrsg. von Christian Brandstätter, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, umfasst 96 Seiten.

      Das Waldviertel
    • Irland

      • 128pages
      • 5 heures de lecture
      Irland
    • Karl Korab - ad vinum

      Die Kunst der Weinetikette

      • 184pages
      • 7 heures de lecture

      Karl Korab inszeniert sich nicht, da er ohnehin wahrgenommen wird; seine Kunst strahlt, ohne zu blenden. 1971 erhielt er das Angebot für eine exklusive Zusammenarbeit mit der Galerie Krugier in Genf, was ihm neue Möglichkeiten eröffnete und seine Wertschätzung steigerte. Sein Publikum wuchs international, und sein Name wurde zur Marke, deren Marktwert die Preise bestimmte. Korabs Kunst wurde nicht nur wertvoll, sondern auch zu einem Wertobjekt, das für Tresore und nicht zur Freude erworben wurde. Der Kunstmarkt ist von Habsucht und Spekulation geprägt, was Korab in eine fatale Abhängigkeit führte: Der Erfolg seiner Arbeit hing nicht nur von der Achtung der Kunstfreunde ab, sondern auch von der Begehrlichkeit der Anleger. Dies machte ihm zu schaffen, und private Sorgen lähmten seine Freude am Malen. Schließlich entschloss er sich, den Vertrag zu lösen, was ihm die Freiheit zurückgab. In den 1970er Jahren brach Korab in die große weite Welt auf, während ich ziellos im Weinviertel umherirrte, in dieser sanft hügeligen Landschaft unter einem wechselhaften Himmel, der die Farben sowohl zum Leuchten brachte als sie auch auslöschte. Der Himmel brachte Streit oder Frieden, Segen oder Zerstörung, und hinterließ Spuren menschlichen Seins in fruchtbarem, eifersüchtig aufgeteiltem Land.

      Karl Korab - ad vinum
    • „Wenn du das Glück hast, von einigen seiner Werke umzingelt zu sein, kehrst du immer wieder heim in eine Friedlichkeit, der freilich jede Naivität fehlt. Die Landschaften und Stilleben sind tief geschichtet, in der Form, in der Farbe, im Material. Ich sehe jeden Tag was Neues darin, wie in einem an die Wand genagelten Kino. […] Die Geschichten und die Bilder meines Nachbarn Karl Korab gleichen einander. Sie haben nichts mit Photo-Realismus zu tun. Sie sind nicht die Wahrheit. Sie sind die Wirklichkeit.“ Helmut A. Gansterer

      Korab