Der Literaturbetrieb. Eine Einführung
- 144pages
- 6 heures de lecture
Das Buch gehört in jede Bibliothek! Literaturhaus Wien.de






Das Buch gehört in jede Bibliothek! Literaturhaus Wien.de
Technik Kapital Umwelt
Seit dem russischen Krieg in der Ukraine ist sie Thema politischer, ökonomischer und kultureller Debatten: Energie. Sabotierte Pipelines, gebrochene Staudämme und beschossene Atomkraftwerke machen die Verletzlichkeit unserer Energieinfrastrukturen greifbar – und die unserer gesamten energieintensiven Lebensform. Das fossile Zeitalter hat Karbon- und Petromoderne ermöglicht und weitreichende Freiheitsroutinen etabliert. Zugleich aber untergräbt es unsere Lebensgrundlagen. Damit überlagern sich die vom Krieg angefachten Diskussionen über Versorgungssicherheit mit Debatten, die seit langem über die Notwendigkeit einer postfossilen Kultur geführt werden. Energieformen nämlich prägen Kulturformen. Und Geschichte lässt sich immer schon als Geschichte von Energiewenden und Konflikten zwischen Energieregimen lesen. Diese Ausgabe der Zeitschrift »Dritte Natur. Technik – Kapital – Umwelt« widmet sich in ihrem Schwerpunkt verschiedenen Facetten von Energiekulturen – etwa dem Energiemanagement der Finanzmärkte, autofreien Sonntagen in der alten Bundesrepublik oder Windradromanen der Gegenwartsliteratur.
Ein Schlüsselkonzept der Moderne und die deutsche Literatur 1848-1914
Eisenbahnschienen, Telegrafendrähte, Wasserleitungen, aber auch der bürokratische Apparat, das Gesundheitsamt oder das Banken- und Börsenwesen – mit der Entwicklung des modernen technischen und administrativen Apparates in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierte sich auch der Ausdruck ›Infrastruktur‹, der bald zu einem Passepartout für die Versprechen von Stabilität, reibungsfreien Abläufen und Dauermobilität wurde. Steffen Richter zeigt in seiner großen kulturgeschichtlichen Untersuchung, wie die Infrastruktur zwischen 1848 und 1914 in Werken von Ernst Jünger, Max Weber, Wilhelm Raabe, Gustav Freytag, Friedrich Spielhagen, Heinrich Seidel, Theodor Fontane und anderen als Agent der Selbstermächtigung der Subjekte gefeiert und als hart, kalt und entfremdet kritisiert wurde. So werden Unbehagen und Faszination jener Tiefenstrukturen erfahrbar, auf denen unsere Gesellschaft auch heute noch beruht.
Schutz vor Angriffen auf den zivilen Luftverkehr - 3. Auflage
Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die Welt und den Luftverkehr grundlegend verändert. Entführte Flugzeuge wurden erstmals als fliegende Bomben missbraucht, was zu verheerenden Folgen führte. Die Bedrohung durch flüssige Sprengstoffe und das Verstecken von Sprengvorrichtungen in Luftfrachtsendungen verdeutlichen das hohe Risiko für den Luftverkehr, der nach wie vor ein attraktives Ziel für Terroristen ist. Die Sicherheit ist entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg des Luftverkehrs. Das Luftsicherheitsgesetz und die EU-Verordnungen bieten ein komplexes Regelwerk, das schwer zu überblicken ist. Dieses Buch unterstützt dabei, die neue Dimension der Bedrohung erfordert ein abgestimmtes Handeln aller Beteiligten im Luftverkehr. Sicherheitsnetzwerke sind notwendig, in denen Flughafenbetreiber, Luftfahrtunternehmen, Speditionen sowie Sicherheitsbehörden eng zusammenarbeiten. Der Autor behandelt nationale und internationale Rechtsgrundlagen, Organisation und Vollzug der Luftsicherheitsaufgaben. Er beschreibt die Sicherheitsmaßnahmen, von Fluggastkontrollen über Objektschutz bis hin zu Reaktionen auf Gefahren. Technische Ausrüstungen wie Personenkontrollgeräte und Sprengstoffspürgeräte werden detailliert erklärt. Abschließend werden Straftaten wie Flugzeugentführung und Sabotage behandelt, ergänzt durch ein kleines ABC der Luftsicherheit.