Heinrich August Winkler Livres
Cet historien allemand se concentre sur l'histoire moderne. Son œuvre se caractérise par une profonde compréhension des forces politiques et sociales qui ont façonné l'Allemagne et l'Europe. Par une recherche méticuleuse et un style analytique, il offre une perspective globale sur des processus historiques complexes. Son écriture est appréciée pour son érudition et sa capacité à éclairer des moments cruciaux du passé récent.






The age of catastrophe
- 998pages
- 35 heures de lecture
One of Germany's leading historians presents an ambitious and masterful account of the years encompassing the two world wars Characterized by global war, political revolution and national crises, the period between 1914 and 1945 was one of the most horrifying eras in the history of the West. A noted scholar of modern German history, Heinrich August Winkler examines how and why Germany so radically broke with the normative project of the West and unleashed devastation across the world. In this total history of the thirty years between the start of World War One and the dropping of atomic bombs on Hiroshima and Nagasaki, Winkler blends historical narrative with political analysis and encompasses military strategy, national identity, class conflict, economic development and cultural change. The book includes astutely observed chapters on the United States, Japan, Russia, Britain, and the other European powers, and Winkler's distinctly European perspective offers insights beyond the accounts written by his British and American counterparts. As Germany takes its place at the helm of a unified Europe, Winkler's fascinating account will be widely read and debated for years to come.
Germany 2
- 600pages
- 21 heures de lecture
Vivid, succinct, and highly accessible, Heinrich Winkler's magisterial history of modern Germany, offers the history of a nation and its people through two turbulent centuries. It is the story of a country that, while always culturally identified with the West, long resisted the political trajectories of its neighbours.This second and final volume begins at the point of the collapse of the first German democracy, and ends with the joining of East and West Germany in the reunification of 1990. Winkler offers a brilliant synthesis of complex events and illuminates them with fresh insights. He analyses the decisions that shaped the country's triumphs and catastrophes, interweaving high politics with telling vignettes about the German people and their own self-perception.The two volumes of The Long Road West , exploring the history of the German lands from the final days of the Holy Roman Empire to the very first of a reunified state in the late twentieth century, will be welcomed by scholars, students, and anyone wishing to understand a most complex and contradictory past.
Germany 1
- 624pages
- 22 heures de lecture
This volume begins with the origins and consequences of the medieval myth of the 'Reich,' which was to experience so fateful a renaissance in the 20th century, and ends with the collapse of the first German democracy. The author offers a synthesis of complex events and illuminates them with fresh insights.
Covering the period from the collapse of the Weimar Republic to Germany's reunification, this second volume of Heinrich Winkler's history offers a clear and engaging narrative. It adeptly synthesizes intricate events while incorporating groundbreaking research, providing readers with a deep understanding of modern Germany's evolution during a tumultuous era.
Heinrich August Winkler unternimmt in diesem Werk die längst überfällige Aufgabe, eine Geschichte des Westens zu schreiben. Er spannt einen welthistorischen Bogen von den Anfängen in der Antike bis ins 20. Jahrhundert und behandelt sowohl die politische Geschichte als auch die Entwicklung politischer Ideen. Der Westen, seit dem Zeitalter der Entdeckungen, hat eine unvergleichliche Dynamik entfaltet, indem er fremde Reiche eroberte und Kontinente unterwarf. Er hat die Erde bis in ihre entlegensten Winkel erschlossen, moderne Naturwissenschaften und Technik hervorgebracht sowie Menschen- und Bürgerrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie erfunden. Gleichzeitig hat der Westen oft seine Werte gegenüber nichtwestlichen Teilen der Welt verraten, Freiheit gepredigt und Habgier praktiziert, was mit dem Kapitalismus eine Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse hervorrief, die bis heute nachwirkt. Winkler verknüpft meisterhaft lebendige historische Erzählungen mit einem klaren Blick auf die Entwicklungslinien der westlichen Welt. Sein Werk ist keine ermüdende Aufzählung von Ereignissen, sondern eine historische Selbstvergewisserung des Westens, die auch im 21. Jahrhundert für seine Werte und Ideale werben sollte, jedoch nur glaubhaft, wenn er sich auch seinen dunklen Seiten stellt.
Das Scheitern der Weimarer Republik gehört zu den großen Katastrophen der deutschen, ja der Weltgeschichte. Hätte sich die Machtübertragung an Hitler abwenden lassen, oder war sie ein notwendiges Ergebnis der Geschichte der ersten deutschen Demokratie? Eine Antwort auf diese Frage gibt Winklers spannendes, ganz aus den Quellen geschriebene Buch. Die Jahre von 1918 bis 1933 waren Schicksalsjahre der deutschen Geschichte. Wäre die Weimarer Republik nicht gescheitert und Hitler nicht an die Macht gekommen – die Welt, in der wir leben, sähe anders aus. Über die Frage, ob sich Weimar hätte retten lassen oder ob es mit innerer Notwendigkeit gescheitert ist, wird bis heute leidenschaftlich gestritten. Heinrich August Winkler geht von dieser Frage aus, er beantwortet sie jedoch nicht vorschnell und hält eben dadurch den Leser in Spannung. Winklers Geschichte der Weimarer Republik ist ganz aus den Quellen geschrieben. Er will dem Leser sein Urteil nicht aufnötigen, sondern ihm die Möglichkeit geben, selbst zu urteilen und die Urteile des Autors zu überprüfen. Das Ergebnis ist eine Geschichte Weimars, die wissenschaftlich und allgemeinverständlich, erzählend und analytisch, fesselnd und ganz auf das Mitdenken des Lesers angelegt ist.
Das Scheitern der Weimarer Republik ebnete Hitler den Weg zur Macht, die unrühmliche Epoche des Nationalsozialismus konnte beginnen. In zahlreichen Quellentexten läßt Heinrich August Winkler die Weimarer Zeit Revue passieren; er nimmt den Leser mit auf eine informative Reise durch die dramatischen Jahre 1918 bis 1933, um die Frage zu klären, ob der Untergang der Weimarer Republik nicht doch abwendbar gewesen wäre.
Heinrich August Winkler hat eine dramatische, spannend zu lesende deutsche Geschichte vorgelegt. Er greift auf die Quellen zurück, um die Beweggründe der Handelnden freizulegen und die Geschichtsbilder nachzuzeichnen, von denen sie sich leiten ließen. Entstanden ist eine deutsche Geschichte, wie es sie so noch nicht gab: auf das Wesentliche ausgerichtet, anschaulich, entschieden im Urteil - und so verständlich geschrieben, daß nicht nur die Fachleute, sondern alle gefesselt sein werden, die wissen wollen, wie Deutschland wurde, was es heute ist.
Deutungskämpfe
Der Streit um die deutsche Geschichte
Bis heute ist die deutsche Geschichte ein Terrain, auf dessen Boden gern auch politische Konflikte ausgetragen Gibt es einen deutschen Sonderweg? Kommt Deutschland eine größere Verantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu als anderen Nationen? Wie konnte es zum Aufstieg Hitlers, der nationalsozialistischen Machtergreifung und dem Holocaust kommen? So lauten nur einige der Fragen, zu denen auch Heinrich August Winkler immer wieder öffentlich Stellung genommen hat. Seine glänzend geschriebenen Essays, die hier in einer Auswahl versammelt sind, haben diese "Deutungskämpfe" über fünf Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt.Ein Deutschland, das sich der politischen Kultur des Westens vorbehaltlos öffnet und dabei ein kritisches Verhältnis zur eigenen Vergangenheit entwickelt – ein solches Deutschland musste nach 1945 erst gegen zahlreiche Widerstände errungen werden. Von diesem oft erbittert geführten Streit über die deutsche Geschichte erzählt das neue Buch von Heinrich August Winkler. Ganz gleich, ob die Versuche einer Instrumentalisierung der Geschichte dabei von links oder von rechts kamen, stets verfolgten Winklers Interventionen einen doppelten Legenden zu korrigieren und der Kultur des demokratischen Pluralismus Rückendeckung zu geben – kenntnisreich, scharfsinnig und, wo nötig, auch mit einem kräftigen Schuss Polemik.


