Was haben Sex und Liebe miteinander zu tun, was die eigene Sexualität mit politischen Verhältnissen? Die Facetten der Sexualität sind vielfältig. Katja Leyrer berichtet von Bürger- und Proletensex über Leistungsdruck und Eifersucht bis zu Sex und Gender.Das Buch beschäftigt sich mit Lust und Frust, sexuellem Begehren und Diskriminierung, den kleinen Unterschieden und den großen Folgen in Geschichte, Wissenschaft, Kultur und Alltag.
"Martin Hoffmann bietet eine Grundlegung protestantischer Ethik im Schnittfeld von europäischer Ethiktradition und lateinamerikanischer Theologie. Orientiert an paulinischem Denken fragt er nach der ethischen Identität von Christen und Christinnen jenseits von Biblizismus und Relativismus. Er entwickelt den Weg zu einem adäquaten ethischen Urteil im jeweiligen Kontext und zeigt an ausgewählten Feldern materialer Ethik, wie eine ethische Hermeneutik im Horizont der globalen ethischen Herausforderungen der Gegenwart aussehen kann"-- Back cover
Modell einer auftragsorientierten Gemeindeentwicklung
162pages
6 heures de lecture
Nach Jahren der Dominanz des organisationstheoretischen Paradigmas machen sich die beiden Autoren fur eine theologische Neuorientierung am kirchlichen Auftrag stark - ohne allerdings den Gewinn von System- und Organisationstheorie preiszugeben. Ihr Ansatz mundet in einen hermeneutischen Zirkel, der Auftragserschliessung, Gemeinde- und Kontextanalyse durchlauft und zu einem methodisch reflektierten Handeln im Feld der Gemeindeentwicklung fuhrt. Neben der Frage nach dem Auftrag stehen die Fragen nach der pastoralen Kompetenz und der Gemeinde vor Ort im Mittelpunkt. Ein ausfuhrlicher Praxisteil unterbereitet konkrete Vorschlage zur Arbeit im Kirchenvorstand.
Martin Hermann Hoffmann, Jahrgang 1925 und Pilot der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, schildert authentisch seine Erinnerungen an die letzten Monate des Krieges und die langen Jahre der Gefangenschaft in sowjetischen Lagern. Nach dem Kriegsende in Prag gerät Hoffmann kurzzeitig in amerikanische Gefangenschaft, bevor er mit seinen Kameraden an die Russen übergeben wird. Es folgt ein Marsch durch die Tschechoslowakei ins Waldlager Böhmisch Rudoletz und weiter ins Lager Waidhofen in Österreich, gefolgt von einem Bahntransport über Wien, Pressburg, Budapest und Debrecin ins Lager Marama Shiged. Eine weitere Bahnfahrt führt über Winnitza, Kiew, Kursk, Woronesch, Koslow und Pensa nach Jewlaschewo. Die Transsibirische Eisenbahn bringt Hoffmann und seine Mitgefangenen schließlich über Kuibyschew und per Fähre über die Wolga nach Tarnowoj. Im Waldlager Alexandrowka sollen die Kriegsgefangenen gebrochen werden, viele überleben die unmenschlichen Bedingungen und Misshandlungen nicht. An einem Pfingstsonntag folgt die Verlegung nach Sollny (Solnoje). Freundschaften und der Glaube an ein Wiedersehen mit Familie und Heimat helfen Hoffmann, durchzuhalten. Nach fast fünf Jahren kehrt er schließlich nach Waltershausen zurück, wo Stalins Freunde die Verantwortung für die Gräueltaten tragen. Der Bericht ist ein fesselndes Zeitdokument und eine Hommage gegen Krieg und Entmenschlichung.