Ethik in der Schweiz
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Meine Lebensgeschichte, aufgezeichnet in Zusammenarbeit mit Philippe Pfister
Helmut Holzhey blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Als Kind durchlebte er den Zweiten Weltkrieg; mit 16 wurde er von der DDR-Staatssicherheit verhaftet und verhört; er musste nach Westberlin flüchten. Sechs Jahre später führte ihn sein Theologiestudium nach Zürich. Hier zog ihn seine Leidenschaft für die grossen Fragen von der Theologie zur Philosophie – ein langer Weg zur Professur begann. In dieser Autobiographie fällt immer auch Licht auf die wichtigen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Nachkriegszeit: Holzhey erlebte hautnah die revolutionäre Aufbruchsstimmung der 1960er Jahre und die angespannte Lebenssituation im zweigeteilten Deutschland. Er schildert die Wandlungen und Brüche in der akademischen Kultur. Im letzten Kapitel schlägt der Autor am Leitfaden seiner religiös-philosophischen Orientierung einen Bogen über das Ganze seines Lebens.
Zur Prozessphilosophie Alfred N. Whiteheads
Indem Whitehead den philosophischen Begriff der Substanz, aber auch den abstrakten Begriff der Materie, wie er der empirischen Naturwissenschaft zugrunde liegt, durch den Begriff des Prozesses oder des Organismus ersetzte, schuf er die Grundlage für ein nachneuzeitliches Weltbild, in welchem die Institutionen und Erfahrungen der verschiedensten kulturellen Ausdrucksformen wie Dichtung, Religion, Naturwissenschaft nicht mehr unverbunden und unverstanden nebeneinander ihr Dasein fristen müssen, sondern sich wechselseitig befruchten können. Die kulturelle Sprengkraft dieses Whiteheadschen Systems ist noch weitgehend unausgeschöpft.
Der Streit um die Grundlagen der Ästhetik (1795–1805)
Dieses Handbuch untersucht den frühen Idealismus und die Frühromantik, deren Einfluss auf Kunst und Ästhetik bedeutend war. Es analysiert die Dialoge zwischen den Denkern dieser Zeit und beleuchtet die komplexen Zusammenhänge ihrer Werke, um die Intensität ihrer Kommunikation und den Austausch über gemeinsame Probleme darzustellen.