Ob im Beruf, im Ehrenamt oder sonstwo – beim Versuch, Menschen zu „führen“, kann man schnell an Grenzen stoßen – an die eigenen und die der anderen. Wie überwindet man sie? Wie kann man Führung beanspruchen und dabei seine Ziele in der Kooperation mit anderen umsetzen? Kluge Führung fördert Kontexte, sie gestaltet Beziehungen und schafft „Spirit“, indem sie die Eigendynamik von Gruppen, Teams oder Organisationen stärkt. Klug Führende greifen nur selten zu Machtworten oder gar Machtmitteln, auch wenn sie diese kennen und zu handhaben wissen. Kluge Führung ist (und bleibt) riskant, denn wer nach ihr handelt, bewegt sich nicht in einer Welt der Wenn-dann-Gewissheiten. Rolf Arnold stellt das Handwerkszeug für eine wirksame Gestaltung „typische“ Führungsanforderungen in dieser Welt bereit. Er stützt sich zum einen auf aktuelle Erkenntnisse aus der Führungsforschung, und zum anderen auf seine umfangreiche Praxiserfahrung, die er während fast dreier Jahrzehnte in unterschiedlichen Führungsfunktionen sowie als Berater und Supervisor von Unternehmen und Organisationen weltweit gesammelt hat. Der Autor erwartet von seinen Lesern, die 29 Regeln nicht als Rezepte zu verstehen, sondern als Aufforderung zur Selbstreflexion. So ist die letzte der 29 Regeln zugleich bezeichnend für einen klugen Führungsstil: Misstrauen Sie Regeln und erforschen Sie Ihre eigene Regelhaftigkeit!
Rolf Arnold Livres






Jeder Mensch ist in seiner Erkenntnis, seinen Urteilen und seinen Handlungen davon bestimmt, was in seinem Verhaltensrepertoire und Denken angelegt ist. Wie sieht unter solchen „Voraus-Setzungen“ der Spielraum für einen Entwicklungsprozess aus? Wie viel Überzeugungskraft besitzt die Reflexion gegenüber Gewohnheiten, Gefühlen, der soziokulturellen Prägung? Rolf Arnolds 29 Regeln zur Persönlichkeitsbildung helfen, die eigene Persönlichkeit zu überprüfen und voranzubringen. Die Regeln sind dabei eher als Denkimpulse zu verstehen denn als rigide Anweisungen. Rolf Arnold leitet sie konsequent aus seiner Praxis als Berater und Pädagoge ab und untermauert sie mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung. Fragen zur Selbstreflexion erschließen die persönliche Vergangenheit und Gegenwart; Übungen ermutigen dazu, mögliche Zukünfte zu erproben; anschauliche Beispiele erleichtern den Einstieg in Veränderungen. Die Reflexionsreise soll auch nach der Lektüre weitergehen, selbstständiger und freier als zuvor. Regel Nr. 29 lautet deshalb: „Misstraue den 28 Regeln und komme ohne sie aus!“
Lernen kann man nicht erzwingen, sondern lediglich anregen, fördern und begleiten. Damit dieses gelingt, müssen Lehrkräfte wissen, wie Lernen funktioniert, und sie müssen in der Lage sein, Lernprozesse zu initiieren, zu arrangieren, zu beraten und zu begleiten. Das Lernmodell LENA steht für Lebendigkeit und Nachhaltigkeit. Rolf Arnold leitet daraus 29 Regeln ab, die sowohl in der Schule als auch in der universitären oder Erwachsenenbildung helfen, typische Lehr-Lern-Situationen zu gestalten. Checklisten und Planungsraster sowie Instrumente zur Selbstreflexion unterstützen die Lehrenden bei der Umsetzung dieser neuen Unterrichtspraxis. Protokolle aus Weiterbildungsseminaren dokumentieren die Widerstände, aber auch das große Potenzial dieses Paradigmenwechsels. Arnold ermuntert zu einer vielfältigen und systemisch-professionellen Form des Umgangs mit dem Lernen – stets wertschätzend und ressourcenorientiert. „Das Buch von Rolf Arnold ist wieder ein Knaller, der voll in mein Konzept passt. Ich fühle mich bei meiner Lehrerausbildung nur noch sicherer.“ Joachim Seibt, Landesinstitut für Lehrerbildung/Studienseminar Cottbus
Wie man ein Kind erzieht, ohne es zu tyrannisieren
29 Regeln für eine kluge Erziehung
- 172pages
- 7 heures de lecture
Wenn wir in die Seelen und Herzen unserer Kinder blicken könnten, dann würden wir feststellen, wie wenig wir mit ihnen oft wirklich noch in Kontakt sind, wenn wir sie erziehen. Dabei ist das die entscheidende Frage für die Wirksamkeit von Erziehung: Bin ich mit meinem Kind – oder meinem Schüler – (noch) in Kontakt? Erziehung ohne Beziehung ist wie Schwimmen ohne Wasser – man kann keine Kinder erziehen, zu denen man nicht in einer wirklichen Beziehung steht. Wirksame Erziehungsmaßnahmen sind deshalb in ihrem Kern stets auf die Gestaltung der Beziehung gerichtet. Es kommt auf die Art der Beziehung an, in der man sich als Erwachsener gegenüber den Kindern positioniert. Es gibt keine partnerschaftliche Erziehung, und unsere Kinder sind nicht unsere Freunde – sie sind etwas anderes und mehr: Sie brauchen unsere erwachsene Stimme, aber auch Zuwendung und Führung – im positiven, d. h. Perspektiven schaffenden, Sicherheit stiftenden, aber auch Grenzen markierenden Sinne. Rolf Arnold hat in diesem Buch 29 Regeln für eine kluge, wirksame Erziehung zusammengestellt. Seine beziehungsgestaltenden Intervention helfen besonders gut in Erziehungssituationen, in denen sich Eltern und Lehrkräfte mit ihrer bisherigen Weisheit am Ende glaubten.
Dieses Buch beleuchtet die Art und Weise, wie wir uns die Wirklichkeit, in der wir leben, emotional selbst konstruieren. Unsere Gefühle erweisen sich dabei als eine Art erster Verstand, mit dem wir uns Situationen, Interaktionen und Personen so „zurechtfühlen“, wie wir sie kennen und auszuhalten vermögen: Wir denken und handeln so, wie uns unsere Gefühle gewachsen sind - so könnte man die Allgegenwart und Wirkungskraft unseres Gefühlskörpers kurz umschreiben. Rolf Arnold beschreibt diese Allgegenwart des Emotionalen für ganz unterschiedliche Lebenszusammenhänge. Dabei entwickelt er konkrete Vorschläge für eine jeweils neue emotionale Konstruktion der Wirklichkeit und fasst sie in Merksätze. Mit Hilfe dieser Merksätze gelingt es einem als Leser, sein eigenes Fühlen und Handeln so zu verändern, dass sich auch die Situationen verändern, mit denen man es tagtäglich zu tun hat.
Professionalisierungsprozesse in der Lehrkräftebildung
Rückblicke - Einblick - Ausblicke
- 232pages
- 9 heures de lecture
Agile Führung aus Geschichten lernen
- 176pages
- 7 heures de lecture
Emotional kompetent agieren
Das eigene Denken, Fühlen und Handeln bewusst verstehen und verändern
- 152pages
- 6 heures de lecture
Dieses Buch beschreibt mit dem Modus des Agil-Seins („Being agile“) eine Form des geübten Umgangs mit sich selbst und anderen, der uns dazu verhelfen kann, zu werden, wer wir eigentlich sind. Das Konzept „Being agile“ verhilft insbesondere Führungskräften zu einer Persönlichkeitsentwicklung, die sie zu sich selbst kommen lässt. Es zeigt auf, welche Konsequenzen sich aus der Analyse und der nachhaltigen Transformation des eigenen Denkens, Fühlens und Handelns ergeben. Dabei (er)finden wir uns selbst und ermöglichen uns einen professionellen Umgang mit uns selbst und anderen. Dies schafft auch die Voraussetzungen dafür, dass unser Gegenüber so in Erscheinung treten kann, wie es gemeint ist oder sich selbst meint. Lassen Sie sich ermutigen, sich von alten Mustern zu lösen und zu wirksamen Formen der Kooperation und Kommunikation vorzustoßen.
Wie man lehrt, ohne zu belehren
29 Regeln für eine kluge Lehre – Das LENA-Modell
Schulpädagogik kompakt
- 208pages
- 8 heures de lecture
Informationen zum Titel: Rund 100 Fragen zum pädagogischen Prüfungswissen werden auf Doppelseiten prägnant beantwortet. Die linke Seite präsentiert eine verbale Kurzdarstellung des Themas, die rechte bietet eine anschauliche grafische Übersicht. Lern- und Reflexionsfragen zur Selbstkontrolle sowie weiterführende Literaturangaben erleichtern die Prüfungsvorbereitung. Dieses Kompendium der Pädagogik eignet sich auch als handliches Nachschlagewerk. Aus dem Inhalt* Gegenstände und Forschungsbereiche der Pädagogik* Historische und systematische Aspekte der Erziehung* Unterrichtsplanung, Curricula* Umgang mit Gewalt* Förderung von Kritik- und Partizipationsfähigkeit
Das Santiago-Prinzip
- 154pages
- 6 heures de lecture
Das SANTIAGO-Prinzip zeigt mit der Metapher eines Pilgerweges auf originelle Weise neue Perspektiven für die Führung und Personalentwicklung im lernenden Unternehmen. In acht zentralen Bausteinen werden Erkenntnisse der Managementlehre, der Pädagogik und der Philosophie zu einer äußerst anregenden Lektüre verarbeitet. Aus dem Inhalt: - Stellvertretende Führung - Mitarbeiter zur Selbstführung befähigen - Autopoiesis - Systemisches Denken beim Umgang mit Komplexität - Nachhaltigkeit - Im Interesse langfristiger Wirkungen - Transformation - Wandel findet in den Köpfen statt - Interpretation - Unternehmenskulturen können nicht gemacht werden - Arrangement - Vorausetzungen schaffen für Lernen und Wachstum - Gelassenheit - In der Ruhe liegt die Kraft - Organisationslernen - Vom Wissensegoismus zum geteilten Wissen
Wandel der Lernkulturen
- 252pages
- 9 heures de lecture
Die Autoren stellen nicht die Inhalte, sondern den Lernprozeß in den Mittelpunkt ihres Bildungskonzeptes. Sie plädieren für ein „lebendiges Lernen“ - durch Lernkulturen, die den Lernenden die Verantwortlichkeit für ihren eigenen Bildungsprozeß übertragen und die die selbständige Aneignung von Wissen und Schlüsselqualifikationen gleichermaßen ermöglichen.
Berufspädagogik kompakt
- 128pages
- 5 heures de lecture
Wenn wir nicht erkennen, wie wir erkennen, werden wir das Neue stets durch die alten Brillen betrachten. Auch das Neue bleibt dann, was das Alte für uns gewesen ist: vertraut und wiederholend. Neues kann nur in Erscheinung treten, wenn es uns gelingt, frisch zu denken und das, was auch sein könnte, zur Grundlage unseres Denkens, Fühlens und Handelns zu machen. Dieses Buch ist eine Einladung zur Selbstveränderung. Es skizziert die Grundlinien eines frischen Denkens – ein Begriff, den die Veränderungsforschung am MIT in Boston in die Debatte eingebracht haben. Und es macht deutlich, dass es manchmal eher um eine aktive Wahrgebung geht als um passive Wahrnehmung. Rolf Arnold zeigt, wie wir uns darin üben können, Eindrücke lösungssprachlich zu beschreiben, Potenziale in den Blick zu nehmen und die Vielzahl der Möglichkeiten zu entdecken. Self-Checklisten und Lösungsalgorithmen helfen, die eigene Veränderungskraft und Lösungskompetenz zu entwickeln. Das Buch wendet sich besonders an Menschen in Veränderungskontexten wie Führung, Lehren, Begleiten und Beraten, die die Wirksamkeit ihres Vorgehens stärken wollen.
Dieses Open-Access-Buch bietet einen umfassenden Überblick über Lösungsansätze, mit denen die Versicherungswirtschaft den Herausforderungen und Megatrends der heutigen Zeit begegnen kann. Es stellt eine Momentaufnahme relevanter Forschungsfragen zu Risiken im Versicherungsgeschäft dar und integriert Perspektiven von Juristen, Mathematikern, Wirtschaftswissenschaftlern, Sozialwissenschaftlern und Ingenieuren, um der Vielschichtigkeit des Themas gerecht zu werden. Die Breite der abgedeckten versicherungsspezifischen Themen bietet Antworten auf bedeutende aktuelle Fragestellungen für verschiedene Zielgruppen aus Praxis, Wissenschaft und Politik. Die Beiträge sind in vier Themengebiete gegliedert. „RISIKO IM WANDEL“ behandelt Themen wie Klimawandel, die Zukunft der Pflegeversicherung und die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Im Bereich „RISIKEN KALKULIEREN UND MANAGEN“ werden die Grenzen der Versicherbarkeit und neue Perspektiven auf das Sicherheitsversprechen der Branche erörtert, einschließlich der Handhabung von Cyber-Kumulschäden. „RISIKO UND RECHT“ fokussiert auf juristische Aspekte wie Elementarschadenversicherung und autonomes Fahren. Der Abschnitt zu den HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT behandelt Personal, Vertrieb, Führung und Change-Management. Ein humoristischer abschließender Artikel bietet eine amüsante Sichtweise auf „DIE ARCHE NOAH AUS DER SICHT DER SEEKASKO“.
Wörterbuch Erwachsenen- und Weiterbildung
- 490pages
- 18 heures de lecture
Das vorliegende „Wörterbuch Erwachsenen- und Weiterbildung“ ist die Neuausgabe des „Wörterbuch Erwachsenenbildung“ und versammelt das gegenwärtige Wissen der Erwachsenen- und Weiterbildung. Es enthält Stichworte zu den Themenfeldern Didaktik und Methodik, Forschung und Wissenschaft, Geschichte und Entwicklung, Lehren und Lernen, Wissen und Erfahrung, Organisation und Profession, Politik und Recht sowie Theorien und Konzepte. Mehr als 300 alphabetisch geordnete Stichworte wurden von ausgewiesenen Expertinnen und Experten nach dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Diskussion verfasst. Das Wörterbuch richtet sich an Studierende und Lehrende, Forschende und wissenschaftlich Tätige im Bereich der Erwachsenen- und Weiterbildung. Es empfiehlt sich auch als Nachschlagewerk in Bildungseinrichtungen, in der Bildungspolitik und Bildungsverwaltung sowie in Personalabteilungen.
Methoden systemischer Erwachsenenbildung
- 216pages
- 8 heures de lecture
Methoden sind der Kern eines lebendigen und nachhaltigen Erwachsenenlernens. Methoden sind keine Wege zum Ziel, wie es der griechische Wortursprung Glauben macht, sondern Erfahrungsräume. Durch die Methodenwahl entscheidet sich nämlich, welche Erfahrungen dem Lernenden „gewährt" werden: Darf er lediglich nachvollziehen, aufgreifen und dokumentieren oder wird er dazu eingeladen, eigene Lösungswege, Recherchen, Problemlösungen sowie Kooperationen in Angriff zu nehmen? Bei den in diesem Band vorgestellten Systemischen Methoden steht ihre Wirkung für und auf die Lernenden sowie die Lebendigkeit und Nachhaltigkeit des Lernprozesses im Vordergrund. Fähigkeiten zur eigenständigen Entwicklung von Lösungsstrategien für neuartige Problemstellungen setzen voraus, dass die Lernenden sich mehr und mehr darin üben können, mit folgenden Anforderungen bewusster umgehen zu können: • die Perspektivität erkennen (können) • vom Unterschied her lernen (können) • Selbstlernen vorbereiten, anstoßen und üben (können) • sich seiner emotionalen Programme bewusst werden (können) • Ressourcen nutzen (können) • biografiekompetent werden (können)
Ermöglichungsdidaktik
Ein Lernbuch
Ein Lernbuch? Genau, denn das Lehrbuch hat in der Ermöglichungsdidaktik seine Existenzgrundlage verloren. Jemanden zu belehren ist unmöglich – nur selbstgesteuert und eigenverantwortlich kommt der Mensch zum Ziel. Lernen und Lernerfolg können nicht erzeugt, sondern lediglich durch Schaffung geeigneter Lernarrangements ermöglicht werden. Rolf Arnold und Michael Schön führen in die Grundlagen eines lebendigen und nachhaltigen Lernens ein und präsentieren ausgewählte Methodenbeispiele. Das Buch richtet sich insbesondere an Studierende und Referendare, aber auch an Ausbilderinnen, an Dozenten und selbstverständlich auch an Lehrkräfte. Sie erfahren, wie sie nach der Devise «Begleiten statt belehren» zu individuellem Lernen anleiten können.
Dozentenleitfaden
- 222pages
- 8 heures de lecture
Der Dozentenleitfaden bietet Anfängern und Fortgeschrittenen eine knappe und praxisnahe Einführung in die Grundlagen der Erwachsenenbildung und leistet konkrete Hilfestellung bei der Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen. Alle wesentlichen pädagogischen Aspekte einer Unterrichtsvorbereitung für die berufliche Fortbildung finden Berücksichtigung. Die Autoren behandeln alle Aspekte anhand realistischer Fragen, die sich Lehrende bei systematischer Planung auch selbst stellen. Sie schlagen den Bogen von der Lerntheorie über Didaktik und Methodik bis zum Weiterbildungsmanagement. Die Antworten vermitteln den theoretischen Hintergrund und Handlungsorientierung für die konkrete Planung. „Lernen am Arbeitsplatz“ und „selbst organisiertes Lernen“ stehen gleichberechtigt neben dem Unterricht im Klassenzimmer.
Veränderung durch Selbstveränderung
- 283pages
- 10 heures de lecture
Das Thema „Veränderung durch Selbstveränderung“ rückt den Beobachter in den Mittelpunkt der Definition und Gestaltung von Wandel. Als Akteure, wie Führungs- oder Lehrkräfte, sind wir zunächst Beobachter, die Situationen durch die Brille unserer Erfahrungen wahrnehmen. Veränderungsabsichten sind daher Ausdruck eigener Wahrnehmungsroutinen und Problemkonstruktionen. Diese Einsicht bildet die Grundlage einer systemisch-konstruktivistischen Theorie von Führung, Gestaltung und Management und eröffnet neue Zugänge zur Transformation von Systemen. Die Ansätze einer „selbsteinschließenden Reflexion“ (Varela) machen die systemisch-konstruktivistischen Veränderungskonzepte praktisch umsetzbar, indem sie Erkenntnistheorie einbeziehen. Changemanagement wird so zu einer nachdenklichen, behutsamen sowie selbstreflexiven Begleitung, deren Erfolge von einer facettenreichen Wirkungs- und Selbstbeobachtung abhängen. Das Buch behandelt sowohl die theoretisch-konzeptionellen Dimensionen dieser Annäherung an eine reflexive Theorie von Veränderung als auch deren praktische Anwendbarkeit in den Bereichen Lernen, Führen, Verändern sowie Schul- und Organisationsentwicklung.
Aberglaube Disziplin
- 168pages
- 6 heures de lecture
Wie kann es sein, dass autoritäre Erziehungsparolen heute wieder auf offene Ohren stoßen und Teile der Öffentlichkeit Gefallen finden an Disziplin, Strafe und Gehorsam? Rolf Arnold nimmt die Erziehungsmentalität unter die Lupe, die hinter dem „Lob der Disziplin“ steckt. Dabei treten zum Teil erschreckende, vordemokratische Einstellungen zu Tage, mit deren eindimensionalen, mechanistischen Erklärungen der beklagte „Erziehungsnotstand“ sicher nicht zu beheben ist. Der autoritätsgläubigen Verlegenheit in Erziehungsfragen stellt der Autor eine „professionelle Balance“ gegenüber, die Kinder nicht als Gegner betrachtet, sondern ihnen mit Achtung, einfühlendem Verstehen und persönlicher Authentizität begegnet. Als Grundlage dienen ihm die Annahmen und die Haltung der systemischen Pädagogik. Neben praxistauglichen Diagnose-Instrumenten gibt das Buch ganz konkrete Tipps, Hinweise und Vorschläge, die dem Erziehungsalltag gerecht werden und Eltern wie Lehrern helfen, auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Ein zukunftsweisendes Buch!
Ich lerne, also bin ich
- 236pages
- 9 heures de lecture
Auf der Basis neuerer systemtheoretischer sowie hirnphysiologischer Forschungen wird die Frage nach dem Verhältnis von Lehren und Lernen analysiert. Dabei werden grundlegende Aspekte einer neuen Didaktik sichtbar. Gleichzeitig wird die Frage des unterrichtenden Umgangs mit Komplexität und Selbststeuerung praxisorientiert erörtert.
Wie man liebt, ohne (sich) zu verlieren
29 Regeln für eine kluge Beziehungsgestaltung
- 240pages
- 9 heures de lecture
Die Liebe ist eine Himmelsmacht, behauptete schon Johann Strauss. Aber auch ihre „soziale Macht“ ist nicht zu unterschätzen: Liebe führt Menschen zusammen oder treibt sie auseinander, lässt Familien entstehen oder zerbrechen. Dass sich mit Rolf Arnold ein Erziehungswissenschaftler mit Liebe befasst, ist nur auf den ersten Blick überraschend. Schließlich ist die Fähigkeit, Bindungen einzugehen, eine grundlegende Kompetenz des Menschen für eine gelingende Entfaltung in seinen persönlichen und sozialen Bindungen. Durch Selbstreflexion, Einsicht und Übung lässt sich diese Kompetenz erwerben, fördern und ausbauen. Und dazu können Erziehungswissenschaft und Pädagogik einiges beitragen. Arnold verbindet seine Einschätzungen und Vorschläge zur Beziehungsgestaltung mit Erkenntnissen aus der Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Paarforschung. In Form von 29 klugen Regeln gibt er konkrete Hinweise und Anregungen, die es fast unmöglich machen, die eigenen Liebesbeziehungen nicht zu verändern und zu vertiefen.
„Der Weg zur Bildung führt über den Beruf und nur über den Beruf“ – schrieb Eduard Spranger den Bildungsidealisten ins Stammbuch: Das klassische Bildungsideal ist am Ende. Ungeheuerlich? Rolf Arnold, Mitbegründer konstruktivistischer Pädagogik und John Erpenbeck, oft als Kompetenzpapst apostrophiert, behaupten in diesen Dialogen, leichthin im Ton, hammermäßig in der Sache, ebenso Ungeheuerliches: - Wissen ist keine Kompetenz - Wissens"vermittlung" gibt es gar nicht - Kompetenz baut ebenso stark auf Emotionen wie auf Wissen - die Gesellschaft der Zukunft ist weniger Wissens- als Kompetenzgesellschaft - die Bildung der Zukunft ist Kompetenzreifung. Diese Behauptungen muss man nicht ernst nehmen. Sonst müssten sich Berufsschule, Schule und Universität gründlich ändern. Diese Behauptungen muss man ernst nehmen, denn sie zeigen einen Teil unserer Zukunft. Sie sind unabweislich. Sie fordern grundlegende Änderungen der Bildung. Morgen – und heute.













