Bookbot

Wolfgang Haubrichs

    Forschungen zur Geschichte des Mittelalters - 21: Walchen, Romani und Latini
    Verwaltete Treue
    Erzählforschung. 2, Theorien, Modelle und Methoden der Narrativik
    Erzählforschung. 3, Theorien, Modelle und Methoden der Narrativik
    Erzählforschung. 1, Theorien, Modelle und Methoden der Narrativik
    Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit 1/1
    • Verwaltete Treue

      Ein Verzeichnis vereidigter Personen aus dem Norden des "regnum Italiae" zur Zeit Ludwigs II.

      • 420pages
      • 15 heures de lecture

      Die interdisziplinär angelegte Studie untersucht ein Verzeichnis ( breve ) mit den Namen von 174 vereidigten Männern, welches am Ende einer im früheren 9. Jahrhundert in Oberitalien entstandenen, heute im Kloster St. Paul in Kärnten verwahrten Rechtshandschrift eingetragen wurde. Paläographisch-kodikologisch wird die Entstehung des Codex im Kloster Bobbio erwiesen und das darin enthaltene Verzeichnis prosopographisch-onomastisch sowie historisch in der westlichen Emilia situiert, wo seine Aufzeichnung durch die Truppenmobilisierung für einen von König Ludwig II. im Jahr 847 geführten Feldzug gegen die Sarazenen in Süditalien, welche kurz zuvor Rom geplündert hatten, veranlasst war. Die Analyse der Handschrift und des darin enthaltenen Verzeichnisses gewähren wertvolle, in Dichte und Genauigkeit ungewöhnliche Einblicke in die sozialgeschichtlichen Voraussetzungen der karolingischen Herrschaft über Oberitalien, in die Zusammensetzung seiner Bevölkerung, in die Gerichtsbarkeit und Gesetzgebung dieser durch Rechtspluralität bestimmten Region, in die Anfertigung von kirchlichen und weltlichen Rechtshandschriften sowie in die vorhandenen militärischen Organisationsstrukturen angesichts einer gravierenden äußeren Bedrohung.

      Verwaltete Treue
    • Forschungen zur Geschichte des Mittelalters - 21: Walchen, Romani und Latini

      Variationen einer nachrömischen Gruppenbezeichnung zwischen Britannien und dem Balkan

      • 273pages
      • 10 heures de lecture

      Vlachen, Waliser, Wallonen, Włoski, Rumänen, Romantsch, Aromunier und Ladiner sind Volksnamen, die auf mittelalterliche Bezeichnungen romanischer Gruppen zurückgehen. Viele stammen vom altgermanischen Wort *walhoz, das ursprünglich westliche und südliche Nachbarn der Germanen bezeichnete. In einigen slawischen Sprachen wird es heute als Bezeichnung für Italiener verwendet und hat in manchen Fällen auch zur Selbstbezeichnung geführt. Die Überlieferung und Nutzung dieser Namen bieten wichtige Hinweise auf das Schicksal der Bewohner römischer Provinzen nach dem Zerfall des Römischen Reiches. Diese Namen wurden bislang nicht umfassend und vergleichend im europäischen Kontext untersucht. Der vorliegende Band versammelt interdisziplinäre philologische und historische Erkenntnisse von den Britischen Inseln über die germanisch-romanische Kontaktzone bis zum Balkan. Führende Historiker und Namenforscher fassen den aktuellen Forschungsstand zusammen und präsentieren neue Einsichten. Eine zentrale Fragestellung ist das Verhältnis zwischen Fremdwahrnehmungen und Selbstzuordnungen der 'Romanen' in Europa. Wo und von wem wurden die verschiedenen Walchenamen verwendet, und welche alternativen Bezeichnungen existierten? Was sagen die Befunde über die Entwicklung römischer Identitäten nach dem Zerfall Roms aus und wie können sie in ein breiteres Panorama der Identitätsentwicklung eingeordnet werden? Der Band ist ein Ergebnis des ERC Advanced G

      Forschungen zur Geschichte des Mittelalters - 21: Walchen, Romani und Latini