Ein deutsches Gefängnis im 21. Jahrhundert
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Anlässlich der Ausstellung „Die Zehn Gebote“ des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden entstand eine gemeinsame Vorlesungsreihe der Evang. Hochschule für Soziale Arbeit Dresden, des Instituts für Evang. Theologie der Technischen Universität Dresden sowie der Evang. Studentengemeinde. Theologen fragen im Dialog mit Journalisten, Juristen, Pädagogen, Politologen und Soziologen nach der Bedeutung des Dekalogs für die ethische Orientierung heute. Ihre Antworten und Impulse werden hier der Fachöffentlichkeit und allen an Ethik Interessierten vorgelegt. In den Einzelbeiträgen geht es um die Hermeneutik des Dekalogs, seine Begründung, um Bilderverbot, Wahrheitssuche, Zeitmanagement, Generationenverhältnisse, Eigentumsschutz und Menschenwürde. Die Berliner Rabbinerin Elisa Klapheck führt aus jüdischer Sicht in die Zehn Gebote ein. Abschließend kommentiert der Bielefelder Dekalog-Experte Frank Crüsemann die Beiträge der Dresdner Dekalog-Dialoge.
Auf den Spuren der Bibel durch den Sinai
Die Texte und einzigartigen Bilder dieses Buches entführen uns in die karge und fremde Welt des Sinai, in die Wüste, das Zentralmassiv des Sinaigebirges. Ein Höhepunkt ist das Katharinenkloster, einer der Zentralorte des frühen Christentums, in dessen Gemäuern ein großer Schatz von Ikonen und alten Manuskripten zu entdecken ist. Zugleich ist es das älteste durchgehend von Mönchen bewohnte Kloster der Christenheit. Feinfühlig erklärt Ulfrid Kleinert, wie die biblischen Erzählungen rund um den Sinai – der Exodus aus Ägypten, der Empfang der zehn Gebote etc. – zu verstehen sind. Das Sinaigebirge ist aber auch eine der Wiegen des Frühchristentums. Die Zeugnisse der Einsiedler und Pilger werden ebenso präsentiert wie die spröde Natur, deren Fauna aber im Frühling reiche Blüten treibt, die seltenen Oasen und Brunnen und das Leben der Beduinen des Dschebilla-Stammes, der seit 1300 Jahren im Zentralmassiv des Sinai lebt.