Prinz Eugen, vor 350 Jahren geboren, ist eine der vielseitigsten osterreichischen Identitatsfiguren. Bereits zu Lebzeiten eine europaische Beruhmtheit, wusste er das Gedachtnis seiner Leistungen zu organisieren und uber seinen Tod hinaus zu bewahren. Seine ungebrochene Prasenz im Gedachtnis der Nachwelt lasst ihn als Mythos erscheinen. Wie, wann und warum die Erinnerung an Prinz Eugen uber die Jahrhunderte lebendig bleiben konnte, ist Inszenierungen an historisch markanten Eckpunkten geschuldet. Elisabeth Grossegger untersucht diese Inszenierungen des Gedachtnisses von den ersten militarischen Erfolgen Prinz Eugens bis in die Gegenwart. Exemplarisch zeigt sie, wie diese performativen Akte massgeblich an der Durchsetzung und Ausformung kultureller Identitat beteiligt sind.
Elisabeth Großegger Ordre des livres (chronologique)


Gedächtnis - Erinnerung - Identität - 7: Schauplatz Kultur - Zentraleuropa
Transdisziplinäre Annäherungen
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„Schauplatz Kultur - Zentraleuropa“ behandelt aus transdisziplinärer und internationaler Sicht zentrale Themen der Kulturwissenschaften. Die vier Themenschwerpunkte „Kultur - Gedächtnis - Identität, Pluralität - Transnationalität - Postkolonialismus, Moderne - Postmoderne - Globalisierung, Performanz - Repräsentation - Theater“ beleuchten die kulturelle Vielfalt Zentraleuropas. Dabei werden gesellschaftliche Herausforderungen thematisiert, die sowohl in Europa als auch global von großer Bedeutung sind. Die Beiträge stammen von einer Vielzahl von Autoren, darunter Urs Altermatt, Aleida Assmann, András F. Balogh, Anil Bhatti und viele weitere Experten, die unterschiedliche Perspektiven und Analysen zu den behandelten Themen bieten. Diese interdisziplinäre Sammlung fördert das Verständnis für die komplexen kulturellen Dynamiken in Zentraleuropa und deren Relevanz für gegenwärtige gesellschaftliche Diskurse.