Im Spannungsfeld des Digitalen Lernens mit seinen Autoren, Produzenten, Trainern und Nutzern spielt die Forschung eine wichtige Rolle. Nicht nur, dass uns wissenschaftliche Studien Ergebnisse ber Nutzerzahlen, Lernbed rfnisse und Lerngewohnheiten sowie den Anbietermarkt liefern - ebenso werden Forschungsmethoden zur Optimierung von Lernanwendungen eingesetzt, z.B. als Usability-Test oder Kurs-Evaluation. Das MMB Institut f r Medien- und Kompetenzforschung arbeitet seit vielen Jahren auf den verschiedenen Feldern der E-Learning-Forschung. Um allen Interessierten einen Einblick in die Konzepte und Methoden, vor allem aber die Ergebnisse dieser Forschung zu bieten, entstand das vorliegende Buch. Neben dem MMB-Team kommen namhafte Gastautoren zu Wort, die ihre Sichtweisen auf zentrale Themenfelder des Digitalen Lernens - etwa Qualit tssicherung, Hochschullehre oder Effizienz - darstellen. Das vorliegende Buch erscheint aus Anlass des zehnj hrigen Bestehens des MMB Instituts (Essen/Berlin) im Jahr 2006.
Lutz P. Michel Ordre des livres
![Die "Literaturnaja gazeta" A. A. Del'vigs (1830 - 1831 [achtzehnhundertdreissig bis achtzehnhunderteinunddreissig])](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/0.jpg)





- 2006
- 1994
Audiovisuelle Medienberufe
Veränderungen in der Medienwirtschaft und ihre Auswirkungen auf den Qualifikationsbedarf und die Qualifikationsprofile
Die Film-, Fernseh- und Video-Branche in Nordrhein-Westfalen boomt, wie die Untersuchung des Instituts für angewandte Sozialwissenschaft belegt. Die Zahlen bestätigen, dass Nordrhein-Westfalen ein bedeutendes Medienland ist. Die optimistische Sicht der audiovisuellen Branche auf die Zukunft wird durch die infas-Erhebung deutlich: Jeder zweite der 400 Betriebe plant Expansion, einschließlich Ausbau der Räumlichkeiten, Investitionen in Technik und Einstellung neuer Mitarbeiter. Aktuell sind etwa 10.000 Beschäftigte in audiovisuellen Medienberufen tätig, mit wachsender Nachfrage und hervorragenden beruflichen Perspektiven. Gefragt sind Kreativität, technisches Verständnis und betriebswirtschaftliches Know-how. Hochschulen in Nordrhein-Westfalen bieten zunehmend interdisziplinäre Ausbildungsprofile an, wie z. B. Kameramann/-frau an der Fachhochschule Dortmund oder Kommunikationsdesign an der Universität Essen. Die Kunsthochschule für Medien in Köln setzt neue Akzente in der Medienausbildung. Zudem wurde 1992 das Europäische Medieninstitut in Düsseldorf gegründet, das als neues Zentrum für Medienkommunikation in Europa fungiert. Die Studie reflektiert die Dichte, Vielfalt und Qualität der Ausbildung in der Region und zeigt gleichzeitig bestehende Lücken auf, die in Zukunft geschlossen werden sollen.