Hochzeit in der Engelsburg
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Texte und Dokumente zum 100. Geburtstag von Hermann Maaß
Im Umfeld einer Lebensstation Rienzos entwirft die Autorin zugleich das Bild einer faszinierenden Etappen der römischen Geschichte.
Biographischer Roman über die rebellische Königin (1626-1689)
Sigrid Grabner erblickt im Kriegsjahr 1942 in Böhmen das Licht der Welt – weder eine Zeit noch ein Ort, der eine hoffnungsfrohe Zukunft verheißen ließ. In ihren autobiographischen Aufzeichnungen schreibt sie von Flucht und lebenslanger Suche nach Heimat, von einer Kindheit in der Nachkriegszeit und dem Versuch eines Neubeginns, von Ängsten und ihrer Überwindung, vom Verlust des Glaubens, der dennoch andauernden Suche und der erneuten Annäherung an Gott, von Idealen und Desillusionierung, von Hoffnungen, Versagen und Irrtümern. Einfühlsam, facettenreich, leise und doch kraftvoll beschreibt die Autorin ein Leben zwischen den Zeiten, ein Leben mit der Frage „Wo gehöre ich hin?“, ein Leben auf der Suche: einzigartig und doch symptomatisch für unzählige Menschen der Nachkriegsgeneration. Humorvolle Kindheitserinnerungen, die Geschichte der Liebe ihres Lebens, Studienjahre in Berlin, Familienleben in Potsdam, Mauerbau und Mauerfall – dieses Buch ist das bewegende Zeugnis eines Frauenlebens in Deutschland.
Henning von Tresckow war der Kopf und das Herz des militärischen Widerstands gegen Hitler. Trotz vieler Publikationen über die Männer des 20. Juli 1944 wissen wir bis heute wenig über den Menschen von Tresckow - über seinen Werdegang, seine Familie, seine Ansichten und die Antriebe seines Handelns. Das Buch macht der Öffentlichkeit erstmals Dokumente und Berichte von Zeitzeugen zugänglich, die ihn persönlich kannten. ----- Neuauflage des bereits unter der ISBN 3-931836-61-4 erschienenen Titels, jetzt mit neuer Ausstattung
Nach dem großartig komponierten „Jahrgang 42“ legt Sigrid Grabner nun Teil zwei ihrer Autobiografie vor. Und wieder gilt: Eine starke Persönlichkeit, außergewöhnliche Lebensumstände, spannende Begegnungen, eine feine Beobachtungsgabe, kluge Einordnungen. Sigrid Grabner ist Schriftstellerin, die bis zum Mauerfall als DDR-Bürgerin in Potsdam lebte. Sie ist praktizierende Katholikin und war mit 33 Jahren Witwe mit zwei Kindern. Die innere Freiheit hat sie sich auch in der Diktatur nicht nehmen lassen, den Umgang mit der äußeren Freiheit nach 1989 musste sie erst lernen. Grabner, die auch Autorin des VATICAN-magazins ist, hat in diesem ihrem neuen Buch einen der Wahrheit verpflichteten, unbestechlichen und schonungslosen Rückblick auf die Mühseligkeiten des deutsch-deutschen Zusammenwachsens nach 1989 verfasst. Sie schreibt in schöner, klarer Sprache, sehr reflektiert, anregend, bisweilen tröstlich, dann wieder traurig machend, immer spannend. Ihre Widerständigkeit gegen zeitgeistige Albernheiten, gegen Fehlentwicklungen und Arroganz speist sie aus einem unerschütterlich wirkenden Gottvertrauen.
Das hier erstmals veröffentliche Material gibt Auskunft über das Schicksal des Potsdamer Demokraten Hermann Maaß (1897–1944), der für seine Beteiligung am Umsturzversuch gegen Hitler hingerichtet wurde. 'Ich habe zuweilen gezweifelt, ob das Politische oder Staatsmännische ganz das treffen könnte, was ich als Erfüllung meines Wesens suchte. Das Machtmäßige hat nie magnetisch auf mich gewirkt, denn ich wußte um seine Vergänglichkeit. Was ich immer wieder als meine persönlichste Aufgabe fühlte, der ich mich auch in diesen Stunden nicht entsagen kann, ist die Mitschöpfung eines neuen, unseres Zeitalters gemäßen, umfassenden Ethos, das die kleinen und großen Gemeinschaften durchdringt und die menschlichen Unzulänglichkeiten kennt und die tausenderlei persönlichen und gruppenmäßigen Egoismen zurückdrängt und überwindet.'