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Johannes Willms

    25 mai 1948 – 11 juillet 2022
    Louis XIV
    Napoleon III
    Freiheit oder Kapitalismus
    Der General
    Waterloo
    Napoleon III.
    • Waterloo

      • 287pages
      • 11 heures de lecture

      Waterloo - keine andere Schlacht der Weltgeschichte ist so sprichwörtlich geworden wie jenes Debakel in einem Dorf südlich von Brüssel, das Napoleons Schicksal endgültig besiegelte. Zum 200. Jahrestag erzählt Johannes Willms noch einmal die Vorgeschichte und den dramatischen Verlauf der Schlacht. Lebendig und dicht geschrieben, ist sein Buch nicht nur für Liebhaber der Militärgeschichte eine mitreißende Lektüre. Lange Zeit schien Napoleon unbesiegbar zu sein. Doch im Juni 1815 kämpft der Kaiser um sein politisches Überleben. Von Elba zurückgekehrt, hat er sich in den berühmten „100 Tagen“ zwar erneut in Windeseile in Frankreich an die Macht gebracht, doch noch muss er die gegnerische Koalition zerschlagen und ihren Truppen eine empfindliche Niederlage beibringen. Im Lager seiner Feinde warten auch der britische Herzog von Wellington und der preußische Marschall Blücher auf ihre historische Stunde. Im Morgengrauen des 18. Juni ist es soweit. Napoleons letzte Schlacht beginnt.

      Waterloo
      4,4
    • Charles de Gaulle hat der Geschichte Frankreichs stärker den Stempel aufgedrückt als jeder andere. Der Mann, der kompromisslos vom Londoner Exil aus das „Freie Frankreich“ behauptete, seinem Land 1958 eine neue Verfassung gab und die Kolonien in die Unabhängigkeit entließ, hielt zugleich eisern an überlebten Ideen von „grandeur“ fest, die Frankreichs Blick auf die Wirklichkeit verzerren. Johannes Willms zeigt in seiner Biographie Größe und Grenzen des Generals, der laut Umfragen 70 Prozent seiner Landsleute als größter Franzose aller Zeiten gilt. Im Sommer 1940 liegt Frankreich am Boden. Hitlers Armeen haben das Land überrannt, die Mehrheit der Franzosen arrangiert sich mit der Besatzungsmacht und dem Vichy-Regime unter Marschall Pétain. Doch in seinem Londoner Exil arbeitet ein Mann völlig unbeeindruckt für die Auferstehung Frankreichs, der so gut wie nichts vorzuweisen hat: kein Land, kein Geld und keine Truppen. Charles de Gaulle wird der „Retter“ Frankreichs werden - und der Schöpfer eines Mythos, den die meisten Franzosen bis heute für die historische Wahrheit halten.

      Der General
      5,0
    • Napoleon III

      Frankreichs letzter Kaiser

      Johannes Willms entwirft in seiner Biographie Napoleons III. anlässlich seines 200. Geburtstags ein ausgewogenes Bild dieser bedeutenden Persönlichkeit der französischen und europäischen Geschichte. Napoleon III. war eine komplexe Herrscherfigur, die die Gewohnheiten eines Abenteurers und Verschwörers beibehielt. Er war sowohl Träumer als auch Realist, naiv und zugleich verschlagen. Mit seinen weitreichenden politischen Entwürfen war er seiner Zeit oft voraus, was ihn jedoch blind für die realen Gefahren machte, insbesondere in der Außenpolitik. Diese Blindheit wurde ihm zum Verhängnis, als er ab September 1862 mit Bismarck einem überlegenen Gegner gegenüberstand. Wie sein Onkel Napoleon verlor auch er seinen Thron durch eine Niederlage in der Schlacht von Sedan, nach der er am 4. September in preußische Gefangenschaft geriet. Am 9. Januar 1873 starb er im Exil in England, von wo aus er einst aufgebrochen war, um die Macht in Frankreich zu erobern. Der schmachvolle Untergang des Zweiten Kaiserreichs hat das Urteil über Napoleon III. lange negativ beeinflusst und die bedeutenden Verdienste seines Regimes überschattet, das die Grundlagen für eine umfassende Modernisierung Frankreichs schuf und den ständigen Wechsel von Reaktion und Revolution beendete, der die Geschichte des Landes seit Ludwig XVI. prägte.

      Napoleon III
      4,0
    • Louis XIV

      Der Sonnenkönig und seine Zeit

      • 532pages
      • 19 heures de lecture

      „VON GOTTES GNADEN“ – DAS MERKWÜRDIGE LEBEN DES SONNENKÖNIGS ist das letzte Werk von Johannes Willms, einem der bedeutendsten deutschen Historiker zur Geschichte Frankreichs. Mit einer beeindruckenden Vielzahl an Publikationen, darunter Werke über Paris, die Französische Revolution sowie Biographien berühmter Persönlichkeiten, schließt Willms seine Trilogie über die „großen“ Franzosen mit einer grandiosen Biographie von Louis XIV. ab. Der „Sonnenkönig“ war eine prägende Figur der französischen Geschichte, die den Absolutismus begründete und mit dem Bau von Versailles neue Maßstäbe für Pracht und Macht setzte. Er führte 30 Kriege, um seinen Ruhm zu mehren, was letztlich zu Frankreichs Bankrott führte. Willms bietet in diesem Buch ein faszinierendes Portrait eines Mannes, dessen berühmter Satz „L’état c’est moi“ bis heute nachhallt. Zudem gewährt er Einblicke in das höfische Leben am prunkvollen Schloss Versailles, das zum Symbol für Louis XIV.s Prachtentfaltung wurde. Dieses letzte Buch von Willms ist ein unverzichtbarer Beitrag zum Verständnis eines der mächtigsten Monarchen Europas und dessen Einfluss auf das nationale Selbstverständnis Frankreichs.

      Louis XIV
      4,3
    • Talleyrand

      • 384pages
      • 14 heures de lecture

      „Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen“ - so ließ der wohl berühmteste Diplomat der Weltgeschichte einmal den spanischen Gesandten wissen, als dieser ihn an ein nicht eingehaltenes Versprechen erinnerte. Johannes Willms geht in seinem neuen Buch dem rätselhaften Genie jenes Mannes nach, der es mit unnachahmlicher Geschmeidigkeit verstand, in sechs verschiedenen Regimen sechsmal eine führende Rolle einzunehmen und das vollständig besiegte Frankreich ohne die geringste Gebietsabtretung durch den Wiener Kongreß zu lotsen. Talleyrands Opportunismus mit seinen geradezu mythischen Dimensionen hat ihm bis heute bei den Historikern eine schlechte Presse und heftige moralische Verurteilungen eingetragen. Anders als das gängige Bild vom skrupellosen Verräter portraitiert Johannes Willms, dem wir schon eine grandiose Biographie Napoleons verdanken, Talleyrand erstmals jenseits aller Klischees als Phänotyp seiner Zeit - einer Epoche gewaltiger sozialer und politischer Umbrüche, von der seine hochadlige Gesellschaftsschicht besonders stark betroffen war. " Klug und fleißig - gibt's nicht; klug und faul - bin ich selbst; dumm und faul - für Repräsentationszwecke noch ganz gut zu gebrauchen; dumm und fleißig - davor behüte uns der Himmel!" Talleyrand

      Talleyrand
      4,2
    • Napoleon I (1769–1821), General, Konsul und Kaiser der Franzosen, prägte wie kein anderer die Geschichte Frankreichs und Europas. Friedrich Nietzsche charakterisierte ihn als »Synthesis von Unmensch und Übermensch«. Dieses Urteil beschreibt die ganze Bandbreite der Wertungen, die Napoleon in den letzten 200 Jahren erfahren hat. Eindrucksvoll deckt Johannes Willms, einer der besten Napoleon-Kenner, die Voraussetzungen und Gründe für das stete Gegeneinander von Bewunderung und Ablehnung im Urteil von Person und Handeln dieses Machtmenschen auf. Eingehend schildert er, wie es Napoleon gelang, seinen eigenen Mythos zu entwickeln, der ihm die Macht in Frankreich wie auch Europa verschaffte und der erst mit seinem Scheitern 1815 zerstört wurde. Tatsächlich jedoch wurde die Verbannung, in der Napoleon bis 1821 lebte, dazu genutzt, diesen Mythos neu zu formen und zukunftsfähig zu machen. Eine überraschende und einzigartige »Biographie« der postumen Karriere Napoleons.

      Der Mythos Napoleon
      4,0
    • Balzac

      Eine Biographie

      • 366pages
      • 13 heures de lecture

      Ein Leben wie ein Roman, voller Hoffnungen und Träume. Ruhm, Geld und Liebe, all das schien für Balzac immer in Reichweite zu sein, blieb ihm aber doch zeitlebens verwehrt. Der ausgewiesene Biograph Johannes Willms schildert mit Verve, was Balzac umtrieb, im Leben wie in der Kunst.

      Balzac
      2,0
    • Tugend und Terror

      Geschichte der Französischen Revolution

      • 831pages
      • 30 heures de lecture

      Ob die Französische Revolution denn ein Erfolg gewesen sei, erkundigte sich Henry Kissinger einmal bei Chinas kommunistischem Premierminister Zhou Enlai. „Zu früh, um das zu beurteilen“, lautete die berühmte Antwort. Mit dem Sturm auf die Bastille im Juli 1789 nahm eine Revolution ihren Anfang, die eine ganze Welt aus den Angeln heben sollte. Die scheinbar ewige Ordnung des Ancien régime brach krachend zusammen, ein König von Gottes Gnaden flüchtete und endete auf der Guillotine, radikale Revolutionäre wie Danton und Robespierre übernahmen die Macht, rasch geriet alles in einen Rausch aus Tugend und Terror mit Tausenden von Toten, bis die Revolution ihre Kinder fraß und am Ende ein siegreicher General das Heft in die Hand nahm. In kaum zehn Jahren, die zu den intensivsten der Weltgeschichte gehören, wurde das Tor zu einem neuen Zeitalter weit aufgestoßen. Johannes Willms, einer der besten Kenner der Revolutionsepoche, schildert, erklärt und analysiert Personen, Kräfte, Motive. Vor allem aber lässt er immer wieder auch die Akteure selbst zu Wort kommen. Das gibt seiner Darstellung jene Lebendigkeit und Kraft, für die seine historischen Werke mit Recht gerühmt worden sind.

      Tugend und Terror
      3,7