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Cordula Bischoff

    Strategien barocker Bildpropaganda
    Dresden - Spiegel der Welt
    La Chine
    Frauenbilder, Stadtbilder
    100 Jahre Wendt & Kühn
    Um-Ordnung
    • 2021

      La Chine

      Die China-Sammlung des 18. Jahrhunderts im Dresdner Kupferstich-Kabinett

      Als zu Beginn des 18. Jahrhunderts die legendäre Kunstsammlung August des Starken entstand, herrschte in Europa eine enthusiastische China-Begeisterung. Neben heute weltberühmten Werken der Porzellankunst gelangten auch mehr als 1100 chinesische Zeichnungen und Wasserfarbenmalereien auf Papier und Seide, Holzschnitte und kolorierte Drucke nach Dresden. Zusammen mit rund 850 chinoisen Blättern verwahrt das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen diesen bedeutenden Bestand. Eine Besonderheit stellt dabei die große Sammlung an populärer chinesischer Grafik dar. In China selbst wurden solche Neujahrsgaben, Glückwunschblätter und Theaterszenen als Gebrauchsgut betrachtet und blieben kaum erhalten.0Der vorliegende reich bebilderte Band stellt diese frühe und bisher wenig bekannte Sammlung erstmals vor. In Essays und eingehenden Kommentaren führen Cordula Bischoff und Anita Xiaoming Wang in die Kunst- und Kulturgeschichte dieser Bildwelt ein. Literarische und bildliche Quellen und Bezüge werden beleuchtet, und mit der künstlerischen Arbeit 'Transformation' von Ines Beyer wird eine Brücke in die Gegenwart geschlagen.00Exhibition: Residenzschloss, Dresden, Germany (19.11.2021 - 08.05.2022)

      La Chine
    • 2016

      Die musizierenden Engel, Blumenkinder und Beerensammler aus der Werkstatt in Grünhainichen sind weltweit begehrte Holzfiguren von Wendt & Kühn. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der 1915 gegründeten Firma zeigt das Museum für Sächsische Volkskunst die Entstehungsgeschichte dieser einzigartigen Kunstwerke. Der Ursprung liegt in den Jahren 1907, als die Gründerinnen Margarete Wendt und Margarete Kühn die erste Damenklasse der Königlich-Sächsischen Kunstgewerbeschule Dresden besuchten. Hier, im Spannungsfeld von Jugendstil, Volkskunst und Moderne, fanden sie Inspiration, um die erzgebirgische Spielzeugmacherei neu zu interpretieren. Das Buch begleitet eine Ausstellung mit über 300 Exponaten, die das künstlerische Umfeld der Designerinnen beleuchtet: ihre Ausbildung, das Studium bei Margarete Junge, sowie Verbindungen zu den Deutschen Werkstätten Hellerau und dem Verein Sächsischer Heimatschutz. Noch nie gezeigte Werke aus der Anfangszeit der Firma verdeutlichen die Vielfalt der Entwurfstätigkeit, die von Grabkreuzen und Kleinmöbeln bis hin zu Puppenhäusern und modernen Spielzeugen reichte. Die ikonischen Kinder-, Engel- und Weihnachtsfiguren entwickelten sich allmählich zu dem Markenzeichen von Wendt & Kühn. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Firma und dem Museum und präsentiert zahlreiche bisher unbekannte Dokumente, Zeichnungen und Figuren.

      100 Jahre Wendt & Kühn
    • 2005

      [Deutsche Fassung der japan. Artikel des gleichnamigen Ausstellungskataloges]

      Dresden - Spiegel der Welt
    • 1999

      Das vorliegende Buch stellt ein Novum in der deutschsprachigen Forschung dar: erstmals werden Angewandte Künste, Kunsthandwerk und Design unter geschlechtsspezifischen Fragestellungen untersucht. Ein Spektrum unterschiedlicher Methoden eröffnet neue Perspektiven auf diese von der Frauenforschung bisher wenig beachtete Kunstgattung. Die hier versammelten Beiträge konzentrieren sich auf den Zeitraum um 1900 bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, da sich in dieser zeit die Debatten um das Kunstgewerbe und um die „Frauenfrage“ miteinander verschränken. miteinander verschränken. Die Publikation bildet den dritten und letzten Band der Dokumentation der 6. Kunsthistorikerinnentagung 1995/96.

      Um-Ordnung
    • 1995
    • 1990

      Barocke Kirchenausstattungen erscheinen auf den ersten Blick maß- und regellos, folgen jedoch strengen Gestaltungsregeln, die Architektur, Ornament, Skulptur und Malerei definieren. Jedes Element, wie eine Heiligenfigur, wird sorgfältig ausgewählt und platziert, um den Absichten der Auftraggeber zu entsprechen. Ein Vergleich von Heiligenfiguren unterschiedlicher Gruppen zeigt, wie verschiedene Darstellungstypen geprägt wurden und welche non-verbalen Botschaften vermittelt werden sollten. Der Deutsche Orden stellte die heilige Elisabeth von Thüringen als absolutistische Fürstin dar, um seine Vernachlässigung der Armenpflege zu kaschieren. Diese Darstellung verschleierte ihr aktives soziales Engagement und stilisierte die halbherzige Fürsorge der Ordensmitglieder als heilig. Im Gegensatz dazu betonten die niederländischen Beginen die Demut und schufen einen bildlichen Bezug zwischen Elisabeth und Christus, um ihren Glauben zu demonstrieren. Für den Franziskanerorden war Elisabeth als Repräsentantin des Dritten Ordens wichtig, wobei ein Standardtypus der demütigen Franziskanerin entstand. In Männerklöstern wurde sie an Seitenaltären platziert, während sie für Franziskanerinnen und Elisabethinerinnen eine bedeutende Identifikationsfigur darstellte. Im weltlichen Bereich diente sie adligen Damen als Vorwand zur Selbstverherrlichung. Elisabeth wurde in Bildprogrammen der hessischen Dynastie als Ahnfrau aufgenommen, um deren Glanz zu

      Strategien barocker Bildpropaganda
    • 1984