Die Wiederentdeckung eines talentierten Kölner Stadt- und Portraitfotografen: Eugen Coubillier, geboren 1873 in Lothringen, verbrachte den Großteil seines Lebens in Köln. Dieser Bildband veröffentlicht erstmals seine schönsten Werke und macht sie einem breiteren Publikum zugänglich. Coubillier präsentiert stimmungsvolle Portraits von Kindern und Erwachsenen sowie detailverliebte Bilder aus Kölns historischer Altstadt und nimmt uns mit auf eine beeindruckende Zeitreise in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Fotografie reiht sich mühelos in die Riege bekannter Kollegen wie August Sander und Hugo Schmölz ein. Mit historischen Aufnahmen aus den Jahren 1906 bis 1943 bietet der Bildband ein Stück Kölner Geschichte, beeindruckende Stadtfotografie und ausdrucksstarke Portraits von Groß und Klein. Kompetent eingeordnet von den Autoren der Bestseller „Köln vor dem Krieg“ und „Lee Miller. Köln 1945“, wird Köln früher lebendig. Coubillier beweist ein Auge für eindrucksvolle Motive und den richtigen Moment. Mit seinen frühen Bildern vom Kölner Dom und weiteren markanten Bauwerken hat er Meisterwerke der Architekturfotografie geschaffen, die die Vorkriegsjahre wiederaufleben lassen. Ein Bildband für Nostalgiker und alle, die tiefer in die facettenreiche Kölner Stadtgeschichte eintauchen möchten.
Walter Filz Ordre des livres




- 2023
- 2018
Es ist noch Känguruschwanzsuppe da
Die Wahrheit über den Kölner Karneval aufgrund der Beweismittel meines Vaters
Worin besteht das Mysterium der Mariechen? Was sind Karnevalsorden wert? Woher kommt die Tradition des Wildpinkelns? Was treibt Kamellekriminelle und Rosenmontagsmörder um? Warum wollen Scheichs den Karneval kaufen? Was haben Bläck Fööss und Black Sabbath gemeinsam? Wieso kommt der Witz nicht raus, obwohl er umzingelt ist? Wie funktioniert der heimliche Haha-Effekt? Und was findet der Prinz an Känguruschwanzsuppe so lecker? Karlheinz Filz war nur ein einfacher Prinzen-Gardist. Doch die zwei Dutzend Schränke und Vitrinen mit Karnevalssouvenirs, die er hinterließ, bringen bislang unbekannte Wahrheiten über den Kölner Karneval ans Licht: politische und psychologische, soziale und sexuelle. Sein Sohn Walter Filz – selbst als Kind Prinzen-Gardist – hat sie erforscht und schreibt eine andere Geschichte der Kölner und ihres Karnevals.
- 2010
Köln. Auf den Affen gekommen. Das Buch zum 25. Todestag des Affen Petermann Als Entertainer gefeiert, als Psychopath weggesperrt, als Ausbrecher erschossen, als Märtyrer verehrt. Keinem Popstar ist je widerfahren, was dem Kölner Zooschimpansen Petermann geschah. Die Geschichte des Affen hat geradezu mythische Dimensionen. Denn sie handelt nicht nur vom Schicksal einer dressierten Kreatur, sondern vom zivilisatorischen Streben und Scheitern einer ganzen Spezies: der Kölner. Wie wurden sie, was sie sind? Warum sind sie nicht, was sie werden wollten? Und wieso stört sie das gar nicht? Der Fall Petermann ist ein Schlüssel zur Kölner Mentalität. Bis heute, 25 Jahre nach seinem Tod, lassen sich Spuren des Affenartigen in der Stadt nachweisen. Walter Filz, Kulturjournalist und Kölner, hat sich als Primatdetektiv tief in die lokale Vergangenheit begeben, in Akten gewälzt und Archiven gewühlt, Schimpansenforscher und Kölnkenner konsultiert. Ergebnis seiner Recherchen: der Affe zu Köln ist der Affe im Kölner. Das Wilde, das ihn packt. Der Instinkt, der ihn reitet. Das Biest, das ihn beißt. Sobald es dressiert werden soll. Immer wieder. Bis heute.
- 1989
Es war einmal? - Märchen haben derzeit Konjunktur. Mit der Wiederkehr des Erzählers in der Literatur der siebziger Jahre hat auch die Ur- und Frühform des Erzählens neues Interesse gefunden. Von Günter Grass bis Michael Ende greifen unterschiedlichste Autoren in ihren Texten Elemente und Motive des Märchens auf, um sie zu variieren und umzudeuten. Wie und mit welcher Absicht verfahren sie dabei? Äussert sich in der Hinwendung zur Märchenwunderwelt einmal mehr die vielfach diagnostizierte postmoderne Krise der Aufklärung? Dient das Märchen als Vehikel zur Wirklichkeitsflucht oder soll mit ihm eine neue, erweiterte Perspektive auf die Realität vermittelt werden? Die vorliegende Untersuchung geht diesen Fragen nach.