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Martin Kintzinger

    20 juin 1959
    Wissen wird Macht
    Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW) - 13: Akademische Wissenskulturen
    Westbindungen im spätmittelalterlichen Europa
    Die Erben Karls des Großen
    Intellektuelle
    • Intellektuelle

      Karrieren und Krisen einer Figur vom Mittelalter bis zur Gegenwart

      Intellektuelle gibt es in den Gesellschaften Europas seit dem Mittelalter und bis heute. Sie sind gelehrte Experten und zugleich kritische Begleiter des Zeitgeschehens, gehören zur Wissenskultur der Universitäten und sind als kritische Köpfe eigenständige, oft unangepasste Denker, die als Mahner und Kritiker häufig gefragt und zitiert wurden, aber stets auch auf Widerspruch trafen. Die elf Beiträge dieses Bandes stellen die Rolle der Intellektuellen vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit dar. Enthalten sind Texte von Michael Busch, Caspar Hirschi, Martin Kintzinger, Hans-Uwe Lammel, Zdeněk Nebřenský, Meta Niederkorn-Bruck, Pietro Daniel Omodeo, Jürgen Renn, Frank Rexroth, Pauline Spychala, Lars Tschirschwitz und Isabella von Treskow.

      Intellektuelle
    • Karl der Große oder Charlemagne? Auf den großen fränkischen Kaiser berufen sich zwei Nationen als ihren Gründervater. Die Nationen von Frankreich und Deutschland sind keine ewigen geschichtlichen Gegebenheiten, sondern zwei Reiche, die sich aus einem gemeinsamen Ursprung entwickelt haben. Den Prozeß ihrer Trennung und ihres Selbständigwerdens beschreibt Martin Kintzinger in gewohnt klarer und lebhafter Weise. Die Grundlagen des modernen Europas, sachkundig und verständlich dargestellt.

      Die Erben Karls des Großen
    • Äußere Bedrohungen, innere Unruhen, die Spannungen in der europäischen Politik und innerhalb der Kirche stellten Sigismunds von Luxemburg (1368-1437) Königs- und Kaiserherrschaft vor bis dahin unbekannte außenpolitische Herausforderungen. Er reagierte darauf mit einer unter hohem persönlichem und diplomatischem Einsatz betriebenen Politik der Vermittlung. Aus einem pragmatischen Reagieren auf die Vielfalt der Anforderungen- nicht, wie mitunter behauptet, aus seinem Charakter- ist das bisweilen sprunghaft wirkende Handeln Sigismunds in der europäischen Politik zu erklären. Es ließ ihn zum einem maßgeblichen Gestalter in der internationalen Politik im Europa seiner Zeit werden.

      Westbindungen im spätmittelalterlichen Europa
    • Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW) - 13: Akademische Wissenskulturen

      Praktiken des Lehrens und Forschens vom Mittelalter bis zur Moderne

      • 353pages
      • 13 heures de lecture

      Seit über zwei Jahrzehnten haben sich in der Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Konzepte einer Wissensgeschichte sowie der Erforschung historischer Wissenskulturen etabliert. Der vorliegende Band knüpft an wichtige theoretische und methodische Ergebnisse an und stellt Ansätze in den Vordergrund, die nach den Praktiken des Wissens und deren Deutung durch Zeitgenossen fragen. Dieser Zugriff ermöglicht eine genauere Beschreibung der Transformationen historischer Wissensbestände und Expertenkulturen sowie eine Prüfung etablierter Periodisierungen. Die Beiträge thematisieren verschiedene Praktiken des Lehrens und Forschens von der spätmittelalterlichen Universität bis zu modernen technischen Expertenkulturen. Dabei wird die Einbettung akademischer Praktiken in unterschiedliche Umwelten sowie die Notwendigkeit akademischer Selbstdefinition beleuchtet, ebenso wie die Nutzung von Texten, Bildern und Raumarrangements. In zwei komplementären Schwerpunkten untersuchen die Beiträge sowohl Prozesse der Abgrenzung akademischer Wissenskulturen als auch die Verstrickung akademischer Eliten in politische und gesellschaftliche Transformationen. Im Hinblick auf Verschiebungen und Neudeutungen wissensbezogener Praktiken treten Dynamiken der Selbstpositionierung von Gelehrten in vormodernen und modernen Gesellschaften deutlich hervor.

      Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW) - 13: Akademische Wissenskulturen