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Lothar Fritze

    5 avril 1954
    Anatomie des totalitären Denkens
    Kulturkampf
    Angriff auf den freiheitlichen Staat
    Herrschaft und Indoktrination
    Die Tötung Unschuldiger
    Nazi ideology and ethics
    • Nazi ideology and ethics

      • 475pages
      • 17 heures de lecture

      This volume documents the still-rare encounter of moral-philosophical, historiographic and medical-ethical research on National Socialism, and looks at the ethical aspects of the National Socialist ideology, as well as at the moral convictions of National Socialist perpetrators, some of whom acted as perpetrators with a good conscience. It furthermore discusses questions such as the content and rationale of Nazi race ethics, the euthanasia killings and the Nazi ethics of racial warfare and the role of the SS as the vanguard of the National Socialist race state, the moral conditioning of Nazi perpetrators and their self-exoneration strategies after the defeat of Nazism, and German Holocaust memory politics. Due to the broad range of topics covered and methodologies discussed, this book will interest academic readers of various disciplines of the humanities, including German history, Holocaust studies, Jewish studies philosophy and medical ethics. It will also appeal to the common public interested in Nazi ideology and ethics, and their implications for current ethical issues and challenges, such as the consequences of moral indifference as well as the debate on euthanasia and mercy killing.

      Nazi ideology and ethics
      4,0
    • Die Tötung Unschuldiger

      • 263pages
      • 10 heures de lecture

      Gilt das Verbot der Tötung Unschuldiger absolut oder darf selbst diese fundamentale Moralnorm unter Ausnahmebedingungen verletzt werden? Wir leben in einer Welt voller Gefahren. Das Leben von Menschen wird bedroht durch verbrecherische Diktaturen, terroristische Anschläge, technische Havarien und Katastrophen verschiedener Art. Dürfen solche Gefahren notfalls auch dann bekämpft werden, wenn dabei Unschuldige getötet werden oder ihr Tod in Kauf genommen werden muss? Das Buch gibt eine moralphilosophische Antwort auf diese politisch, ethisch und rechtlich umstrittene Frage. Lothar Fritze analysiert das Rechtsdogma der Nichtabwägungsfähigkeit menschlichen Lebens und fragt, wie sich das Verbot der Tötung Unschuldiger mit der verbreiteten moralischen Intuition vereinbaren lässt, wonach in Extremfällen durchaus einige wenige unschuldige Menschen geopfert werden dürfen, um sehr viele andere Unschuldige zu retten.

      Die Tötung Unschuldiger
      4,0
    • Herrschaft und Indoktrination

      Zur Logik der Weltanschauungsdiktatur II

      • 258pages
      • 10 heures de lecture

      Der Band bietet tiefgehende Analysen zur Funktionsweise ideologiegeleiteter Diktaturen, auch bekannt als Weltanschauungsdiktaturen. Er entwickelt eine kritizistische Totalitarismustheorie, die das Prinzip der kritischen Prüfung aus dem Kritischen Rationalismus anwendet. Neben der Untersuchung totalitärer Diktaturen beleuchtet die Totalitarismusforschung auch totalitäres Denken und die damit verbundenen Problemlösungsansätze.

      Herrschaft und Indoktrination
    • Angriff auf den freiheitlichen Staat

      Über Macht und ideologische Vorherrschaft

      • 284pages
      • 10 heures de lecture

      In Zeiten politischer Unsicherheit und gesellschaftlicher Spaltung thematisiert das Buch die Entfremdung großer Bevölkerungsgruppen von einer als elitär empfundenen Politik. Die Euro-Rettungspolitik und die Migrationskrise haben zu einem Vertrauensverlust geführt, während die politische und mediale Elite eine kosmopolitische Agenda verfolgt, die den Interessen vieler Bürger widerspricht. Das Werk beleuchtet die unzureichende Bewältigung der politischen Entscheidungen und deren katastrophale Kommunikation, die zu einem Kulturkampf und einem Angriff auf den freiheitlichen Staat führen.

      Angriff auf den freiheitlichen Staat
    • Kulturkampf

      Moralischer Universalismus statt Selbstbehauptung?

      • 272pages
      • 10 heures de lecture
      Kulturkampf
    • Täter mit gutem Gewissen

      • 436pages
      • 16 heures de lecture

      Wie ist es zu erklären, daß viele, die in herausgehobener Weise Stützen und Nutznießer der sozialistischen Diktaturen waren und deren Verhalten nach allgemeiner Überzeugung als schuldbeladen gilt, zum Zeitpunkt ihrer Taten glaubten, etwas Richtiges zu tun? Wie ist das Verhalten solcher Personen - Täter mit gutem Gewissen - moralisch zu bewerten? Es ist eines der wesentlichen Ziele des Buches, diesem Typus von Täter zu zeigen, daß sein gutes Gewissen fälschlicherweise existierte oder noch existiert. Damit soll ein Beitrag zur Zersetzung des guten Gewissens von Tätern geleistet werden. Der Autor folgt dabei dem Prinzip einer möglichst optimalen Verteidigung: Schuldvorwürfe werden erst nach Aufbietung möglichst aller Entlastungsargumente erhoben. Die Analyse ergibt, daß der Grund für das Versagen der Täter vor allem in kognitiven Defiziten zu suchen ist. Insofern der Handelnde selbst für sie verantwortlich ist, ist sein Verhalten auch moralisch vorwerfbar. Der moralischen Entlastung der Täter dienen Verweise auf die unterschiedlichen Arten von Schwierigkeiten, sich im Bereich des Politischen ein Urteil zu bilden und angemessen zu handeln. Die Habilitationsschriftt des Autors wurde 1998 mit dem Förderpreis der Gesellschaft für Deutschlandforschung ausgezeichnet

      Täter mit gutem Gewissen
    • Kritik des moralischen Universalismus

      Über das Recht auf Selbstbehauptung in der Flüchtlingskrise

      Die Überzeugung, dass es moralische Pflicht ist, die Interessen eines jeden so zu berücksichtigen, als wären es die eigenen, ist der gedankliche Hintergrund jener Vertreter der »Willkommenskultur«, die für ein unbeschränktes weltweites Niederlassungsrecht plädieren. Eine Lehre, die diese Überzeugung vertritt, bezeichnet man als »moralischen Universalismus«. Sie gilt es, auf den Prüfstand zu stellen. Den Nächsten zu lieben wie sich selbst ist innerhalb enger Grenzen möglich. Tatsächlich ist eine Ausweitung des Gültigkeitsbereichs unserer moralischen Überzeugungen auch historisch beobachtbar. Als eine solche Tendenz unterliegt der moralische Universalismus auch gar nicht der Kritik. Der moralische Universalismus fordert jedoch eine nachgerade grenzenlose Ausweitung dieser Grenzen. Eine solche aber ist verletzbaren und sterblichen Wesen, die in einer Welt endlicher Lebensräume und knapper Ressourcen um ihre Selbsterhaltung kämpfen, entweder nicht möglich oder nicht zuzumuten.

      Kritik des moralischen Universalismus
    • Der böse gute Wille

      • 202pages
      • 8 heures de lecture

      Die Ideologie der »Willkommenskultur«: Mit den Grenzöffnungen für Migranten beheben die Anhänger des moralischen Universalismus nicht etwa eine humanitäre Katastrophe. Vielmehr verstärken sie diese mit ihren moralinvollen Willkommensgesten. Insbesondere dem deutschen Umgang mit der Migrationskrise attestiert Lothar Fritze eine »Dialektik des guten Willens « mit verhängnisvollen Nebenfolgen. Eine solche Dialektik führt — im Namen globaler Verantwortung — zu praktischer Verantwortungslosigkeit. Die Kriegsgebiete werden nicht befriedet, und die Länder, die sich als Fluchtziel anbieten, importieren mit den Migranten auch die Konflikte aus deren Heimat. Damit gefährden die Aufnahmeländer ihre staatliche Souveränität. Wo die Gefahr wächst, erweitert der schwankende Staat seine Zwangsgewalt — vor allem gegen die angestammte Bevölkerung — während sein Gewaltmonopol erodiert. In diesem Buch deutet Lothar Fritze den deutschen Umgang mit der Migrationskrise als einen neuen, gefährlichen Sonderweg.

      Der böse gute Wille
    • Delegitimierung und Totalkritik

      Kritische Anmerkungen zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit

      • 111pages
      • 4 heures de lecture

      „Aufarbeitung der Vergangenheit“ meint nicht nur beschreiben, wie es „wirklich war“, sondern auch benennen, was nicht hätte sein dürfen, sichtbar machen, wie es stattdessen hätte sein können, sowie darauf hinweisen, wie es hätte sein sollen. Ein Aufarbeitungsprojekt dieser Vielschichtigkeit bleibt immer unvollkommen und unvollendet. Es ist deshalb aber nicht überflüssig, auf Defizite hinzuweisen, die Gründe von Fehlentwicklungen zu analysieren oder Desiderate zu benennen.°°°°Die sogenannte Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit wurde in großen Teilen der Öffentlichkeit und auch in der etablierten Wissenschaft von Anfang an mit der erklärten Absicht betrieben, das System des DDR-Sozialismus normativ abzuwerten. Dieser Delegitimierungsansatz war keineswegs unberechtigt. Er hat jedoch eine Reihe von Implikationen, die nur ungenügend beachtet wurden. Ihre Analyse ist das Hauptanliegen dieser Streitschrift.°°

      Delegitimierung und Totalkritik
    • Die Moral des Bombenterrors

      • 347pages
      • 13 heures de lecture

      Der Zweite Weltkrieg, eine der größten Katastrophen der Menschheitsgeschichte, forderte über 50 Millionen Menschenleben, darunter 25 bis 30 Millionen Zivilisten. Die nationalsozialistische Führung Deutschlands trägt die Hauptverantwortung für die europäische Dimension dieses Konflikts. Dennoch bleibt die Frage der Mitverantwortung der beteiligten Staaten relevant. Angesichts der unvorstellbaren Opferzahlen ist es notwendig, die Geschichte auch im Hinblick auf Handlungsalternativen zu betrachten. Der Krieg der Alliierten, insbesondere der Kampf gegen das nationalsozialistische Deutschland, wird oft als Prototyp eines gerechten Krieges angesehen. Humanitäre Interventionen und Präventivkriege wurden in jüngerer Zeit unter Berufung auf die Anti-Hitler-Koalition und die vermeintlichen Lehren aus dem Kampf gegen Hitler gerechtfertigt, was eine Legitimationsressource geschaffen hat, die leicht abgerufen werden kann. Ist dieses Vorgehen jedoch in jeder Hinsicht akzeptabel? Der Denkansatz des Buches basiert auf dem Grundsatz, dass auch ein gerechtfertigter Verteidiger Regeln beachten muss, die sowohl völkerrechtlicher als auch moralischer Natur sind. Ziel ist es, am Beispiel der westalliierten Flächenbombardements die Begründungslast aufzuzeigen, die diejenigen tragen müssen, die die alliierte Kriegführung als legitim betrachten.

      Die Moral des Bombenterrors
    • Verführung und Anpassung

      • 229pages
      • 9 heures de lecture

      Über Jahrhunderte suchten Menschen in religiösen Texten Antworten auf existenzielle Fragen wie den Sinn des Lebens, das moralisch Gute und die Hoffnung angesichts der Endlichkeit. Doch naturwissenschaftliche Erkenntnisse und kritisches Denken haben die Glaubwürdigkeit dieser Erzählungen in Frage gestellt, wodurch ihre Rolle als Sinn- und Heilsspender geschwächt wurde. Der Autor untersucht, wie sowohl der Kommunismus als auch der Nationalsozialismus als weltanschauliche Bewegungen an Bedeutung gewannen, obwohl sie nicht primär darauf abzielten, das Bedürfnis nach Sinn und Zuversicht zu stillen. Sie boten jedoch eine Plattform, die es Individuen ermöglichte, unbefriedigte Bedürfnisse zu adressieren. Diese Diktaturen, die sich auf säkulare Weltanschauungen stützten, konnten zwar nur Ersatzlösungen anbieten, gewannen jedoch Zustimmung, indem sie Lösungsansätze für drängende gesellschaftliche Probleme präsentierten. Die zentrale Hypothese des Autors besagt, dass sie dem Streben nach Richtung, Sinn und Gemeinschaft Rechnung trugen. Diese Fähigkeit, existenzielle Sehnsüchte in politische Zustimmung zu transformieren, ist charakteristisch für Weltanschauungsdiktaturen. Das Buch widmet sich dem Verständnis dieser „Logik“, während es vermeidet, idealtypische Kennzeichnungen unreflektiert auf die Realität anzuwenden und die soziale Praxis des diktatorischen Sozialismus nur durch seine Defizite zu betrachten.

      Verführung und Anpassung