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Edelgard Kutzner

    1 janvier 1955
    Arbeitszeit bei der Bundespost
    Die Un-Ordnung der Geschlechter
    Wandel der Arbeit durch Digitalisierung=Wandel der Geschlechterverhältnisse?
    Bestandsaufnahme und Bilanzierung von Dienstleistungsinitiativen des Bundes und der Länder
    Vielfalt im Innovationsprozess
    • Abstract: Nach Einschätzung von Expert*innen wird sich die Arbeitswelt infolge der fortschreitenden Digitalisierung in den kommenden ein bis zwei Jahrzehnten fundamental verändern. Einige Beobachter*innen prognostizieren, dass sich dieser Wandel auch auf die Geschlechterverhältnisse in Betrieb und Verwaltung auswirken wird. Die Tagung hat einen Beitrag dazu geleistet, den Blick auf diese zukünftigen Entwicklungen zu schärfen. Anhand empirischer Erkenntnisse aus der Arbeitsmarkt- sowie der ­Arbeits- und Geschlechterforschung wurde die Bedeutung der Digitalisierung für die Arbeit vorgestellt. Diskutiert wurde außerdem, wie der digitale Wandel das Geschlechterverhältnis berührt und verändern kann. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Frage, wie Erkenntnisse der Geschlechterforschung in die Unternehmen, in die Arbeits- und Technikgestaltung sowie in die Informatik einfließen können. Ein weiteres Thema war die Frage, welche Bedeutung Informatiker*innen als gestaltenden Akteur*­innen der Digitalis

      Wandel der Arbeit durch Digitalisierung=Wandel der Geschlechterverhältnisse?
    • Profitieren Frauen von Gruppenarbeit? Verlieren Produktionsarbeiterinnen ihre Arbeitsplätze? Ist es für Frauen attraktiv, um Arbeitsplätze in der Produktion zu kämpfen? Was kann durch die Beteiligung von Frauen an der Gestaltung ihrer Arbeit verändert werden? Das Buch behandelt die Dynamik zwischen Arbeiterinnen und Arbeitern, Betriebsräten sowie Führungskräften. Es wird untersucht, wie diese Akteure die Arbeit gestalten, sich an Umstrukturierungen beteiligen und ihre Interessen durchsetzen. Umstrukturierungen sind durch Wendungen und Brüche gekennzeichnet, die traditionelle Arbeitsorganisation und Geschlechterdifferenzen als ordnende Strukturen in Frage stellen. Mit der Einführung von Gruppenarbeit werden alte Geschlechtergrenzen neu definiert. Die Ergebnisse zeigen eine Un-Ordnung der Geschlechter, die als Ausdruck von Auseinandersetzungsprozessen und Irritation verstanden wird. Der Gestaltungsprozess von Gruppenarbeit in fünf Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, der Nahrungsmittelindustrie und der chemischen Industrie wird detailliert analysiert. Dabei werden Prozesse und Aushandlungen sichtbar gemacht, die unterhalb der offiziellen Betriebsrealität stattfinden. Die Erkenntnisse sind für alle, die sich mit betrieblicher Umstrukturierung befassen, von großem Interesse und richten sich an Leser aus Wissenschaft und Praxis.

      Die Un-Ordnung der Geschlechter