Ausstellung in der Kölner Domschatzkammer 20. April bis 25. August 2024 Elisabeth Treskow war eine der bedeutendsten und produktivsten deutschen Goldschmiedinnen ihrer Zeit. 1948 wurde sie zur Leiterin der Gold- und Silberschmiedeklasse der Kölner Werkschulen berufen und im selben Jahr mit der vorläufigen Restaurierung des Kölner Dreikönigenschreins nach seiner Auslagerung im Zweiten Weltkrieg beauftragt. Anhand einer vielfältigen Auswahl von Objekten wird das Werk der Künstlerin von den Anfängen bis in die 1960er-Jahre präsentiert. Sakralen Schatzstücken wie dem Kreuzreliquiar für den Kölner Dom, liturgischen Gefäßen, Schmuck für kirchliche Würdenträger und einem Bischofsstab werden profane Werke wie Tafelbesteck und Schmuck für private Auftraggeber gegenübergestellt. Einer ihrer repräsentativsten Aufträge war der Entwurf und die Anfertigung der Amtskette für die Kölner Oberbürgermeister in den Jahren 1954–1955. Ihr populärstes Werk war zweifellos die Meisterschale für den Deutschen Fußball- Bund von 1948–1949.
Leonie Becks Ordre des livres






- 2024
- 2014
Caspar, Melchior, Balthasar
- 237pages
- 9 heures de lecture
Der Katalog zur Ausstellung in der Hubertuskapelle und der Schatzkammer des Kölner Doms dokumentiert die Verehrung der Heiligen Drei Könige, die vor 850 Jahren nach Köln gelangten. Nach einem Grußwort des Dompropstes Dr. h. c. Norbert Feldhoff folgen zwei einführende Beiträge zur Überführung der Reliquien von Mailand nach Köln und zu den bei Wallfahrern beliebten Pilgerzeichen. Der Hauptteil gliedert sich in drei Themenkomplexe. Der erste Teil behandelt die Orte der Verehrung im Alten und gotischen Dom, wobei der Schrein in einem Dreikönigenmausoleum während der Barockzeit aufbewahrt wurde. Nach einer Restaurierung ist nun dessen Rückwand zurückgekehrt. Der zweite Teil widmet sich Darstellungen der Heiligen Drei Könige in der Kunst vom 15. bis 20. Jahrhundert und zeigt ausgewählte Exponate der Dreikönigensammlung des Dombauarchivs. Der dritte Teil fokussiert den Dreikönigenschrein und die rheinische Goldschmiedekunst des frühen 13. Jahrhunderts. Besonders hervorzuheben ist der Ptolemäerkameo, der nach 440 Jahren erstmals wieder in Köln zu sehen ist. Der Katalog enthält neben Textbeiträgen auch Abbildungen aller in der Ausstellung präsentierten Exponate.
- 2000
Zur Eröffnung der neuen Domschatzkammer im Jahr 2000 ist dieser Führer über den gesamten Schatz des Domes erschienen. Insignien der Kölner Erzbischöfe, liturgische Geräte und Gewänder, Reliquienbehälter, Skulpturen vom einzigen mittelalterlichen Portal des Kölner Domes sowie fränkische Grabfunde werden hier abgebildet und ausführlich erklärt. Neben Material und Technik erhält der Leser Informationen über Herkunft und Geschichte der ausgestellten Kostbarkeiten. Zusätzlich zum Katalogteil geben die Autoren zu Beginn des Buches einen Einblick in die lange Tradition und Geschichte der Kölner Domschatzkammer.
- 1994
Tafelzier und Klingenkunst
Bestandskatalog Graphik