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Franz Josef Wetz

    19 mars 1958
    Kunst der Resignation
    Illusion Menschenwürde
    Die Würde der Menschen ist antastbar
    Das Fest der gewöhnlichen Dinge
    Hans Jonas zur Einführung
    Hans Jonas
    • Hans Jonas

      • 224pages
      • 8 heures de lecture
      Hans Jonas
      5,0
    • Hans Jonas zur Einführung

      • 225pages
      • 8 heures de lecture

      Franz Josef Wetz porträtiert Jonas als im besten Wortsinne philosophischen Traditionalisten, der zeitlebens an den alten Fragen nach Mensch, Gott und Welt festhielt. Er zeichnet Jonas' philosophischen Lebensweg nach und macht deutlich, wie sich Gosis und Existenzphilosophie zu einer Metaphysik verbinden, in deren Zentrum die Würde des endlichen Menschen und die Integrität der Natur stehen

      Hans Jonas zur Einführung
      4,5
    • Das Fest der gewöhnlichen Dinge

      Lesekompass durch Rilkes Duineser Elegien

      • 230pages
      • 9 heures de lecture

      "Rainer Maria Rilke (1875-1927) gehört zu den bedeutendsten Lyrikern deutscher Sprache. Die Duineser Elegien gelten als sein weithin bewundertes Hauptwerk und zugleich als eines der am schwersten zugänglichen Werke der neueren deutschen Lyrik. Der Philosoph Franz Josef Wetz erschließt mit seiner literarischen Nacherzählung der Elegien diese komplexe Dichtkunst einem breiteren Publikum. Aufgrund ihrer zum Äußersten verfeinerten Sprache bleibt Rilkes Poesie oft auch nach mehrmaliger Lektüre unverständlich. Die hingetupften Worte erscheinen als sinnleere Sprachexperimente, aus denen die Wirklichkeit entwichen ist. Doch hinter den schillernden Bildern steht ein faszinierender Blick auf Mensch und Welt, der sich in klare, verständliche Worte fassen lässt. Rilkes Duineser Elegien feiern die gewöhnlichen Dinge. Hierin sieht der Dichter die Aufgabe der Menschen, die ihnen von der Wirklichkeit zugewiesen wird, und in der Befolgung dieses Auftrags liege der wahre Sinn des Lebens. In der Bewunderung der Natur sowie einfacher Alltagsgegenstände, aber auch alter Bauwerke zeigt sich eine Haltung der Achtsamkeit, die den Dingen eine starke Präsenz verleiht. Damit verbunden erhebt Rilke das Mühevolle, Schöne und Vergängliche alles Menschlichen - Leben, Liebe und Tod - in den Rang des ganz Besonderen, um dem Dasein eine hohe Intensität zu geben" -- publisher's website

      Das Fest der gewöhnlichen Dinge
      5,0
    • Hartz IV, Großer Lauschangriff, Guantánamo, Luftsicherheitsgesetz - Würdeverletzungen? Die Menschenwürde hat Hochkonjunktur: Inzwischen gilt sie als der höchste Grundwert - bei den Vereinten Nationen, in der Europäischen Union und in unserer Gesellschaft. Heute berufen sich Personen, Politiker und Parteien, Sekten, Weltanschauungen und Religionen, Staaten, Weltorganisationen und Verfassungen auf die Würde: Sie grenzen die Biotechnik ein, stecken ethische Ziele ab, fordern Gesetze und verwerfen Staatssysteme im Namen der Würde. Doch wurde die jüngste Geschichte mit der Tinte der Menschenverachtung geschrieben: Die Weltkriege, der Holocaust und die Diktaturen des 20. Jahrhunderts sprechen die Sprache von Terror und Tod. Die Geschichte der Würde war und ist eine anmaßende Illusion. Menschen sind verletzlich, schutzbedürftig und sterblich. Gerade deshalb können sie auf Ehr- und Schamgefühl ebenso wenig verzichten wie auf Selbstachtung. Die Menschenwürde ist uns nicht angeboren. Wir müssen erst lernen, uns gegenseitig zu achten, damit jeder seine Würde entfalten kann.

      Illusion Menschenwürde
      4,0
    • Kunst der Resignation

      • 192pages
      • 7 heures de lecture

      Ein Lehrstück praktischer Philosophie, das zeigt, wie ein erfülltes, mit sich selbst versöhntes Leben möglich ist. Nach dem weitgehenden Verlust der sinnstiftenden Strukturen von Religion und Metaphysik und einem zunehmenden Auseinanderfallen der gesellschaftlichen Ordnung ist die Frage nach den Sinn des Lebens mehr und mehr zu einer individuellen, auf die eigene Lebenszeit begrenzten Frage geworden. Als Folge des Sinnverlusts klammern sich Menschen gerne an Ersatzgötter, um nicht ins Bodenlose zu stürzen, verwechseln Selbstsucht mit Selbstsuche, Lebenskult mit Lebenskultur. Im Rückgriff auf die Philosophiegeschichte bietet der Autor in einem Lehrstück praktischer und lebensnaher Philosophie überraschende Wendungen zur Lebens- und Weltangst unserer Zeit und zeigt auf, wie ein erfülltes, mit sich selbst versöhntes Leben in einer Welt ohne Sinn möglich ist.

      Kunst der Resignation
      4,0
    • Franz Josef Wetz stellt den Philosophen Hans Blumenberg (1920-1996) vor, der einer der herausragenden Denker der Nachkriegszeit war. Seine weit ausgreifenden Untersuchungen der abendländischen Geistesgeschichte kreisen vor allem um die Funktion von Mythos und Metapher für das moderne Selbstbewusstsein.§Auch wenn wir uns der Rationalität verpflichtet wissen, denken wir weiterhin in einem mythischen Horizont von Bildern und Metaphern. Denn jenseits aller wissenschaftlichen Erkenntnis können wir der Frage nicht entkommen, wie in einem Weltall ohne Sinn dennoch ein Sinn unserer Existenz möglich werden könnte.

      Hans Blumenberg zur Einführung
      4,0
    • Friedrich W. J. Schelling zur Einführung

      • 264pages
      • 10 heures de lecture

      Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775–1854) war einer der prägenden Philosophen des deutschen Idealismus, dessen große Verdienste auf dem Gebiet der Natur-, Kunst- und Religionsphilosophie liegen. So sehr sich das Schwergewicht seiner Arbeit im Laufe der sechs Jahrzehnte unermüdlichen Schaffens verlagerte, ist doch allen seinen Werken die Frage nach dem Verhältnis des Absoluten zum Endlichen gemein. In dieser gut lesbaren Einführung zeichnet Franz Josef Wetz den gesamten Denkweg dieses schwierigen Philosophen nach. Dabei zeigt er, wie der späte Schelling den Absolutismus der idealistischen Vernunftmetaphysik dadurch überwand, dass er den dunklen Willen in der Natur und die Rätselhaftigkeit der Existenz beschrieb. Zugleich verdeutlicht Wetz, dass zahlreiche Ideen Schellings im Unterstrom vieler Geistesrichtungen des 19. und 20. Jahrhunderts weiterleben.

      Friedrich W. J. Schelling zur Einführung
      3,0
    • Das Glück

      • 110pages
      • 4 heures de lecture

      Die große Liebe, ein sorgenfreies Dasein, wahre Freundschaft – wir alle streben nach Glück. Doch müssen oder können wir immer glücklich sein? Ist ewiges Glück nicht eine Überforderung? Das Unglück ist nicht nur der Preis des Glücks, sondern sogar ein Bestandteil des Glücks, so Wetz in seiner tröstlichen Analyse des Phänomens. Das moderne Glücksprojekt ist hochgradig riskant, störanfällig, und es ist keineswegs sicher, dass es gelingt. Doch warum sollte es auch?

      Das Glück
      3,5
    • Staunen

      Warum existiert überhaupt etwas?

      • 340pages
      • 12 heures de lecture

      Die befremdliche Natur der Existenz wird in diesem Werk eindrucksvoll beleuchtet. Es wird die Unbegreiflichkeit des Daseins thematisiert, die trotz aller rationalen Erklärungsversuche bleibt. Der Autor lädt dazu ein, die Wunder der Wirklichkeit durch intensive Erfahrungen und aufregende Erkenntnisse zu entdecken. Staunen wird als die höchste Form der Wertschätzung für die Existenz hervorgehoben, und der Leser wird ermutigt, sich mit den tiefen Fragen des Lebens auseinanderzusetzen.

      Staunen
    • Die Kunst des Überlebens

      • 476pages
      • 17 heures de lecture

      Am 28. März 1996 verstarb einer der herausragenden Denker der Nachkriegszeit: Hans Blumenberg, dessen Lebenswerk in diesem Band gewürdigt und kommentiert wird. Vorrangig befaßt sich Blumenberg mit der Frage, wie sich der verhältnismäßig schwache Mensch gegen die Übermacht der bedrohlichen Wirklichkeit behaupten kann. Es gelingt ihm nur mit Hilfe einer Kultur, die sich nicht unmittelbar auf die Welt einläßt, sondern Abstand zu ihr hält. Die Kunst des Überlebens ist eine Leistung der Distanz, welche durch mythische Erzählungen, religiöse Lehren, metaphysische Systeme – durch umfassende Daseins- und Weltmetaphern ebenso wie durch wissenschaftliche Rationalität und Technik – hergestellt wird. Allerdings tragen gerade die modernen Wissenschaften auch zur Entzauberung der Welt bei. Die Beiträge beschäftigen sich sowohl mit Blumenbergs Grundgedanken als auch mit seiner Metaphorologie und deren Bedeutung für die Ästhetik, mit seinem Verhältnis zu kulturgeschichtlichen Interpretationen, seiner Auseinandersetzung mit der Neuzeit und Moderne sowie mit der bisherigen Rezeption seiner Schriften im In- und Ausland.

      Die Kunst des Überlebens
    • Tot ohne Gott

      Eine neue Kultur des Abschieds

      • 320pages
      • 12 heures de lecture

      Der Wunsch, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, findet sich zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Die meisten Religionen reagieren auf die menschliche Furcht vor dem Ende mit dem Angebot eines ewigen Lebens. Doch wie geht der moderne Mensch, für den Gott längst tot ist, mit der Unausweichlichkeit des Todes um? Viele Zeitgenossen behaupten, zwar Angst vorm Sterben, aber keine Angst vorm Tod zu haben. Der Philosoph Franz Josef Wetz sieht darin ein Ausweichmanöver. Wer am Leben hängt, findet sich nicht so leicht mit seiner Vergänglichkeit ab. Gerade für diesseitsorientierte Menschen bedeutet das eigene Ende größtmöglichen Verlust. So natürlich der Tod biologisch auch ist, die Rückkehr ins Nichts erteilt uns allen eine bittere Lektion. Ohne sich auf religiöse Illusionen einzulassen und ohne sich voreilig mit rationalen Beschwichtigungen oder philosophischen Ratschlägen zu beruhigen, sucht Wetz nach Möglichkeiten eines Trostes. Dabei hinterfragt der Autor alle traditionellen Empfehlungen, die für sich allein unser Trostbedürfnis nicht stillen können. Hinzu muss eine gelebte Grundhaltung kommen, die sich durch Bescheidenheit auszeichnet. Zuletzt läuft alles auf ein Arrangement hinaus, bei dem sich sanfte Wehmut mit gedämpfter Heiterkeit vermischt. Versöhnung wäre ein zu großes Wort hierfür, maßvolle Menschlichkeit trifft es besser. Das Buch ist eine zeitgemäße Aufklärungs- und Trostschrift mit hoher lebenspraktischer Relevanz.

      Tot ohne Gott
    • Hand aufs Herz: Hinter jeder festen Beziehung lauert die Langeweile. Monogamie endet in Monotonie. Und das Fremdgehen war noch nie einfacher. Chatrooms, Flirtlines und Dienstreisen sei Dank. Verfall der Sitten? Nein, sagt der Philosoph Franz-Josef Wetz. Keine lange Liebe ohne Lüge. Der Seitensprung hat sein gutes Recht. Aber er will stilvoll arrangiert sein. Eine gediegene Ausrede ist zivilisierter als der quälende Redlichkeitskult unserer Zeit. Diskretion statt Diskussion - denn zuviel Offenheit schadet dem Vertrauen. Schluss mit der MonotonogamieDer Seitensprung-KniggeBrillanter Essay zur Lebenskunst

      Lob der Untreue
    • Die Magie der Musik

      • 439pages
      • 16 heures de lecture

      Warum überwältigt uns Musik? Warum erliegen wir heute ebenso ihrer Magie wie frühere Generationen? Der facettenreiche historische Aufriß geht von vielfältigen Wirkungen der Musik aus: Ihr Bogen spannt sich von Alter, Klassischer und Neuer Musik über Kirchen-, Film- und Volksmusik bis Schlager, Jazz, Pop, HipHop, Dancefloor und Techno. Jahrhundertelang wurde Musik als magische Verführerin gefürchtet. Trotzdem konnte die Menschheit dieser Versuchung nicht widerstehen. Soeben noch als bedrohlicher Sinnenrausch verworfen, galt sie bald sogar als Trägerin letzter Wahrheiten und Statthalterin großer Versprechen. Doch allzu hohe Ansprüche haben sie überfordert. Musik ist bloß zum Hören da! Sie ist ein Luxus, dem es gelang, sich unentbehrlich zu machen. Musik, eine Kulturdroge ohne Gesundheitsrisiko.

      Die Magie der Musik
    • Tote hoch zu Ross

      • 145pages
      • 6 heures de lecture

      Kurzbeschreibung: Nachdem die Ausstellung KÖRPERWELTEN in mehreren Städten Europas gastierte, wäre sie im Frühjahr 2003 beinahe verboten worden. Tatsächlich wurde im Fortgang des Rechtsstreits die Präsentation des Plastinats „Scheuendes Pferd mit Reiter“ untersagt. Was dürfen mündige Menschen sehen? Verstößt die Reiterstatue gegen Moral und Gesetz? Hat sie aufklärerischen Wert oder überwiegen die künstlerischen Ambitionen des Machers? Dies waren die Fragen der Auseinandersetzung. In diesem Sach- und Bildband nimmt Gunther von Hagens Stellung zu Motiv und Absicht seiner Arbeit. Zum besseren Verstehen wird im Hauptteil das Reiterplastinat vor dem Hintergrund der Naturgeschichte des Pferdes und Kulturgeschichte der Reiterstandbilder erläutert. Darüber hinaus wird anhand zahlreicher Abbildungen die Anatomie von Pferd und Reiter im Vergleich dargestellt. Ästhetische, ethische und rechtliche Überlegungen, aber auch die Meinungen zahlreicher Besucher entlarven die seit der Renaissance weltweit einmalige Zensur von Anatomie als behördliche Anmaßung und fürsorgliche Entmündigung der Bürger zu kulturpolitischen Pflegefällen.

      Tote hoch zu Ross
    • Texte zur Menschenwürde

      • 313pages
      • 11 heures de lecture

      Artikel 1 unseres Grundgesetzes beginnt mit den Worten: »Die Würde des Menschen ist unantastbar« – und in gesellschaftlichen Wertekonflikten berufen sich fast alle Seiten auf eben diesen Begriff der »Menschenwürde«. Obwohl er also der am meisten angeführte Begriff in den Wertedebatten der Gegenwart ist, sei es auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene, geraten die meisten in Verlegenheit, wenn man sie nach der genauen Bedeutung dieses glanzvollen Begriffes fragt. Die Textsammlung gibt einen breiten Überblick über die religiöse, philosophische, politische und rechtliche Entwicklung der Idee von der Würde des Menschen – von der Antike bzw. Platon und Aristoteles bis in die unmittelbare Gegenwart mit Texten von Bloch, Nipperdey, Luhmann, Todorov und vielen mehr, sowie Gesetzestexten.

      Texte zur Menschenwürde