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Ingeborg Gleichauf

    20 juillet 1953
    Wem die Fragen nicht brennen
    Denken aus Leidenschaft
    Worte, mir nach!
    Sein wie keine andere
    Alles ist seltsam in der Welt
    Ich habe meinen Traum
    • Ich habe meinen Traum

      • 272pages
      • 10 heures de lecture

      Die Wahl des Dichterberufs durch Frauen wurde stets skeptisch betrachtet. Dennoch ließen sich die sieben porträtierten Dichterinnen nicht vom Schreiben abhalten. Ihre Geschichten, die von der Antike bis zur Gegenwart reichen, erzählen von innerer Freiheit und Selbstvertrauen. Die Lebenswege dieser Dichterinnen laden dazu ein, die Verbindung zwischen Leben und Dichten zu erkunden. Sappho, die antike Dichterin, sprach offen über ihre inneren Konflikte, darunter patriarchale Traditionen, Liebe, Tod, Krieg und Frieden. Marina Zwetajewa stellte den Reichtum ihrer Sprache der äußeren Armut und dem politischen Unfrieden entgegen. Else Lasker-Schüler fand in der Bilderwelt ihrer jüdischen Vorfahren Trost und Hoffnung, selbst in der Zeit des Nationalsozialismus. Djuna Barnes wagte es, mit scharfer Ironie einen kritischen Blick auf die Gesellschaft zu werfen. Annette von Droste-Hülshoff war eine Schriftstellerin ohne Vorbilder, deren Werke Maßstäbe in der Literaturgeschichte setzten. Emily Dickinson schuf unkonventionelle Gedichte, die ihre kleine Welt in einen Kosmos verwandelten. Sylvia Plath befreite sich in ihrer Arbeit von äußeren und inneren Fesseln und gilt heute als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der modernen amerikanischen Lyrik.

      Ich habe meinen Traum
      5,0
    • Alles ist seltsam in der Welt

      Gertrud Kolmar. Ein Porträt

      • 208pages
      • 8 heures de lecture

      Gertrud Kolmar (1894–1943) gilt als bedeutende deutschsprachige Dichterin, deren Werk bis heute nicht ausreichend gewürdigt wurde. Die jüdische Schriftstellerin hinterließ Gedichte, Dramen und Prosa sowie ein spannendes Briefwerk. Für heutige Leserinnen und Leser ist die Auseinandersetzung mit Kolmars Werk untrennbar mit dem Wissen um ihre Ermordung in Auschwitz verbunden. Sie ist nicht nur die melancholische Dichterin, deren Gesichtszüge eine düstere Zukunft ahnen lassen. Während ihre literarischen Werke und Briefe mittlerweile gut zugänglich sind, existieren nur wenige Fotos von ihr. Die meisten Bücher zeigen ein melancholisches Porträt aus dem Jahr 1928, das jedoch nur einen von vielen Ansätzen darstellt, um sich Kolmars Person und Werk zu nähern. Ihre Lyrik ist radikal und vielfältig: Sie kombiniert zarte und harte Töne, poetische und prosaische Elemente, und lässt Frauen, Männer, Tiere, Pflanzen und Dinge sprechen. Themen wie Ankommen und Weggehen, Stillstand und Bewegung, sowie Krieg und Frieden durchziehen ihr Werk. Kolmar verbindet starke Bilder mit komischen und grotesken Elementen. Ingeborg Gleichauf begibt sich auf die Spur dieser vielseitigen Dichterin und zeigt, dass Kolmar auch heute noch viel zu sagen hat.

      Alles ist seltsam in der Welt
      5,0
    • Sein wie keine andere

      • 298pages
      • 11 heures de lecture

      Ausgezeichnet mit dem Kritikerpreis 2008 der Jury der jungen Kritiker Österreichs. »Ich hatte nur ein Leben zu leben, ich wollte, dass es ein Erfolg würde, niemand sollte mich daran hindern.« Simone de Beauvoir Für die meisten ist Simone de Beauvoir in erster Linie die Partnerin des Philosophen Jean-Paul Sartre gewesen. Dass sie selbst höchst eigenwillige Gedanken entwickelt hat, wird in der Regel übersehen. Zum 100. Geburtstag im Januar 2008 macht sich Ingeborg Gleichauf an eine Neuentdeckung der großen Philosophin des 20. Jahrhunderts. Dabei setzt Gleichauf die Schlaglichter so, dass die Facetten Beauvoirs sichtbar werden, die besonders Jugendliche faszinieren: Sensibel und vehement rebellierte sie gegen ihr bürgerliches Elternhaus und fand ihren eigenen Weg. Als Philosophin und Schriftstellerin reagierte sie mit Wachheit und Energie auf die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen und wurde zu einer der bedeutendsten Frauen in der Geschichte der Philosophie.

      Sein wie keine andere
      4,2
    • Worte, mir nach!

      Acht Dichterinnen und ihr Leben

      Acht unsterbliche Dichterinnen im Porträt: Von der faszinierenden Verbindung zwischen Kunst und Leben Sappho scheute sich nicht, aufzuschreiben, was sie im Innersten bewegte, Marina Zwetajewa versuchte, den Reichtum ihrer Sprache der äußeren Armut und dem politischen Unfrieden entgegenzusetzen. Else Lasker-Schüler half die Bilderwelt ihrer jüdischen Ahnen, auch in der Zeit des Nationalsozialismus den Glauben an eine bessere Zukunft nicht zu verlieren. Djuna Barnes erlaubte sich einen kritischen Blick und eine scharfe Zunge, Annette von Droste-Hülshoff und Emily Dickinson schreiben ohne Vorbilder und setzten eigene Maßstäbe. Sylvia Plath stemmte sich mit ihren Gedichten gegen die eigene Depression und Ingeborg Bachmann erfand neue Bilder und Register für die nachkriegsdeutsche Sprache.

      Worte, mir nach!
      3,0
    • Denken aus Leidenschaft

      • 302pages
      • 11 heures de lecture

      Ein starker Wille und eine große Lust am Denken war Voraussetzung um sich als Frau in die von Männern beherrschte Domäne der Philosophie zu wagen. Die sieben Philosophinnen, von deren leben und Werk in diesem Buch erzählt wird, entwickelten eigenwillige Ideen und bewiesen so, in welch hohem Maße Frauen die Philosophiegeschichte beeinflusst haben.Christine de Pizan (1365-1430) hat im Mittelalter ein noch heute für Frauen faszinierendes Werk, "Die Stadt der Frauen", verfasst. Karoline von Günderrode (1780-1806), meist nur als Lyrikerin bekannt, verband Philosophie und Poesie. Rahel Vernahmen (1771-1833) pflegte dagegen in ihrem Salon die Philosophie in Form gehobener Gespräche. Simone Weil (1909-1943) setzte ihren scharfen Verstand ein im Kampf um die Rechte der Armen und Unterdrückten. Edith Stein ( 1891-1942), die als Frau nicht habilitieren durfte, resignierte dennoch nicht. Hannah Arendt (1891-1975) hat es geschafft, Denken und Handeln, Philosophie und Politik zu vereinigen und wurde dadurch eine der bekanntesten Philosophinnen der Neuzeit. Und Simone de Beauvoir (1908-1986) entwickelte ihre eigene, von Satire unabhängige Philosophie des Existenzialismus. Sieben Frauen, die zeigen, wie faszinierend und lebendig das Philosophieren sein kann. Ihr Beispiel macht Lust, auch das eigene Denken ernst zu nehmen.

      Denken aus Leidenschaft
      3,9
    • Wem die Fragen nicht brennen

      Das Leben der Gudrun Ensslin

      • 336pages
      • 12 heures de lecture

      Gudrun Ensslin gehörte zur Führungsspitze der RAF und war zugleich eine literarisch hochgebildete Person. In ihrer Biografie Ensslins räumt Ingeborg Gleichauf mit den gängigen Klischees und Vorurteilen auf, die die Terroristin als Produkt eines provinziellen Pastorenhaushalts, als hysterische Blondine, als Waffen- und Modefetischistin sehen, und holt sie aus dem Schattendasein des Baader-Meinhof-Komplexes. Wie in ihrem Porträt Gertrud Kolmars ist Ingeborg Gleichauf auch hier eine diskrete Biografien, die keine voreiligen Schlüsse zieht. Sie begibt sich auf eine Spurensuche, reist an die Orte von Ensslins Kindheit und Jugend, spricht mit Nachbarn und Freunden, liest Briefe und Texte, in denen Ensslin über Bücher schrieb. So entsteht nach und nach das Bild einer wachen, sprachmächtigen Beobachterin, aber auch einer äußerst widersprüchlichen Persönlichkeit. Die Autorin beschreibt umfassend Gudrun Ensslins geistige und politische Entwicklung und zeigt, wie aus dem intellektuellen Bürgertum des Nachkriegsdeutschlands eine gewaltbereite Radikalisierung möglich war.

      Wem die Fragen nicht brennen
      3,9
    • Hannah Arendt

      • 157pages
      • 6 heures de lecture

      Da du so viele Leute in ihrem empfindlichsten Nervenpunkt, weil in einer Lüge ihres Daseins getroffen hast, hassen sie dich. Karl Jaspers an Hannah Arendt Hannah Arendt, geboren 1906 in Hannover, 1975 in New York gestorben, Schülerin und Geliebte Martin Heideggers, als Jüdin 1933 ins Exil getrieben, wurde weltberühmt durch ihre Totalitarismusanalyse. Doch sie war auch eine Virtuosin des Gesprächs, leidenschaftliche Briefschreiberin, mit vielen Menschen in intensivem Kontakt, hitzig, gefühlsstark, souveräne Denkerin von großem menschlichem Format, stets auf der Suche nach Klarheit und Eindeutigkeit. Ich gehöre nicht in den Kreis der Philosophen. Mein Beruf - wenn man überhaupt davon sprechen kann - ist politische Theorie. Ich fühle mich keineswegs als Philosophin. Hannah Arendt, 1964

      Hannah Arendt
      2,0
    • Literaturgeschichte lebendig erzählt Die Theaterstücke und Romane von Max Frisch (1911–1991) wirken erstaunlich aktuell: Er gehört zu den in Schulen meistgelesenen Autoren, weil er Lebensfragen nachgeht, die sich jeder Mensch stellt. Ingeborg Gleichauf erzählt von Frischs Leben und Werk in erhellender Anschaulichkeit – in einer Biografie, die sich für junge Leserinnen und Leser genauso eignet wie für alle, die einen lebendigen Zugang zu Frischs Werk suchen.

      Jetzt nicht die Wut verlieren
      3,6
    • Ich will verstehen

      Geschichte der Philosophinnen

      • 192pages
      • 7 heures de lecture

      Eine gewöhnliche Philosophiegeschichte könnte den Eindruck erwecken, dass das Denken ein männliches Privileg ist, und es ist oft mühsam, denkende Frauen zu finden. Doch Frauen waren schon seit der Antike aktiv in der Philosophie, lange bevor sie im letzten Jahrhundert akademisch anerkannt wurden. Sie lehrten und prägten die Philosophie, doch die Zahl weiblicher Lehrstuhlinhaber in Philosophischen Fakultäten bleibt bis heute gering. Dies liegt nicht daran, dass Frauen weniger fähig wären, über das Sein nachzudenken, sondern vielmehr an den unterschiedlichen Voraussetzungen und den gesellschaftlichen Rollen, die sie einnahmen. Diese Rollen führten zu einer anderen Sicht auf die Welt und deren Zusammenhänge. Ingeborg Gleichauf präsentiert 44 Denkerinnen, beginnend mit der Pythagoreerin Theano von Kroton (ca. 550 v. Chr.) bis hin zur Ethikerin Martha Craven Nussbaum (geboren 1947). Der Fokus liegt auf ihren Ideen und den Schulen, mit denen sie verbunden waren. So entsteht eine kompakte Philosophiegeschichte, die verdeutlicht, dass Frauen schon immer philosophische Gedanken entwickelt haben, auch wenn die gesellschaftlichen Bedingungen oft nicht dafür sprachen, dies offen zu tun.

      Ich will verstehen
      3,9
    • Ingeborg Bachmann und Max Frisch

      Eine Liebe zwischen Intimität und Öffentlichkeit | Die große Biografie des berühmtesten Paars der deutschsprachigen Literatur

      • 224pages
      • 8 heures de lecture

      Ingeborg Bachmann und Max Frisch: Das Traumpaar der deutschen Literatur Für vier Jahre, zwischen 1958 und 1962, waren sie ein Paar: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Ein Paar allerdings, von dem es keine gemeinsamen Fotos gibt und über das nur wenige Details nach außen drangen. Doch die beiden haben Spuren hinterlassen: in Paris, wo ihre leidenschaftliche Liaison beginnt, in Zürich, wo sie eine gemeinsame Wohnung beziehen, und in Rom, wohin Frisch seiner Geliebten folgt und bald von Eifersucht geplagt wird. »Ich bin ein Narr und weiß es.« Max Frisch über seine Liebe zu Ingeborg Bachmann Damals sei Ingeborg Bachmann auf ihn zugekommen wie auf einem roten Teppich, sagt Max Frisch. Sie hatte Vorrang, und er akzeptierte es. Für das Zwischenmenschliche war das gefährlich. So sieht er es im Rückblick und gesteht selbstkritisch: »Wir haben es nicht gut gemacht.« Noch über den schmerzvollen Bruch hinaus beziehen sich die Schriftsteller in ihren Werken aufeinander, geben sie in ihren Texten innerste Gefühle und Verwundungen preis. Sie hören nicht auf, an den anderen zu denken, sich nach dem anderen zu sehnen. Ingeborg Gleichauf erzählt die Geschichte einer so großen wie unmöglichen Liebe. »Die kluge Biografie von Ingeborg Gleichauf fesselt wie ein Liebesroman.« Brigitte

      Ingeborg Bachmann und Max Frisch
      2,4