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Vadim Z. Rogovin

    10 mai 1937 – 18 septembre 1998

    Historien trotskiste russe, il est surtout connu pour son vaste ouvrage en sept volumes sur l'ère stalinienne entre 1923 et 1940, mettant un accent particulier sur l'opposition trotskiste. S'affirmant comme une figure de proue parmi les historiens soviétiques trotskistes après la Perestroïka, son travail explore la période charnière de l'histoire soviétique. Ses recherches se concentrent sur l'exploration des alternatives et des courants d'opposition durant cette époque formatrice. Cette analyse approfondie offre une perspective unique sur les processus politiques et historiques de la période.

    1937
    • 1937

      Jahr des Terrors

      Die große Säuberung von 1936 bis 1938 in der Sowjetunion war ein präventiver Bürgerkrieg gegen Kommunisten, die eine Bedrohung für Stalins totalitäres Regime darstellten. Wadim Rogowins '1937 – Jahr des Terrors' beleuchtet einen entscheidenden Wendepunkt in der sowjetischen Geschichte. Viele der Kommunisten, die aktiv an der Oktoberrevolution beteiligt waren, wurden Opfer des stalinschen Terrors und durch Karrieristen ersetzt, die durch Fälschungen und Verfolgungen aufstiegen. Die politischen und gesellschaftlichen Folgen dieses Völkermords waren katastrophal: Eine ganze Generation von Kommunisten und deren Familien wurde ausgelöscht, was das soziale und historische Gedächtnis der Bevölkerung zerstörte. Der Terror führte dazu, dass die Bereitschaft und Fähigkeit, nach neuen Ideen zu suchen, für lange Zeit erstickt wurden. Bis Ende der achtziger Jahre war das Thema des großen Terrors in der Sowjetunion tabu. Westliche Werke über dieses Thema litten oft unter grundlegenden Mängeln, da sie auf begrenzte historische Quellen angewiesen waren oder ideologischen Vorgaben des Kalten Krieges dienten. Rogowins umfassende Untersuchung stützt sich auf Materialien aus sowjetischen Archiven und neue Memoirenquellen und eröffnet ein neues Kapitel der Geschichtsschreibung zur großen Säuberung.

      1937