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Roland Gröschel

    "Friede - Freundschaft - Falkencamp"
    Auf dem Weg zu einer sozialistischen Erziehung
    Zwischen Tradition und Neubeginn
    Trümmerkids und Gruppenstunde
    Gruppenleben und politischer Aufbruch
    Immer in Bewegung
    • 2006

      Die Kinderfreundebewegung wird oft als die Organisation betrachtet, die sich von 1927/28 bis Anfang 1933 entwickelte. Sie war eine Kinder- und laienpädagogische Organisation mit festen Gruppen und einem ausgebildeten Helferkreis. Ihre koedukativen Zeltlager, die demokratische Konzepte von Kindermit- und Selbstverwaltung beinhalteten, erregten Aufsehen. Die Falken-Symbolik wurde zu einem unverwechselbaren "Markenzeichen". Ursprünglich in Österreich entstanden, verbreitete sich die Falkenbewegung schnell nach Deutschland und machte die Gruppen für ältere Kinder durch erlebnispädagogische Elemente attraktiver. Die Grundsätze und Rituale der Falkenbewegung fanden schnell Anklang und belebten die Aktivitäten der Sozialistischen Arbeiterjugend, was die Kinderfreunde auf dem Weg zu einer aktiven Kinderbewegung voranbrachte. "Falke" zu sein, war keine Auszeichnung, sondern eine Bezeichnung, die Kluft und Symbolik als Zeichen der Gemeinschaft verstand. Innerhalb von weniger als einem Jahrzehnt entwickelten die Kinderfreunde einen neuen pädagogischen Stil. Von der Einführung der Falkengruppen bis zum Verbot der Organisation vergingen nur fünf Jahre, in denen sie sich von einer losen Arbeitsgemeinschaft zu einer Organisation mit starkem Identitätsgefühl und modernen Konzepten sozialistischer Erziehung wandelten.

      Auf dem Weg zu einer sozialistischen Erziehung
    • 1999