Kenn Harper est un historien canadien dont l'œuvre explore la riche tapisserie de la vie dans le Grand Nord. Ses écrits racontent de manière saisissante les expériences souvent tragiques du peuple Inughuit et leurs rencontres avec le monde extérieur. Grâce à une recherche méticuleuse et à une profonde compréhension de la culture inuite, Harper offre aux lecteurs une perspective unique et éclairante sur l'histoire humaine de l'extrême nord.
Exploring the interplay between Inuit and Christian beliefs, this volume delves into their coexistence and conflicts during the nineteenth and twentieth centuries. It presents a rich tapestry of narratives that highlight the cultural and spiritual dynamics at play, revealing how these two distinct worldviews influenced each other amidst changing social landscapes.
Eine fesselnde Biografie des Eskimo-Jungen, der von dem Entdecker Robert Peary in die USA gebracht wurde, rekonstruiert die zwölf qualvollen Jahre, die der kleine Minik als Fremder in New York City verbrachte, eine Erfahrung, die mit der Entdeckung gipfelt, dass der Körper seines Vaters im Naturkundemuseum ausgestellt ist.
Im August 1897 kehrt der amerikanische Polarforscher Robert Peary von einer Expedition nach Nordgrönland zurück und bringt sechs Eskimos mit, die vom American Museum of Natural History als Forschungs- und Präsentationsobjekte angefordert wurden. Im Museum sind die Polareskimos der wissenschaftlichen Neugier und dem Sensationsdrang der Besucher ausgeliefert. Kurz nach ihrer Ankunft erkranken alle schwer, und nur das jüngste Mitglied, Minik, überlebt als Waisenkind in der Großstadt. Zerrissen zwischen zwei Kulturen, sucht er nach seiner Identität und der verlorenen Kultur seines Volkes. Die ehrgeizigen Wissenschaftler um ihn herum bieten ihm keine Hilfe, sondern betrügen ihn um die Gebeine seines verstorbenen Vaters. Miniks lange Odyssee beginnt. Kenn Harper enthüllt die wahre Lebensgeschichte von Minik Wallace, um die viele Legenden entstanden sind. Seine umfangreichen Recherchen in Archiven in Kopenhagen, Washington, New York und Philadelphia sowie Besuche in Cobleskill, Lawyersville und Pittsburg führten ihn auf die richtige Spur. Nach der Veröffentlichung von Harpers Dokumentation in den 80er Jahren sah sich das American Museum of Natural History schließlich veranlasst, die Gebeine der vor rund 100 Jahren in New York verstorbenen Eskimos nach Grönland zu überführen, wo sie 1993 ihre letzte Ruhestätte fanden.