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Roman Haller

    Vom Überleben ins Leben
    Davidstern und Lederhose
    • Vom Überleben ins Leben

      • 144pages
      • 6 heures de lecture

      »Ich wurde geboren, weil andere den Mut hatten, nicht wegzusehen.« Dieser Satz steht sinnbildlich für das Leben von Roman Haller – ein Leben, das nur möglich wurde, weil zwei Menschen in finsterster Zeit Menschlichkeit bewahrten. Von ihrem Mut berichtet dieses Buch – und davon, wie wenige es waren, die vergleichbar handelten. Hätten mehr Menschen hingesehen, hätten mehr geholfen, wären Millionen nicht dem Tod ausgeliefert gewesen. Roman Haller ist das Kind zweier Holocaust-Überlebender. Seine Eltern entkamen der Vernichtung – zunächst versteckt im Keller eines Wehrmachtsoffiziers, später im Wald, stets unter Lebensgefahr. In diesem Wald, noch während des Krieges, kommt Roman zur Welt, in einem Bunker, unter Bedingungen, die jedes Leben unmöglich erscheinen lassen. Weil ein weinender Säugling alle Insassen des Bunkers in Gefahr hätte bringen können, beriet man seinen Erstickungstod. Doch man entschied sich anders. Dieses Buch erzählt seine Geschichte: Von einer Geburt im Ausnahmezustand. Vom Überleben und Weiterleben. Vom Ringen um Zugehörigkeit in einem Land, das Täterland war – und doch Heimat wurde. Mit Humor, Beharrlichkeit und Bewusstsein für seine Herkunft geht Roman Haller seinen Weg. Ein bewegendes Zeitzeugnis – persönlich, berührend und lebensbejahend.

      Vom Überleben ins Leben2025
    • Davidstern und Lederhose

      • 110pages
      • 4 heures de lecture

      Ganz zufällig hat es Ida und Lazar Haller und ihren einjährigen Sohn Roman nach dem Krieg nach München verschlagen, eigentlich nur, weil von hier aus die ersehnte Abreise in die Vereinigten Staaten möglich war. Und ehe man sich versah, waren einige Jahre vergangen und man war immer noch in Deutschland. So wächst der kleine Roman in München auf, inmitten einer Schar anderer ostjüdischer Familien, denen es ähnlich ergangen war. Unmittelbar nach dem Krieg entsteht in München eine Art jüdisches Schtetl. Man feiert gemeinsam Schabbat oder trifft sich im Cafe Maxburg. Bald wird die Synagoge wieder eingeweiht. Unvergessen bleibt Moses Lustig mit seinen "Münchner Jüdischen Nachrichten", der, wo immer man ihn traf, seinen Bleistift zückte, um Anzeigen oder Reklamationen aufzunehmen. Oder der stadtbekannte Schneider, Beitscher, der Franzojs, zu dessen berühmtesten Kunden der ungarische Nationalfußballspieler Puskas zählte.§Roman Haller gelingt es, in kurzen Geschichten voller Charme und Humor die Atmosphäre dieser Jahre einzufangen. So wird die Zeit nach dem Krieg, als langsam die Normalität wieder einkehrte und doch alles ganz anders war als zuvor, wieder lebendig.

      Davidstern und Lederhose2001